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	<title>Kommentare zu: Bullshit News Front Syrien</title>
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	<description>Keine Herren, keine Sklaven!</description>
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		<title>Von: franziska</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7881#comment-66281</link>
		<dc:creator>franziska</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jun 2017 14:20:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@65 Nachtrag: schon lustig, was einem an, naja, Schludigkeiten entgehen kann, wenn man sich was verspanntes und verkrampftes abringt: So gehäuft hab ich &quot;sehen (als)&quot; sonst nicht mal bei mir gesehen!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@65 Nachtrag: schon lustig, was einem an, naja, Schludigkeiten entgehen kann, wenn man sich was verspanntes und verkrampftes abringt: So gehäuft hab ich &#8220;sehen (als)&#8221; sonst nicht mal bei mir gesehen!</p>
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		<title>Von: franziska</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7881#comment-66275</link>
		<dc:creator>franziska</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jun 2017 10:21:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Amike 62 Danke, dass du dir in deiner Harschheit soviel Mühe gibst. Deine Kritik ist nachvollziehbar, sie geht aber in zweierlei Hinsicht an meinen Schreibversuchen hier vorbei:

1.Ich glaube, dass die Aversion gegen meine &quot;Einhakversuche&quot;, die flatter oben ausgedrückt hat, von seiner Seite durchaus begründet ist, und da für etliche andere, Leser und Schreiber, mitgesprochen wurde. Wer glaubt, mit seinen bisher gewonnenen Einsichten und Gesichtspunkten alles für seine Praxis wesentliche erfasst zu haben, will weder mit nacherfundenen Rädern noch mit unnötig komplizierten oder blossen Privatmeinungen konfrontiert werden. Zumal dann, wenn er nicht vorhat, andre zu überzeugen. (Es liegt also keineswegs nur an Stilproblemen, wenn meine Beiträge hier auf Ablehnung stossen.)

2.Leute, die ihre (Denk)Probleme mit andern teilen, haben die Lösung noch nicht. Man könnte geradezu sagen: Genau in der Unsortiertheit, die du monierst, Amike, besteht das (Denk)Problem. Wenn jemand aber an sich dies Problem nicht sieht oder hat, will er starke und schnell überzeugende Anzeichen sehen, dass da wider Erwarten doch etwas für ihn Interessantes kommt. Fehlen solche Anzeichen, reisst alsbald auch der dickste Engels-Geduldsfaden.
Ich nun sehe mich, was schon mehrfach hier von mir ausgesprochen wurde, mit Problemen konfrontiert, deren Lösung mir keineswegs klar vor Augen steht. Mir fällt aber im Traum nicht ein, da andre hineinzuziehen, wenn sie an der Stelle kein Problem sehen, oder keins, das für sie so massgeblich wäre wie für mich. Deswegen habe ich hier im thread (wie flatter es angeboten hat) nochmal geantwortet. Ausserhalb kommt nichts mehr von mir.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Amike 62 Danke, dass du dir in deiner Harschheit soviel Mühe gibst. Deine Kritik ist nachvollziehbar, sie geht aber in zweierlei Hinsicht an meinen Schreibversuchen hier vorbei:</p>
<p>1.Ich glaube, dass die Aversion gegen meine &#8220;Einhakversuche&#8221;, die flatter oben ausgedrückt hat, von seiner Seite durchaus begründet ist, und da für etliche andere, Leser und Schreiber, mitgesprochen wurde. Wer glaubt, mit seinen bisher gewonnenen Einsichten und Gesichtspunkten alles für seine Praxis wesentliche erfasst zu haben, will weder mit nacherfundenen Rädern noch mit unnötig komplizierten oder blossen Privatmeinungen konfrontiert werden. Zumal dann, wenn er nicht vorhat, andre zu überzeugen. (Es liegt also keineswegs nur an Stilproblemen, wenn meine Beiträge hier auf Ablehnung stossen.)</p>
<p>2.Leute, die ihre (Denk)Probleme mit andern teilen, haben die Lösung noch nicht. Man könnte geradezu sagen: Genau in der Unsortiertheit, die du monierst, Amike, besteht das (Denk)Problem. Wenn jemand aber an sich dies Problem nicht sieht oder hat, will er starke und schnell überzeugende Anzeichen sehen, dass da wider Erwarten doch etwas für ihn Interessantes kommt. Fehlen solche Anzeichen, reisst alsbald auch der dickste Engels-Geduldsfaden.<br />
Ich nun sehe mich, was schon mehrfach hier von mir ausgesprochen wurde, mit Problemen konfrontiert, deren Lösung mir keineswegs klar vor Augen steht. Mir fällt aber im Traum nicht ein, da andre hineinzuziehen, wenn sie an der Stelle kein Problem sehen, oder keins, das für sie so massgeblich wäre wie für mich. Deswegen habe ich hier im thread (wie flatter es angeboten hat) nochmal geantwortet. Ausserhalb kommt nichts mehr von mir.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: franziska</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7881#comment-66274</link>
		<dc:creator>franziska</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jun 2017 09:38:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@flatter 61: Es geht nicht um Wissenschaft allgemein, sondern herkömmlich wurde und wird von vielen Radikallinken unter &quot;Bürgerlicher Wissenschaft&quot; verstanden die Gesamtheit an theoretischen Beschreibungen und Erklärungen bürgerlicher Verhältnisse vonseiten der Befürworter solcher Verhältnisse, soweit von diesen dabei ein im weitesten Sinne wissenschaftlicher (aber auch Begründungs-, Legitimations-) Anspruch erhoben wird.
Ausdrücklich hiess es bei mir im Beitrag, man müsse sagen können, warum diese Theorien ihrem Anspruch nicht genügen (wenn sie es doch tun, kann man es eben nicht sagen). Bei mir war noch angedeutet, wo in etwa ich die Fehler im Ansatz vermute - nämlich in sog. Kategorienfehlern dieser &quot;bürgerlichen&quot; Theorien. (Darum die Tendenz zu einer allgemeinen Widerlegung, deren Berechtigung allgemein und im Detail natürlich erstmal sorgfältig aufgezeigt werden muss).]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@flatter 61: Es geht nicht um Wissenschaft allgemein, sondern herkömmlich wurde und wird von vielen Radikallinken unter &#8220;Bürgerlicher Wissenschaft&#8221; verstanden die Gesamtheit an theoretischen Beschreibungen und Erklärungen bürgerlicher Verhältnisse vonseiten der Befürworter solcher Verhältnisse, soweit von diesen dabei ein im weitesten Sinne wissenschaftlicher (aber auch Begründungs-, Legitimations-) Anspruch erhoben wird.<br />
Ausdrücklich hiess es bei mir im Beitrag, man müsse sagen können, warum diese Theorien ihrem Anspruch nicht genügen (wenn sie es doch tun, kann man es eben nicht sagen). Bei mir war noch angedeutet, wo in etwa ich die Fehler im Ansatz vermute &#8211; nämlich in sog. Kategorienfehlern dieser &#8220;bürgerlichen&#8221; Theorien. (Darum die Tendenz zu einer allgemeinen Widerlegung, deren Berechtigung allgemein und im Detail natürlich erstmal sorgfältig aufgezeigt werden muss).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Amike</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7881#comment-66246</link>
		<dc:creator>Amike</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 May 2017 15:46:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ franziska 60: Mein Hinweis war schon ein recht konkreter und in pi mal Daumen nem knappen Jahrzehnt Kommentariaterfahrung hier gegründet. 
Aber auch fernab des spezifischen Kommentariats hier bleibt das Problem bestehen, dass deine Einlässe schlichtweg schwer verständlich sind. Das könnte ich einfach so stehen lassen, da das nicht mein Problem ist. Weil ich aber sehe, dass du dich beharrlich darum bemühst, hier in den Diskurs einzuhaken, schreib ich trotzdem was dazu; ich hoffe eben, dass du in the long run was davon hast und ich dir nicht nur auf den Keks gehe.
Aber naja, vielleicht hilft es ja sehr konkret zu werden:

Schau dir einfach mal - komplett vom Inhalt abgesehen - an, wie so ein Text von dir ausschaut. Fällt dir was auf, im Vergleich zu anderen Kommentaren? 
Allein das Schriftbild ist wahnsinnig unordentlich, lauter Klammern und Anführungszeichen. Man sieht dem Text regelrecht an, dass die Gedanken darin nicht sortiert sind. Da verlier ich direkt schon beim Hingucken die Lust das zu lesen. 
Wird beim näheren Hinsehen auch nicht besser, wenn ich mich ständig fragen muss, warum jetzt was in Anführungszeichen steht. Ist das ein Zitat? Soll das ironisch gemeint sein? Bezieht sich das auf was, was ein anderer Kommentator vorher geschrieben hatte?
Ausserdem stosse ich in deinen Texten ständig auf Begriffe, mit denen ich nix anfangen kann. &lt;i&gt;&quot;Ressourcen-Einengung&quot;&lt;/i&gt; z.B. Was soll das denn sein? Ressourcenknappheit? Wäre schön, wenn du das, was du meinst, etwas trennschärfer bezeichnest, damit man beim Lesen weniger raten muss. Im Zweifel tut es auch ein klärender kompletter Satz statt eines &quot;stehenden&quot; Begriffs, der für niemanden ausser dir steht.
Versuch beim Schreiben daran zu denken, dass der Empfänger des Textes aller Wahrscheinlichkeits nach nicht deine Gedanken lesen kann und deshalb auf alle Sprünge ausdrücklich mitgenommen werden muss.
Und wenn der Kommentar dann lang wird - dann muss man eben kürzen und filtern und die Gedanken rauseditieren, die für die Unterhaltung nicht wesentlich sind. (Wenn sie dir persönlich wichtig sind, gibt es immer noch die Möglichkeit, dir &quot;deine&quot; lange Version zu kopieren und andernorts zu speichern.)
Desweiteren ist es immer sinnvoll, den Kommentar &lt;i&gt;vorm&lt;/i&gt; Abschicken nochmal durchzulesen, meistens sieht man dann, ob ein roter Faden drin ist und die Schreibe nachvollziehbar.
Irgendwelche Dummheiten oder Fehler oder sonstwas entdeckt man dann gerne trotzdem auch &lt;i&gt;nach&lt;/i&gt; dem Abschicken noch, deswegen lieben alle Edith.

So, ich lass es jetzt hierbei bewenden, nimm es an oder lass es bleiben. Mir ist schon klar, dass das eine recht harsche Kritik ist und ich würde die auch nicht hören wollen. Stilistisch solltest du dir übrigens auf gaaar keinen Fall irgendwas bei mir abgucken, ich schluder hier nur so rum! Guck lieber was der Peinhart so verbricht, der kann in drei Sätzen die Welt erklären (zumindest die halbe) - meistens sogar ohne Klammern.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ franziska 60: Mein Hinweis war schon ein recht konkreter und in pi mal Daumen nem knappen Jahrzehnt Kommentariaterfahrung hier gegründet.<br />
Aber auch fernab des spezifischen Kommentariats hier bleibt das Problem bestehen, dass deine Einlässe schlichtweg schwer verständlich sind. Das könnte ich einfach so stehen lassen, da das nicht mein Problem ist. Weil ich aber sehe, dass du dich beharrlich darum bemühst, hier in den Diskurs einzuhaken, schreib ich trotzdem was dazu; ich hoffe eben, dass du in the long run was davon hast und ich dir nicht nur auf den Keks gehe.<br />
Aber naja, vielleicht hilft es ja sehr konkret zu werden:</p>
<p>Schau dir einfach mal &#8211; komplett vom Inhalt abgesehen &#8211; an, wie so ein Text von dir ausschaut. Fällt dir was auf, im Vergleich zu anderen Kommentaren?<br />
Allein das Schriftbild ist wahnsinnig unordentlich, lauter Klammern und Anführungszeichen. Man sieht dem Text regelrecht an, dass die Gedanken darin nicht sortiert sind. Da verlier ich direkt schon beim Hingucken die Lust das zu lesen.<br />
Wird beim näheren Hinsehen auch nicht besser, wenn ich mich ständig fragen muss, warum jetzt was in Anführungszeichen steht. Ist das ein Zitat? Soll das ironisch gemeint sein? Bezieht sich das auf was, was ein anderer Kommentator vorher geschrieben hatte?<br />
Ausserdem stosse ich in deinen Texten ständig auf Begriffe, mit denen ich nix anfangen kann. <i>&#8220;Ressourcen-Einengung&#8221;</i> z.B. Was soll das denn sein? Ressourcenknappheit? Wäre schön, wenn du das, was du meinst, etwas trennschärfer bezeichnest, damit man beim Lesen weniger raten muss. Im Zweifel tut es auch ein klärender kompletter Satz statt eines &#8220;stehenden&#8221; Begriffs, der für niemanden ausser dir steht.<br />
Versuch beim Schreiben daran zu denken, dass der Empfänger des Textes aller Wahrscheinlichkeits nach nicht deine Gedanken lesen kann und deshalb auf alle Sprünge ausdrücklich mitgenommen werden muss.<br />
Und wenn der Kommentar dann lang wird &#8211; dann muss man eben kürzen und filtern und die Gedanken rauseditieren, die für die Unterhaltung nicht wesentlich sind. (Wenn sie dir persönlich wichtig sind, gibt es immer noch die Möglichkeit, dir &#8220;deine&#8221; lange Version zu kopieren und andernorts zu speichern.)<br />
Desweiteren ist es immer sinnvoll, den Kommentar <i>vorm</i> Abschicken nochmal durchzulesen, meistens sieht man dann, ob ein roter Faden drin ist und die Schreibe nachvollziehbar.<br />
Irgendwelche Dummheiten oder Fehler oder sonstwas entdeckt man dann gerne trotzdem auch <i>nach</i> dem Abschicken noch, deswegen lieben alle Edith.</p>
<p>So, ich lass es jetzt hierbei bewenden, nimm es an oder lass es bleiben. Mir ist schon klar, dass das eine recht harsche Kritik ist und ich würde die auch nicht hören wollen. Stilistisch solltest du dir übrigens auf gaaar keinen Fall irgendwas bei mir abgucken, ich schluder hier nur so rum! Guck lieber was der Peinhart so verbricht, der kann in drei Sätzen die Welt erklären (zumindest die halbe) &#8211; meistens sogar ohne Klammern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7881#comment-66241</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 May 2017 14:59:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich bin ja der Ansicht, dass aus den zurückliegenden mehr als 2000 Jahren der Wissenschaften genügend Rüstzeug zusammenkommt und habe null Interesse an der Neuerfindung des Rades. Der Mangel ist keiner an Wissenschaft, sondern an ihrer Anwendung und konsistentem Denken. Fortschritte sind nicht unerwünscht, aber so zu tun, als sei quasi alles bisher nix, weil &#039;bürgerlich&#039;, finde ich verfehlt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ja der Ansicht, dass aus den zurückliegenden mehr als 2000 Jahren der Wissenschaften genügend Rüstzeug zusammenkommt und habe null Interesse an der Neuerfindung des Rades. Der Mangel ist keiner an Wissenschaft, sondern an ihrer Anwendung und konsistentem Denken. Fortschritte sind nicht unerwünscht, aber so zu tun, als sei quasi alles bisher nix, weil &#8216;bürgerlich&#8217;, finde ich verfehlt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: franziska</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7881#comment-66223</link>
		<dc:creator>franziska</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 May 2017 07:28:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@56 Amike. Ich verstehe die Aufgabe, mich kurzzufassen, als inhaltliche: Sag das Wesentliche zuerst (natürlich &quot;verständlich&quot;, sonst kann man sichs sparen); die Ausführungen im Detail können folgen. Das Problem ist: Man trifft das Wesentliche nicht gleich, muss sich besinnen, tappt rum (schweift ab und rum, wird weit-schweifig). Aber das ist nach wie vor ein Problem mit dem Inhalt: Mangel an Übersicht. Die fehlt uns allen nach wie vor. Aber wir arbeiten ja dran.

Edith: Im voraufgehenden Beitrag habe ich den radikalen Linken viel zugetraut: Sie sehen...kommen. Tatsache ist: Sie ahnen etwas; um die Unvermeidlichkeit und Notwendigkeit wirklich hieb- und stichfest zu begreifen dessen, was sich da anbahnt, müsste imo auch die ökonomische Analyse um Grössenordnungen besser sein, als sie heute ist. Und Ökonomie verstehen, ist nur der allererste Anfang dessen, was zur Erklärung ansteht. Eine Gesellschafts-&quot;Wissenschaft&quot;, wenn denn sowas existiert, KANN nur von radikal Linken erarbeitet werden; aber sie muss auch erarbeitet werden, wenn man (praktisch wirksam) zu Einschätzungen kommen will, die begrifflich auf festem Boden stehen. (Dazu gehört sagen zu können, warum Theorien, die derzeit mit diesem Anspruch auftreten, in der &quot;bürgerlichen Wissenschaft&quot;, diesem Anspruch nicht genügen.) ]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@56 Amike. Ich verstehe die Aufgabe, mich kurzzufassen, als inhaltliche: Sag das Wesentliche zuerst (natürlich &#8220;verständlich&#8221;, sonst kann man sichs sparen); die Ausführungen im Detail können folgen. Das Problem ist: Man trifft das Wesentliche nicht gleich, muss sich besinnen, tappt rum (schweift ab und rum, wird weit-schweifig). Aber das ist nach wie vor ein Problem mit dem Inhalt: Mangel an Übersicht. Die fehlt uns allen nach wie vor. Aber wir arbeiten ja dran.</p>
<p>Edith: Im voraufgehenden Beitrag habe ich den radikalen Linken viel zugetraut: Sie sehen&#8230;kommen. Tatsache ist: Sie ahnen etwas; um die Unvermeidlichkeit und Notwendigkeit wirklich hieb- und stichfest zu begreifen dessen, was sich da anbahnt, müsste imo auch die ökonomische Analyse um Grössenordnungen besser sein, als sie heute ist. Und Ökonomie verstehen, ist nur der allererste Anfang dessen, was zur Erklärung ansteht. Eine Gesellschafts-&#8221;Wissenschaft&#8221;, wenn denn sowas existiert, KANN nur von radikal Linken erarbeitet werden; aber sie muss auch erarbeitet werden, wenn man (praktisch wirksam) zu Einschätzungen kommen will, die begrifflich auf festem Boden stehen. (Dazu gehört sagen zu können, warum Theorien, die derzeit mit diesem Anspruch auftreten, in der &#8220;bürgerlichen Wissenschaft&#8221;, diesem Anspruch nicht genügen.) </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: franziska</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7881#comment-66222</link>
		<dc:creator>franziska</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 May 2017 07:21:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[flatter 55 Das Schlüsselwort scheint mir zu sein: die Ereignisse verstehen (in dem Sinn: plausibel, nicht überraschend); das hat eine Negativseite, was geschieht, kann auch für an sich sinnlos befunden werden - ein möglicher Grenzbefund, aber es ist einer.
Die Ereignisse (du empfiehlst Weber, hier ist er) sind Handlungen. Dass (arbeitsteilig-reproduktive) Handlungen riesiger Massen von Leuten mit einem &quot;System&quot; koordinierbar sind - diese Illusion scheitert vor unsern Augen im planetaren Masstab. Das ist eine historische Katastrophe. Radikal Linke zeichnet aus, dass sie diese Katastrophe kommen sehen, und für ihre Bewältigung anfangen Vorkehrungen zu treffen. Dazu muss als erstes klar sein, mit welchen Schäden wir zu rechnen haben. Die liegen, im Marx-Jargon gesprochen, allesamt auf der Ebene der &quot;Produktivkräfte&quot;: Dort wird Wesentliches durch das gegenwärtige, illusionäre Produktionsverhältnis (incl. Sozial- und Umverteilungspolitik) nicht mehr bewältigt. Die Armut in den Industrieländern (durch Alter, Lohnarbeitslosigkeit, Ressourcen-Einengung) ist nur der Anfang, die weltweite baut sich monströs, bedrohlich dahinter auf, und noch umfassender und destruktiver ist die angerichtete und andauernde Naturzerstörung. Das ist alles beinah komplett unanalysiert; aber darüber wäre, unforciert, zu beraten.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>flatter 55 Das Schlüsselwort scheint mir zu sein: die Ereignisse verstehen (in dem Sinn: plausibel, nicht überraschend); das hat eine Negativseite, was geschieht, kann auch für an sich sinnlos befunden werden &#8211; ein möglicher Grenzbefund, aber es ist einer.<br />
Die Ereignisse (du empfiehlst Weber, hier ist er) sind Handlungen. Dass (arbeitsteilig-reproduktive) Handlungen riesiger Massen von Leuten mit einem &#8220;System&#8221; koordinierbar sind &#8211; diese Illusion scheitert vor unsern Augen im planetaren Masstab. Das ist eine historische Katastrophe. Radikal Linke zeichnet aus, dass sie diese Katastrophe kommen sehen, und für ihre Bewältigung anfangen Vorkehrungen zu treffen. Dazu muss als erstes klar sein, mit welchen Schäden wir zu rechnen haben. Die liegen, im Marx-Jargon gesprochen, allesamt auf der Ebene der &#8220;Produktivkräfte&#8221;: Dort wird Wesentliches durch das gegenwärtige, illusionäre Produktionsverhältnis (incl. Sozial- und Umverteilungspolitik) nicht mehr bewältigt. Die Armut in den Industrieländern (durch Alter, Lohnarbeitslosigkeit, Ressourcen-Einengung) ist nur der Anfang, die weltweite baut sich monströs, bedrohlich dahinter auf, und noch umfassender und destruktiver ist die angerichtete und andauernde Naturzerstörung. Das ist alles beinah komplett unanalysiert; aber darüber wäre, unforciert, zu beraten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Amike</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7881#comment-66200</link>
		<dc:creator>Amike</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 May 2017 13:27:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Also, ich kann mich schon noch erinnern, dass so in etwa mein halbes Hirn hier Ziehkind war, da braucht es schon büschn mehr um in Ungnade zu fallen.
War nur so ein elender Mix aus dem Gefühl aktuell weder grossartig was aus Diskussionen mitnehmen noch beitragen zu können, der mich in die stille Ecke verfrachtet hat. Und halt wenig Energie. Aber mal winken kann man ja.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also, ich kann mich schon noch erinnern, dass so in etwa mein halbes Hirn hier Ziehkind war, da braucht es schon büschn mehr um in Ungnade zu fallen.<br />
War nur so ein elender Mix aus dem Gefühl aktuell weder grossartig was aus Diskussionen mitnehmen noch beitragen zu können, der mich in die stille Ecke verfrachtet hat. Und halt wenig Energie. Aber mal winken kann man ja.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7881#comment-66199</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 May 2017 12:46:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=7881#comment-66199</guid>
		<description><![CDATA[Ich grüße derweil alle werktätigen Menschen, insbesondere die Jugend bis Anfang 40. Schön, dass du mal reinschaust, ich dachte beizeiten schon, in Ungnade zu wohnen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich grüße derweil alle werktätigen Menschen, insbesondere die Jugend bis Anfang 40. Schön, dass du mal reinschaust, ich dachte beizeiten schon, in Ungnade zu wohnen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Amike</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7881#comment-66197</link>
		<dc:creator>Amike</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 May 2017 11:59:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=7881#comment-66197</guid>
		<description><![CDATA[@ franziska: Ist ja immer so ne Sache mit ungebetenen Ratschlägen um die Ecke zu kommen, aber ich nehme mir das jetzt trotzdem mal raus.
Mein Lebensgefährte ist Schwede - ich lebe in Schweden - und spricht so mittelgut Deutsch. Wenn mein Vater zu Besuch ist, ist Deutsch mangels Alternativen dennoch gemeinsame Sprache für uns drei. Es hat eine Weile gedauert, bis ich meinem Vater abgewöhnt habe, Blödsinn wie &quot;Ich runter Supermarkt, du haben wollen etwas?&quot; zu sagen. Diese verkürzte, &quot;vereinfachte&quot; Sprache verhilft allerdings niemandem zum Verständnis, am wenigsten jemandem, dem die Sprache etwas fremd ist. Am ehesten führt es zu Missverständnissen und Frustration. Derjenige, dem geholfen sein soll, ist frustriert, weil er nix versteht und derjenige, der sich anstrengt, seine Sprache anzupassen ist frustriert, weil er nicht verstanden wird.
Warum ich dir das erzähle? Stimmt, gibt wohl spannendere Anekdoten. Ich glaube allerdings, dass flatters Vorgabe, deine Beiträge doch bitte zu kürzen tatsächlich nur dazu dienen sollte, dass deine Kommentare letztlich in einer Form hier stehen, dass sie lesbar sind, zu verstehen und damit auch zu diskutieren. Du tust dir wirklich keinen Gefallen damit, dich an das Zeichenlimit zu halten, indem du deine Beiträge eben &quot;zusammenknautschst&quot;, Abkürzungen verwendest, auslässt, worauf du eigentlich Bezug nimmst, etc.
Es ist eine Fähigkeit, die a) nicht zu unterschätzen ist und b) durchaus zu lernen ist, sich für andere verständlich auszudrücken, wenn man an Diskussionen darüber, wie die Welt zu verstehen ist und wie sie evtl. zu verändern sei (oder sein könntete, wie die geschätzte Wat. sagen würde - gegen einen sehr eigenen Stil ist ab und an gar nix einzuwenden) teilnehmen mag - schrieb sie in einem Bandwurmsatz.
Flatter und auch eine handvoll andere hier haben eine Engelsgeduld mit einem, wenn man Lust hat, ein wenig die Knoten im eigenen Hirn aufzulösen; die können auch Kontra ab, aber es hilft ungemein, sich ein bisschen anzustrengen, was die Form dessen angeht, was man zu erwidern gedenkt. Im Zweifel hilft es auch, sich vorher zu überlegen, was man mit dem Kommentar eigentlich sagen möchte. 
Ich hab hier über die Jahre viel gelernt, besonders auch was Diskussionskultur angeht - lass dir die Chance nicht entgehen, du schlägst ja doch so oft hier auf, dass dir an dem Forum hier was gelegen zu sein scheint.

Ansonsten möchte ich noch meine Grossmutter grüssen und ausserdem hat der Hund meine Hausaufgaben gefressen. Nee, ernsthaft, schön, dass es euch noch gibt, ich hab derzeit wenig Zeit und Energie mich hier blicken zu lassen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ franziska: Ist ja immer so ne Sache mit ungebetenen Ratschlägen um die Ecke zu kommen, aber ich nehme mir das jetzt trotzdem mal raus.<br />
Mein Lebensgefährte ist Schwede &#8211; ich lebe in Schweden &#8211; und spricht so mittelgut Deutsch. Wenn mein Vater zu Besuch ist, ist Deutsch mangels Alternativen dennoch gemeinsame Sprache für uns drei. Es hat eine Weile gedauert, bis ich meinem Vater abgewöhnt habe, Blödsinn wie &#8220;Ich runter Supermarkt, du haben wollen etwas?&#8221; zu sagen. Diese verkürzte, &#8220;vereinfachte&#8221; Sprache verhilft allerdings niemandem zum Verständnis, am wenigsten jemandem, dem die Sprache etwas fremd ist. Am ehesten führt es zu Missverständnissen und Frustration. Derjenige, dem geholfen sein soll, ist frustriert, weil er nix versteht und derjenige, der sich anstrengt, seine Sprache anzupassen ist frustriert, weil er nicht verstanden wird.<br />
Warum ich dir das erzähle? Stimmt, gibt wohl spannendere Anekdoten. Ich glaube allerdings, dass flatters Vorgabe, deine Beiträge doch bitte zu kürzen tatsächlich nur dazu dienen sollte, dass deine Kommentare letztlich in einer Form hier stehen, dass sie lesbar sind, zu verstehen und damit auch zu diskutieren. Du tust dir wirklich keinen Gefallen damit, dich an das Zeichenlimit zu halten, indem du deine Beiträge eben &#8220;zusammenknautschst&#8221;, Abkürzungen verwendest, auslässt, worauf du eigentlich Bezug nimmst, etc.<br />
Es ist eine Fähigkeit, die a) nicht zu unterschätzen ist und b) durchaus zu lernen ist, sich für andere verständlich auszudrücken, wenn man an Diskussionen darüber, wie die Welt zu verstehen ist und wie sie evtl. zu verändern sei (oder sein könntete, wie die geschätzte Wat. sagen würde &#8211; gegen einen sehr eigenen Stil ist ab und an gar nix einzuwenden) teilnehmen mag &#8211; schrieb sie in einem Bandwurmsatz.<br />
Flatter und auch eine handvoll andere hier haben eine Engelsgeduld mit einem, wenn man Lust hat, ein wenig die Knoten im eigenen Hirn aufzulösen; die können auch Kontra ab, aber es hilft ungemein, sich ein bisschen anzustrengen, was die Form dessen angeht, was man zu erwidern gedenkt. Im Zweifel hilft es auch, sich vorher zu überlegen, was man mit dem Kommentar eigentlich sagen möchte.<br />
Ich hab hier über die Jahre viel gelernt, besonders auch was Diskussionskultur angeht &#8211; lass dir die Chance nicht entgehen, du schlägst ja doch so oft hier auf, dass dir an dem Forum hier was gelegen zu sein scheint.</p>
<p>Ansonsten möchte ich noch meine Grossmutter grüssen und ausserdem hat der Hund meine Hausaufgaben gefressen. Nee, ernsthaft, schön, dass es euch noch gibt, ich hab derzeit wenig Zeit und Energie mich hier blicken zu lassen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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