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	<title>Kommentare zu: Ästhetik der Hoffnung</title>
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	<description>Keine Herren, keine Sklaven!</description>
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		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7932#comment-66568</link>
		<dc:creator>Peinhart</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jun 2017 06:25:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&lt;a href=&quot;https://www.heise.de/tp/features/Goetter-Graeber-und-Begehrte-3738911.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Passt&lt;/a&gt;.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.heise.de/tp/features/Goetter-Graeber-und-Begehrte-3738911.html" rel="nofollow">Passt</a>.</p>
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		<title>Von: cb</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7932#comment-66540</link>
		<dc:creator>cb</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jun 2017 08:05:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[da gab es mal vor langer zeit einen nicht unpassenden beitrag von klaus baum:
https://klausbaum.wordpress.com/die-hinwendung-der-kunst-zu-den-schwachen-und-ausenseitern-fortsetzung/
ich bin seit ein paar monaten völlig vernarrt in musil aber was das für eine perspektive konkret wäre, könnte ich nicht in ein paar sätzen wiedergeben.
aber den ganzen zombiequark als rülpsgenre titulieren find ich jut. :D]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>da gab es mal vor langer zeit einen nicht unpassenden beitrag von klaus baum:<br />
<a href="https://klausbaum.wordpress.com/die-hinwendung-der-kunst-zu-den-schwachen-und-ausenseitern-fortsetzung/" rel="nofollow">https://klausbaum.wordpress.com/die-hinwendung-der-kunst-zu-den-schwachen-und-ausenseitern-fortsetzung/</a><br />
ich bin seit ein paar monaten völlig vernarrt in musil aber was das für eine perspektive konkret wäre, könnte ich nicht in ein paar sätzen wiedergeben.<br />
aber den ganzen zombiequark als rülpsgenre titulieren find ich jut. :D</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7932#comment-66474</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jun 2017 12:44:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es geht ja jetzt nicht (nur) um Unterhaltung. Es geht um einen Trend, der Zukunft nur mehr als Apokalypse darstellt. So etwas wie &quot;No Future&quot; in den 80ern war eine Nische. Mad Max betraf ein technisch lösbares Problem. &quot;Die Klapperschlange&quot; war Unterhaltungstrash, der keineswegs einen Trend vertrat. Science Fiction war schon immer auch ohne Happy End zu haben, das dominierende &quot;Star Trek&quot; verlor nach den 70ern auch tendenziell den Optimismus. Heute hat es sich in ein Paralleluniversum verabschiedet, in dem Planeten vernichtet werden. 

Vor allem aber haben wir heute eine konsistente Tendenz zur Ausweglosigkeit, die sich von der Unterhaltung über die Kunst zum schnöden Alltag spannt. Die Apokalypse ist kein Element einzelner Produkte, sie ist Paradigma. Das hat mit Gut und Böse nix zu tun und auch nicht mit Laune, sondern mit der Lust am Untergang und einer völligen Leere in Bezug auf andere Zukunftsvisionen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht ja jetzt nicht (nur) um Unterhaltung. Es geht um einen Trend, der Zukunft nur mehr als Apokalypse darstellt. So etwas wie &#8220;No Future&#8221; in den 80ern war eine Nische. Mad Max betraf ein technisch lösbares Problem. &#8220;Die Klapperschlange&#8221; war Unterhaltungstrash, der keineswegs einen Trend vertrat. Science Fiction war schon immer auch ohne Happy End zu haben, das dominierende &#8220;Star Trek&#8221; verlor nach den 70ern auch tendenziell den Optimismus. Heute hat es sich in ein Paralleluniversum verabschiedet, in dem Planeten vernichtet werden. </p>
<p>Vor allem aber haben wir heute eine konsistente Tendenz zur Ausweglosigkeit, die sich von der Unterhaltung über die Kunst zum schnöden Alltag spannt. Die Apokalypse ist kein Element einzelner Produkte, sie ist Paradigma. Das hat mit Gut und Böse nix zu tun und auch nicht mit Laune, sondern mit der Lust am Untergang und einer völligen Leere in Bezug auf andere Zukunftsvisionen.</p>
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		<title>Von: Umdenker</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7932#comment-66473</link>
		<dc:creator>Umdenker</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jun 2017 12:31:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Erstmal Widerspruch zu dem &quot;früher Serien eine glorreiche Zukunft&quot; und so. Sind jetzt keine Serien, aber der Hype um Dystopie und Gewaltverherrlichung war z.B. die kompletten 80er ein Hit. Running Man, Die Klapperschlange, Terminator, Total Recall, Blade Runner, Mad Max, Sie Leben, Brazil, ...

Und es gibt sehr wohl auch aktuelle Filme, welche die Zukunft positiv darstellen und Chancen aufzeigen wie z.B. Transcendence (man kann ihn als Dystopie missverstehen und das erklärt vielleicht auch die schlechten Rezensionen). Oder aber welche, die zum Nachdenken anregen wie The Man from Earth. Die genannten Beispiele oder andere sind auch nicht irgendwelche Indie Produktionen, welche nur im kleinen Spezialkino in der nächsten großen Stadt mit Originalsprache und Untertiteln laufen.

Oder wenn man mal was fürs Gemüt braucht, dann gibts auch Feel-Good Filme a la Lang Lebe Ned Devine.

Ja, vermutlich überwiegen die &quot;negativen&quot; Filme, aber ob das wirklich was mit Kommerz zu tun hat oder allgemein stärker nachgefragt wird ist schwer zu beantworten. Die Menschheit hat immer schon düstere Geschichten den positiven vorgezogen. Man braucht doch nur die Quantität der Dokus sowie Literatur bezüglich Hitler/Nazis und Mutter Teresa/Missionarinnen der Nächstenliebe (ja ich weiss, dass auch Teresa teils sehr fragwürdige Motive hatte) zu vergleichen. Gefühltes 50:1 Verhältnis.

Und ich glaube nicht, dass ersteres nur aus Gründen der historischen Verantwortung/sich ins Gedächtnis rufen in dieser Häufigkeit existiert und immer wieder gesendet wird. Das ist wie mit den Gaffern bei schweren Verkehrsunfällen. Man ergötzt sich am Leid und Grauen und hat dann gleich mal coole Stories für das nächste Familientreffen oder Freundesrunde. Die Menschen stehen auf das &quot;böse&quot;.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Erstmal Widerspruch zu dem &#8220;früher Serien eine glorreiche Zukunft&#8221; und so. Sind jetzt keine Serien, aber der Hype um Dystopie und Gewaltverherrlichung war z.B. die kompletten 80er ein Hit. Running Man, Die Klapperschlange, Terminator, Total Recall, Blade Runner, Mad Max, Sie Leben, Brazil, &#8230;</p>
<p>Und es gibt sehr wohl auch aktuelle Filme, welche die Zukunft positiv darstellen und Chancen aufzeigen wie z.B. Transcendence (man kann ihn als Dystopie missverstehen und das erklärt vielleicht auch die schlechten Rezensionen). Oder aber welche, die zum Nachdenken anregen wie The Man from Earth. Die genannten Beispiele oder andere sind auch nicht irgendwelche Indie Produktionen, welche nur im kleinen Spezialkino in der nächsten großen Stadt mit Originalsprache und Untertiteln laufen.</p>
<p>Oder wenn man mal was fürs Gemüt braucht, dann gibts auch Feel-Good Filme a la Lang Lebe Ned Devine.</p>
<p>Ja, vermutlich überwiegen die &#8220;negativen&#8221; Filme, aber ob das wirklich was mit Kommerz zu tun hat oder allgemein stärker nachgefragt wird ist schwer zu beantworten. Die Menschheit hat immer schon düstere Geschichten den positiven vorgezogen. Man braucht doch nur die Quantität der Dokus sowie Literatur bezüglich Hitler/Nazis und Mutter Teresa/Missionarinnen der Nächstenliebe (ja ich weiss, dass auch Teresa teils sehr fragwürdige Motive hatte) zu vergleichen. Gefühltes 50:1 Verhältnis.</p>
<p>Und ich glaube nicht, dass ersteres nur aus Gründen der historischen Verantwortung/sich ins Gedächtnis rufen in dieser Häufigkeit existiert und immer wieder gesendet wird. Das ist wie mit den Gaffern bei schweren Verkehrsunfällen. Man ergötzt sich am Leid und Grauen und hat dann gleich mal coole Stories für das nächste Familientreffen oder Freundesrunde. Die Menschen stehen auf das &#8220;böse&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: kalo</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7932#comment-66462</link>
		<dc:creator>kalo</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jun 2017 06:31:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[SONNTAGABEND

Mach was aus allem, das dich umgibt.
Dem sanften Regen
Draußen vorm Fenster, um damit anzufangen.
Der Zigarette zwischen meinen Fingern,
Den Füßen auf der Couch.
Dem leisen Sound von Rock-and-Roll,
Dem roten Ferrari in meinem Kopf.
Der Frau, die betrunken
In der Küche rumpoltert ...
Mix alles zusammen,
Mach was draus.

1988

Raymond Carver (1938-1988)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>SONNTAGABEND</p>
<p>Mach was aus allem, das dich umgibt.<br />
Dem sanften Regen<br />
Draußen vorm Fenster, um damit anzufangen.<br />
Der Zigarette zwischen meinen Fingern,<br />
Den Füßen auf der Couch.<br />
Dem leisen Sound von Rock-and-Roll,<br />
Dem roten Ferrari in meinem Kopf.<br />
Der Frau, die betrunken<br />
In der Küche rumpoltert &#8230;<br />
Mix alles zusammen,<br />
Mach was draus.</p>
<p>1988</p>
<p>Raymond Carver (1938-1988)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7932#comment-66421</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jun 2017 21:12:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ey! Die haben das von mir geklaute Bild geklaut! Wer mich so alles liest ...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ey! Die haben das von mir geklaute Bild geklaut! Wer mich so alles liest &#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7932#comment-66418</link>
		<dc:creator>Peinhart</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jun 2017 18:58:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gehört der Vollständigkeit halber hier wohl noch mal verlinkt: &quot;&lt;a href=&quot;https://www.rubikon.news/artikel/apokalypsen-des-kapitals&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Apokalypsen des Kapitals&lt;/a&gt; - Die Zombifizierung des Kinos erweist sich als illustrativ-visionäre Vorausdeutung des Marktradikalismus&quot;.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gehört der Vollständigkeit halber hier wohl noch mal verlinkt: &#8220;<a href="https://www.rubikon.news/artikel/apokalypsen-des-kapitals" rel="nofollow">Apokalypsen des Kapitals</a> &#8211; Die Zombifizierung des Kinos erweist sich als illustrativ-visionäre Vorausdeutung des Marktradikalismus&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Pelzer</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7932#comment-66411</link>
		<dc:creator>Pelzer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jun 2017 12:50:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Robert Walser hat wie niemand sonst einen solchen trotzigen Optimismus aufgebracht, endete damit allerdings in der Psychiatrie.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Robert Walser hat wie niemand sonst einen solchen trotzigen Optimismus aufgebracht, endete damit allerdings in der Psychiatrie.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7932#comment-66409</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jun 2017 12:27:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Pelzer: Dagegen hat Kunst schon immer opponiert. Selbst als höfische Auftragskunst hat sie immer wieder geschafft, zumindest in Elementen den Zeitgeist zu überschreiten. Es wird sicher auch heute Beispiele dafür geben (womöglich kenne ich selbst welche, aber ich heute extrem denkfaul ;-). Meine Frage zielt also darauf ab, ob die Opposition gegen Kommerz und &#039;Ansprüche&#039; in trotzigem &#039;Optimismus&#039; bestehen kann. 
(Jetzt kommt bitte nicht an und argumentiert mit dem Optimismus der Doofen à la #14. Das ist nicht der, den ich meine.)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Pelzer: Dagegen hat Kunst schon immer opponiert. Selbst als höfische Auftragskunst hat sie immer wieder geschafft, zumindest in Elementen den Zeitgeist zu überschreiten. Es wird sicher auch heute Beispiele dafür geben (womöglich kenne ich selbst welche, aber ich heute extrem denkfaul ;-). Meine Frage zielt also darauf ab, ob die Opposition gegen Kommerz und &#8216;Ansprüche&#8217; in trotzigem &#8216;Optimismus&#8217; bestehen kann.<br />
(Jetzt kommt bitte nicht an und argumentiert mit dem Optimismus der Doofen à la #14. Das ist nicht der, den ich meine.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Pelzer</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7932#comment-66408</link>
		<dc:creator>Pelzer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jun 2017 11:44:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Charlie: Ich führe das, was ich &quot;geistiger Stillstand&quot; nannte ja gerade darauf zurück, dass Kunst heute in einem so hohen Maße von der Verwertungslogik bestimmt ist. Ich sehe auch weniger das Problem darin, dass die künstlerische Freiheit dadurch eingeschränkt werden könnte, dass Erwartungen an Künstler gestellt werden, sondern dass das Publikum weithin keine anderen Ansprüche mehr kennt, als bloß irgendwie unterhalten zu werde. Und das schlägt letztlich auf die Kunst selbst zurück.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Charlie: Ich führe das, was ich &#8220;geistiger Stillstand&#8221; nannte ja gerade darauf zurück, dass Kunst heute in einem so hohen Maße von der Verwertungslogik bestimmt ist. Ich sehe auch weniger das Problem darin, dass die künstlerische Freiheit dadurch eingeschränkt werden könnte, dass Erwartungen an Künstler gestellt werden, sondern dass das Publikum weithin keine anderen Ansprüche mehr kennt, als bloß irgendwie unterhalten zu werde. Und das schlägt letztlich auf die Kunst selbst zurück.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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