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Der Rechtsextremismus (bessere Hälfte des Evoliure - Extremismus von links und rechts) ist so gut wie besiegt. Auf "Halle" reagiert das empörte Volk mit Lichterketten und Gottesdiensten! Dann können wir uns ja wieder ganz dem Linksextremismus zuwenden. Der Volksjournalismus Springerscher Tapferkeit prescht bereits vor und verhaftet die Schuldigen. Eimer bereithalten!

In der Nachbarschaft hat sich das Niveau ebenfalls zu Schutz und Trutz im Matsch eingegraben und rückt der bösen Linken® mithilfe neutraler Rechtsaußen auf den Pelz. Die Bedrohung durch den um sich greifenden Marxismus ist nicht hoch genug überzubewerten. Derweil erkennt die intellektuelle Speerspitze des linken® Bloggertums, dass Luther - wie Goethe und Marx - nur wegen übertriebener politischer Korrektheit als Antisemit gilt. Wenn der Heini noch einmal behauptet, er hätte mein Buch gelesen ...

Der Täter

Ceterum Censeo: Es gibt keinen Schuldligen vor einem rechtskräftigen Urteil. Der Verdächtige, besser: der Typ, der auf den Filmen von der Tat zu sehen ist, war nicht "antisemitisch" oder "rechtsextremistisch" motiviert. Jedenfalls nicht ausschließlich, ebenso wenig wie Ischlamischte® islamistisch motiviert sind. Das ist Stammtischniveau.

"Motiv" bedeutet Beweggrund. Was bewegt einen Täter zur Tat? In solchen Fällen zumeist eine beachtliche psychische Störung. Wären Antisemitismus, Islamismus oder Extremismus hinreichende Motive, würden die Menschen sich täglich massenweise ermorden. Dass also ein Irrer Amok läuft, ist kein Hinweis auf "wachsenden Extremismus". Ebenso wenig aber macht ihn das zum Einzeltäter®.

Der Rechtsextremismus muss auch gar nicht wachsen. Die stillen Morde und täglichen Verbrechen gegen Schwache und Minderheiten sind viel mehr Symptom als der sensationelle Fall, mit dem die Medien jetzt ihr Geschäft machen. Sie zeigen überdies, dass Juden eine Opfergruppe unter vielen sind. Wer sich näher damit befasst, weiß ohnehin, dass sie Gegenstand extremer Verschwörungstheorien sind, die wiederum mit bestimmten Gruppen und psychischen Dispositionen zusammenhängen.

Die Schreibtische

Der Hass der Rechten ist ebenso banal wie die Auswahl der Opfer durch ihre Gewalttäter. Er ist selbstverständlich eingebettet in eine Atmosphäre, die solche Taten begünstigt oder hemmt. Die Abwertung von Menschen als in letzter Konsequenz lebensunwürdige wiederum ist vielschichtig - und in der Tat eng mit rechten Ideologien verbunden. Der Neoliberalismus ist eine der aggressivsten davon, aber er trägt immerhin Anzug und Krawatte.

Die rechte Infrastruktur wiederum ermutigt potentielle Gewalttäter ungemein. Sie besteht dabei nicht nur in Landstrichen irgendwo im Osten, in der Negerklatschen verbale Folklore ist (Opfer finden sich allerdings nicht so leicht, der Migrantenanteil tendiert gegen Null), sondern vor allem in den Netzwerken von Faschisten in Polizei, Bundeswehr und vor allem den 'Diensten'. Rechter Terror wird von diesen geradezu aufreizend gedeckt. Wenn rechte Spinner glauben, der Staat im Staate warte nur darauf, einen faschistischen Umsturz zu unterstützen, können sie sich leider auf reichhaltige Fakten berufen.

 
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Es mag schon langweilig erscheinen, aber wenn man sich mit 'KI' im öffentlichen Diskurs befasst, also dort, wo der Begriff mit Bedeutungen aufgeladen wird, muss man immer wieder auf die völlig unzureichende Arbeit mit eben diesem eingehen. So wird z.B. regelmäßig simple Gesichtserkennung mittels Hard- und Software mit 'KI' identifiziert. Das ist lustig.

Jedes Kleinkind erkennt Gesichter mit einer höheren Zuverlässigkeit als sogenannte 'KI', dennoch wird Letztere gefeiert, als seien die ersten Menschen auf einem Exoplaneten gelandet. Was soll erst werden, wenn die erste KI das erste Mal aufs Töpfchen geht? Die ewige Mythologie lebt davon, dass das Auditorium - und meist auch die Autoren - keine Ahnung von EDV haben.

Es ist ein ...

Das Ding kann rechnen, hurra! Und wenn man ihm dann noch beibringt, wie es eine zuvor definierte und zurecht gebastelte Umwelt berechnen soll, nennen wir das ernsthaft "künstliche Intelligenz". Als sei das noch nicht dumm genug, wird die eigentlich mit sehr bescheidenen Talenten ausgestattete Maschine, die eines erheblichen Maßes an Betreuung bedarf, zum allwissenden Zauberding verklärt.

Dann kommen in einem dritten Schritt die PR-Fuzzis, die ein Trojanisches Pferd daraus basteln. Alles, was KI 'sagt', ist zunächst besser, klüger und wahrer als alles, wo nie ein Mensch zuvor, völlig unabhängig vom Inhalt. 'KI' sagt xy; diese Variable kann beliebig gefüllt werden. Woher der Inhalt dann kommt und wie er sich begründet, ist eine verbotene Frage, Sakrileg und Frevel am göttlichen Ratschluss.

Ganz zeitgemäß, geht es bergab mit der intellektuellen Qualität der Ideen. Der unbewusste Plan ist ein weiterer verzweifelter Versuch, die Leerstelle 'Gott' zu besetzen, nachdem 'der Mensch' als Nachfolger episch versagt hat. U. a. beruht das politische System auf dem Mythos einer 'Willensbildung' - als könne der Wille der Menschen die Wirklichkeit bestimmen!

Göttchen!

Ich kritisiere diesen Geisterglauben hier regelmäßig an der "Sozialdemokratie", die aber in dieser Hinsicht nur die allgemeine Ideologie der Parlamentarischen Demokratie vertritt. Hier entfaltet sich in ganzer Herrlichkeit die Idiotie des Humanismus. Könnte man sich noch, wenn man gerade in Sachen Phantasie unterwegs ist, ein allmächtiges Wesen ("Gott") vorstellen, das die Welt nach seinem Willen gestaltet, wird es unrettbar lächerlich, wenn die armselige Spezies "Mensch" diesen Job übernehmen soll. Man müsste nur wollen?!

Aber jetzt haben wir ja 'KI', die das alles noch einmal besser kann, die machina ex dei - oder so. Die elektronischen Geschöpfe einer Gattung, die wie keine andere vergessen hat, worauf es ankommt im Leben, dem Universum und dem ganzen Rest wird imaginiert als endgültig allwissende. Diese Schöpfung in dritter Ableitung, der man alles, aber auch alles genauestens erklären muss, vor allem, was ihre Ziele seien, aber auch, was falsch und richtig, erwünscht und unerwünscht ist, ist der Spross von Eltern, die selbst nicht einmal dunkel ahnen, was das eigentlich bedeutet.

Immerhin: sie können den Rasen mähen, sogar Schach spielen. Und selbstverständlich irrsinnig effizient wahnsinnig viel kaputtmachen. Insofern sind sie uns doch schon über.

 
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Was ist ein Grundgesetz? Da stellen wir uns mal ganz dumm ... ein Grundgesetz hat zwei Sorten Löcher. Die Einen schreiben jeden Schwachsinn hinein und durch die anderen geht seine Wirkung flöten. Es ist sehr schwer; so schwer, dass man es nicht unter dem Arm tragen kann. Wenn es ums Geld um Menschenrechte®, Freiheit® und das Gute® geht, schaut man nicht so stur hinein, das stört nämlich bloß die Verantwortung®.

Nein, das ist gar nicht lustig. Hatten wir zuletzt eben die Großkoalitionäre, die zeitweise beliebig Quatsch in die Verfassung sudeln konnten, eine Klientel, die ohnehin nicht weiß, was ein Gesetz ist und statt Regelungen zu treffen lieber PR-Titel in die Gesetzbücher schmiert, droht jetzt die Steigerung in Form Grüner Vorschriftenwut. Man kann jede Dummheit noch überbieten.

Ganz doll wichtig

Eine "CO2-Bremse" wollen sie im Grundgesetz stehen haben. Man darf sich hier überhaupt nicht mehr fragen, ob diese Ideologie auf Kindergartenniveau überhaupt den Unterschied kennt zwischen einer Verfassung und einem Parteitagsbeschluss. Man muss sich dem pädagogisch nähern, um das zu verstehen. Wenn sie etwas ganz dolle wichtig finden, dann muss das an eine ganz dolle wichtige Stelle, und die ist das Grundgesetz. Was man da reinschreibt, das passiert auch.

Kleine Kinder und religiöse Fanatiker glauben noch, dass man etwas nur mit entsprechender Autorität sagen und daran glauben muss, dann tritt es auch ein. Der infantile Pietismus der Grünen bedient beide Kategorien. Am besten beschließen wir dann noch das Ende vom Tierleid, schöne neue Elektroautos, bezahlbaren Wohnraum in allen Großstädten und dass wir uns alle liebhaben.

Solche Amateure, Traumtänzer und Moralfuzzis eint mit den anderen Christizisten und 'Konservativen', dass sie die Gesetzgebung als Vehikel ihrer kruden Weltsicht missbrauchen - sie glauben, man muss das Böse nur verbieten, dann verschwindet es. Wenn das nicht so klappt, muss man es noch doller verbieten (härtere Strafen, Fummeln am Grundgesetz). Was sie unterscheidet, ist dass die Schwarzen immerhin lesen können. Man hätte das Buch ja wenigstens mal zur Hand nehmen und bis Art. 20a blättern können.

 
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Wenn du merkst, dass du anders bist als die anderen Kinder, bist du mit gewisser Wahrscheinlichkeit als "Nerd" zu bezeichnen. Dazu braucht es gar keine Sozialphobie oder originelle Verhaltensauffälligkeiten, aber du merkst, dass du selbst dann nicht dazugehörst, wenn man dich als 'integriert' betrachten darf. Du tust zwar äußerlich, was andere auch tun, weißt, was sich gehört und hältst dich daran, aber du kannst das nie ganz verinnerlichen.

Es ist auch nicht wirklich relevant, ob du irgendeine Form von Rock'n Roll auslebst, aneckst oder Punk machst. Das kann auch jeder, der irgendwie frustriert ist, nicht klarkommt, cool wirken will oder einfach alles scheiße findet. Es geht eben gerade nicht um ein Statement oder lebenlslange Verweigerung aus Prinzip. Du siehst die Dinge anders. Du siehst sie genauer und kennst sie besser. Du willst alles wissen und verstehen und bist niemals zufrieden mit dem Fortschritt, den du dabei erreicht hast.

Lustige Autisten

Das gibt es auf vielen Feldern; wir kennen Klischees und Beispiele für Tech-Nerds, insbesondere Programmierer. Es gibt aber auch alle möglichen anderen Bereiche, in denen jemand zum wandelnden Handbuch werden kann. Ausgerechnet einer aber scheint aus dem Spektrum zu fallen: Politik und alles, was dazugehört. Nun kann man der Ansicht sein, das sei so, weil es sich dabei ja um den Bereich von Überzeugungen und Willensäußerungen handelt sowie deren Durchsetzung. Das sei kein Terrain für wissenschaftliche Diskussionen, sondern für Interessen.

Nun wäre schon das etwas anderes als das, als was 'Politik' gemeinhin wahrgenommen wird, die ja gern leugnet, es gehe um Interessen und sich stattdessen in moralische Kategorien flüchtet (Werte; Menschenrechte, Gemeinwohl, Arbeitsplätze ...). Es kann aber vor allem niemanden davon abhalten, auch und gerade hier wissenschaftlich zu denken und zu sprechen. Systematisch eben, unter Nutzung allen Wissens, das dafür zur Verfügung steht.

Erst mal denken?

Was haben wir da aber? "Politikwissenschaften"? Hat schon jemals irgendwer etwas von einer relevanten Theorie aus diesem Bereich gehört? Von ernstzunehmender Forschung? Von großen Ideen aus dem politologischen Seminar? Eher große Komik. Von den Medien, in denen 'Politik' kommuniziert wird und ihrer 'Wissenschaft', der "Journalistik", will ich gar nicht erst anfangen, obwohl ja bald Karneval ist.

Es gibt Jahrtausende Erfahrungen mit politischen Versuchen, intellektuellen Hintergründen, Deutungsansätzen, Rahmenbedingungen, Interessen und Strategien, Grundlagen, Ideologien, Ökonomien usf. - warum erkenne ich in kaum einem Beitrag zu politischen Zusammenhängen eine tiefere Kenntnis dieser Geschichte? Wieso erfindet jeder Fachexperte das Rad ständig neu und weiß nicht einmal, dass es rund sein muss? Das kann man sich noch mühsam beantworten wegen siehe oben, aber warum gibt es so wenige, die wirklich offen fragen und wissen wollen, anstatt die immer gleichen staubigen Antworten zu präsentieren? Was macht Politik so unattraktiv für den Intellekt und was kann man dagegen tun?

 
dnEs ist getan. Geschrieben, so oft gelesen, dass die Buchstaben aussahen wie Vogelfußspuren (womit wir quasi bei einer wichtigen Basis des Lesens sind - Lesen ist nämlich hirntechnisch der Spurensuche recht ähnlich), lektoriert, noch mal korrigiert, gestaltet, koordiniert und gedruckt. Jetzt fehlen nur noch die Bestellungen. Damit ich reich und berühmt werde, müsst ihr es kaufen und auch alle, die ihr kennt und die die kennen, die ihr kennt. Es ist ab sofort bestellbar, ggf. noch nicht in allen Online-Shops; das sollte übers Wochenende aber auch so weit sein.

Begonnen hat das alles wie ihr wisst vor vier Jahren mit dem ersten Artikel zu einer Serie, die irgendwann so lang wurde, dass wer meinte, ich solle es doch verbuchen. Ich frug dann nach wem, der es auch verlegt, und jetzt haben wir den Salat. Ich werde in den kommenden Tagen etwas einrichten, wo der Inhalt ggf. längerfristig diskutiert werden kann, eine Linkliste bzw. Hinweise auf genutzte Quellen zu finden sein werden und weitere Quellen empfohlen werden können. Auch dort wird der Säzzer sein übliches grausames Regiment führen: Zensur, Unterdrückung und Unrecht aka "Moderation".

Ich, es, wir haben sogar eine ISBN: 978-3-940684-31-8. Ich sag mal so: Wenn du eine ISBN hast, bist du was Eigenes (Erzherzog Johann). Ein kleiner Schritt für einen Publizisten, aber ein mikroskopisch winziger Schritt für die Menschheit. Ich pappe hier einmal das Inhaltsverzeichnis an, damit ihr eine etwas genauere Vorstellung vom Inhalt habt. Jetzt müsste ich nur noch wissen, was ich als nächstes tun soll.

Inhalt
Einführung
Was ist ein Narrativ
Wer sind die Guten?
Stimmt ja gar nicht
Kapitel I
Auferstanden aus Ruinen
Die Agenda
Nützliche Nazis, gefährliche Linke
Adenauers Rede in der Kölner Universität
vom 23. März 1946
Das antikommunistische Bollwerk
Autoritäre Demokratie
Den Spießer umgedreht
Ein bisschen Terror gegen die Amnesie
Ruhe nach dem Sturm
Auf der Rasierklinge
Neue Fronten
Im Antikommunismus vereint
Kapitel II
Die neue Doktrin: Neoliberalismus
Die politischen Grundlagen des deutschen
Neoliberalismus
Das Lambsdorff-Papier
Das Schröder-Blair-Papier
Die INSM – Zentrale für neoliberale Propaganda
Eine Ideologie
Neoliberale Dogmatik
Neusprech – ein letztes Mittel
Wachstum
Eigenverantwortung
Anreiz
Arbeitsmarkt
Lohnabstandsgebot
Wettbewerbsfähigkeit
Ergebnisgerechtigkeit
Slogans der Propaganda
»Eine Lohnerhöhung ist eine Gewinnsenkung«
(Hans-Werner Sinn)
»Sozial ist, was Arbeit schafft«
»Der Staat kann nicht wirtschaften«
Kapitel III
Nach dem Anschluss
Weltpolizei NATO
Politik als Ware
Terror – die abstrakte Bedrohungslage
Feindrecht, Feindbild, Feindwelt
Kapitel IV
Redner des Narrativs
Martin Luther
Richard von Weizsäcker
Philipp Jenninger
Roman Herzog
Horst Köhler
Epilog
Am Ende des Narrativs: Populismus und
Fake News
Aufstand der ›Fleißigen‹: Die AfD
Was noch fehlt

Abbildung oben: Das Deutsche Narrativ, Renneritz Verlag, 188 Seiten, Broschur, 12 x 19 cm, 11,00 €.
Liegt gut in der Hand und liest sich komfortabel.

 
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Quelle: pixabay

Es gibt eine Tendenz sich das Denken nicht nur leicht zu machen, sondern es gleich ganz durch Bauklötzchen zu ersetzen, und zwar rechts wie links. Von der Rechten kennen wir bereits den Begriff "Identitär", er passt aber genau so gut auf die postmoderne Linke. Beide sind derweil ebenso rassistisch wie sexistisch. Ja, richtig, auch die Linke, und zwar insbesondere die, die da ein "Anti-" vorschiebt.

Was diese Ideologien auszeichnet, ist dass sie nicht aufmerksam beobachten, analysieren und differenzieren, sondern eben identifizieren, will heißen: abstempeln. Es geht einzig darum, ob wer dazugehört, und dies ist in der Regel an Äußerlichkeiten gebunden: Hautfarbe, Geschlechtsmerkmale, Slogans, Auftreten. Wer sich der Gruppe unterwirft, darf mitmachen, sofern er nicht von vornherein zu den Unerwünschten gehört (Neger, Nafri, alter weißer Mann).

Weil sie böse sind

Eine Aktivistin der Pseudolinken hat jüngst eine ganz schlimme Sache entdeckt, die sie "Meritocracy" nennt, also die Dominanz der Verdienten und Fähigen, hier im Zusammenhang mit Programmieren. Das Schlimme daran sei, dass diese "böse Leute dafür belohnt, dass sie guten Code schreiben". Es soll also jemand nicht mehr für gute Arbeit belohnt werden, wenn er böse® ist.

Wer böse ist und warum, entscheiden natürlich die Aufpasser und Moralwächter. Wenn jemand einmal gegen deren Ideologie verstößt und sich womöglich noch uneinsichtig zeigt, gilt er als böse und hat fortan keine Rechte mehr. Insbesondere wenn er den Opferkult der Neurassisten nicht anerkennt und ein weißer Mann ist. Es ist mithin exakt dasselbe, was Faschos mit Juden, Schwarzen und anderen Minderheiten gemacht haben, bloß dass sich hier angebliche Fürsprecher der Minderheiten gegen eine der größten sozialen Gruppen wenden.

Der Mob

Das Kernproblem dabei ist ein verrottetes Denken, das keinerlei Stimmigkeit mehr bieten muss, sondern durch eine stetig wachsende Menge an Dogmen die Gruppe derer definiert, die gut® sind. Abweichungen davon sind böse®. Gute® dürfen alles, also beleidigen, mobben und ggf. sogar Gewalt ausüben, für Böse® gilt das Gegenteil: Schon deren Widerspruch gilt als Gewalt.

So wie sich in ländlichen Gebieten, hier insbesondere in Ostdeutschland, Identitäre der Rechten zusammenrotten, die Kriminelle und Gewalttäter an der dunkleren Haut- und Haarfarbe erkennen, so dass sie gewaltsamen Widerstand gegen diese leisten dürfen, haben sich an vielen Hochschulen und in sozialen Medien (insbesondere Twitter) die linken Identitären breitgemacht.

Wir sind ...

Stereotypen, Schnellschüsse und Verdachtsurteile bestimmen die Szene. Was böse® erscheint, ist dadurch bereits böse®. Das muss ausgemerzt werden, damit die Opfer/die Guten® nicht darunter leiden müssen. Hier sind die weißen Männer allesamt (potentielle) Vergewaltiger, dort eben die Nafris, die unsere treuen Hausfrauen schänden wollen. "Die sind so" - dieser Kern des Identifizierens, dieser maximale Schwachsinn als Leitmotiv jeden erlaubten Gedankens, ist die oberste Direktive.

Wer so denkt, denkt gar nicht mehr. Das gilt freilich nicht nur für die Fanatiker rechts und links, sondern gleichermaßen für die 'Mitte', die ebenso schnell erkennt, es bei Rechten und Linken mit dem Bösen® zu tun zu haben. Auch ihnen reichen in der Regel ein paar Äußerlichkeiten oder einzelne Aussagen, um andere in ihren Setzkasten einzuordnen und die immer gleichen Urteile abzugeben. Es ist trostlos.

 
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Wenn etwas immer wieder passiert, wenn sich Ereignisse von einer bestimmten Art häufen und ausweiten, dann kann man - sofern sie unerwünscht sind - dagegen ankämpfen und die handelnden Personen verdammen. Das ist auch gemeinhin die menschliche Reaktion darauf. Da Menschen aber regelmäßig von einem völlig unzutreffenden Weltbild ausgehen, verschlimmern sie die Lage nur, indem sie aus gutem Willen das Falsche tun.

Nehmen wir mal Mittelalter und Neuzeit, in denen christliche Ideologien ihre ganze Gewalt entfalteten. Gegen Krankheit, Tod und Krieg wurde gebetet, und wo das nicht half, die Bösen verfolgt, gefoltert und auf möglichst gruselige Art ermordet. Das hatte durchaus seine Rationalität, denn das waren die Mittel, die reichlich zur Verfügung standen. Hätte die Christenheit dies erfasst, wäre ihr aufgefallen, dass darin das große Problem bestand: dass nämlich wirksame Mittel fehlten und man sich hätte auf die Suche nach solchen machen müssen.

Himmelreich

Heute ist es genau so. Während eine Maschinerie alles beherrscht, die zu bedienen ist, um aus 'Geld' mehr 'Geld' zu machen, betet die Religionsgemeinschaft 'moderne Demokratie' eine Menschheit an, deren Willen sie für den Urgrund allen Geschehens hält. Man - der Mensch - müsste ja nur das Richtige tun, dann würde alles gut. 'Mensch' kann man derweil beliebig zerlegen oder anhäufen - Staat, 'Politik', 'Volk' sind Einheiten, mit deren 'richtigem' Tun das Heil verbunden wird. Das ist freilich genau so behämmert wie beten.

So wie bereits im Mittelalter reichlich Erkenntnisse vorlagen, die das Treiben der großen Mehrheit so tragikomisch erscheinen ließen wie es eben war, ist es auch heute wieder: Wer Kapitalismus analysiert hat, wird im wirrsten Traum nicht auf die Idee kommen, der ließe sich von irgendwelchen 'Willen' beeinflussen. Das alles aber wäre noch Diskurs. Was wir haben, immer wieder, ist aber eine Konkurrenz um Aufmerksamkeit, in der sich ein Element wiederum als dominant zu erweisen scheint: Eifer.

Keine Atempause

Charaktere und Ideologien, die von Eifer befeuert werden, setzen sich immer wieder durch. Das gilt für pathologische Narzissten wie Trump ebenso wie für fanatische Ideologen unter gehätschelten Mittelschichtskindern, die in ihren Splittergruppen die reine Lehre destillieren. Den Eifer zeichnet aus, dass er entgrenzt. Er kennt kein Ende, keine Abweichung und kein Innehalten. Der Strahl, auf dem er sich bewegt, wird notfalls täglich mehrfach neu ausgerichtet, so lange es noch irgend etwas gibt, das sich noch nicht der eigenen Weltsicht gebeugt hat. Erweist sich der Eifer von gestern als Irrtum, gibt es nur eine Erklärung: Er war noch nicht eifrig genug.

Das hat seine Rationalität, vor allem in Auseinandersetzungen, in denen Affekt und Effekt zählen. Mithin in allem, das sich an den Gesetzen der PR orientiert. Dies wiederum sind - wie unschön!- politische Kommunikation und solche im Internet. Die PR-Profis der 'parlamentarischen (Medien-) Demokratie' bedienen das, indem sie in Endlosschleife wiederholen. Hier hat sich der Eifer quasi automatisiert. Technik und Strategie (der Wiederholung) treten an die Stelle des aufgeregten Stakkatos.

Gegen das Böse

In echten Massenmedien - in denen die Massen also aktiv kommunizieren - wie etwa Twitter - ist ständige Aufregung hingegen das Mittel der Wahl. Da auch dieses Medium körperlos ist, gibt es hier keine wirksamen Widerstände gegen losgelassenen Eifer. Im Gegenteil sind gerade aufgeregte Unmutsäußerungen als vermeintlicher Widerstand gegen den Eifer der Anderen nur Anlass zu weiterer Eskalation. Hier gewinnt der Eifer immer, zumal dessen schlimmste Formen unverzüglich der Zweitverwertung durch Medienprofis zugeführt werden.

Auch diese Struktur ist völlig unabhängig von gutem oder bösen Willen, sie folgt einer schlichten Rationalität. Wenn man also irgend etwas anderes erreichen möchte als Eifer, der bestehende Ideologien, Stimmungen und Strömungen beinahe endlos verstärkt, muss man sich der Rationalität des Eifers annehmen. Vielleicht ist es gar nicht möglich, ihn zu überwinden oder einzudämmen. Es ist aber ganz sicher unmöglich, ihm mit Moral beizukommen.

 
Mir fiel eben in der DSGVO der Satz auf:
"Die Verarbeitung personenbezogener Daten, aus denen die rassische und ethnische Herkunft [...] hervorgehen, [...] ist untersagt."

Das ist aber keine Wiedereinführung des Rassebegriffs, sondern eine Praxis, die sich auf das Grundgesetz (Artikel 3) berufen kann. Wundern kann es eigentlich niemanden, dass die Nazis, die die Bundesrepublik Deutschland gegründet haben und ihre 'unvorbelasteten' Kollegen nicht vom Rassebegriff lassen konnten - warum auch ausgerechnet die? Dass das aber bis heute nicht einmal ansatzweise korrigiert ist, sondern stumpf fortgesetzt wird, ist doch ein feiner Erfolg des Konglomerats aus Faschisten und Idioten. Ich hätte gern mal ein paar Rassen aufgezählt - wäre das nicht etwas für eine Anfrage bei der Bundesregierung?

Muss man nicht wissen

Update: Die UNESCO hat 1995 festgestellt: "Es gibt keinen wissenschaftlichen Grund, den Begriff 'Rasse' weiter zu verwenden" und selbst die Bundeszentrale für politische Bildung formuliert prominent: "Zwar ist wissenschaftlich längst widerlegt, dass es so etwas wie Menschen"rassen" gibt, aber trotzdem halten viele weiterhin daran fest.". Tzia, nun ist das so eine Sache mit der Wissenschaft und dem (juristischen) Gesetz. Zwar hat der Bundestag einen Wissenschaftlichen Dienst, aber der ist offenbar eher dazu da, eklatante Fehlentscheidungen posthum zu kommentieren (siehe Syrien, Nowitschok u.ä.) oder Kopiervorlagen für Plagiatoren zu erstellen (Guttenberg).

Jedenfalls bewahrt sich ausgerechnet der Gesetzgeber in der Rassenfrage eine rührende Naivität. Ist ja nur Rechtsgrundlage, komm, da muss man nicht so genau sein. Beinahe ärgerlich, dass in einem Fall, in dem man sich wie so oft fragen muss, ob die Herrschaften so blöd sind oder mit voller Absicht operieren, die Sachlage einmal eindeutig ist: Von dieser Dummheit profitiert niemand, es nützt niemandem, es ist einfach die Schlamperei, die mit der Arroganz der herrschenden Ideologie einher geht. Dass die rassistisch ist, will hier nicht einmal bösartig erscheinen. Sie birgt aber Möglichkeiten, von denen rechte Hetzer wie Sarrazin und Höcke nur zu gern Gebrauch machen. Sie können sich dabei jederzeit auf geltendes Recht berufen.

 

Ich möchte nicht, dass jemand, der 1500 Euro Grundeinkommen hat und keine Perspektive auf einen Beruf, auf die Idee kommt, fünf Kinder zu kriegen.

Spätestens mit diesem von Christoph Butterwegge "sozialreaktionär" genannten Statement hat sich Richard David Precht nicht nur als Philosoph disqualifiziert, sondern auch den Stab von seinem nicht minder reaktionären Kollegen Sloterdijk übernommen. Was deutsche Medien als Vorzeigephilosophen herumreichen, ist schon recht bezeichnend für den jeweiligen Zeitgeist. Mit Adorno und Marcuse war in den späten 60ern ein Denken am Werk, das versucht hat, das unbegreifliche Geschehen zu verstehen und unmöglich zu machen. In deren Fußstapfen verschwand bereits der Sozialdemokrat Habermas, der Vernunft zwanghaft restaurieren wollte, wo sie längst gescheitert war.

Inzwischen turnen Schwätzer vor den Kameras herum, die nur mehr eine medial passende Attitüde beherrschen. Ich hatte Precht bislang für harmlos gehalten, weil er halt belangloses Zeugs ohne Relevanz und Tiefgang von sich gegeben hat. Das hat sich mit dem da oben erledigt, denn es ist relevant, wenn das Schwiegersohnmodell, das eben den "Philosophen" als solchen berufsmäßig darstellt, seine obszöne Naivität dem Klassenkampf von oben zur Verfügung stellt.

Geschwätz mit Wirkung

Warum hat er sich disqualifiziert? Als Philosoph habe ich den Anspruch, Gedanken, die ich für relevant halte, zu Ende zu denken - so weit ich eben komme. Was Precht da veranstaltet, ist das Gegenteil. Das beginnt mit "Ich möchte nicht ...". Es ist vollkommen belanglos, was Sie wollen oder nicht, Precht. Danach fragt Sie niemand, und es ist schon gar nicht Aufgabe eines Philosophen, seine angebliche Ausbildung dazu zu missbrauchen, unreflektiert seine Präferenzen hervorzuwürgen. Wollen Sie nicht? Dann gehen Sie doch nach China!

Weiter geht's mit "… Perspektive auf einen Beruf ...". Mit welchem Recht? Auf welcher Weltsicht beruht der Anspruch, jemand müsse einem "Beruf" nachgehen, um zu leben und sich fortzupflanzen zu dürfen? Wüsste dieser Hanswurst irgend etwas, es fiele ihm auf, dass er da auf genau der Straße marschiert, die vom protestantischen Eifer über die Zuteilung von Lebensrechten an die Rampe führt. Mir ist unerklärlich, wie ein gebildeter Mensch so etwas sagen kann ohne zu kotzen. Zudem ist selbst die neoliberale Ideologie an der Stelle gnädiger, geht sie doch davon aus, dass jeder Mensch 'aktiviert' werden kann. Für Precht sind das Penner, die für immer verloren sind.

Lebensunwert

Nächster Punkt: "... auf die Idee kommt ..." - schon der Gedanke daran erscheint Precht unverschämt. Minderleister haben demnach zu verinnerlichen, dass ihnen das Recht, eine Familie zu gründen, nicht (uneingeschränkt) zusteht. Sie haben sich dem völlig zu unterwerfen und selbst in Gedanken nicht dagegen aufzubegehren. Schließlich: "... fünf Kinder ..." - wieso fünf? An dieser Stelle hat Prechts Gesellschaft zwei Möglichkeiten: Entweder sie schreibt per Strafgesetz exakt vor, wer unter welchen Bedingungen wie viele Kinder haben darf oder er verbietet es bestimmten Bevölkerungsgruppen ganz.

Selbst wenn man hier nicht konsequent an Zwangssterilisation denkt, ist diese prechtsche Gesellschaft schlicht faschistisch, wenn sie das real durchsetzt, was er da "möchte". Hier öffnet sich dann immerhin der Rettungsfallschirm, der die Aussage, er sei ein Faschist, in dieser Form nicht zulässt. Seine Willensbekundung bezieht sich ja wiederum auf die Ideenwelt der Minderleister. Diese sollen ja von selbst das tun bzw. lassen, was von Staats wegen bewirkt eben Faschismus wäre. Es ist eine idealistische Ansicht, die er formuliert. Viel besser macht es das nicht, zumal das Bild von dem Verlierer, der sich fünf Kinder hält, die er sich nicht leisten kann, ein Stereotyp bedient, das schon 'richtig' verstanden werden wird.

 
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Quelle: Ludwig Binder Haus der Geschichte CC BY-SA 2.0

Ich bin schon lange müde, gegen die Einordnung gewisser symbolpolitischer Ansätze als "links" zu zetern. Es hat keinen Zweck. Die Einen bilden autoritäre Ideologien aus, um dem weißen Patriarchat® eine aus ihrem Tunnelblick perfekte Welt aufzuzwingen, die Anderen treiben Personenkult, gern auch so weit, dass sie im kackbraunen Sumpf landen. Eine wahre Meisterleistung dieser Charge hat Lisa Fitz hingelegt, die in gebrochenen Reimen Blödheiten aneinander reihert, in denen sich alles findet, das eine Paranoia so braucht: dunkle Bedrohungen, Juden, geheime Weltenlenker.

Das ist kein Zufall. Die Dummheit beginnt bei Sozialdemokraten wie Flassbeck, die es nicht begreifen wollen, dass Politik und Macht keine Frage von Personen ist und endet bei Faschisten, die ihren intellektuellen Kahlschlag in Feindbilder münden lassen. Der Pilz wuchert schon immer in der Sozialdemokratie, die seit ihrem Bestehen zwei Säulen der Linken bekämpft hat: eine klare Analyse und starke außerparlamentarische Strukturen.

Der Übergang

Letzterem mag man mit gewissem Recht widersprechen, denn sowohl Marx als auch die Gewerkschaften waren in den Frühzeiten der Sozen ihre Wegbegleiter. Sie haben sich aber eben nicht zufällig von beidem getrennt bzw. die Macht der Gewerkschaften selbst aktiv so verstümmelt, dass diese Jahrzehnte lang um niedrige Löhne gebettelt haben und sowieso nur mehr Tarifpartei sind, wo sie einmal relevante Politische Macht waren.

Inzwischen hat es der Parlamentsstaat geschafft, dass Millionen Lohnabhängige ohnmächtig und unorganisiert sind. Dass überhaupt in Deutschland 'politische Streiks' von Anfang an verboten waren, zeigt, dass es nie vorgesehen war, das Proletariat an politischer Macht zu beteiligen. Während der Kommunismus vernichtet wurde, wurde als Sozialdemokratie eine Organisation von Funktionären und Emporkömmlingen gepeppelt, die bei der ersten Gelegenheit ihre Klientel endgültig verraten und sich ganz in den Dienst des Profits gestellt hat.

Der Untergang

Bis dahin vergingen allerdings einige Jahrzehnte, in denen Personalisierung und Symbolpolitik so eingeschliffen wurden, dass eine zunächst am 'Wachstum' beteiligte Bevölkerung völlig desorganisiert und auf den Parteien-Wahlkult dressiert wurde. Das Meisterstück auch in dieser Kategorie war die Zähmung der Grünen, ihr medial beförderter Wandel zur Führerpartei und die Korrumpierung der Funktionäre, die jegliche außerparlamentarische Politik lahmgelegt hat.

Gäbe es noch einen sinnvollen begriff von "links", er müsste sich zuallererst mit dem epischen Versagen der eigenen Partei und all seiner Organisationsformen identifizieren. Wir haben verloren, und zwar in einem Ausmaß, das bezweifeln lässt, ob es noch jemals eine relevante linke Kraft geben kann. Für die Interessen der Lohnabhängigen, der Armen, der Ausgebeuteten und Arbeitslosen kämpft heute niemand mehr außer ihnen selbst, vereinzelt, schwach und gedemütigt.

Was bleibt

Dagegen hilft kein Feindbild. Es sind nicht die Juden, die Freimaurer, die Syrer oder ein alter weißer Mann, die man besiegen muss, um uns aus dem Elend zu erlösen, sondern seit zweihundert Jahren und mehr zuerst der Kapitalismus. Der wird uns nicht füttern; er hat uns nie mehr gelassen als das, was dem Profit diente. Er wird auch nicht aufhören Kriege zu führen, Menschen zu unterjochen, zu töten und zu korrumpieren. Es gibt keinen 'Richtigen am Ruder' und schon gar keinen Staat, der uns hilft, während er verfassungsgemäß das Eigentum der Eigentümer schützt.

Die Analyse muss ehrlich sein, die verbleibenden Möglichkeiten klar und frei von Illusionen. Dann können sich - vielleicht - Zellen bilden, aus denen etwas entsteht, das sich mit Macht zurückholt, was das Kapital an sich gerissen hat. Es wird mindestens Jahrzehnte brauchen und ist in dieser Puppenstübchen-Demokratie nicht zu haben. Da kannst du nur ein rechter Hanswurst werden, deine Feindbilder und deine falsche Moral pflegen und hoffen, dass es die Anderen erwischt. Die sind dann schon irgendwie selbst schuld.