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	<title>Kommentare zu: ‘KI’ und Kapitalismus (2): Verdinglichung</title>
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	<description>Keine Herren, keine Sklaven!</description>
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		<title>Von: DasKleineTeilchen</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=9261#comment-73994</link>
		<dc:creator>DasKleineTeilchen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jan 2018 11:04:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&lt;i&gt;Wissenschaftler, Politiker, Kirchenfürsten und Hochseilbanker. Warum? Weil sie im Grunde recht unwichtig sind&lt;/i&gt;

holla argonautiker, diese letzten 3 gruppen mal eben in ihrer &quot;unwichtigkeit&quot; mit wissenschaft gleichzusetzen, ist schon jenseits von grenzwertig und lässt zumindestens den eindruck einer deutlichen verachtung gegenüber dieser erkennen. 

&lt;i&gt;Wisssenschaftsgläubige&lt;/i&gt;

ah, verstehe.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>Wissenschaftler, Politiker, Kirchenfürsten und Hochseilbanker. Warum? Weil sie im Grunde recht unwichtig sind</i></p>
<p>holla argonautiker, diese letzten 3 gruppen mal eben in ihrer &#8220;unwichtigkeit&#8221; mit wissenschaft gleichzusetzen, ist schon jenseits von grenzwertig und lässt zumindestens den eindruck einer deutlichen verachtung gegenüber dieser erkennen. </p>
<p><i>Wisssenschaftsgläubige</i></p>
<p>ah, verstehe.</p>
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		<title>Von: DasKleineTeilchen</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=9261#comment-73991</link>
		<dc:creator>DasKleineTeilchen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jan 2018 10:35:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[#33; HeWhosPathIsChoosen, bist dus?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>#33; HeWhosPathIsChoosen, bist dus?</p>
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		<title>Von: DasKleineTeilchen</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=9261#comment-73989</link>
		<dc:creator>DasKleineTeilchen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jan 2018 08:21:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@29: &lt;i&gt;Ich vermute das, wenn man Maschinen baut, die in der Lage sind sich selbst auf einer einsamen Insel zu reproduzieren, nach langem, grausamen evulotionärem Kampf durchaus ähnliche Strukturen wie bei Tieren und Menschen entstehen könnten.&lt;/i&gt;

stanislaw lem, &quot;der unbesiegbare&quot;, 1964.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@29: <i>Ich vermute das, wenn man Maschinen baut, die in der Lage sind sich selbst auf einer einsamen Insel zu reproduzieren, nach langem, grausamen evulotionärem Kampf durchaus ähnliche Strukturen wie bei Tieren und Menschen entstehen könnten.</i></p>
<p>stanislaw lem, &#8220;der unbesiegbare&#8221;, 1964.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=9261#comment-73956</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jan 2018 20:45:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Diese KI wird doch sicher ein Projekt, an dem viele arbeiten? Braucht nicht so viele, um &lt;a href=&quot;https://hackernoon.com/im-harvesting-credit-card-numbers-and-passwords-from-your-site-here-s-how-9a8cb347c5b5&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;total lustige Sachen&lt;/a&gt; zu machen. Ach so: und man braucht gar keine KI, um die Vollidioten da draußen zu einer Gefahr für Leib und Leben zu machen. Alles so schön bunt hier!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese KI wird doch sicher ein Projekt, an dem viele arbeiten? Braucht nicht so viele, um <a href="https://hackernoon.com/im-harvesting-credit-card-numbers-and-passwords-from-your-site-here-s-how-9a8cb347c5b5" rel="nofollow">total lustige Sachen</a> zu machen. Ach so: und man braucht gar keine KI, um die Vollidioten da draußen zu einer Gefahr für Leib und Leben zu machen. Alles so schön bunt hier!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ThomasX</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=9261#comment-73933</link>
		<dc:creator>ThomasX</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jan 2018 05:57:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Habe erst jetzt den 2. Teil gelesen und bin positiv überrascht, dass er diese Richtung einschlägt, weil ich nach dem ersten Teil doch etwas &quot;gespalten&quot; ob der von mir vermuteten Schlüsse war.
So passt das schon. Daher vermutlich auch schon der Hinweis im Kommentarbereich zum ersten Teil.

Mir waren da noch einige Dinge im Kopf herum geschwirrt, wie die zur Intelligenz der Kommunikation zählende Fähigkeit des Menschen zur täglichen rund 1000fachen Lüge verschiedenster Intention, was ja einem streng basierten true/false-Verfahren aller Ebenen des trainierbaren Maschinen-&quot;Denkens&quot; widerspricht.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Habe erst jetzt den 2. Teil gelesen und bin positiv überrascht, dass er diese Richtung einschlägt, weil ich nach dem ersten Teil doch etwas &#8220;gespalten&#8221; ob der von mir vermuteten Schlüsse war.<br />
So passt das schon. Daher vermutlich auch schon der Hinweis im Kommentarbereich zum ersten Teil.</p>
<p>Mir waren da noch einige Dinge im Kopf herum geschwirrt, wie die zur Intelligenz der Kommunikation zählende Fähigkeit des Menschen zur täglichen rund 1000fachen Lüge verschiedenster Intention, was ja einem streng basierten true/false-Verfahren aller Ebenen des trainierbaren Maschinen-&#8221;Denkens&#8221; widerspricht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: eb</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=9261#comment-73916</link>
		<dc:creator>eb</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jan 2018 05:32:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=9261#comment-73916</guid>
		<description><![CDATA[@Argonautiker
Hmm, also ich kann dir versichern, dass ich mich am wichtigsten Punkt, nämlich dem &quot;menschlichen&quot;, weder über Menschen stelle, erhöhe, lächle. Wenn ich deinen Kommentar aber auf einen Satz runter ziehe, (so böse bin ich dennoch), dann betreiben wir hier einen alten Disput zwischen Wissenschaft und Esoterik. Das ging durchaus, aber die Esoterik hat sich gewandelt. Das mit den Engeln lass ich ja noch irgendwie durchgehen, weil es noch einer gewissen alten Terminologie entspricht. Aber mittlerweile befindet sich die Esoterik nicht mehr auf Wahrheitssuche, sondern beutet die mögliche Wahrheit aus, - und zwar bereits schon während der Suche danach. Der Werdegang von der Quantenphysik zur hypnosystemischen Quantenheilung, - ist hier bezeichnend. Während die einen noch mühsam nach Möglichkeiten für Wahrheit suchen, machen die sogenannten Wahrheitsfinder daraus bereits schon Kohle. Vor dieser Wahrheit, - flüchten sie aber.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Argonautiker<br />
Hmm, also ich kann dir versichern, dass ich mich am wichtigsten Punkt, nämlich dem &#8220;menschlichen&#8221;, weder über Menschen stelle, erhöhe, lächle. Wenn ich deinen Kommentar aber auf einen Satz runter ziehe, (so böse bin ich dennoch), dann betreiben wir hier einen alten Disput zwischen Wissenschaft und Esoterik. Das ging durchaus, aber die Esoterik hat sich gewandelt. Das mit den Engeln lass ich ja noch irgendwie durchgehen, weil es noch einer gewissen alten Terminologie entspricht. Aber mittlerweile befindet sich die Esoterik nicht mehr auf Wahrheitssuche, sondern beutet die mögliche Wahrheit aus, &#8211; und zwar bereits schon während der Suche danach. Der Werdegang von der Quantenphysik zur hypnosystemischen Quantenheilung, &#8211; ist hier bezeichnend. Während die einen noch mühsam nach Möglichkeiten für Wahrheit suchen, machen die sogenannten Wahrheitsfinder daraus bereits schon Kohle. Vor dieser Wahrheit, &#8211; flüchten sie aber.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=9261#comment-73912</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jan 2018 22:06:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Argonautiker: Mit Verlaub, aber wer soll das alles lesen? Das ist keine Diskussion, wenn jemand meint, hier Romane abzulassen zu müssen. Die orignielle Interpunktion ist eine Zumutung obendrein. Es bringt mich auf die Palme, wenn ich sehe, dass jemand sich anmaßt, Wissenschaft abzulehnen und dann solche Texte absondert. ]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Argonautiker: Mit Verlaub, aber wer soll das alles lesen? Das ist keine Diskussion, wenn jemand meint, hier Romane abzulassen zu müssen. Die orignielle Interpunktion ist eine Zumutung obendrein. Es bringt mich auf die Palme, wenn ich sehe, dass jemand sich anmaßt, Wissenschaft abzulehnen und dann solche Texte absondert. </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Argonautiker</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=9261#comment-73911</link>
		<dc:creator>Argonautiker</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jan 2018 22:04:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Peinhart
Die Welt besitzt seit Urknalls Zeiten,- oder wenn man es in biblischer Weise ausdrücken will, seit der Spaltung Gottes durch Luzifers Frevel, keine absolute Wahrheit mehr, weil seit dem die wechselnden Kräfteverhältnisse zwischen den so entstandenen Polaritäten alles in eine sich ständig verändernde Ordnung fügt, die unter anderem das Leben hervorgebracht hat. 

Wenn die Wissenschaft also sagen würde, es gibt keine Dauerwährenden Konstanten unter die sich das Leben grundsätzlich unter zu ordnen hat, dann würde mir Wissenschaft viel näher kommen. Tut sie das? Oder sieht sie das Leben den Gesetzmäßigkeiten die sie definiert grundsätzlich immer noch unterworfen? 

Ich sehe das Leben nicht grundsätzlich einer fixen Ordnung, die es zu ergründen gilt, unterworfen, sondern ich sehe das Leben als ständigen Wandel, dem auch jegliche Ordnung unterworfen ist unterworfen, sodaß dem Leben grundsätzlich alles möglich ist, nur nicht alles zu jeder Zeit wahrscheinlich ist.

Wenn sich Teile der Wissenschaft mittlerweile davon gelöst haben sollte, daß die Welt eine feste sich nicht verändernde bestehende Ordnung hat, dann würde mich das freuen, dann wäre aber auch ein subjektiver Eindruck von der Welt, von der Wahrheit nicht weiter entfernt, als eine wissenschaftliche Analyse derselben. 

Es kann sich alles immer nur um eine Momentaufnahme eines speziellen Betrachtungswinkel handeln, und der kann für die jeweilige Zeit geeignet oder ungeeignet sein. 

Eigentlich kann man nichts anderes als die Welt wahrnehmen und darüber staunen, daß sie von wo Anders anders nicht nur anders aussieht, sondern auch anders sein kann. Nur eine tote Welt ist eine wirklich bemess- und berechenbare Welt. Leider hat die Wissenschaft mit ihrem Fixierungszwang das jedoch über die letzten Jahrhunderte getan. 

Und je doller es die Wissenschaft mit ihren fixierten Ansichten getrieben hat, desto mehr starb, weil nur noch sein durfte, was ihrer Beschreibung der Welt entsprach. Eine lebendige Welt ist eher erfahrbar als messbar, weil es als Lebendiger nicht so wichtig ist, wie etwas in seinen Maßen ist, sondern wie man sich da fühlt, ist das Entscheidende für das Leben. Der Mensch ist viel eher zum Empfinden geeignet, denn zum Denken. Letzteres nutzt er meist nur um wieder in den Zustand eines sich Wohlfühlens zu gelangen, denn auch beim Erkenntnistheoretischen Denken, geht es letztendlich um das Wohlfühlen, wenn man etwas verstanden hat. Aber hat man jemanden verstanden wenn man weiß wie groß er ist, oder wie er sich fühlt?

Sollte mich also aufrichtig freuen, wenn sich die Wissenschaft da etwas von löst, dann sollte sie sich aber auch einen anderen Namen zu legen, weil Wissen passt im Erkenntnistheoretischen Bereich nicht so gut, weil man kann eben nichts wirklich etwas wissen, sondern nur glauben zu wissen, weil sich das, was man zu wissen glaubt, in jeweiliger Zeit und Raum vielleicht bewährt, aber das wird, so man lebendig bleibt, nicht so bleiben, und dann man wird man an etwas anderes zu wissen glauben müssen, um die neuen Inhalte der Zeit zu meistern. Was soll es also groß nutzen wenn man Wissen schafft, wenn Wissen kein Dauerhafter Zustand für jeglichen Raum zu jeder Zeit ist, sondern gerade für Lebewesen sich durch die Zeit ständig wandelt. 

Ich gebe Ihnen aber in sofern Recht, daß Verallgemeinerungen auch den Wissenschaftlern gegenüber, dem Einzelnen nicht gerecht werden. Ich glaube also auch, daß es Wissenschaftler gibt, die sich nicht von der Erhaltung eines Dogma nähren, sondern sich einfach freuen wenn sie was Neues erkannt haben und das deshalb tun. Aber das sind derzeit von denen, die in meinen Erlebnisraum treten, eher die Ausnahmen, und sicherlich nicht die Regel. Wissenschaft sucht immer noch vornehmlich nach Dominanz und nicht nach gleichberechtigtem Nebeneinander.

Frage an die Wissenschaftler, gab es die Quantenmechanik schon immer, oder entstand sie erst weil einige sie erdachten? Und wäre sie realer, wenn sie schon da war bevor wir an sie dachten, oder wenn sie erst dadurch entstanden ist, weil wir sie erdachten? 

Ist es möglich daß die Wahrheit auf der Flucht vor den Wahrheitssuchern ist, weil sie nicht erkannt werden will und deshalb durch das Denken immer Feinstofflichere Ebenen entstehen, die sich Ebene um Ebene wie ein Schutzschild vor die Wahrheit stellen? 

@eb
Leider stellen Sie sich anstatt mit mir wirklich in einen Dialog zu gehen, (trotz Du anbieten), lieber auf eine höhere Position, indem sie das, was ich schreibe als alte Kamellen abtun, so als wären Sie da schon lange drüber hinaus gewachsen. Das sind genau die Dinge warum ich Wissenschaft und Wissenschaftler meist nicht so mag. Die meisten sind irgendwie in einem  Konkurrenzverhalten gefangen, und brauchen es, das etwas wahrer, als das Andere ist. 

Wo ist  das Problem wenn einer Engel sieht? So lange ihn die meist gut durch die Welt leiten. Lassen die ihn aber immer wieder gegen die Laterne laufen, dann wird er sich das schon überlegen, ob er auf die noch hört. Wenn nicht, klärt sich das dann von alleine. Ich sehe zwar keine Engel, aber ich kann nicht ausschließen, daß sie einer, wie auch immer, wahrnimmt. 

Dürfte ich fragen, in wieweit Sie das wirklich ausschließen können, sodaß Sie das nicht mehr nur neben ihm wahr zu nehmen brauchen, sondern sich selbst überhöhend, über ihn lächeln können?

Sind Sie mir nicht böse, aber ich bleibe bei den Bäckern, Fischern, Müllern und dergleichen, diese mögen zwar in eine Konkurrenz zueinander treten, und mir ihre Sicht der Welt auch erklären wollen, aber da sind selten Leute dabei, die mir etwas aufzwingen wollen, weil sie viel näher an der Wirklichkeit sein müssen, weil dem Müller sonst das Mehl verklebt, oder dem Fischer die Fische wieder aus dem Netz hüpfen, wenn sie irren.  

Die Welt hat sich erst so drastisch verändert, seit dem es die gibt, die sich die Monopole für eine Wahrheit sichern, und andere nach dieser Pfeife tanzen lassen wollen, anstatt miteinander etwas zu tun. Und da stehen die großen 4 bisher mit Abstand an der Spitze. Die Einen wollen das Monopol über das Wissen, die Anderen über den Glauben, die Banker über den Handel, und die Politiker wollen sogar alles Leben bestimmen.

Man predigt von dort zwar immer Gebetsmühlenartig, daß die Welt durch sie doch so viel besser geworden sei, ich möchte das nicht bestätigen, und das liegt nicht an den Müllern und Bäckern.

Ich verabschiede mich nun, und möchte Ihnen trotzdem einen herzlich Dank aussprechen, ich habe Wisssenschaftsgläubige schon viel schwieriger, gar inquisitorisch erlebt, wenn man an der absoluten Messbarkeit der Wirklichkeit zweifelt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peinhart<br />
Die Welt besitzt seit Urknalls Zeiten,- oder wenn man es in biblischer Weise ausdrücken will, seit der Spaltung Gottes durch Luzifers Frevel, keine absolute Wahrheit mehr, weil seit dem die wechselnden Kräfteverhältnisse zwischen den so entstandenen Polaritäten alles in eine sich ständig verändernde Ordnung fügt, die unter anderem das Leben hervorgebracht hat. </p>
<p>Wenn die Wissenschaft also sagen würde, es gibt keine Dauerwährenden Konstanten unter die sich das Leben grundsätzlich unter zu ordnen hat, dann würde mir Wissenschaft viel näher kommen. Tut sie das? Oder sieht sie das Leben den Gesetzmäßigkeiten die sie definiert grundsätzlich immer noch unterworfen? </p>
<p>Ich sehe das Leben nicht grundsätzlich einer fixen Ordnung, die es zu ergründen gilt, unterworfen, sondern ich sehe das Leben als ständigen Wandel, dem auch jegliche Ordnung unterworfen ist unterworfen, sodaß dem Leben grundsätzlich alles möglich ist, nur nicht alles zu jeder Zeit wahrscheinlich ist.</p>
<p>Wenn sich Teile der Wissenschaft mittlerweile davon gelöst haben sollte, daß die Welt eine feste sich nicht verändernde bestehende Ordnung hat, dann würde mich das freuen, dann wäre aber auch ein subjektiver Eindruck von der Welt, von der Wahrheit nicht weiter entfernt, als eine wissenschaftliche Analyse derselben. </p>
<p>Es kann sich alles immer nur um eine Momentaufnahme eines speziellen Betrachtungswinkel handeln, und der kann für die jeweilige Zeit geeignet oder ungeeignet sein. </p>
<p>Eigentlich kann man nichts anderes als die Welt wahrnehmen und darüber staunen, daß sie von wo Anders anders nicht nur anders aussieht, sondern auch anders sein kann. Nur eine tote Welt ist eine wirklich bemess- und berechenbare Welt. Leider hat die Wissenschaft mit ihrem Fixierungszwang das jedoch über die letzten Jahrhunderte getan. </p>
<p>Und je doller es die Wissenschaft mit ihren fixierten Ansichten getrieben hat, desto mehr starb, weil nur noch sein durfte, was ihrer Beschreibung der Welt entsprach. Eine lebendige Welt ist eher erfahrbar als messbar, weil es als Lebendiger nicht so wichtig ist, wie etwas in seinen Maßen ist, sondern wie man sich da fühlt, ist das Entscheidende für das Leben. Der Mensch ist viel eher zum Empfinden geeignet, denn zum Denken. Letzteres nutzt er meist nur um wieder in den Zustand eines sich Wohlfühlens zu gelangen, denn auch beim Erkenntnistheoretischen Denken, geht es letztendlich um das Wohlfühlen, wenn man etwas verstanden hat. Aber hat man jemanden verstanden wenn man weiß wie groß er ist, oder wie er sich fühlt?</p>
<p>Sollte mich also aufrichtig freuen, wenn sich die Wissenschaft da etwas von löst, dann sollte sie sich aber auch einen anderen Namen zu legen, weil Wissen passt im Erkenntnistheoretischen Bereich nicht so gut, weil man kann eben nichts wirklich etwas wissen, sondern nur glauben zu wissen, weil sich das, was man zu wissen glaubt, in jeweiliger Zeit und Raum vielleicht bewährt, aber das wird, so man lebendig bleibt, nicht so bleiben, und dann man wird man an etwas anderes zu wissen glauben müssen, um die neuen Inhalte der Zeit zu meistern. Was soll es also groß nutzen wenn man Wissen schafft, wenn Wissen kein Dauerhafter Zustand für jeglichen Raum zu jeder Zeit ist, sondern gerade für Lebewesen sich durch die Zeit ständig wandelt. </p>
<p>Ich gebe Ihnen aber in sofern Recht, daß Verallgemeinerungen auch den Wissenschaftlern gegenüber, dem Einzelnen nicht gerecht werden. Ich glaube also auch, daß es Wissenschaftler gibt, die sich nicht von der Erhaltung eines Dogma nähren, sondern sich einfach freuen wenn sie was Neues erkannt haben und das deshalb tun. Aber das sind derzeit von denen, die in meinen Erlebnisraum treten, eher die Ausnahmen, und sicherlich nicht die Regel. Wissenschaft sucht immer noch vornehmlich nach Dominanz und nicht nach gleichberechtigtem Nebeneinander.</p>
<p>Frage an die Wissenschaftler, gab es die Quantenmechanik schon immer, oder entstand sie erst weil einige sie erdachten? Und wäre sie realer, wenn sie schon da war bevor wir an sie dachten, oder wenn sie erst dadurch entstanden ist, weil wir sie erdachten? </p>
<p>Ist es möglich daß die Wahrheit auf der Flucht vor den Wahrheitssuchern ist, weil sie nicht erkannt werden will und deshalb durch das Denken immer Feinstofflichere Ebenen entstehen, die sich Ebene um Ebene wie ein Schutzschild vor die Wahrheit stellen? </p>
<p>@eb<br />
Leider stellen Sie sich anstatt mit mir wirklich in einen Dialog zu gehen, (trotz Du anbieten), lieber auf eine höhere Position, indem sie das, was ich schreibe als alte Kamellen abtun, so als wären Sie da schon lange drüber hinaus gewachsen. Das sind genau die Dinge warum ich Wissenschaft und Wissenschaftler meist nicht so mag. Die meisten sind irgendwie in einem  Konkurrenzverhalten gefangen, und brauchen es, das etwas wahrer, als das Andere ist. </p>
<p>Wo ist  das Problem wenn einer Engel sieht? So lange ihn die meist gut durch die Welt leiten. Lassen die ihn aber immer wieder gegen die Laterne laufen, dann wird er sich das schon überlegen, ob er auf die noch hört. Wenn nicht, klärt sich das dann von alleine. Ich sehe zwar keine Engel, aber ich kann nicht ausschließen, daß sie einer, wie auch immer, wahrnimmt. </p>
<p>Dürfte ich fragen, in wieweit Sie das wirklich ausschließen können, sodaß Sie das nicht mehr nur neben ihm wahr zu nehmen brauchen, sondern sich selbst überhöhend, über ihn lächeln können?</p>
<p>Sind Sie mir nicht böse, aber ich bleibe bei den Bäckern, Fischern, Müllern und dergleichen, diese mögen zwar in eine Konkurrenz zueinander treten, und mir ihre Sicht der Welt auch erklären wollen, aber da sind selten Leute dabei, die mir etwas aufzwingen wollen, weil sie viel näher an der Wirklichkeit sein müssen, weil dem Müller sonst das Mehl verklebt, oder dem Fischer die Fische wieder aus dem Netz hüpfen, wenn sie irren.  </p>
<p>Die Welt hat sich erst so drastisch verändert, seit dem es die gibt, die sich die Monopole für eine Wahrheit sichern, und andere nach dieser Pfeife tanzen lassen wollen, anstatt miteinander etwas zu tun. Und da stehen die großen 4 bisher mit Abstand an der Spitze. Die Einen wollen das Monopol über das Wissen, die Anderen über den Glauben, die Banker über den Handel, und die Politiker wollen sogar alles Leben bestimmen.</p>
<p>Man predigt von dort zwar immer Gebetsmühlenartig, daß die Welt durch sie doch so viel besser geworden sei, ich möchte das nicht bestätigen, und das liegt nicht an den Müllern und Bäckern.</p>
<p>Ich verabschiede mich nun, und möchte Ihnen trotzdem einen herzlich Dank aussprechen, ich habe Wisssenschaftsgläubige schon viel schwieriger, gar inquisitorisch erlebt, wenn man an der absoluten Messbarkeit der Wirklichkeit zweifelt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: eb</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=9261#comment-73903</link>
		<dc:creator>eb</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jan 2018 17:18:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=9261#comment-73903</guid>
		<description><![CDATA[@Argonautiker
Du (sie? ach was, sach du zu mir :-) wirst nicht verhindern können, dass, wenn Fischer, Bäcker, Bauer, Müller auf einer Insel sind, einer oder mehre davon, auch immer die Welt erklären wird/werden. Warum auch immer, aber spätestens dann, wenn mehr wie ein Fischer, ein Bäcker oder ein Müller in Konkurrenzkampf treten. Und dann kommt&#039;s drauf an, was man erklärt und zu welchem Sinn. Das sind Neuland-Endeckervergleiche, die wir nicht anwenden können. Wissenschaft ist ja jetzt nichts, was auf einer Insel entstanden ist, sondern war ein jahrhundertelanger verdammt harter Kampf auf der Suche nach Wahrheit. Das staubt man nicht einfach so mit Inselvergleichen vom Tisch. (Aber schön, wieder von dir zu hören, (da ist so eine alte Alien-Erinnerung :-))]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Argonautiker<br />
Du (sie? ach was, sach du zu mir :-) wirst nicht verhindern können, dass, wenn Fischer, Bäcker, Bauer, Müller auf einer Insel sind, einer oder mehre davon, auch immer die Welt erklären wird/werden. Warum auch immer, aber spätestens dann, wenn mehr wie ein Fischer, ein Bäcker oder ein Müller in Konkurrenzkampf treten. Und dann kommt&#8217;s drauf an, was man erklärt und zu welchem Sinn. Das sind Neuland-Endeckervergleiche, die wir nicht anwenden können. Wissenschaft ist ja jetzt nichts, was auf einer Insel entstanden ist, sondern war ein jahrhundertelanger verdammt harter Kampf auf der Suche nach Wahrheit. Das staubt man nicht einfach so mit Inselvergleichen vom Tisch. (Aber schön, wieder von dir zu hören, (da ist so eine alte Alien-Erinnerung :-))</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=9261#comment-73901</link>
		<dc:creator>Peinhart</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jan 2018 16:56:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=9261#comment-73901</guid>
		<description><![CDATA[@Argonautiker: &lt;i&gt;Ich habe im Grund nichts gegen Wissenschaft, aber gegen Wissenschaft, die sich selbst zum Dogma erhebt schon.&lt;/i&gt;

Gerade das aber tut Wissenschaft eben nicht. Wissenschaftsgläubigkeit und Wissenschaft als Religion sind vielmehr Produkte der Verhältnisse, unter denen sie zZt stattfindet. Des &#039;kapitalistisch umhegten Betriebs&#039;, wie es geschätztes Hausherr schon in #48 zum xten Male schrob. Schrub? Schrob. Wenn dabei Leute mittun, die sich widerspruchslos als Wissenschaftler bezeichnen lassen, dann stehen diese eben mit mindestens einem Bein bereits außerhalb derselben, oft auch schon völlig. Lies doch zB mal den von Dürr et.al. herausgegebenen Diskussionsband zu Sheldrake, wenn du wissen willst, wie offen Wissenschaft &#039;eigentlich&#039; ist. Zumal das auch noch ein Ansatz ist, der dich interessieren dürfte. 

Oder schau dir an, was Wissenschaft bereits so alles ad acta gelegt hat (wenngleich natürlich auch nicht ohne Wehen) - die &#039;Alltagsrezeption&#039; hingegen noch lange nicht. Und die ist es auch, die du mE eigentlich kritisierst bzw kritisieren solltest - wobei dir die Wissenschaft dann Verbündete wäre, nicht Gegnerin.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Argonautiker: <i>Ich habe im Grund nichts gegen Wissenschaft, aber gegen Wissenschaft, die sich selbst zum Dogma erhebt schon.</i></p>
<p>Gerade das aber tut Wissenschaft eben nicht. Wissenschaftsgläubigkeit und Wissenschaft als Religion sind vielmehr Produkte der Verhältnisse, unter denen sie zZt stattfindet. Des &#8216;kapitalistisch umhegten Betriebs&#8217;, wie es geschätztes Hausherr schon in #48 zum xten Male schrob. Schrub? Schrob. Wenn dabei Leute mittun, die sich widerspruchslos als Wissenschaftler bezeichnen lassen, dann stehen diese eben mit mindestens einem Bein bereits außerhalb derselben, oft auch schon völlig. Lies doch zB mal den von Dürr et.al. herausgegebenen Diskussionsband zu Sheldrake, wenn du wissen willst, wie offen Wissenschaft &#8216;eigentlich&#8217; ist. Zumal das auch noch ein Ansatz ist, der dich interessieren dürfte. </p>
<p>Oder schau dir an, was Wissenschaft bereits so alles ad acta gelegt hat (wenngleich natürlich auch nicht ohne Wehen) &#8211; die &#8216;Alltagsrezeption&#8217; hingegen noch lange nicht. Und die ist es auch, die du mE eigentlich kritisierst bzw kritisieren solltest &#8211; wobei dir die Wissenschaft dann Verbündete wäre, nicht Gegnerin.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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