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	<title>Kommentare zu: Duki macht nen Podcast</title>
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	<description>Keine Herren, keine Sklaven!</description>
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		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=9662#comment-76324</link>
		<dc:creator>Wat.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2018 15:20:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Danke @altauto fürs Verlinken. :-P]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke @altauto fürs Verlinken. :-P</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=9662#comment-76307</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2018 11:55:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es gibt einen Folgeartikel.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt einen Folgeartikel.</p>
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		<title>Von: altautonomer</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=9662#comment-76305</link>
		<dc:creator>altautonomer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2018 11:39:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zum Reformismus ein Beispiel:
Bochumer Programm (der reinste, sozialdemokratische Gewerkschaftesplunder &quot;Wünsch Dir was&quot; zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes Deutschland))
Unsere wichtigsten gewerkschaftlichen Forderungen sind:
• Gleicher Lohn bei gleicher Arbeit;
• Mindestlohn in Höhe von 50% des Durchschnittslohns (derzeit 21,42 ∙ Euro);
• Abschaffung der Hartz­Gesetze. Arbeitslosengeld für die Dauer der Arbeitslosigkeit;
• Beschränkung der Nacht­ und Schichtarbeit auf Betriebe, in denen sie aus technischen oder 
sozialen Gründen zwingend erforderlich ist. Über alle Abweichungen vom Normalarbeitstag 
entscheidet die Belegschaftsversammlung;
• Normalarbeitszeit 6 Stunden an 5 Wochentagen;
• Rente mit 60;
• Öffentlichkeit aller betrieblichen Daten für Unternehmensangehörige;
• Streikfreiheit;
• Volle Selbstverwaltung der Sozialversicherungen durch die Versicherten;
September 2011. (Update Mai 2012; Update 14.Juli 2012)

Bernd, Don, Irmi, Jens, Kim, Martin, Peter, Robert, Seldon, Wal, Wat (Püntes little helper)

http://www.rs002.de/Soziale_Emanzipation/_private/Bochumer%20Programm.pdf]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Reformismus ein Beispiel:<br />
Bochumer Programm (der reinste, sozialdemokratische Gewerkschaftesplunder &#8220;Wünsch Dir was&#8221; zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes Deutschland))<br />
Unsere wichtigsten gewerkschaftlichen Forderungen sind:<br />
• Gleicher Lohn bei gleicher Arbeit;<br />
• Mindestlohn in Höhe von 50% des Durchschnittslohns (derzeit 21,42 ∙ Euro);<br />
• Abschaffung der Hartz­Gesetze. Arbeitslosengeld für die Dauer der Arbeitslosigkeit;<br />
• Beschränkung der Nacht­ und Schichtarbeit auf Betriebe, in denen sie aus technischen oder <br />
sozialen Gründen zwingend erforderlich ist. Über alle Abweichungen vom Normalarbeitstag <br />
entscheidet die Belegschaftsversammlung;<br />
• Normalarbeitszeit 6 Stunden an 5 Wochentagen;<br />
• Rente mit 60;<br />
• Öffentlichkeit aller betrieblichen Daten für Unternehmensangehörige;<br />
• Streikfreiheit;<br />
• Volle Selbstverwaltung der Sozialversicherungen durch die Versicherten;<br />
September 2011. (Update Mai 2012; Update 14.Juli 2012)</p>
<p>Bernd, Don, Irmi, Jens, Kim, Martin, Peter, Robert, Seldon, Wal, Wat (Püntes little helper)</p>
<p><a href="http://www.rs002.de/Soziale_Emanzipation/_private/Bochumer%20Programm.pdf" rel="nofollow">http://www.rs002.de/Soziale_Emanzipation/_private/Bochumer%20Programm.pdf</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=9662#comment-76304</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2018 09:23:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Siehste, und ich finde das überhaupt nicht ärgerlich. Er kommt mit seiner TINA um die Ecke, nachdem ich ihm gerade gesagt habe, dass seine Reparaturen keine Option sind. Es gibt also keine Alternative zu einer Option, die keine ist? Ich überlasse hier die richtigen Schlüsse den Zuhörern. Die besten Argumente gegen ihn kommen nämlich von ihm selber.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Siehste, und ich finde das überhaupt nicht ärgerlich. Er kommt mit seiner TINA um die Ecke, nachdem ich ihm gerade gesagt habe, dass seine Reparaturen keine Option sind. Es gibt also keine Alternative zu einer Option, die keine ist? Ich überlasse hier die richtigen Schlüsse den Zuhörern. Die besten Argumente gegen ihn kommen nämlich von ihm selber.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Arbo</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=9662#comment-76303</link>
		<dc:creator>Arbo</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2018 09:17:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@flatter: Das mit dem Format versteh&#039; ich schon. Es ist insofern auch etwas Kritik vom hohen Ross, als die konkrete Situation immer anders ist und mensch hinterher immer weiß, was hätte besser gemacht werden können. Ich kenn&#039; das vom Radio her.

Mir ging&#039;s aber auch nicht unbedingt darum, 1.000 Argumente unterzubringen. Ich find&#039;s halt nur extrem ärgerlich, dass De Lapuente hier praktisch Dir TINA vorwirft, es dann selbst praktiziert und mit seinem vermeintlich linken pro-kapitalistischen Attitüde auch noch durchkommt. Der Punkt ist doch, dass es genau diese Leute sind, die jegliche alternative Wirtschaftsformen jenseits &#039;des Marktes&#039; - auch, wenn sie erfolgreich sind - zum Einzelfall relativieren, ansonsten als &#039;unrealistisch&#039; (hier: links links) brandmarken und sie einem dann mit dem Argument der Alternativlosigkeit gegenüber &#039;dem Markt&#039; (&#039;wir müssen damit leben, was wir haben&#039;) abwürgen.

Da hätte mE ruhig mehr Paroli geboten werden müssen...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@flatter: Das mit dem Format versteh&#8217; ich schon. Es ist insofern auch etwas Kritik vom hohen Ross, als die konkrete Situation immer anders ist und mensch hinterher immer weiß, was hätte besser gemacht werden können. Ich kenn&#8217; das vom Radio her.</p>
<p>Mir ging&#8217;s aber auch nicht unbedingt darum, 1.000 Argumente unterzubringen. Ich find&#8217;s halt nur extrem ärgerlich, dass De Lapuente hier praktisch Dir TINA vorwirft, es dann selbst praktiziert und mit seinem vermeintlich linken pro-kapitalistischen Attitüde auch noch durchkommt. Der Punkt ist doch, dass es genau diese Leute sind, die jegliche alternative Wirtschaftsformen jenseits &#8216;des Marktes&#8217; &#8211; auch, wenn sie erfolgreich sind &#8211; zum Einzelfall relativieren, ansonsten als &#8216;unrealistisch&#8217; (hier: links links) brandmarken und sie einem dann mit dem Argument der Alternativlosigkeit gegenüber &#8216;dem Markt&#8217; (&#8216;wir müssen damit leben, was wir haben&#8217;) abwürgen.</p>
<p>Da hätte mE ruhig mehr Paroli geboten werden müssen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=9662#comment-76302</link>
		<dc:creator>Wat.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2018 09:13:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Aha, @autonomer weiß was Opportunismus ist, bei den anderen!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aha, @autonomer weiß was Opportunismus ist, bei den anderen!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=9662#comment-76301</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2018 08:58:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Arbo: Wie gesagt beschränkt das Format - und auch die Zeit - die angesprochenen Aspekte. Es bringt auch gar nichts, 1000 Argumente in 40 Minuten zu pressen. Selbstverständlich hätte man das besser machen können, aber alle Argumente runterzurasseln, die es so gibt, wäre es nicht gewesen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Arbo: Wie gesagt beschränkt das Format &#8211; und auch die Zeit &#8211; die angesprochenen Aspekte. Es bringt auch gar nichts, 1000 Argumente in 40 Minuten zu pressen. Selbstverständlich hätte man das besser machen können, aber alle Argumente runterzurasseln, die es so gibt, wäre es nicht gewesen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: altautonomer</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=9662#comment-76298</link>
		<dc:creator>altautonomer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2018 06:04:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=9662#comment-76298</guid>
		<description><![CDATA[Die Frage nach Revolution oder Reformismus bzw. Dogmatismus oder Opportunimsus beantworte ich gerne mit dem Verweis auf die Entwicklung der Partei &quot;Die Grünen&quot; von ihrer Gründung bis heute. Ich betrachte sie seit ungefähr 1990 (Austrittswelle) als eine große Lebenslüge.

Und ausgerechnet, an Leuten wie Ditfurth (Prozess gegen Elsässer wg. Antisemitismusbehauptung)und Ebermann (https://www.youtube.com/watch?v=vGG2rBfRRJQ), die nicht, wie die Realos,  den Marsch durch die Institutionen erfolgreich angetreten und den Neoliberalismus befördert haben, arbeitet sich der Buchautor ab, um zu beweisen, dass sie den Rechtsruck mit zu verantworten haben. 

Und wo bitteschön, frage ich meine Kritiker, soll ich mich kompromissbreit zeigen, wenn der Autor linksradikalen und linken Linken das materielle Existenzrecht entziehen möchte (mit seiner Forderung nach Neuauflage des Berufsverbots). Derartige Diskurse aus falsch verstandener Toleranz auf Seiten der MitdiskuTanten (!) dann auch noch als &quot;ergebnisoffen&quot; zu titulieren, ist menschenverachtend.

Rechts gewinnt, weil Linke die verhaßten aktiven linken Linken gerne durch den Dreck ziehen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage nach Revolution oder Reformismus bzw. Dogmatismus oder Opportunimsus beantworte ich gerne mit dem Verweis auf die Entwicklung der Partei &#8220;Die Grünen&#8221; von ihrer Gründung bis heute. Ich betrachte sie seit ungefähr 1990 (Austrittswelle) als eine große Lebenslüge.</p>
<p>Und ausgerechnet, an Leuten wie Ditfurth (Prozess gegen Elsässer wg. Antisemitismusbehauptung)und Ebermann (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=vGG2rBfRRJQ" rel="nofollow">https://www.youtube.com/watch?v=vGG2rBfRRJQ</a>), die nicht, wie die Realos,  den Marsch durch die Institutionen erfolgreich angetreten und den Neoliberalismus befördert haben, arbeitet sich der Buchautor ab, um zu beweisen, dass sie den Rechtsruck mit zu verantworten haben. </p>
<p>Und wo bitteschön, frage ich meine Kritiker, soll ich mich kompromissbreit zeigen, wenn der Autor linksradikalen und linken Linken das materielle Existenzrecht entziehen möchte (mit seiner Forderung nach Neuauflage des Berufsverbots). Derartige Diskurse aus falsch verstandener Toleranz auf Seiten der MitdiskuTanten (!) dann auch noch als &#8220;ergebnisoffen&#8221; zu titulieren, ist menschenverachtend.</p>
<p>Rechts gewinnt, weil Linke die verhaßten aktiven linken Linken gerne durch den Dreck ziehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: altautonomer</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=9662#comment-76297</link>
		<dc:creator>altautonomer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2018 05:35:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Pelzer 39:  Friedrich von Logau (1604 - 1655): „In Gefahr und großer Not bringt der Mittelweg den Tod.“]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Pelzer 39:  Friedrich von Logau (1604 &#8211; 1655): „In Gefahr und großer Not bringt der Mittelweg den Tod.“</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Arbo</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=9662#comment-76292</link>
		<dc:creator>Arbo</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Mar 2018 23:17:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=9662#comment-76292</guid>
		<description><![CDATA[Irgendwie eiert mir der Podcast inhaltlich um &#039;den Kapitalismus&#039; herum. Der Fehler scheint mir inhaltlich, sich am &#039;Kapitalismus&#039; festnageln zu lassen. Den nutzt De Lapuente nämlich demagogisch, um alles, was nicht pro-kapitalistisch ist als sozialistisch o.ä. zu diffamieren. Fast schon lustig, dass er dem Duke TINA vorwirft, wo er doch selbst pro-kapitalistisches TINA auftischt.

Jedenfalls hat&#039;s der Duke hier vermasselt, einfach mal darauf hinzuweisen, dass mensch noch nicht mal geistig mit Marx schwanger gehen muss, um an alternative Wirtschaftsformen bzw. -stile zum &#039;Kapitalismus&#039; zu denken. Das sind keine Hirngespinste und auch nicht zwangsläufig die gescheiterten real-sozialistischen Versuche. Wer an Alternativen wie solidarische Wirtschaftsformen denkt, hat ja wirtschaftliche Praktiken, die immer schon existiert haben - auch schon &#039;vor&#039; bzw. &#039;neben&#039; &#039;dem Kapitalismus&#039;. Das sind Wirtschaftsformen, die den Menschen immer schon ein Überleben gesichert haben. Und nein, hier muss mensch nichts romantisieren. Zur Wahrheit gehört auch, dass diese Wirtschaftsformen bisweilen durch &#039;den Kapitalismus&#039; ausgebeutet wurden. Feministische Ansätze bezeichnen das u.a. als &#039;Hausfrauisierung&#039;, die De Lapuente gerade auch mit Blick auf &#039;Feminismus&#039; mal um die Ohren hätte gehauen werden können.

Zu Wagenknecht und ihren Rechtsschwenks gab&#039;s auch nichts. Das hätte mit Blick darauf, was denn als nicht &#039;links-linke&#039;&#039;Realo-Position&#039; gemeint sei, interessant sein können.

Insgesamt blieb es aber am &#039;Kapitalismus&#039; kleben. Und hierzu ist es halt schrecklich enttäuschend, dass De Lapuente mit seiner kapitalistischen TINA-Haltung so einfach durchkommt. Insofern bin ich geneigt, mit dem @altauto übereinzustimmen, dass der Podcaste leider eher vergeudete Lebenszeit ist. Als Podcast-Auftakt ist&#039;s mE auch deshalb nach hinten losgegangen, weil&#039;s sich gerade am Ende wieder als Werbeblock für De Lapuentes Buch entlarvte. Dafür war dann im Podcast für mich auch zu wenig Substanz.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie eiert mir der Podcast inhaltlich um &#8216;den Kapitalismus&#8217; herum. Der Fehler scheint mir inhaltlich, sich am &#8216;Kapitalismus&#8217; festnageln zu lassen. Den nutzt De Lapuente nämlich demagogisch, um alles, was nicht pro-kapitalistisch ist als sozialistisch o.ä. zu diffamieren. Fast schon lustig, dass er dem Duke TINA vorwirft, wo er doch selbst pro-kapitalistisches TINA auftischt.</p>
<p>Jedenfalls hat&#8217;s der Duke hier vermasselt, einfach mal darauf hinzuweisen, dass mensch noch nicht mal geistig mit Marx schwanger gehen muss, um an alternative Wirtschaftsformen bzw. -stile zum &#8216;Kapitalismus&#8217; zu denken. Das sind keine Hirngespinste und auch nicht zwangsläufig die gescheiterten real-sozialistischen Versuche. Wer an Alternativen wie solidarische Wirtschaftsformen denkt, hat ja wirtschaftliche Praktiken, die immer schon existiert haben &#8211; auch schon &#8216;vor&#8217; bzw. &#8216;neben&#8217; &#8216;dem Kapitalismus&#8217;. Das sind Wirtschaftsformen, die den Menschen immer schon ein Überleben gesichert haben. Und nein, hier muss mensch nichts romantisieren. Zur Wahrheit gehört auch, dass diese Wirtschaftsformen bisweilen durch &#8216;den Kapitalismus&#8217; ausgebeutet wurden. Feministische Ansätze bezeichnen das u.a. als &#8216;Hausfrauisierung&#8217;, die De Lapuente gerade auch mit Blick auf &#8216;Feminismus&#8217; mal um die Ohren hätte gehauen werden können.</p>
<p>Zu Wagenknecht und ihren Rechtsschwenks gab&#8217;s auch nichts. Das hätte mit Blick darauf, was denn als nicht &#8216;links-linke&#8221;Realo-Position&#8217; gemeint sei, interessant sein können.</p>
<p>Insgesamt blieb es aber am &#8216;Kapitalismus&#8217; kleben. Und hierzu ist es halt schrecklich enttäuschend, dass De Lapuente mit seiner kapitalistischen TINA-Haltung so einfach durchkommt. Insofern bin ich geneigt, mit dem @altauto übereinzustimmen, dass der Podcaste leider eher vergeudete Lebenszeit ist. Als Podcast-Auftakt ist&#8217;s mE auch deshalb nach hinten losgegangen, weil&#8217;s sich gerade am Ende wieder als Werbeblock für De Lapuentes Buch entlarvte. Dafür war dann im Podcast für mich auch zu wenig Substanz.</p>
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