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	<title>Kommentare zu: &#8216;KI&#8217; und Kapitalismus (1)</title>
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	<description>Keine Herren, keine Sklaven!</description>
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		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=9225#comment-73835</link>
		<dc:creator>Peinhart</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jan 2018 16:12:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Völlig OT: paar &lt;a href=&quot;https://dietagespresse.com/neun-enthuellungen-aus-dem-neuen-trump-buch/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Lockerungsübungen&lt;/a&gt; von fast schon titanischer Qualität.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Völlig OT: paar <a href="https://dietagespresse.com/neun-enthuellungen-aus-dem-neuen-trump-buch/" rel="nofollow">Lockerungsübungen</a> von fast schon titanischer Qualität.</p>
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		<title>Von: osch@d</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=9225#comment-73822</link>
		<dc:creator>osch@d</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jan 2018 12:04:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zuletzt gehe ich übrigens davon aus, dass wir heute in großen Computernetzen die Intelligenz von kleinen Tieren wie Fröschen zusammenbekommen, d.h. Erkennungs- und Aktionsleistung.

Komplexeres Säugetierverhalten, womöglich sogar komplexere Interaktion mit Menschen sind noch nicht möglich. Aber ich gehe tatsächlich davon aus, dass mit der zunehmenden Entwicklung von Parallelcomputern (z.B. per Grafikkarten), die für den Einsatzzweck optimiert sind, wir ein Skynet in diesem Jahrhundert bauen können und werden, was automatisiert Angriffe ausführen kann und es auch angewendet wird und zwar lektronisch wie auch mit physischen Drohnenflotten von Miniatur- bis zu Großrobotern.

In den strategischen Militärdebatten findet die Planung davon aktuell statt und die Umsetzung von Prototypen läuft heute schon. Die Machbarkeit steht für alle Beteiligten fest, von USA über Russland bis zu China und sogar BRD.

Siehe z.B. https://de.sputniknews.com/panorama/20171201318511979-kuenstliche-intelligenz-usa-wettruesten-russland-niederlage/ oder https://de.sputniknews.com/politik/20170901317268741-putin-herr-der-welt/

Man wird diese künstlichen Intelligenzen auf ihre Einsatzzwecke optimieren, d.h. im Training alle unerwünschten Effekte löschen (d.h. man vernichtet falsche Entwicklungslinien, was letztlich einem Löschen eines Programms entspricht). Zudem wird man bei all diesen Systemen Selbstzerstörung sicherstellen im Falle einer Fehlfunktion. Das ist heute schon z.T. implementiert im militärischen Gerät, um z.B. dem Feind keine Technologie zu überlassen.

Zudem wird man beim Einsatz von Verbänden die KI einbeziehen, auch für kreative Vorschläge/Handlungsoptionen. Militärischer Erfolg beruht oft auf Handlungsschnelligkeit, auch taktischer Handlungsschnelligkeit (Einheit X rechtzeitig an Ort Y versetzen und Aufgabe Z erfüllen lassen). Diese Optimierung können Maschinen bald leisten.

Im Privatbereich wird man aber nach meiner Meinung die nötigen Investitionen für KI auf menschlichem Level nicht in diesem Jahrhundert leisten können. Hunde und Katzen werden aber sicher gehen inkl. der sozialen Leistungen dieser Wesen. Ich wäre aber skeptisch, ob man das für den Hausgebrauch sich kaufen könnte, oder das eher im Unternehmensumfeld bezahlbar ist.

Das ist mal meine Meinung zum Thema KI und wenn ich das richtig sehe, widerspricht das der Meinung des Vortragenden doch recht deutlich.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zuletzt gehe ich übrigens davon aus, dass wir heute in großen Computernetzen die Intelligenz von kleinen Tieren wie Fröschen zusammenbekommen, d.h. Erkennungs- und Aktionsleistung.</p>
<p>Komplexeres Säugetierverhalten, womöglich sogar komplexere Interaktion mit Menschen sind noch nicht möglich. Aber ich gehe tatsächlich davon aus, dass mit der zunehmenden Entwicklung von Parallelcomputern (z.B. per Grafikkarten), die für den Einsatzzweck optimiert sind, wir ein Skynet in diesem Jahrhundert bauen können und werden, was automatisiert Angriffe ausführen kann und es auch angewendet wird und zwar lektronisch wie auch mit physischen Drohnenflotten von Miniatur- bis zu Großrobotern.</p>
<p>In den strategischen Militärdebatten findet die Planung davon aktuell statt und die Umsetzung von Prototypen läuft heute schon. Die Machbarkeit steht für alle Beteiligten fest, von USA über Russland bis zu China und sogar BRD.</p>
<p>Siehe z.B. <a href="https://de.sputniknews.com/panorama/20171201318511979-kuenstliche-intelligenz-usa-wettruesten-russland-niederlage/" rel="nofollow">https://de.sputniknews.com/panorama/20171201318511979-kuenstliche-intelligenz-usa-wettruesten-russland-niederlage/</a> oder <a href="https://de.sputniknews.com/politik/20170901317268741-putin-herr-der-welt/" rel="nofollow">https://de.sputniknews.com/politik/20170901317268741-putin-herr-der-welt/</a></p>
<p>Man wird diese künstlichen Intelligenzen auf ihre Einsatzzwecke optimieren, d.h. im Training alle unerwünschten Effekte löschen (d.h. man vernichtet falsche Entwicklungslinien, was letztlich einem Löschen eines Programms entspricht). Zudem wird man bei all diesen Systemen Selbstzerstörung sicherstellen im Falle einer Fehlfunktion. Das ist heute schon z.T. implementiert im militärischen Gerät, um z.B. dem Feind keine Technologie zu überlassen.</p>
<p>Zudem wird man beim Einsatz von Verbänden die KI einbeziehen, auch für kreative Vorschläge/Handlungsoptionen. Militärischer Erfolg beruht oft auf Handlungsschnelligkeit, auch taktischer Handlungsschnelligkeit (Einheit X rechtzeitig an Ort Y versetzen und Aufgabe Z erfüllen lassen). Diese Optimierung können Maschinen bald leisten.</p>
<p>Im Privatbereich wird man aber nach meiner Meinung die nötigen Investitionen für KI auf menschlichem Level nicht in diesem Jahrhundert leisten können. Hunde und Katzen werden aber sicher gehen inkl. der sozialen Leistungen dieser Wesen. Ich wäre aber skeptisch, ob man das für den Hausgebrauch sich kaufen könnte, oder das eher im Unternehmensumfeld bezahlbar ist.</p>
<p>Das ist mal meine Meinung zum Thema KI und wenn ich das richtig sehe, widerspricht das der Meinung des Vortragenden doch recht deutlich.</p>
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	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=9225#comment-73820</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jan 2018 11:24:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Von Identität ist ja auch nicht die Rede. Stross nennt auch &quot;Corporations&quot;, nicht &quot;Capitalism&quot;. Ob letzterer nun das OS ist, die Programmiersprache oder die Hardware ... da hinkt das Füßchen wohl. Das &quot;I&quot; in KI ist aber scheint&#039;s auch nicht klüger. Neues dazu jetzt im zwoten Teil.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Von Identität ist ja auch nicht die Rede. Stross nennt auch &#8220;Corporations&#8221;, nicht &#8220;Capitalism&#8221;. Ob letzterer nun das OS ist, die Programmiersprache oder die Hardware &#8230; da hinkt das Füßchen wohl. Das &#8220;I&#8221; in KI ist aber scheint&#8217;s auch nicht klüger. Neues dazu jetzt im zwoten Teil.</p>
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		<title>Von: ThomasX</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=9225#comment-73818</link>
		<dc:creator>ThomasX</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jan 2018 11:14:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Meine Gedanken mal kurz umrissen dazu. Kapitalismus ungleich KI. Der Vergleich passt einfach nicht, weil das I zum K fehlt. Ich halte das Wirtschaftssystem lediglich für ein fehlerhaftes Programm, in etwa wie schadhaften Code. Der jeweilige Unterbau (Assembler) ist der Staat.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Gedanken mal kurz umrissen dazu. Kapitalismus ungleich KI. Der Vergleich passt einfach nicht, weil das I zum K fehlt. Ich halte das Wirtschaftssystem lediglich für ein fehlerhaftes Programm, in etwa wie schadhaften Code. Der jeweilige Unterbau (Assembler) ist der Staat.</p>
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	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=9225#comment-73817</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jan 2018 11:12:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Formale Qualifikationen interessieren mich tatsächlich nicht. Soll ich sagen: Der Gedanke inspiriert mich, aber der Mann hat ja nicht mal studiert? Die Analogie hinkt wie jeder Vergleich, aber sie vermittelt mehr von der Struktur einer &#039;KI&#039; als viele Lehrbücher und krude Dystopien von Roboterwelten.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Formale Qualifikationen interessieren mich tatsächlich nicht. Soll ich sagen: Der Gedanke inspiriert mich, aber der Mann hat ja nicht mal studiert? Die Analogie hinkt wie jeder Vergleich, aber sie vermittelt mehr von der Struktur einer &#8216;KI&#8217; als viele Lehrbücher und krude Dystopien von Roboterwelten.</p>
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		<title>Von: osch@d</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=9225#comment-73816</link>
		<dc:creator>osch@d</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jan 2018 10:49:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gut, dann möchte ich noch eine weitere Kritik anbringen an der wiedergegeben Darstellung, dass ein Unternehmen vergleichbar zu einer analogen KI wäre.

Wir kennen alle eine analoge I, das sind wir. Eine Organisation (auch ein Unternehmen) ist ein verteiltes System mit analoger Intelligenz und Organisationen haben eine innere Verfassung in Form von Kompetenzen/Rollen und Prozessen.

D.h. zu einem gewissen Grad kann man diese formalisieren (was heute unter dem Stichwort Digitalisierung auch tatsächlich getan wird).

Ich halte aber den Vergleich zu einer analogen KI für eher unpassend und ein vernünftiger Vergleich wäre doch eher mit einem Insekt, was recht reizorientiert funktioniert.

D.h. ich weiß eigentlich gar nicht, welche Kompetenz der Vortragende besitzen soll. Formal hat er keine Qualifikation darüber zu reden und inhaltlich erkenne ich die Qualifikation auch nicht. Was wiederherum sehr typisch für den Congress ist, da hat Kompetenz noch nie interessiert (ist leider aber auch auf vielen anderen Veranstaltungen so).]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gut, dann möchte ich noch eine weitere Kritik anbringen an der wiedergegeben Darstellung, dass ein Unternehmen vergleichbar zu einer analogen KI wäre.</p>
<p>Wir kennen alle eine analoge I, das sind wir. Eine Organisation (auch ein Unternehmen) ist ein verteiltes System mit analoger Intelligenz und Organisationen haben eine innere Verfassung in Form von Kompetenzen/Rollen und Prozessen.</p>
<p>D.h. zu einem gewissen Grad kann man diese formalisieren (was heute unter dem Stichwort Digitalisierung auch tatsächlich getan wird).</p>
<p>Ich halte aber den Vergleich zu einer analogen KI für eher unpassend und ein vernünftiger Vergleich wäre doch eher mit einem Insekt, was recht reizorientiert funktioniert.</p>
<p>D.h. ich weiß eigentlich gar nicht, welche Kompetenz der Vortragende besitzen soll. Formal hat er keine Qualifikation darüber zu reden und inhaltlich erkenne ich die Qualifikation auch nicht. Was wiederherum sehr typisch für den Congress ist, da hat Kompetenz noch nie interessiert (ist leider aber auch auf vielen anderen Veranstaltungen so).</p>
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	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=9225#comment-73815</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jan 2018 09:59:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&quot;&lt;em&gt;Ich personalisiere gar nicht, da ich eine abstrakte Gruppe von Menschen beschreibe&lt;/em&gt;&quot; ... na wenn du deine Privatdefinition nutzt, um Argumente abzuwehren, bist du freilich immer im Recht. Hast du also auch nicht verstanden, dass du Systemeffekte auf menschliches Handeln projizierst? 
&quot;&lt;em&gt;Ich hab mir den Vortrag gar nicht angeschaut&lt;/em&gt;&quot; - was dich nicht davon abhält, besser zu wissen. Das ist aber nicht das Ziel hier. Du kannst dich mit Problemen befassen und versuchen sie zu verstehen oder du kannst dein Weltbild pflegen und rechthaben, das ist deine Entscheidung. Ich bin dann aber mal raus.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;<em>Ich personalisiere gar nicht, da ich eine abstrakte Gruppe von Menschen beschreibe</em>&#8221; &#8230; na wenn du deine Privatdefinition nutzt, um Argumente abzuwehren, bist du freilich immer im Recht. Hast du also auch nicht verstanden, dass du Systemeffekte auf menschliches Handeln projizierst?<br />
&#8220;<em>Ich hab mir den Vortrag gar nicht angeschaut</em>&#8221; &#8211; was dich nicht davon abhält, besser zu wissen. Das ist aber nicht das Ziel hier. Du kannst dich mit Problemen befassen und versuchen sie zu verstehen oder du kannst dein Weltbild pflegen und rechthaben, das ist deine Entscheidung. Ich bin dann aber mal raus.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: osch@d</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=9225#comment-73814</link>
		<dc:creator>osch@d</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jan 2018 09:49:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Deine Antwort wiederherum, ist eine deiner üblichen holzschnittartigen Beurteilungen der Welt und aller Menschen darin.

Ich personalisiere gar nicht, da ich eine abstrakte Gruppe von Menschen beschreibe, die die Rolle &quot;Politiker&quot; innehaben. Ich hab mir den Vortrag gar nicht angeschaut, sondern nur deine Beschreibung - die du ja vorgenommen hast, damit man sich den Vortrag nicht zwingend anschauen muss (sonst hätte ja auch ein leeres Posting mit Link gereicht).

Ausdrücken will ich, dass Regulierung erfolgreich stattfindet und zwar dort, wo es den Regulierern auch darauf ankommt. Du sagst nun, das ist nicht erfolgreich - da würde ich dann um Beispiele bitten, um diese dann im nächsten Schritt zu diskutieren.

Übrigens kann dir ein Informatiker fast alle praktischen Probleme der Welt als unlösbar erklären und er hat recht. Er meint aber damit vollständige Lösung (also so etwas wie eine 100%-Lösung), während die meisten Menschen eher eine Lösung wollen für die meisten oder die praktisch relevanten Fälle. Das ganze nennt sich Entscheidbarkeitsproblem, siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Entscheidbar

Will sagen: nur weil ich ein theoretisches Problem anführe, heißt das nicht, dass sich das in der Praxis stark oder überhaupt auswirken muss und womöglich haben wir ja genau so einen Fall.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Deine Antwort wiederherum, ist eine deiner üblichen holzschnittartigen Beurteilungen der Welt und aller Menschen darin.</p>
<p>Ich personalisiere gar nicht, da ich eine abstrakte Gruppe von Menschen beschreibe, die die Rolle &#8220;Politiker&#8221; innehaben. Ich hab mir den Vortrag gar nicht angeschaut, sondern nur deine Beschreibung &#8211; die du ja vorgenommen hast, damit man sich den Vortrag nicht zwingend anschauen muss (sonst hätte ja auch ein leeres Posting mit Link gereicht).</p>
<p>Ausdrücken will ich, dass Regulierung erfolgreich stattfindet und zwar dort, wo es den Regulierern auch darauf ankommt. Du sagst nun, das ist nicht erfolgreich &#8211; da würde ich dann um Beispiele bitten, um diese dann im nächsten Schritt zu diskutieren.</p>
<p>Übrigens kann dir ein Informatiker fast alle praktischen Probleme der Welt als unlösbar erklären und er hat recht. Er meint aber damit vollständige Lösung (also so etwas wie eine 100%-Lösung), während die meisten Menschen eher eine Lösung wollen für die meisten oder die praktisch relevanten Fälle. Das ganze nennt sich Entscheidbarkeitsproblem, siehe auch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Entscheidbar" rel="nofollow">https://de.wikipedia.org/wiki/Entscheidbar</a></p>
<p>Will sagen: nur weil ich ein theoretisches Problem anführe, heißt das nicht, dass sich das in der Praxis stark oder überhaupt auswirken muss und womöglich haben wir ja genau so einen Fall.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=9225#comment-73813</link>
		<dc:creator>Peinhart</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jan 2018 09:41:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&lt;i&gt;Die Unterstellung, dass die armen Politiker Opfer der bösen Unternehmer sind, ist schon gewagt. Dies geschieht mit der Behauptung, dass man den Kapitalisten nicht hinterherregulieren könnte.&lt;/i&gt;

Nö. Die Aussage ist, dass das &lt;i&gt;System&lt;/i&gt; Kapitalismus sich schneller entwickelt, als das &lt;i&gt;System&lt;/i&gt; Regierung reagieren kann. Das hat nichts mit &#039;arm&#039; oder &#039;böse&#039; zu tun, auch wenn es die von dir beschriebenen Effekte natürlich gibt. Aber auch die werden eben von einer Systemlogik beherrscht, und nicht von irgendeinem guten oder bösen Willen der &#039;Handelnden&#039; (bzw als Handelnde erscheinenden). 

Indem du dich auf Letztere wirfst, blendest du genau die Ebene aus, um die es (nicht nur) hier in erster Linie geht. Und implzierst damit auch nur wieder, dass es nur so etwas wie &#039;entschlossene Politiker&#039; bräuchte, um diese ganzen &#039;Auswüchse&#039; abzustellen - das System selbst aber nicht hinterfragt werden müsse.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>Die Unterstellung, dass die armen Politiker Opfer der bösen Unternehmer sind, ist schon gewagt. Dies geschieht mit der Behauptung, dass man den Kapitalisten nicht hinterherregulieren könnte.</i></p>
<p>Nö. Die Aussage ist, dass das <i>System</i> Kapitalismus sich schneller entwickelt, als das <i>System</i> Regierung reagieren kann. Das hat nichts mit &#8216;arm&#8217; oder &#8216;böse&#8217; zu tun, auch wenn es die von dir beschriebenen Effekte natürlich gibt. Aber auch die werden eben von einer Systemlogik beherrscht, und nicht von irgendeinem guten oder bösen Willen der &#8216;Handelnden&#8217; (bzw als Handelnde erscheinenden). </p>
<p>Indem du dich auf Letztere wirfst, blendest du genau die Ebene aus, um die es (nicht nur) hier in erster Linie geht. Und implzierst damit auch nur wieder, dass es nur so etwas wie &#8216;entschlossene Politiker&#8217; bräuchte, um diese ganzen &#8216;Auswüchse&#8217; abzustellen &#8211; das System selbst aber nicht hinterfragt werden müsse.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=9225#comment-73812</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jan 2018 09:32:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=9225#comment-73812</guid>
		<description><![CDATA[Sorry, aber du hast leider nichts verstanden. Schon die Personalisierung im ersten Satz langt voll daneben. Regulierung ist ein (unlösbares) technsches Problem; das legt Stross in seinem Vortrag dar.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry, aber du hast leider nichts verstanden. Schon die Personalisierung im ersten Satz langt voll daneben. Regulierung ist ein (unlösbares) technsches Problem; das legt Stross in seinem Vortrag dar.</p>
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