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	<title>Kommentare zu: Gewalt &#8211; na und? (1)</title>
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	<description>Keine Herren, keine Sklaven!</description>
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		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=8986#comment-72629</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Nov 2017 11:36:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kann man so sehen. Ich habe die rausgeschnitten, weil militante Linke kaum mehr zu finden sind und die neue extreme Mittelschichts-&#039;Linke&#039; eine Ideologie fährt, die voll auf Staat und Sanktionen setzt und sich vorgeblich für die Opfer von Gewalt einsetzt. Das heißt keineswegs, das sich das nicht ändern kann und unter anderen Bedingungen auch Linke massenhaft direkte gewalt befürworten. Wo sie nicht im warmen Bett von Muttern die Bütterkes gereicht bekommen, zum Beispiel.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kann man so sehen. Ich habe die rausgeschnitten, weil militante Linke kaum mehr zu finden sind und die neue extreme Mittelschichts-&#8217;Linke&#8217; eine Ideologie fährt, die voll auf Staat und Sanktionen setzt und sich vorgeblich für die Opfer von Gewalt einsetzt. Das heißt keineswegs, das sich das nicht ändern kann und unter anderen Bedingungen auch Linke massenhaft direkte gewalt befürworten. Wo sie nicht im warmen Bett von Muttern die Bütterkes gereicht bekommen, zum Beispiel.</p>
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		<title>Von: Stony</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=8986#comment-72628</link>
		<dc:creator>Stony</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Nov 2017 11:28:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@flatter #22 &amp; Opener:  Klärend/abgrenzende Frage: Die &quot;winzige, militant auftretende Minderheit&quot; ist die der Autonomen, jene, die sich als autonomes Subjekt gegen ihre &#039;Gemachtheit&#039; und über diese hinaus &lt;i&gt;begreifen&lt;/i&gt; und daher nicht (notwendig) bezuglos &#039;draußen sind&#039;?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@flatter #22 &amp; Opener:  Klärend/abgrenzende Frage: Die &#8220;winzige, militant auftretende Minderheit&#8221; ist die der Autonomen, jene, die sich als autonomes Subjekt gegen ihre &#8216;Gemachtheit&#8217; und über diese hinaus <i>begreifen</i> und daher nicht (notwendig) bezuglos &#8216;draußen sind&#8217;?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=8986#comment-72623</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Nov 2017 10:07:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mit Hegel gesprochen, wäre der Einzelne quasi der Abstrakte. Er ist so extrem, dass er draußen ist. Er hat keinen Bezug und schlägt ein wie ein Meteorit, wenn er sich zu Gesellschaft verhält.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Hegel gesprochen, wäre der Einzelne quasi der Abstrakte. Er ist so extrem, dass er draußen ist. Er hat keinen Bezug und schlägt ein wie ein Meteorit, wenn er sich zu Gesellschaft verhält.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=8986#comment-72622</link>
		<dc:creator>Peinhart</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Nov 2017 09:57:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich würde hier gern noch einmal diesen Satz befragen, der mir trotz der anschließenden noch etwas unklar oder unglücklich erscheint:

&lt;i&gt;Das Problem: Der losgelassene Einzelne ist immer extrem, weil durch niemanden eingeschränkt.&lt;/i&gt;

Wer oder was hat ihn &#039;losgelassen&#039;? Was hatte ihn vorher &#039;im Griff&#039;? Entsprechend die Frage nach der Art und Weise der &#039;Einschränkung&#039;. 

Die anschließenden Sätze legen für mich zwar die Antwort &#039;das Bewußtsein, in einer Gruppe zu leben&#039; nahe, für sich genommen käme aber, in Anbetracht unserer Kultur, eben auch wieder das &#039;Gewaltmonopol&#039; in Frage. Wenn ersteres zutrifft, könnte es - in einem dritten Teil? - vielleicht noch etwas Fleisch auf den Rippen vertragen...?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich würde hier gern noch einmal diesen Satz befragen, der mir trotz der anschließenden noch etwas unklar oder unglücklich erscheint:</p>
<p><i>Das Problem: Der losgelassene Einzelne ist immer extrem, weil durch niemanden eingeschränkt.</i></p>
<p>Wer oder was hat ihn &#8216;losgelassen&#8217;? Was hatte ihn vorher &#8216;im Griff&#8217;? Entsprechend die Frage nach der Art und Weise der &#8216;Einschränkung&#8217;. </p>
<p>Die anschließenden Sätze legen für mich zwar die Antwort &#8216;das Bewußtsein, in einer Gruppe zu leben&#8217; nahe, für sich genommen käme aber, in Anbetracht unserer Kultur, eben auch wieder das &#8216;Gewaltmonopol&#8217; in Frage. Wenn ersteres zutrifft, könnte es &#8211; in einem dritten Teil? &#8211; vielleicht noch etwas Fleisch auf den Rippen vertragen&#8230;?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Pentimento</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=8986#comment-72604</link>
		<dc:creator>Pentimento</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Nov 2017 22:22:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kein Problem.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kein Problem.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=8986#comment-72603</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Nov 2017 22:18:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es geht nicht nur um Kinder, im Gegenteil. Traumata können zu jeder Zeit ausgelöst werden. Ich bin überdies der Ansicht, dass nicht nur Verdrängung zu &quot;Extremverhalten&quot; führt, sondern schon die Erfahrung selbst - was auch bedeutet, dass &quot;bewußt werden&quot; allein keineswegs hilft, obwohl es eine gute Voraussetzung ist. Interessant finde ich vor allem den kollektiven Umgang mit Gewalterfahrungen und fürchte, dass dabei in dieser Kultur so ziemlich alles falsch gemacht wird. Lass uns das bitte im neuen Thread weiter besprechen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht nicht nur um Kinder, im Gegenteil. Traumata können zu jeder Zeit ausgelöst werden. Ich bin überdies der Ansicht, dass nicht nur Verdrängung zu &#8220;Extremverhalten&#8221; führt, sondern schon die Erfahrung selbst &#8211; was auch bedeutet, dass &#8220;bewußt werden&#8221; allein keineswegs hilft, obwohl es eine gute Voraussetzung ist. Interessant finde ich vor allem den kollektiven Umgang mit Gewalterfahrungen und fürchte, dass dabei in dieser Kultur so ziemlich alles falsch gemacht wird. Lass uns das bitte im neuen Thread weiter besprechen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Pentimento</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=8986#comment-72601</link>
		<dc:creator>Pentimento</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Nov 2017 22:09:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gewalt gegenüber Schwächeren löst in den Opfern Gefühle  der Ohnmacht aus. Es kommt vor, daß Menschen, die als Kind Gewalt erfahren haben, später gewalttätig werden, um die erfahrene Ohnmacht zu kompensieren, indem sie sich mächtig fühlen können. Das Gefühl, Macht über jemanden zu haben, scheint eine Art von &quot;Heilung&quot; zu bewirken, die aber nur für die Dauer der Tat anhält. Die Erfahrung selbst kann damit nicht ungeschehen gemacht werden. Die nächste Gewalttat ist vorprogrammiert. 

Die Lösung aus dieser Spirale ist  m.E. nur möglich durch Aufarbeitung des Traumas, d.h. alle Gefühle, die an die Gewalterfahrung gebunden sind, müssen zugelassen und gelebt werden, immer wieder und möglichst in Gegenwart einer empathischen Person.

Denn nur die tief verdrängten Gefühle führen zu der zwanghaften Gewalttätigkeit. Der Täter weiß nicht, was ihn antreibt, und warum er so handelt. Wenn ihm diese Gefühle bewußt werden,wenn sie aus dem Körper befreit und im Kopf angekommen sind, kann der Verstand dabei helfen, das Verhalten zu ändern. Die Verdrängung ist ein natürlicher Schutzmechanismus, ohne den ein Kind das Geschehen nicht überleben würde. (Sorry, das ist ein bischen lang geworden.)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gewalt gegenüber Schwächeren löst in den Opfern Gefühle  der Ohnmacht aus. Es kommt vor, daß Menschen, die als Kind Gewalt erfahren haben, später gewalttätig werden, um die erfahrene Ohnmacht zu kompensieren, indem sie sich mächtig fühlen können. Das Gefühl, Macht über jemanden zu haben, scheint eine Art von &#8220;Heilung&#8221; zu bewirken, die aber nur für die Dauer der Tat anhält. Die Erfahrung selbst kann damit nicht ungeschehen gemacht werden. Die nächste Gewalttat ist vorprogrammiert. </p>
<p>Die Lösung aus dieser Spirale ist  m.E. nur möglich durch Aufarbeitung des Traumas, d.h. alle Gefühle, die an die Gewalterfahrung gebunden sind, müssen zugelassen und gelebt werden, immer wieder und möglichst in Gegenwart einer empathischen Person.</p>
<p>Denn nur die tief verdrängten Gefühle führen zu der zwanghaften Gewalttätigkeit. Der Täter weiß nicht, was ihn antreibt, und warum er so handelt. Wenn ihm diese Gefühle bewußt werden,wenn sie aus dem Körper befreit und im Kopf angekommen sind, kann der Verstand dabei helfen, das Verhalten zu ändern. Die Verdrängung ist ein natürlicher Schutzmechanismus, ohne den ein Kind das Geschehen nicht überleben würde. (Sorry, das ist ein bischen lang geworden.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=8986#comment-72596</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Nov 2017 20:19:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Peinhart(14): Ja richtig, das fiel quasi kollateral beim Schreiben ab und fordert wohl mindestens einen dritten Teil. Gewalt als Entität irgendwo zwischen Angst, Aggression, Macht und Beschädigung. Bezogen auf Trauma und Wiederholung frage ich mich, was das genaue Verhältnis ist zwischen Auslöser und Zwangsverhalten. Ist es das,was wir eigentlich &quot;Gewalt&quot; nennen? Und was genau ist das psychisch? So in der Richtung, alles noch etwas unscharf.

p.s. ich veronlinisiere mal Teil 2 nu.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peinhart(14): Ja richtig, das fiel quasi kollateral beim Schreiben ab und fordert wohl mindestens einen dritten Teil. Gewalt als Entität irgendwo zwischen Angst, Aggression, Macht und Beschädigung. Bezogen auf Trauma und Wiederholung frage ich mich, was das genaue Verhältnis ist zwischen Auslöser und Zwangsverhalten. Ist es das,was wir eigentlich &#8220;Gewalt&#8221; nennen? Und was genau ist das psychisch? So in der Richtung, alles noch etwas unscharf.</p>
<p>p.s. ich veronlinisiere mal Teil 2 nu.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: L´Andratté</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=8986#comment-72594</link>
		<dc:creator>L´Andratté</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Nov 2017 20:01:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Manchmal auch Ohnmacht. 
&lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Gewalt&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Wikipedia&lt;/a&gt; (trotz Vorbehalt interessant) sagt: Gewalt ist eine Quelle der Macht.

Vielleicht ist es ein guter Ansatz Gewalt erstmal NICHT allgemeingültig definieren zu wollen, sondern von einem Alltagsverständnis auszugehen. 

Man findet sie immer und überall, aber genau deswegen ist ein gewisses Maß an Toleranz/Selbstbetrug ihr gegenüber notwendig um nicht überfordert zu werden (nicht meine Meinung sondern nur ein Gedanke). Die Schwelle dafür ist halt unterschiedlich, was ist mit dem Regenwurm, der einem dreijährigen Kind in die Hände fällt? Für Andere halt das geohrfeigt Kind oder der doppelt vermeintliche verbrannte Drogenhändler. 

]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal auch Ohnmacht.<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gewalt" rel="nofollow">Wikipedia</a> (trotz Vorbehalt interessant) sagt: Gewalt ist eine Quelle der Macht.</p>
<p>Vielleicht ist es ein guter Ansatz Gewalt erstmal NICHT allgemeingültig definieren zu wollen, sondern von einem Alltagsverständnis auszugehen. </p>
<p>Man findet sie immer und überall, aber genau deswegen ist ein gewisses Maß an Toleranz/Selbstbetrug ihr gegenüber notwendig um nicht überfordert zu werden (nicht meine Meinung sondern nur ein Gedanke). Die Schwelle dafür ist halt unterschiedlich, was ist mit dem Regenwurm, der einem dreijährigen Kind in die Hände fällt? Für Andere halt das geohrfeigt Kind oder der doppelt vermeintliche verbrannte Drogenhändler. </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Die Katze aus dem Sack</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=8986#comment-72593</link>
		<dc:creator>Die Katze aus dem Sack</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Nov 2017 19:24:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gewalt ist in gewisser Weise ja Macht.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gewalt ist in gewisser Weise ja Macht.</p>
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