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	<title>Kommentare zu: Gefundenes Fressen</title>
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	<description>Keine Herren, keine Sklaven!</description>
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		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7371#comment-62335</link>
		<dc:creator>R@iner</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Mar 2017 15:33:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@oblomow: Bei amazon loben die meisten das Buch. Als Ingenieur verstehe ich ja schon mal nicht, wieso man für solch eine Scheiße überhaupt mehr als einen Furz ins Gesicht, geschweige denn einen Doktorgrad bekommt.
Dass man als Nazi aber Geld machen kann, indem man es sich in der neoliberalen Wolke bequem macht, lässt tief blicken.
Bei Ärzten läuft das ja auch so. Man hat keine Idee und untersucht mal den Sauerstoffgehalt von 50 Büroangestellten im Winter. Irgendwas kann man mit den gewonnen Daten schon machen.
Das Beste an Zitelmann aber ist, er weiß gar nicht, was neoliberal bedeutet.
Alles in allem ein großartiger Historiker und Soziologe!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@oblomow: Bei amazon loben die meisten das Buch. Als Ingenieur verstehe ich ja schon mal nicht, wieso man für solch eine Scheiße überhaupt mehr als einen Furz ins Gesicht, geschweige denn einen Doktorgrad bekommt.<br />
Dass man als Nazi aber Geld machen kann, indem man es sich in der neoliberalen Wolke bequem macht, lässt tief blicken.<br />
Bei Ärzten läuft das ja auch so. Man hat keine Idee und untersucht mal den Sauerstoffgehalt von 50 Büroangestellten im Winter. Irgendwas kann man mit den gewonnen Daten schon machen.<br />
Das Beste an Zitelmann aber ist, er weiß gar nicht, was neoliberal bedeutet.<br />
Alles in allem ein großartiger Historiker und Soziologe!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: oblomow</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7371#comment-62334</link>
		<dc:creator>oblomow</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Mar 2017 15:24:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[#59 ergänzend zu Zitelmann: evangelisches pfarrhaus - cnr ;-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>#59 ergänzend zu Zitelmann: evangelisches pfarrhaus &#8211; cnr ;-)</p>
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	<item>
		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7371#comment-62322</link>
		<dc:creator>R@iner</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Mar 2017 11:29:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zu meinem Kommentar #47 haben sich noch ein paar interessante Aspekte ergeben.
Nachdem viele Telepolis-Kommentatoren unzufrieden mit den Aussagen des &quot;Reichtumsforschers&quot; Zitelmann waren, hat der sich einigen Fragen gestellt: &lt;a href=&quot;https://www.heise.de/tp/features/Fuer-mich-ist-neoliberal-ein-Ehrentitel-3643242.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&quot;Für mich ist &#039;neoliberal&#039; ein Ehrentitel&quot;&lt;/a&gt;

In den Kommentaren darunter wurden die folgenden bereits älteren Artikel verlinkt:
Spiegel: &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13683956.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;„Lehrmeister des Hasses“&lt;/a&gt;
Die Zeit: &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/1994/01/achtung-tueroeffner-von-rechts/komplettansicht&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Achtung: Türöffner von rechts!&lt;/a&gt;
Ich finde noch die Diskussionsseite bei wikipedia recht erhellend: &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Rainer_Zitelmann&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Diskussion:Rainer Zitelmann&lt;/a&gt;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu meinem Kommentar #47 haben sich noch ein paar interessante Aspekte ergeben.<br />
Nachdem viele Telepolis-Kommentatoren unzufrieden mit den Aussagen des &#8220;Reichtumsforschers&#8221; Zitelmann waren, hat der sich einigen Fragen gestellt: <a href="https://www.heise.de/tp/features/Fuer-mich-ist-neoliberal-ein-Ehrentitel-3643242.html" rel="nofollow">&#8220;Für mich ist &#8216;neoliberal&#8217; ein Ehrentitel&#8221;</a></p>
<p>In den Kommentaren darunter wurden die folgenden bereits älteren Artikel verlinkt:<br />
Spiegel: <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13683956.html" rel="nofollow">„Lehrmeister des Hasses“</a><br />
Die Zeit: <a href="http://www.zeit.de/1994/01/achtung-tueroeffner-von-rechts/komplettansicht" rel="nofollow">Achtung: Türöffner von rechts!</a><br />
Ich finde noch die Diskussionsseite bei wikipedia recht erhellend: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Rainer_Zitelmann" rel="nofollow">Diskussion:Rainer Zitelmann</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Amike</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7371#comment-62156</link>
		<dc:creator>Amike</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2017 19:28:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Da findet hier das Gespräch einen überraschend versöhnlichen Abschluss mit den Worten &quot;Du bist schuld&quot; ;-) Obs mit Capslock wohl schneller gegangen wär?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da findet hier das Gespräch einen überraschend versöhnlichen Abschluss mit den Worten &#8220;Du bist schuld&#8221; ;-) Obs mit Capslock wohl schneller gegangen wär?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7371#comment-62150</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2017 17:44:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Je nun, ich dachte, wir wären uns in puncto Vegidingsbums gar nicht uneinig. Mir geht Herr Schröder (Burks) zetbe auch auf die Murmeln, weil für ihn Vegetarier/Veganer grundsätzlich genussfeindliche Asketen auf einer Mission sein müssen. Da hat sich m.E. eine Menge geändert und wie gesagt sind es häufig die Fleischfresser, die ihr verwurstetes Gewissen projizieren müssen. Man kann sich hier auch leben lassen und versuchen zu verstehen, auch wenn man selbst vielleicht nicht anders kann (Fleischer) oder nicht so sozialisiert ist. Es hat ja nicht jeder die Freiheit, sich einfach anders zu entscheiden. Das gibt nicht jede Psyche her. Wollte man solche Menschen dennoch auf die andere Seite ziehen, sollte man es freundlich versuchen.

Puritanismus zieht sich dennoch durch die Diskurse. Seine hässliche Fratze kennen wir als Kapitalismus, Faschismus, aber auch in vielen anderen Formen herrschsüchtigen Eifers (zetbe die Olivgrünen). Vielleicht schieße ich da übers Ziel hinaus, aber jeder Ansatz, der moralisierend, mit Vorschriften, ohne Gnade und Toleranz daherkommt, weckt den Berserker in mir. Ich hatte heute ein recht langes Gespräch über &quot;Feminismus&quot;. Du bist schuld. Demnächst wahrscheinlich ein Opener an dieser Stelle dazu.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Je nun, ich dachte, wir wären uns in puncto Vegidingsbums gar nicht uneinig. Mir geht Herr Schröder (Burks) zetbe auch auf die Murmeln, weil für ihn Vegetarier/Veganer grundsätzlich genussfeindliche Asketen auf einer Mission sein müssen. Da hat sich m.E. eine Menge geändert und wie gesagt sind es häufig die Fleischfresser, die ihr verwurstetes Gewissen projizieren müssen. Man kann sich hier auch leben lassen und versuchen zu verstehen, auch wenn man selbst vielleicht nicht anders kann (Fleischer) oder nicht so sozialisiert ist. Es hat ja nicht jeder die Freiheit, sich einfach anders zu entscheiden. Das gibt nicht jede Psyche her. Wollte man solche Menschen dennoch auf die andere Seite ziehen, sollte man es freundlich versuchen.</p>
<p>Puritanismus zieht sich dennoch durch die Diskurse. Seine hässliche Fratze kennen wir als Kapitalismus, Faschismus, aber auch in vielen anderen Formen herrschsüchtigen Eifers (zetbe die Olivgrünen). Vielleicht schieße ich da übers Ziel hinaus, aber jeder Ansatz, der moralisierend, mit Vorschriften, ohne Gnade und Toleranz daherkommt, weckt den Berserker in mir. Ich hatte heute ein recht langes Gespräch über &#8220;Feminismus&#8221;. Du bist schuld. Demnächst wahrscheinlich ein Opener an dieser Stelle dazu.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Amike</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7371#comment-62146</link>
		<dc:creator>Amike</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2017 17:11:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ flatter: Mit dem was du da jetzt schreibst, kann ich durchaus was anfangen und ich denke, die meisten, die sich über irgendwelchen bürgerlichen Quatsch hinaus auch für andere Themen als das reine Kapitalverhältnis interessieren, könnten das auch. Gerade deswegen schrub ich meine Anmerkungen ja. Ich schrub sie übrigens gerade hier, weil ich eben nicht Hopfen und Malz verloren glaube, andernorts dagegen schon.
Und nochmal: Klar gibt es die Lauten, die Dummen und die, die das ganze Spiel nur zur eigenen Vorteilsmaximierung betreiben. Aber zum einen: als Frau bleiben dir da wenig andere Möglichkeiten, wenn du bei den grossen Arschlöchern mitspielen möchtest, da nutzte dann halt wasde kriegen kannst. Zum anderen: das hat null damit zu tun, dass die sich tatsächlich irgendwas ums tatsächliche Aufbrechen von destruktiven Strukturen (allein schon der Begriff &quot;Gleichberechtigung&quot; spricht da Bande) scheren würden. Da ist es dann auch nicht so komisch, dass die sich auch nicht um andere Dinge scheren, die die Gesellschaft kaputt machen. 
Wer oder was sich selbst so alles links nennt, ist wohl hinreichend bekannt, deswegen muss man doch sonst keine Schmutzkampagnen fahren. 
Und falls es mal vereinzelte Exemplare geben sollte, die sich gewisser Missverhältnisse (z.B. derer zwischen den Geschlechtern) durchaus bewusst sind - vielleicht aus dem einfachen Grunde, dass die in der Regel recht eindeutig erfahrbar sind - andere aber noch nie bedacht haben - z.B. Kapitalverhältnis, da das meistens nicht offen zu Tage liegt, sondern gesellschaftlich als natürlich erscheint, bzw. erscheinen muss -, dann werden die durch den &quot;die blöden Feministen immer&quot;-Käse bestimmt nicht interessierter daran, sich mit dem &quot;eigentlich&quot; linken Thema auseinander zu setzen.
Und ganz ehrlich, der Löwenanteil aller Kritik, die sich mit dem &quot;eigentlichen&quot; Problem Kapitalismus auseinandersetzt ist auf die ein oder andere Art am Problem vorbei bzw. einfach nur oberflächlich. Das Klügste was mir da bisher untergekommen ist, ist die Wertkritik und da findet sich - Überraschung - auch die Wertabspaltungskritik; fundierte Kapitalismuskritik kommt ohne fundierten Feminismus nicht aus.
Der Veganismus ist ja eigentlich das viel kleinere und wesentlich praktischere Problem. Rein materiell betrachtet ist es eben nicht möglich, dass wir Boden und Ressourcen an Massentierhaltung verschwenden, wenn &gt;7 Milliarden Menschen ernährt werden sollen und dabei nicht ein Grossteil durch Armut künstlich knapp gehalten wird (in einer hypothetischen nichtkapitalistischen Wirtschaftsweise). Dass es darüber hinaus dann noch moralische Aspekte gibt, die mit den Tieren zu tun haben, darf jeder mit sich selber abmachen. &lt;i&gt;Ich&lt;/i&gt; würds nicht übers Herz bringen ne Wurst zu machen, also ess &lt;i&gt;ich&lt;/i&gt; keine, feddich is die Laube. 
Ich kenn wirklich viele Vegetarier und Veganer, ich würde schätzen so um die 50, und die meisten sehen das so. Ich habe &lt;i&gt;einen&lt;/i&gt; wirklich schlimmen und penetrant missionierenden Veganer getroffen. Den habe ich zu einer Zeit kennengelernt, als er mir wurstbrotkauend wirklich übel missionierend davon erzählt hat, wie ungesund Veganismus sei und dass ich ja schlimme Mangelerscheinungen haben müsse. Nachdem er sich ordentlich informiert hatte, ist er dann konvertiert und war derselbe unangenehm aufdringliche Typ nur dann halt als Pflanzenfresser.
Zusammenfassend: bitte das ordentlich benennen, was das Problem ist und nicht das, was als Fähnchen geschwenkt wird. Vllt zur Abwechslung mal nicht nur auf die Blöden eindreschen, sondern sich mit ner Klugen (gerne auch kritisch) auseinandersetzen. Adamczak hat z.B. nen interessanten &lt;a href=&quot;http://www.copyriot.com/sinistra/magazine/03-05.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Artikel&lt;/a&gt; zum Strafrecht.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ flatter: Mit dem was du da jetzt schreibst, kann ich durchaus was anfangen und ich denke, die meisten, die sich über irgendwelchen bürgerlichen Quatsch hinaus auch für andere Themen als das reine Kapitalverhältnis interessieren, könnten das auch. Gerade deswegen schrub ich meine Anmerkungen ja. Ich schrub sie übrigens gerade hier, weil ich eben nicht Hopfen und Malz verloren glaube, andernorts dagegen schon.<br />
Und nochmal: Klar gibt es die Lauten, die Dummen und die, die das ganze Spiel nur zur eigenen Vorteilsmaximierung betreiben. Aber zum einen: als Frau bleiben dir da wenig andere Möglichkeiten, wenn du bei den grossen Arschlöchern mitspielen möchtest, da nutzte dann halt wasde kriegen kannst. Zum anderen: das hat null damit zu tun, dass die sich tatsächlich irgendwas ums tatsächliche Aufbrechen von destruktiven Strukturen (allein schon der Begriff &#8220;Gleichberechtigung&#8221; spricht da Bande) scheren würden. Da ist es dann auch nicht so komisch, dass die sich auch nicht um andere Dinge scheren, die die Gesellschaft kaputt machen.<br />
Wer oder was sich selbst so alles links nennt, ist wohl hinreichend bekannt, deswegen muss man doch sonst keine Schmutzkampagnen fahren.<br />
Und falls es mal vereinzelte Exemplare geben sollte, die sich gewisser Missverhältnisse (z.B. derer zwischen den Geschlechtern) durchaus bewusst sind &#8211; vielleicht aus dem einfachen Grunde, dass die in der Regel recht eindeutig erfahrbar sind &#8211; andere aber noch nie bedacht haben &#8211; z.B. Kapitalverhältnis, da das meistens nicht offen zu Tage liegt, sondern gesellschaftlich als natürlich erscheint, bzw. erscheinen muss -, dann werden die durch den &#8220;die blöden Feministen immer&#8221;-Käse bestimmt nicht interessierter daran, sich mit dem &#8220;eigentlich&#8221; linken Thema auseinander zu setzen.<br />
Und ganz ehrlich, der Löwenanteil aller Kritik, die sich mit dem &#8220;eigentlichen&#8221; Problem Kapitalismus auseinandersetzt ist auf die ein oder andere Art am Problem vorbei bzw. einfach nur oberflächlich. Das Klügste was mir da bisher untergekommen ist, ist die Wertkritik und da findet sich &#8211; Überraschung &#8211; auch die Wertabspaltungskritik; fundierte Kapitalismuskritik kommt ohne fundierten Feminismus nicht aus.<br />
Der Veganismus ist ja eigentlich das viel kleinere und wesentlich praktischere Problem. Rein materiell betrachtet ist es eben nicht möglich, dass wir Boden und Ressourcen an Massentierhaltung verschwenden, wenn &gt;7 Milliarden Menschen ernährt werden sollen und dabei nicht ein Grossteil durch Armut künstlich knapp gehalten wird (in einer hypothetischen nichtkapitalistischen Wirtschaftsweise). Dass es darüber hinaus dann noch moralische Aspekte gibt, die mit den Tieren zu tun haben, darf jeder mit sich selber abmachen. <i>Ich</i> würds nicht übers Herz bringen ne Wurst zu machen, also ess <i>ich</i> keine, feddich is die Laube.<br />
Ich kenn wirklich viele Vegetarier und Veganer, ich würde schätzen so um die 50, und die meisten sehen das so. Ich habe <i>einen</i> wirklich schlimmen und penetrant missionierenden Veganer getroffen. Den habe ich zu einer Zeit kennengelernt, als er mir wurstbrotkauend wirklich übel missionierend davon erzählt hat, wie ungesund Veganismus sei und dass ich ja schlimme Mangelerscheinungen haben müsse. Nachdem er sich ordentlich informiert hatte, ist er dann konvertiert und war derselbe unangenehm aufdringliche Typ nur dann halt als Pflanzenfresser.<br />
Zusammenfassend: bitte das ordentlich benennen, was das Problem ist und nicht das, was als Fähnchen geschwenkt wird. Vllt zur Abwechslung mal nicht nur auf die Blöden eindreschen, sondern sich mit ner Klugen (gerne auch kritisch) auseinandersetzen. Adamczak hat z.B. nen interessanten <a href="http://www.copyriot.com/sinistra/magazine/03-05.pdf" rel="nofollow">Artikel</a> zum Strafrecht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7371#comment-62135</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2017 12:28:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Amike: Wieso halten mich alle immer für genervt? Bin ich keinswegs, vor allem ist das kein Motiv für mich, inhaltlich etwas zu ändern.

Ich verstehe ja schon, was du meinst, aber wir haben hier eben ein Problem auf einer anderen Ebene. Glaubt hier irgendwer, ich versuchte so zu tun, als seien Frauen schon real gleichberechtigt? Sind sie nicht und das ist scheiße. Wie gesagt habe ich ein Leben gelebt, das ziemlich fraulich war und die Konsequenzen tragen müssen: Keine Karriere, keine Zeit, viel Arbeit und miese Bezahlung. Dass mir kein Kerl ungefragt an die Wäsche geht, bleibt mein letzter Vorteil. 

Wir reden hier aber eben nicht über etwas, das sich ernsthaft darum schert, sondern über eine &lt;em&gt;Ideologie,&lt;/em&gt; wie ich nicht müde werde zu wiederholen. Eine, die aus allen Poren stinkt und sich vermeintlicher Opfer bedient, um seine totalitäre Gesinnung zu pflegen - und es ganz nebenbei weitgehend so hält, dass die Opfer besser Opfer bleiben anstatt diese Rolle zu verlassen. Dann hätten die Arschlöcher nämlich nichts mehr zu &#039;schützen&#039;. Auch jetzt bin ich nicht genervt; das ist vielmehr sehr entschiedene Gegnerschaft.

Derweil spielen sie sich als &quot;Linke&quot; auf, worüber sich niemand so freut wie die (anderen) Rechten, ohne sich jemals um das zu scheren, was jede Gesellschaft völlig kaputt macht und das eigentlich linke Thema wäre. Da bin ich völlig unversöhnlich. Wer das marginalisiert, ist nicht links. Wer es nicht einmal erkennt, ein politischer Idiot.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Amike: Wieso halten mich alle immer für genervt? Bin ich keinswegs, vor allem ist das kein Motiv für mich, inhaltlich etwas zu ändern.</p>
<p>Ich verstehe ja schon, was du meinst, aber wir haben hier eben ein Problem auf einer anderen Ebene. Glaubt hier irgendwer, ich versuchte so zu tun, als seien Frauen schon real gleichberechtigt? Sind sie nicht und das ist scheiße. Wie gesagt habe ich ein Leben gelebt, das ziemlich fraulich war und die Konsequenzen tragen müssen: Keine Karriere, keine Zeit, viel Arbeit und miese Bezahlung. Dass mir kein Kerl ungefragt an die Wäsche geht, bleibt mein letzter Vorteil. </p>
<p>Wir reden hier aber eben nicht über etwas, das sich ernsthaft darum schert, sondern über eine <em>Ideologie,</em> wie ich nicht müde werde zu wiederholen. Eine, die aus allen Poren stinkt und sich vermeintlicher Opfer bedient, um seine totalitäre Gesinnung zu pflegen &#8211; und es ganz nebenbei weitgehend so hält, dass die Opfer besser Opfer bleiben anstatt diese Rolle zu verlassen. Dann hätten die Arschlöcher nämlich nichts mehr zu &#8216;schützen&#8217;. Auch jetzt bin ich nicht genervt; das ist vielmehr sehr entschiedene Gegnerschaft.</p>
<p>Derweil spielen sie sich als &#8220;Linke&#8221; auf, worüber sich niemand so freut wie die (anderen) Rechten, ohne sich jemals um das zu scheren, was jede Gesellschaft völlig kaputt macht und das eigentlich linke Thema wäre. Da bin ich völlig unversöhnlich. Wer das marginalisiert, ist nicht links. Wer es nicht einmal erkennt, ein politischer Idiot.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Amike</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7371#comment-62132</link>
		<dc:creator>Amike</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2017 12:08:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Sorry, war ein paar Tage weg vom Fenster.

@ flatter: Nunja, was du schilderst klingt mir sehr nach Unbehagen und Angenervtsein. Willkommen im Club! So fühlt es sich &lt;i&gt;dauernd&lt;/i&gt; an, wennde ne Frau bist in einer Gesellschaft, in der dir ständig eingeprügelt wird wie scheisse du deswegen bist (es sei denn du bist ganz toll fickbar, dann haste dich für so etwa 20 Jahre nur mit den damit einhergehenden sexuellen Übergriffigkeiten rumzuschlagen). 
Du hast immerhin noch die Möglichkeit, dir nicht ständig die allerdümmsten Ausflüsse der &lt;i&gt;notwendigen&lt;/i&gt; Auseinandersetzung mit einer destruktiven (im Übrigen auch für Männer) Geschlechterordnung auszusuchen um dann empört mit dem Finger draufzeigen zu müssen, sondern könntest dich konstruktiv damit auseinandersetzen oder es halt einfach ganz bleiben lassen. &quot;Der blöde Feminismus&quot; keifen ist nur leider die schlechtest mögliche Reaktion. Ich wiederhole auch nochmal gern, dass du dich damit auch in richtig schlechter Gesellschaft befindest.

@ Fred: Danke für die ausführliche Antwort. Ein paar mal streifst du tatsächlich auch das, worum es mir eigentlich ging: die Unterstellung dass Menschen, die sich mit Feminismus, Veganismus oder queerer Theorie auseinandersetzen zwangsläufig gepamperte Wohlstandskinder seien, die keine anderen Probleme haben und die felsenfest an irgendwelchen bürgerlichen Theorien festhalten.
&lt;i&gt;Glaubst du einem Veganer interessiert ein Werkvertrag od. die Hintergrûnde die ein oft illegalisierter Arbeiter im Schlachthof hat?&lt;/i&gt;
Woher weisst du denn sowas? Ich kenne ganz wenige Veganerinnen, die sich allein aufgrund von Tierliebe so ernähren, bei den anderen spielen viele Gründe eine Rolle, z.B. die schlimmen Arbeitsbedingungen in Schlachthöfen, Klimaerwärmung (mit katastrophalen Folgen v.a. in ärmeren Regionen z.B. Dürren und Ernteausfällen in Nahost), etc., etc. Vielleicht einfach mal mit jemandem reden, bevor man sich wilden Unterstellungen hingibt?
Wenn ich da mich selber als Beispiel nehme (wobei ich wie gesagt wenig Ahnung von queerer Theorie habe), dann stimmt das oben gezeichnete Klischee null. Meine Eltern haben die Hauptschule besucht, ich habe Hartz4-Erfahrung, ich habe in der Altenpflege gearbeitet und nach mitteleuropäischen Masstäben gemessen bin ich arm. Mein Interesse daran, wie gute Ernährung für alle - weltweit - dauerhaft möglich ist und daran, welche Bedingungen zum Leben Menschen ohne Zipfelchen (Zitat Loriot) vorfinden, fasse ich als materialistisch auf und schlichtweg notwendig - auch und gerade wenn ich den Kapitalismus kritisiere. Marx Analyse der ökonomischen Verhältnisse mag durchaus noch halten, aber bestimmte andere Gesichtspunkte darf und muss man 150 Jahre später dann halt durchaus noch berücksichtigen. Auch andere in meinem Umfeld, die sich ernsthaft mit Veganismus, Feminismus, Kapitalismus etc. auseinandersetzen, finden sich in dem hier (und der angrenzenden Bloggerschaft) vielzitierten &quot;Genderblabla&quot; nicht wieder. 
Was mir jedoch mehr und mehr auffällt ist, dass diese Idiotien (gezielt?) benutzt werden um sich notwendige Solidarität mit Problemen zu ersparen, die nicht die eigenen sind. Was ich schade finde und was bei mir eben z.B. obigen Kommentar und langfristig wohl auch ein Abwenden von diesem Blogbiotop bzw. Altherrenverein auslöst.
Rein praktisch vllt noch der Hinweis, dass du Begriffe wie &quot;Krampfemanze&quot; gerne streichen darfst, ob mit oder ohne Anführungszeichen, besonders in dem von dir verwendeten Kontext verstehe ich nicht ganz was das soll. Ansonsten lautet die übliche Beschimpfung Kampfemanze - ohne R  ;-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry, war ein paar Tage weg vom Fenster.</p>
<p>@ flatter: Nunja, was du schilderst klingt mir sehr nach Unbehagen und Angenervtsein. Willkommen im Club! So fühlt es sich <i>dauernd</i> an, wennde ne Frau bist in einer Gesellschaft, in der dir ständig eingeprügelt wird wie scheisse du deswegen bist (es sei denn du bist ganz toll fickbar, dann haste dich für so etwa 20 Jahre nur mit den damit einhergehenden sexuellen Übergriffigkeiten rumzuschlagen).<br />
Du hast immerhin noch die Möglichkeit, dir nicht ständig die allerdümmsten Ausflüsse der <i>notwendigen</i> Auseinandersetzung mit einer destruktiven (im Übrigen auch für Männer) Geschlechterordnung auszusuchen um dann empört mit dem Finger draufzeigen zu müssen, sondern könntest dich konstruktiv damit auseinandersetzen oder es halt einfach ganz bleiben lassen. &#8220;Der blöde Feminismus&#8221; keifen ist nur leider die schlechtest mögliche Reaktion. Ich wiederhole auch nochmal gern, dass du dich damit auch in richtig schlechter Gesellschaft befindest.</p>
<p>@ Fred: Danke für die ausführliche Antwort. Ein paar mal streifst du tatsächlich auch das, worum es mir eigentlich ging: die Unterstellung dass Menschen, die sich mit Feminismus, Veganismus oder queerer Theorie auseinandersetzen zwangsläufig gepamperte Wohlstandskinder seien, die keine anderen Probleme haben und die felsenfest an irgendwelchen bürgerlichen Theorien festhalten.<br />
<i>Glaubst du einem Veganer interessiert ein Werkvertrag od. die Hintergrûnde die ein oft illegalisierter Arbeiter im Schlachthof hat?</i><br />
Woher weisst du denn sowas? Ich kenne ganz wenige Veganerinnen, die sich allein aufgrund von Tierliebe so ernähren, bei den anderen spielen viele Gründe eine Rolle, z.B. die schlimmen Arbeitsbedingungen in Schlachthöfen, Klimaerwärmung (mit katastrophalen Folgen v.a. in ärmeren Regionen z.B. Dürren und Ernteausfällen in Nahost), etc., etc. Vielleicht einfach mal mit jemandem reden, bevor man sich wilden Unterstellungen hingibt?<br />
Wenn ich da mich selber als Beispiel nehme (wobei ich wie gesagt wenig Ahnung von queerer Theorie habe), dann stimmt das oben gezeichnete Klischee null. Meine Eltern haben die Hauptschule besucht, ich habe Hartz4-Erfahrung, ich habe in der Altenpflege gearbeitet und nach mitteleuropäischen Masstäben gemessen bin ich arm. Mein Interesse daran, wie gute Ernährung für alle &#8211; weltweit &#8211; dauerhaft möglich ist und daran, welche Bedingungen zum Leben Menschen ohne Zipfelchen (Zitat Loriot) vorfinden, fasse ich als materialistisch auf und schlichtweg notwendig &#8211; auch und gerade wenn ich den Kapitalismus kritisiere. Marx Analyse der ökonomischen Verhältnisse mag durchaus noch halten, aber bestimmte andere Gesichtspunkte darf und muss man 150 Jahre später dann halt durchaus noch berücksichtigen. Auch andere in meinem Umfeld, die sich ernsthaft mit Veganismus, Feminismus, Kapitalismus etc. auseinandersetzen, finden sich in dem hier (und der angrenzenden Bloggerschaft) vielzitierten &#8220;Genderblabla&#8221; nicht wieder.<br />
Was mir jedoch mehr und mehr auffällt ist, dass diese Idiotien (gezielt?) benutzt werden um sich notwendige Solidarität mit Problemen zu ersparen, die nicht die eigenen sind. Was ich schade finde und was bei mir eben z.B. obigen Kommentar und langfristig wohl auch ein Abwenden von diesem Blogbiotop bzw. Altherrenverein auslöst.<br />
Rein praktisch vllt noch der Hinweis, dass du Begriffe wie &#8220;Krampfemanze&#8221; gerne streichen darfst, ob mit oder ohne Anführungszeichen, besonders in dem von dir verwendeten Kontext verstehe ich nicht ganz was das soll. Ansonsten lautet die übliche Beschimpfung Kampfemanze &#8211; ohne R  ;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7371#comment-62052</link>
		<dc:creator>R@iner</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Feb 2017 12:58:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich pappe das noch hin, falls es jemand nicht kennt: &lt;a href=&quot;http://das-ist-unser-haus.de/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Das ist unser Haus!&lt;/a&gt; vom &lt;a href=&quot;https://www.syndikat.org/de/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Mietshäuser Syndikat&lt;/a&gt;.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich pappe das noch hin, falls es jemand nicht kennt: <a href="http://das-ist-unser-haus.de/" rel="nofollow">Das ist unser Haus!</a> vom <a href="https://www.syndikat.org/de/" rel="nofollow">Mietshäuser Syndikat</a>.</p>
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		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7371#comment-62047</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Feb 2017 12:23:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@50: Moral? Ich? Ich betone hier stetig das Gegenteil, in #48 geht es auch nirgends auch Moral, sondern um Erkennen, Schließen und Strategie. Wo soll da &quot;Moral&quot; eine Rolle spielen? 
Noch lustiger ist nur &quot;Ehre&quot;. Dazu fällt mir dann endgültig gar nichts mehr ein.

edit: &quot;&lt;em&gt;Ich frage jedoch, was wäre, wenn sie allesamt redlich wären, würde NH dann heute noch existieren?&lt;/em&gt; &quot;
Ich frage mich, wozu ich bis hierher überhaupt Kommentare dazu geschrieben habe. Da oben steht mehrfach, dass die NH scheitern &lt;em&gt;musste&lt;/em&gt;, &quot;vor die Wand&quot; fuhr, am Kapitalismus scheiterte etcetera, und jetzt soll ich diskutieren, ob das ein Problem der Redlichkeit ist? Are you fuckin&#039; kidding me?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@50: Moral? Ich? Ich betone hier stetig das Gegenteil, in #48 geht es auch nirgends auch Moral, sondern um Erkennen, Schließen und Strategie. Wo soll da &#8220;Moral&#8221; eine Rolle spielen?<br />
Noch lustiger ist nur &#8220;Ehre&#8221;. Dazu fällt mir dann endgültig gar nichts mehr ein.</p>
<p>edit: &#8220;<em>Ich frage jedoch, was wäre, wenn sie allesamt redlich wären, würde NH dann heute noch existieren?</em> &#8221;<br />
Ich frage mich, wozu ich bis hierher überhaupt Kommentare dazu geschrieben habe. Da oben steht mehrfach, dass die NH scheitern <em>musste</em>, &#8220;vor die Wand&#8221; fuhr, am Kapitalismus scheiterte etcetera, und jetzt soll ich diskutieren, ob das ein Problem der Redlichkeit ist? Are you fuckin&#8217; kidding me?</p>
]]></content:encoded>
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