<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Spiel über Bande</title>
	<atom:link href="https://archiv2.feynsinn.org/?feed=rss2&#038;p=510" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=510</link>
	<description>Keine Herren, keine Sklaven!</description>
	<lastBuildDate>Tue, 14 Mar 2023 15:53:32 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=510#comment-1850</link>
		<dc:creator>Wat.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Feb 2014 23:47:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=510#comment-1850</guid>
		<description><![CDATA[&lt;i&gt;&quot;Und ja der Mensch ist im Kollektiv nicht zu besonderen Leistungen fähig. Das ist nix Neues. &quot;&lt;/i&gt;

Oh doch, das ist was gaaaanz neues.
....allein bringt er nämlich gar nichts zustande. 
Hat er nie und wird er nie. 
Es reichte nicht mal dann der Tag, wenn er alles Wissen in einem von sich vereinigen könnte...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>&#8220;Und ja der Mensch ist im Kollektiv nicht zu besonderen Leistungen fähig. Das ist nix Neues. &#8220;</i></p>
<p>Oh doch, das ist was gaaaanz neues.<br />
&#8230;.allein bringt er nämlich gar nichts zustande.<br />
Hat er nie und wird er nie.<br />
Es reichte nicht mal dann der Tag, wenn er alles Wissen in einem von sich vereinigen könnte&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Eike</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=510#comment-1845</link>
		<dc:creator>Eike</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Feb 2014 20:11:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=510#comment-1845</guid>
		<description><![CDATA[Fehlt nur noch die Einbeziehung der Menschen. Wir haben tatsächlich keine Anderen, daher wird mit dem gearbeitet was da ist. Mit allen Vor- und Nachteilen. Und ja der Mensch ist im Kollektiv nicht zu besonderen Leistungen fähig. Das ist nix Neues. Daran kann man allerdings auch nicht arbeiten. Das wäre höchstens eine Sache der Evolution und die braucht ein bisschen mehr Zeit, als die durchschnittliche Lebensdauer Eurer Smartphones oder gar der bombastischen Twitterinfos. Vielleicht überdauern Eure Bitcoins (und fristen dann ein Dasein als C64 Museum), aber sonst? Bis auf wenige Ausnahmen sind wir bei der Erkenntnis nicht weiter als vor ein paar tausend Jahren. Auch das Verhalten ist noch darauf fixiert.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Fehlt nur noch die Einbeziehung der Menschen. Wir haben tatsächlich keine Anderen, daher wird mit dem gearbeitet was da ist. Mit allen Vor- und Nachteilen. Und ja der Mensch ist im Kollektiv nicht zu besonderen Leistungen fähig. Das ist nix Neues. Daran kann man allerdings auch nicht arbeiten. Das wäre höchstens eine Sache der Evolution und die braucht ein bisschen mehr Zeit, als die durchschnittliche Lebensdauer Eurer Smartphones oder gar der bombastischen Twitterinfos. Vielleicht überdauern Eure Bitcoins (und fristen dann ein Dasein als C64 Museum), aber sonst? Bis auf wenige Ausnahmen sind wir bei der Erkenntnis nicht weiter als vor ein paar tausend Jahren. Auch das Verhalten ist noch darauf fixiert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=510#comment-1842</link>
		<dc:creator>Peinhart</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Feb 2014 17:18:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=510#comment-1842</guid>
		<description><![CDATA[Ich glaube ja, er &lt;i&gt;ist&lt;/i&gt; bereits zusammengebrochen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube ja, er <i>ist</i> bereits zusammengebrochen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=510#comment-1841</link>
		<dc:creator>Wat.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Feb 2014 15:50:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=510#comment-1841</guid>
		<description><![CDATA[Watt&#039;n nu, bricht er nun zusammen oder nicht. Oder wie soll ich verstehen, daß Du sagst, daß der Kap. vor dem Zusammenbruch steht.^^

Ich wiederhole mich: Der bricht nicht zusammen, auch wenn er immer barbarischer wird, ist er immer noch er.

Und er ist nur hier in Mitteleuropa möglicherweise über die Schwelle, noch Verbesserungen für die Menschen bringen zu können.
In Asien nimmt er gerade richtig Fahrt auf und in Afrika gerade erst Anlauf.

Ja, ich weiß, ich bin wohl wieder die einzige (hier), die den Kap nicht von vorne bis hinten verteufelt - denn das ist er mE auch nicht.

Nicht nur die Produktivität, auch der Lebensstandard (auch für die Lohnabhängigen) ist unter ihm erheblich anders als unter den Gesellschaftsordnungen davor.
Historisch betrachtet hat er nach rückwärts geschaut und nach vorwärts, in eine evt. Zeit nach ihm, nicht nur seine Berechtigung - auch seine Notwendigkeit.
Und das hat der &quot;Olle Marx&quot; definitiv so gesehen, ich muß es hoffentlich nicht noch belegen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Watt&#8217;n nu, bricht er nun zusammen oder nicht. Oder wie soll ich verstehen, daß Du sagst, daß der Kap. vor dem Zusammenbruch steht.^^</p>
<p>Ich wiederhole mich: Der bricht nicht zusammen, auch wenn er immer barbarischer wird, ist er immer noch er.</p>
<p>Und er ist nur hier in Mitteleuropa möglicherweise über die Schwelle, noch Verbesserungen für die Menschen bringen zu können.<br />
In Asien nimmt er gerade richtig Fahrt auf und in Afrika gerade erst Anlauf.</p>
<p>Ja, ich weiß, ich bin wohl wieder die einzige (hier), die den Kap nicht von vorne bis hinten verteufelt &#8211; denn das ist er mE auch nicht.</p>
<p>Nicht nur die Produktivität, auch der Lebensstandard (auch für die Lohnabhängigen) ist unter ihm erheblich anders als unter den Gesellschaftsordnungen davor.<br />
Historisch betrachtet hat er nach rückwärts geschaut und nach vorwärts, in eine evt. Zeit nach ihm, nicht nur seine Berechtigung &#8211; auch seine Notwendigkeit.<br />
Und das hat der &#8220;Olle Marx&#8221; definitiv so gesehen, ich muß es hoffentlich nicht noch belegen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: troptard</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=510#comment-1820</link>
		<dc:creator>troptard</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2014 23:34:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=510#comment-1820</guid>
		<description><![CDATA[&quot; also musste das Dingens selbst zusammenbrechen-wirds nicht.&quot;

Hat er so auch nie behauptet!

 Das Etikett des Zusammenbruchstheoretikers hat man ihm gern von den radikalen und traditionellen Linken angehängt , mit der schumpeterschen Argumentation der schöpferischen Zerstörung im Kap. und dem Verweis auf eine enorme Ausweitung der  &quot;Lohnsklaverei&quot; in China und anderswo. 

 &quot;Den Kapitalismus in seinem Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf.&quot;

Er selbst hat es eher so formuliert: &quot; Der Kapitalismus hat seine Zukunft längst verbraucht.&quot; Er hat dieses nur theoretisch fundieren wollen in Bezug auf Marx und die innere Schranke des Kapitalismus.

Im Gegensatz zu Dir (?), bin ich davon überzeugt, dass der Kap. bereits vor dem Zusammenbruch steht. Und wenn sich keine Sterbehelfer finden, dann können wir das verfolgen, was gerade passiert, keine Emanzipation, sondern immer mehr Barberei.

So hat es der &quot;Olle Marx&quot; gesehen und  R.K. auch nicht anders.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8221; also musste das Dingens selbst zusammenbrechen-wirds nicht.&#8221;</p>
<p>Hat er so auch nie behauptet!</p>
<p> Das Etikett des Zusammenbruchstheoretikers hat man ihm gern von den radikalen und traditionellen Linken angehängt , mit der schumpeterschen Argumentation der schöpferischen Zerstörung im Kap. und dem Verweis auf eine enorme Ausweitung der  &#8220;Lohnsklaverei&#8221; in China und anderswo. </p>
<p> &#8220;Den Kapitalismus in seinem Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf.&#8221;</p>
<p>Er selbst hat es eher so formuliert: &#8221; Der Kapitalismus hat seine Zukunft längst verbraucht.&#8221; Er hat dieses nur theoretisch fundieren wollen in Bezug auf Marx und die innere Schranke des Kapitalismus.</p>
<p>Im Gegensatz zu Dir (?), bin ich davon überzeugt, dass der Kap. bereits vor dem Zusammenbruch steht. Und wenn sich keine Sterbehelfer finden, dann können wir das verfolgen, was gerade passiert, keine Emanzipation, sondern immer mehr Barberei.</p>
<p>So hat es der &#8220;Olle Marx&#8221; gesehen und  R.K. auch nicht anders.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=510#comment-1813</link>
		<dc:creator>Wat.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2014 22:45:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=510#comment-1813</guid>
		<description><![CDATA[Ja und Sklaven und Sklavenhalter waren zwei Seiten einer Medaille und Leibeigener und Feudalherr auch... ham wa dennoch nicht mehr.
Ja, die innere Schranke bezog Kurz aufs System, Marx trotz Deines damals nachgereichten Zitats nicht - hat der Kap nicht, der hat keinen Webfehler, der ist so wie er ist, das was er ist, da bricht nüscht von selber zusammen.

Glaub ich nicht, daß Kurz den alten Klassenkämpfern auf die Füße getreten hat, die sind sich einiger als er glauben mochte (also sie sich mit ihm) - daß sie nämlich den Lohnabhängigen nicht zutrauen, daß sie das hier mal überwinden könnten. Er kommt mit der Medaille und sie mit &quot;Sie sind (nach Lenin) nur zu tradeunionistischem Verhalten fähig&quot;... hier im Blog heißt das auf Neudeutsch &quot;Der Michel ist zu blöd&quot;

Die Emanzipation würde genau dann nicht zur Farce, wenn sie wüßten, daß sie die notwendige Voraussetzung für die Kapitalakkumulation sind - also, daß der Kapitalist von ihnen lebt und sie für ihn arbeiten und er nur Eigentümer seines verwertbaren Eigentums, das auch sie ihm geschaffen haben und niemand sonst.
Sie dafür einzig, wenn als notwendig erachtet, am Leben erhalten werden, mit Lohn - der eigentlich nüscht anderes ist, als ne moderne Lebensmittelkarte, viel mehr geht damit nämlich im Verhältnis zum Geschaffenen nicht.

mE hat R. Kurz nach einer Begründung gesucht, den Kap los zu werden, wenn ihm die Lohnabhängigen nicht diesen &#039;Gefallen&#039; tun, er war sich ja mE schon sicher, daß sie es niemals tun werden - also mußte das Dingens selbst zusammen brechen - wirds nicht. Noch viel weniger, als daß die Lohnabhängigen vielleicht doch alles in den Orkus hauen. Aber bestimmt nicht nach den Vorstellungen von alten Kämpfern und von Kurz, sondern wenn, dann nach ihren - das kann also ganz anders aussehen.
Und das ist Emanzipation.
Nach ihren Vorstellungen leben zu wollen.
(Wenn das hieße, sie finden es hier gut, bleiben se eben hier)

Btw. Emanzipation meint im übrigen die von den (jetzigen) Verhältnissen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja und Sklaven und Sklavenhalter waren zwei Seiten einer Medaille und Leibeigener und Feudalherr auch&#8230; ham wa dennoch nicht mehr.<br />
Ja, die innere Schranke bezog Kurz aufs System, Marx trotz Deines damals nachgereichten Zitats nicht &#8211; hat der Kap nicht, der hat keinen Webfehler, der ist so wie er ist, das was er ist, da bricht nüscht von selber zusammen.</p>
<p>Glaub ich nicht, daß Kurz den alten Klassenkämpfern auf die Füße getreten hat, die sind sich einiger als er glauben mochte (also sie sich mit ihm) &#8211; daß sie nämlich den Lohnabhängigen nicht zutrauen, daß sie das hier mal überwinden könnten. Er kommt mit der Medaille und sie mit &#8220;Sie sind (nach Lenin) nur zu tradeunionistischem Verhalten fähig&#8221;&#8230; hier im Blog heißt das auf Neudeutsch &#8220;Der Michel ist zu blöd&#8221;</p>
<p>Die Emanzipation würde genau dann nicht zur Farce, wenn sie wüßten, daß sie die notwendige Voraussetzung für die Kapitalakkumulation sind &#8211; also, daß der Kapitalist von ihnen lebt und sie für ihn arbeiten und er nur Eigentümer seines verwertbaren Eigentums, das auch sie ihm geschaffen haben und niemand sonst.<br />
Sie dafür einzig, wenn als notwendig erachtet, am Leben erhalten werden, mit Lohn &#8211; der eigentlich nüscht anderes ist, als ne moderne Lebensmittelkarte, viel mehr geht damit nämlich im Verhältnis zum Geschaffenen nicht.</p>
<p>mE hat R. Kurz nach einer Begründung gesucht, den Kap los zu werden, wenn ihm die Lohnabhängigen nicht diesen &#8216;Gefallen&#8217; tun, er war sich ja mE schon sicher, daß sie es niemals tun werden &#8211; also mußte das Dingens selbst zusammen brechen &#8211; wirds nicht. Noch viel weniger, als daß die Lohnabhängigen vielleicht doch alles in den Orkus hauen. Aber bestimmt nicht nach den Vorstellungen von alten Kämpfern und von Kurz, sondern wenn, dann nach ihren &#8211; das kann also ganz anders aussehen.<br />
Und das ist Emanzipation.<br />
Nach ihren Vorstellungen leben zu wollen.<br />
(Wenn das hieße, sie finden es hier gut, bleiben se eben hier)</p>
<p>Btw. Emanzipation meint im übrigen die von den (jetzigen) Verhältnissen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Troptard</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=510#comment-1811</link>
		<dc:creator>Troptard</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2014 22:31:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=510#comment-1811</guid>
		<description><![CDATA[@68, Wat

Das mit der inneren Schranke bezieht sich meiner Kenntnis nach nicht auf die Lohnabhängigen, sondern auf das kapitalistische System als Ganzes, was durch technische Agenzien und durch Freisetzung der mehrwertschaffenden Arbeit die verfügbare Mehrwertmasse für das Gesamtkapital verringert ( von ihm zitiert nach K.M.).

Die Emanzipation der Lohnabhängigen wird dann zur Farce, wenn diese sich selbst als notwendige Voraussetzung der Kapitalakkumulation begreifen und ihre Emanzipation darin besteht durch Lohnverzicht die Kapitalakkumulation auf ein wettbewerbsfähiges Niveau zu heben. 

R.K. hat es noch krasser formuliert: Lohnarbeit und Kapital gehören zusammen, wie die zwei Seiten einer Medaille. Das eine ist die Vorraussetzung des anderen. Damit hat er den Klassenkämpfern wohl irgendwie unangenehm auf die Füsse getreten.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@68, Wat</p>
<p>Das mit der inneren Schranke bezieht sich meiner Kenntnis nach nicht auf die Lohnabhängigen, sondern auf das kapitalistische System als Ganzes, was durch technische Agenzien und durch Freisetzung der mehrwertschaffenden Arbeit die verfügbare Mehrwertmasse für das Gesamtkapital verringert ( von ihm zitiert nach K.M.).</p>
<p>Die Emanzipation der Lohnabhängigen wird dann zur Farce, wenn diese sich selbst als notwendige Voraussetzung der Kapitalakkumulation begreifen und ihre Emanzipation darin besteht durch Lohnverzicht die Kapitalakkumulation auf ein wettbewerbsfähiges Niveau zu heben. </p>
<p>R.K. hat es noch krasser formuliert: Lohnarbeit und Kapital gehören zusammen, wie die zwei Seiten einer Medaille. Das eine ist die Vorraussetzung des anderen. Damit hat er den Klassenkämpfern wohl irgendwie unangenehm auf die Füsse getreten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jens</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=510#comment-1810</link>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2014 22:28:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=510#comment-1810</guid>
		<description><![CDATA[@Troptard
Mir gehts ähnlich. Den wirklich schlimmen Leuten bin ich immer dort begegnet, wo ich sie am wenigsten erwartete. In besetzten Häusern, linken Szenekneipen, unter Musikern und Fahrradkurieren (damals noch ein Lebensgefühl). Die waren nicht selten absolut knallhart und gnadenlos. Andererseits bin ich schon Leuten begegnet, deren politische Ansichten ich als &quot;erz-reaktionär&quot; bezeichnen möchte. Dabei waren die im menschlichen Umgang allen gegenüber wirklich entspannt und respektvoll. Das waren meist Ältere, mitunter aber auch Jüngere mit rechten Tendenzen. Meiner Erfahrung nach ist die Anstandsdichte im Spießbürgertum am größten. Villa, Mercedes, CDU wählen und auf zwischenmenschlicher Ebene genau das Leben leben, das hasserfüllte aber politisch korrekte Scharfmacher auf jeder Demo per Megafon postulieren. Das mutet alles an, wie Fehler in der Matrix, aber ich hab das so akzeptiert.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Troptard<br />
Mir gehts ähnlich. Den wirklich schlimmen Leuten bin ich immer dort begegnet, wo ich sie am wenigsten erwartete. In besetzten Häusern, linken Szenekneipen, unter Musikern und Fahrradkurieren (damals noch ein Lebensgefühl). Die waren nicht selten absolut knallhart und gnadenlos. Andererseits bin ich schon Leuten begegnet, deren politische Ansichten ich als &#8220;erz-reaktionär&#8221; bezeichnen möchte. Dabei waren die im menschlichen Umgang allen gegenüber wirklich entspannt und respektvoll. Das waren meist Ältere, mitunter aber auch Jüngere mit rechten Tendenzen. Meiner Erfahrung nach ist die Anstandsdichte im Spießbürgertum am größten. Villa, Mercedes, CDU wählen und auf zwischenmenschlicher Ebene genau das Leben leben, das hasserfüllte aber politisch korrekte Scharfmacher auf jeder Demo per Megafon postulieren. Das mutet alles an, wie Fehler in der Matrix, aber ich hab das so akzeptiert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=510#comment-1807</link>
		<dc:creator>Wat.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2014 21:37:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=510#comment-1807</guid>
		<description><![CDATA[&lt;i&gt;&quot;Neben dem wissenschaftlichen Karl Marx gab es auch noch den esoterischen, auch wenn dieser esoterische Karl Marx von der Linken gern als “irrationaler Ausflug” abgefertigt wird, weil Fetisch, abstrakte Arbeit und automatisches Subjekt sich auch so widerspenstig zur wissenschaftlichen Sortierung verhalten( dazu mehr bei Robert Kurz “Der doppelte Marx” ).&quot;&lt;/i&gt;

Es gibt keinen doppelten Marx, auch wenn für R. Kurz Marx wohl bis zuletzt nicht einfach war. ;-)
Am wenigsten einfach wohl das mit dem Wert, etwas mehr das mit den inneren Schranken und Emanzipation der Lohnabhängigen blieb ihm schon wegen der anderen beiden Sachen völlig verschlossen...
... dann ist eben Marx esoterisch, statt (selbstverständlich postum und mit Verlaub) &#039;begriffsstutzig&#039; Kurz.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>&#8220;Neben dem wissenschaftlichen Karl Marx gab es auch noch den esoterischen, auch wenn dieser esoterische Karl Marx von der Linken gern als “irrationaler Ausflug” abgefertigt wird, weil Fetisch, abstrakte Arbeit und automatisches Subjekt sich auch so widerspenstig zur wissenschaftlichen Sortierung verhalten( dazu mehr bei Robert Kurz “Der doppelte Marx” ).&#8221;</i></p>
<p>Es gibt keinen doppelten Marx, auch wenn für R. Kurz Marx wohl bis zuletzt nicht einfach war. ;-)<br />
Am wenigsten einfach wohl das mit dem Wert, etwas mehr das mit den inneren Schranken und Emanzipation der Lohnabhängigen blieb ihm schon wegen der anderen beiden Sachen völlig verschlossen&#8230;<br />
&#8230; dann ist eben Marx esoterisch, statt (selbstverständlich postum und mit Verlaub) &#8216;begriffsstutzig&#8217; Kurz.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=510#comment-1806</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2014 21:12:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=510#comment-1806</guid>
		<description><![CDATA[Unser nächstes Thema ...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Unser nächstes Thema &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
