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	<title>Kommentare zu: Die Decke der Zivilisation</title>
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	<description>Keine Herren, keine Sklaven!</description>
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		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7144#comment-59564</link>
		<dc:creator>R@iner</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jan 2017 18:17:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ard-Panorama: &lt;a href=&quot;https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2017/Wozu-Demokratie-Aufruhr-in-Minideutschland,hassloch100.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Wozu Demokratie? Aufruhr in Minideutschland&lt;/a&gt; (30 Min.)

Krasse Schickung - Die blenden Untertitel ein. Dabei ist das doch ganz normales pälzisch.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ard-Panorama: <a href="https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2017/Wozu-Demokratie-Aufruhr-in-Minideutschland,hassloch100.html" rel="nofollow">Wozu Demokratie? Aufruhr in Minideutschland</a> (30 Min.)</p>
<p>Krasse Schickung &#8211; Die blenden Untertitel ein. Dabei ist das doch ganz normales pälzisch.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: aquadraht</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7144#comment-59521</link>
		<dc:creator>aquadraht</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2017 19:33:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was R@iner in #123 angeht, bin ich leise skeptisch, ohne destruktiv sein zu wollen. Das erinnert mich an die Owen-Kommunen, die ich (implizit) erwähnte, das Genossenschaftswesen, das lange mit linksemanzipatorischen Ansätzen verbunden war und dann doch absorbiert und eliminiert wurde. Ok, vielleicht sind jene Ansätze nachhaltiger, ich will das nicht niedermachen.

Mich hat an der ganzen Sozialismuskiste, auch seit 1917, immer gestört, dass sie so quer lag zu Marx&#039; Aussage, dass eine Gesellschaftsformation nicht untergeht, ehe sie ihre produktiven Potenziale ausgeschöpft hat, und dass die Keimformen der neuen Gesellschaft im Schosse der alten heranreifen. Vielleicht sind die Aktivitäten, die R@iner erwähnt, ja so etwas, ich will das nicht von vorneherein bestreiten. 

Lenin sah ja im List-Rathenauschen Staatssozialismus und der deutschen Kriegswirtschaft im Weltkrieg schon diese Keimformen sozialistischer Vergesellschaftung. Ich sage nicht einmal, dass er total daneben lag, aber diese Sicht übersprang dann doch mindestens sehr viele Jahrzehnte und setzte auch fragwürdige Akzente.

Bessere Kandidaten aus meiner Sicht sind allerdings Open Source, die Digitalität insgesamt, und möglicherweise der 3D-Druck (wenn das nicht mehr Hype ist). Da sprengen die Produktivkräfte in der Tat die Grenzen des Privateigentums, und dieses wird zur Fessel der Produktivkraftentwicklung. Man sieht das am Zappeln und Strampeln der Contentmafia, immer neue Gesetze, Kopierschutze und &quot;intellectual property&quot;-Einhegungen zu schaffen, während die technische Entwicklung ihnen in die Fresse haut. Das geht genau umgekehrt wie die Einhegungen seit dem 13. Jahrhundert, in denen die Gentry das Gemeineigentum beraubte, eben privatisierte. 

Ich weiss nicht, ob das ein nachhaltiger Trend ist, man wird das sehen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was R@iner in #123 angeht, bin ich leise skeptisch, ohne destruktiv sein zu wollen. Das erinnert mich an die Owen-Kommunen, die ich (implizit) erwähnte, das Genossenschaftswesen, das lange mit linksemanzipatorischen Ansätzen verbunden war und dann doch absorbiert und eliminiert wurde. Ok, vielleicht sind jene Ansätze nachhaltiger, ich will das nicht niedermachen.</p>
<p>Mich hat an der ganzen Sozialismuskiste, auch seit 1917, immer gestört, dass sie so quer lag zu Marx&#8217; Aussage, dass eine Gesellschaftsformation nicht untergeht, ehe sie ihre produktiven Potenziale ausgeschöpft hat, und dass die Keimformen der neuen Gesellschaft im Schosse der alten heranreifen. Vielleicht sind die Aktivitäten, die R@iner erwähnt, ja so etwas, ich will das nicht von vorneherein bestreiten. </p>
<p>Lenin sah ja im List-Rathenauschen Staatssozialismus und der deutschen Kriegswirtschaft im Weltkrieg schon diese Keimformen sozialistischer Vergesellschaftung. Ich sage nicht einmal, dass er total daneben lag, aber diese Sicht übersprang dann doch mindestens sehr viele Jahrzehnte und setzte auch fragwürdige Akzente.</p>
<p>Bessere Kandidaten aus meiner Sicht sind allerdings Open Source, die Digitalität insgesamt, und möglicherweise der 3D-Druck (wenn das nicht mehr Hype ist). Da sprengen die Produktivkräfte in der Tat die Grenzen des Privateigentums, und dieses wird zur Fessel der Produktivkraftentwicklung. Man sieht das am Zappeln und Strampeln der Contentmafia, immer neue Gesetze, Kopierschutze und &#8220;intellectual property&#8221;-Einhegungen zu schaffen, während die technische Entwicklung ihnen in die Fresse haut. Das geht genau umgekehrt wie die Einhegungen seit dem 13. Jahrhundert, in denen die Gentry das Gemeineigentum beraubte, eben privatisierte. </p>
<p>Ich weiss nicht, ob das ein nachhaltiger Trend ist, man wird das sehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7144#comment-59518</link>
		<dc:creator>Wat.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2017 19:20:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ja @flatter, mehr als ein paar Modellklitschen braucht es schon.
Ich mach mir Sorgen wegen meiner &#039;Freunde&#039; von der &#039;Fraktion&#039; der Traditionskommunisten. Dagegen müssen wir vorher ein Kraut am Wachsen haben ;)

Mit denen ziehe ich Dir in Nullkommanix einen Zentralismus hoch, daß Dir Hören und Sehen vergeht und der funktioniert bombig.

Wie gesagt, ich hätte gern ein Mittel vorher dagegen und das sind Menschen, denen selber Mitmischen und Gefragtsein oberste Priorität ist. Denn das können die &#039;Freunde&#039; alles andere als gebrauchen.

Ich &#039;brauche&#039; eigentlich nur Individuen, die sich felsenfest als Individuen verstehen, aber wissen, daß sie alleine nichts reißen und alle anderen auch Individuen sind und sich als solche wahrnehmen (wollen).

Sag mir, wie wir das hinkriegen - und ich bin dabei.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja @flatter, mehr als ein paar Modellklitschen braucht es schon.<br />
Ich mach mir Sorgen wegen meiner &#8216;Freunde&#8217; von der &#8216;Fraktion&#8217; der Traditionskommunisten. Dagegen müssen wir vorher ein Kraut am Wachsen haben ;)</p>
<p>Mit denen ziehe ich Dir in Nullkommanix einen Zentralismus hoch, daß Dir Hören und Sehen vergeht und der funktioniert bombig.</p>
<p>Wie gesagt, ich hätte gern ein Mittel vorher dagegen und das sind Menschen, denen selber Mitmischen und Gefragtsein oberste Priorität ist. Denn das können die &#8216;Freunde&#8217; alles andere als gebrauchen.</p>
<p>Ich &#8216;brauche&#8217; eigentlich nur Individuen, die sich felsenfest als Individuen verstehen, aber wissen, daß sie alleine nichts reißen und alle anderen auch Individuen sind und sich als solche wahrnehmen (wollen).</p>
<p>Sag mir, wie wir das hinkriegen &#8211; und ich bin dabei.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7144#comment-59515</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2017 18:19:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&quot;daß nach einem Zusammenbruch oder wie auch immer Du das bezeichnen willst, Zeit zum diskutieren bleibt?&quot;

Auch die gab es oft, z.B. bei der Gründung der BRD und beim Anschluss der DDR. Ist beides von äußeren Mächten überrollt worden, aber zumindest die Alliierten mussten sich erstmal mit Sozialisten arrangieren und mithilfe der CDU ein funktionirerendes Narrativ aufsetzen - das von vornherein nicht auf &#039;Demokratie&#039; ausgelegt war.
Ich stelle aber fest, dass Menschen, die sich betrogen fühlen, zu wirksamen Massen anwachsen können. Dann kommt es ein wenig darauf an, dass sie eine Vorstellung davon haben, was werden soll, sonst bleiben sie destruktiv oder rennen dem nächsten Schwätzer interher. Ich glaube nicht, dass es ohne Marx je eine größere sozialistische Revolution gegeben hätte, und auch der erwähnte Montesquieu hatte einen positiven Einfluss ohne seine Idee erstmal in der Provinz vorzuführen. Machen ist schön, aber vor allem auf Ressourcen angewiesen, die gemeinhin nicht da sind. Bleiben ist schon schwerer, denn kap. Oligopole mögen solche Konkurrenz nicht. Mehr werden ist am schwierigsten, und dazu braucht es mehr als ein paar kleine Modellklitschen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;daß nach einem Zusammenbruch oder wie auch immer Du das bezeichnen willst, Zeit zum diskutieren bleibt?&#8221;</p>
<p>Auch die gab es oft, z.B. bei der Gründung der BRD und beim Anschluss der DDR. Ist beides von äußeren Mächten überrollt worden, aber zumindest die Alliierten mussten sich erstmal mit Sozialisten arrangieren und mithilfe der CDU ein funktionirerendes Narrativ aufsetzen &#8211; das von vornherein nicht auf &#8216;Demokratie&#8217; ausgelegt war.<br />
Ich stelle aber fest, dass Menschen, die sich betrogen fühlen, zu wirksamen Massen anwachsen können. Dann kommt es ein wenig darauf an, dass sie eine Vorstellung davon haben, was werden soll, sonst bleiben sie destruktiv oder rennen dem nächsten Schwätzer interher. Ich glaube nicht, dass es ohne Marx je eine größere sozialistische Revolution gegeben hätte, und auch der erwähnte Montesquieu hatte einen positiven Einfluss ohne seine Idee erstmal in der Provinz vorzuführen. Machen ist schön, aber vor allem auf Ressourcen angewiesen, die gemeinhin nicht da sind. Bleiben ist schon schwerer, denn kap. Oligopole mögen solche Konkurrenz nicht. Mehr werden ist am schwierigsten, und dazu braucht es mehr als ein paar kleine Modellklitschen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7144#comment-59514</link>
		<dc:creator>Wat.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2017 18:07:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@flatter(125) - Hast Du Dir mal den Link von R@iner in #123 angeschaut? Sie machen da ihr Ding, und wenn das hundertmal eigentlich ganz anders laufen &#039;müßte&#039;. Wir müssen uns hier nicht darauf verständigen, finde ich, wie wir was gegen den Staat machen, wir müßten uns darauf verständigen, was wir im Detail heute schon ganz gern anders hätte und es m a c h e n.
Warum gehst Du eigentlich immer von diesen schwarzen Loch aus, daß nach einem Zusammenbruch oder wie auch immer Du das bezeichnen willst, Zeit zum diskutieren bleibt?
Das ist (sorry) Kinderglaube, es wird kein Machtvakkum geben, nicht mal für 5 min, erst recht nicht für 5 Tage oder 5 Monate.
Nach solchem Crash wird in Nullkommanix auf das zurück gegriffen, was da ist und nicht lange rumexperimentiert. 
Ich schrieb schon, wer Versorgungssicherheit bzw. was Versorgungssicherheit zu garantieren scheint, das wird dann genommen - da rüttelst Du erst wieder mit großen Bewegungen dran.
Das kannste heute schon haben, da brauchste nicht warten - es wird zu keinem Zeitpunkt wirklich leichter, im Gegenteil, bei Deinem Gedankenexperiment sitzt Dir sogar extrem die Zeit im Nacken. Und genau diese Zeit hast Du dann eben nicht.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@flatter(125) &#8211; Hast Du Dir mal den Link von R@iner in #123 angeschaut? Sie machen da ihr Ding, und wenn das hundertmal eigentlich ganz anders laufen &#8216;müßte&#8217;. Wir müssen uns hier nicht darauf verständigen, finde ich, wie wir was gegen den Staat machen, wir müßten uns darauf verständigen, was wir im Detail heute schon ganz gern anders hätte und es m a c h e n.<br />
Warum gehst Du eigentlich immer von diesen schwarzen Loch aus, daß nach einem Zusammenbruch oder wie auch immer Du das bezeichnen willst, Zeit zum diskutieren bleibt?<br />
Das ist (sorry) Kinderglaube, es wird kein Machtvakkum geben, nicht mal für 5 min, erst recht nicht für 5 Tage oder 5 Monate.<br />
Nach solchem Crash wird in Nullkommanix auf das zurück gegriffen, was da ist und nicht lange rumexperimentiert.<br />
Ich schrieb schon, wer Versorgungssicherheit bzw. was Versorgungssicherheit zu garantieren scheint, das wird dann genommen &#8211; da rüttelst Du erst wieder mit großen Bewegungen dran.<br />
Das kannste heute schon haben, da brauchste nicht warten &#8211; es wird zu keinem Zeitpunkt wirklich leichter, im Gegenteil, bei Deinem Gedankenexperiment sitzt Dir sogar extrem die Zeit im Nacken. Und genau diese Zeit hast Du dann eben nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7144#comment-59510</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2017 16:16:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Wat.: Deine letzte Antwort auf mich war etwas lapidar, ich spitze deshalb noch einmal zu:
Was du Kommunismus nennst und auch mir im Grunde vorschwebt, ist etwas, von dem du im verlinkten Kommentar ja zurecht sagst, dass dem der Staat nur im Wege sein kann. 
Das ist aber genau das Problem, das ich nicht ignorieren kann. Der Staat (abgesehen von Kapital, Geldwirtschaft etc.) wird dem aber immer Weg sein, und diese Welt ist auf absehbare Zeit in Staaten aufgeteilt. Ergo: Wird nix mit Kommunismus, es sei denn
- Die Menschen organisierten sich wie durch ein Wunder gegen den Staat anders und auch gegen ihre Gewohnheiten, gegen Interessen etc.
- oder der Staat kommt solchen Bestrebungen sukzessive entgegen, indem er sich eben so auflöst. Dafür, das steht da oben noch einmal, gibt es Schlüsselsituationen, die dem einen Schub verleihen können. Es geht mir nicht bloß um die Vorstellung vom Paradies, sondern um realistische Wege dorthin. Ich finde deinen noch immer illusorisch.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wat.: Deine letzte Antwort auf mich war etwas lapidar, ich spitze deshalb noch einmal zu:<br />
Was du Kommunismus nennst und auch mir im Grunde vorschwebt, ist etwas, von dem du im verlinkten Kommentar ja zurecht sagst, dass dem der Staat nur im Wege sein kann.<br />
Das ist aber genau das Problem, das ich nicht ignorieren kann. Der Staat (abgesehen von Kapital, Geldwirtschaft etc.) wird dem aber immer Weg sein, und diese Welt ist auf absehbare Zeit in Staaten aufgeteilt. Ergo: Wird nix mit Kommunismus, es sei denn<br />
- Die Menschen organisierten sich wie durch ein Wunder gegen den Staat anders und auch gegen ihre Gewohnheiten, gegen Interessen etc.<br />
- oder der Staat kommt solchen Bestrebungen sukzessive entgegen, indem er sich eben so auflöst. Dafür, das steht da oben noch einmal, gibt es Schlüsselsituationen, die dem einen Schub verleihen können. Es geht mir nicht bloß um die Vorstellung vom Paradies, sondern um realistische Wege dorthin. Ich finde deinen noch immer illusorisch.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: aquadraht</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7144#comment-59508</link>
		<dc:creator>aquadraht</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2017 15:50:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wat : Danke, ich denke, ich kann jetzt besser einordnen, was Du meinst, besser jedenfalls als nach dieser etwas fragwürdigen Lenin-Belastungsmaterialsammlung oder zugespitzten Formulierungen. So ganz bin ich nicht Deiner Meinung, trotzdem. 
Ich empfehle da Merleau-Pontys Humanisme et terreur, das Probleme geschichtlichen Handelns von einer etwas anderen Seite betrachtet. Die Frage ist, wie weit die Menschen aus der Tradition aller toten Geschlechter ausbrechen können, die Frage ist aber auch die nach dem Handeln unter den seltenen Bedingungen revolutionärer Situationen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wat : Danke, ich denke, ich kann jetzt besser einordnen, was Du meinst, besser jedenfalls als nach dieser etwas fragwürdigen Lenin-Belastungsmaterialsammlung oder zugespitzten Formulierungen. So ganz bin ich nicht Deiner Meinung, trotzdem.<br />
Ich empfehle da Merleau-Pontys Humanisme et terreur, das Probleme geschichtlichen Handelns von einer etwas anderen Seite betrachtet. Die Frage ist, wie weit die Menschen aus der Tradition aller toten Geschlechter ausbrechen können, die Frage ist aber auch die nach dem Handeln unter den seltenen Bedingungen revolutionärer Situationen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7144#comment-59499</link>
		<dc:creator>R@iner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2017 09:39:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Den wollte ich noch hinpappen: &lt;a href=&quot;https://oxiblog.de/diese-cola-will-ich-nicht/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Diese Cola will ich nicht&lt;/a&gt;

Auf deren Heimseite gibt&#039;s &lt;a href=&quot;http://www.premium-cola.de/betriebssystem/wissenschaft&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Bachelor-, Master-, Diplom- und Doktorarbeiten&lt;/a&gt; zum Themenfeld solidarische Ökonomie und den Chancen und Schwierigkeiten im marktwirtschaftl. Umfeld.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Den wollte ich noch hinpappen: <a href="https://oxiblog.de/diese-cola-will-ich-nicht/" rel="nofollow">Diese Cola will ich nicht</a></p>
<p>Auf deren Heimseite gibt&#8217;s <a href="http://www.premium-cola.de/betriebssystem/wissenschaft" rel="nofollow">Bachelor-, Master-, Diplom- und Doktorarbeiten</a> zum Themenfeld solidarische Ökonomie und den Chancen und Schwierigkeiten im marktwirtschaftl. Umfeld.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7144#comment-59485</link>
		<dc:creator>Wat.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2017 00:10:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ja natürlich lese ich das noch, nun doch schon heute, aber sonst hätte ich es auf jeden Fall nach dieser Nacht getan.
Aber gut, woher sollst Du das wissen (können), ich stehle mich nicht einfach aus einer Diskussion, ohne die Ankündigung es zu tun. Das Sleep well ging an flatter und das /Off galt für heute... äh gestern.

Ich habe in der Zwischenzeit noch schnell was rausgesucht, vielleicht kannst Du damit etwas nachsichtiger mit mir sein:

http://archiv.feynsinn.org/?p=14740#comment-53266

Wenn nicht, dann nicht - aber den Nachweis meiner Fähigkeit des historisch konkreten Denkens &#039;liefere&#039; ich mE damit ab.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja natürlich lese ich das noch, nun doch schon heute, aber sonst hätte ich es auf jeden Fall nach dieser Nacht getan.<br />
Aber gut, woher sollst Du das wissen (können), ich stehle mich nicht einfach aus einer Diskussion, ohne die Ankündigung es zu tun. Das Sleep well ging an flatter und das /Off galt für heute&#8230; äh gestern.</p>
<p>Ich habe in der Zwischenzeit noch schnell was rausgesucht, vielleicht kannst Du damit etwas nachsichtiger mit mir sein:</p>
<p><a href="http://archiv.feynsinn.org/?p=14740#comment-53266" rel="nofollow">http://archiv.feynsinn.org/?p=14740#comment-53266</a></p>
<p>Wenn nicht, dann nicht &#8211; aber den Nachweis meiner Fähigkeit des historisch konkreten Denkens &#8216;liefere&#8217; ich mE damit ab.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: aquadraht</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=7144#comment-59483</link>
		<dc:creator>aquadraht</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2017 23:31:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=7144#comment-59483</guid>
		<description><![CDATA[@ Wat (ich denke mal, Du liest es vielleicht doch irgendwann): Ja, Arroganz ist fehl am Platz, auch auf meiner Seite, und ich bin mir dessen bewusst. 

Es gibt aber einen Unterschied zwischen Erklären und Verstehen. Eine Epoche ex post nur aus sich selbst erklären zu wollen, ist gewiss und schon methodisch falsch. Sie nicht aus der Zeitsituation verstehen zu wollen, ist aber arrogant und doktrinär. Dann misst man die Realität der Zeit an überzeitlichen Idealen, für deren Wirkmächtigkeit man keinerlei Beleg hat. 

Die Oktoberrevolution hat welthistorische Entwicklungen in Bewegung gesetzt. Ich erwähnte bereits Mandela. Ob ein zaristisches Russland oder eine russische Militärdiktatur oder ein filettiertes Russland (wie nach der Zerschlagung der UdSSR) dem Naziansturm widerstanden hätte, darf man mit gutem Recht und Grund bezweifeln. Gescheitert sieht für mich anders aus. 

Auch die andere welthistorische Umwälzung, die französische Revolution, ist nicht rund gelaufen. Wollte ich nur anmerken. ]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Wat (ich denke mal, Du liest es vielleicht doch irgendwann): Ja, Arroganz ist fehl am Platz, auch auf meiner Seite, und ich bin mir dessen bewusst. </p>
<p>Es gibt aber einen Unterschied zwischen Erklären und Verstehen. Eine Epoche ex post nur aus sich selbst erklären zu wollen, ist gewiss und schon methodisch falsch. Sie nicht aus der Zeitsituation verstehen zu wollen, ist aber arrogant und doktrinär. Dann misst man die Realität der Zeit an überzeitlichen Idealen, für deren Wirkmächtigkeit man keinerlei Beleg hat. </p>
<p>Die Oktoberrevolution hat welthistorische Entwicklungen in Bewegung gesetzt. Ich erwähnte bereits Mandela. Ob ein zaristisches Russland oder eine russische Militärdiktatur oder ein filettiertes Russland (wie nach der Zerschlagung der UdSSR) dem Naziansturm widerstanden hätte, darf man mit gutem Recht und Grund bezweifeln. Gescheitert sieht für mich anders aus. </p>
<p>Auch die andere welthistorische Umwälzung, die französische Revolution, ist nicht rund gelaufen. Wollte ich nur anmerken. </p>
]]></content:encoded>
	</item>
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