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	<title>Kommentare zu: Junk Science, Gender, Rigorismus</title>
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	<description>Keine Herren, keine Sklaven!</description>
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		<title>Von: Vox Populist</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=5048#comment-43648</link>
		<dc:creator>Vox Populist</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2016 16:50:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@28 Rainer:
Das Interessante an der Causa Hoeness war für mich, wie blitzschnell der Richter das Verfahren beendet hat, obwohl sich direkt am Anfang der Verhandlung der Sachverhalt fundamental geändert hatte - aus 3,5 Millionen Euro hinterzogener Steuern waren auf einmal 28 Millionen geworden, eine genaue Zahl konnte von den Finanzbeamten in wenigen Stunden gar nicht errechnet werden. Normalerweise wäre in jedem anderen Fall hier erst einmal weiter ermittelt worden um den Sachverhalt und die Steuerschuld genau zu ermitteln, was weitere Verhandlungstage zur Folge gehabt hätte. 

Offenbar hatten alle Parteien ein Interesse daran, das Verfahren raketenschnell abzuschließen. Mit Sicherheit war ein wesentlicher Grund dafür die Verquickung von Hoeness mit dem Chef von Adidas und dem mysteriösen Zustandekommen des Ausrüsterdeals - Nike hatte damals ein deutlich höheres Angebot abgegeben, war aber vom FC Bayern zugunsten von Adidas übergangen worden. Dass der Chef von Adidas Hoeness Spekulationsspielgeld in Multimillionenhöhe zugesteckt hat, lässt den Verdacht der Untreue geradezu zwingend erscheinen. 

Einmal ganz davon abgesehen, dass hinterzogene Kapitalertragssteuern von 28 Millionen Euro nur bei einem Kapitalertrag von rund 100 Millionen Euro anfallen, für den Hoeness aber selbst bei einer extrem hohen Rendite mehrere hundert Millionen Euro am Kapitalmarkt hätte anlegen müssen - weit mehr als er und Adidas-Chef Dreyfuss selbst hätten aufbringen können. Was die Frage aufwirft, woher all dieses Spekulantengeld kam. 

Der Richter wollte diese zwingenden Fragen nicht stellen. Dass es hier eine entsprechende Anweisung von ganz oben gab, um ein für den Freistaat Bayern systemrelevantes Unternehmen wie den FC Bayern nicht zu beschädigen und ggf. Hoeness&#039; Spekulantenfreunde aus der bayerischen Elite zu entlarven, darf man  vermuten, ohne als Verschwörungstheoretiker zu gelten. Eine andere plausible Erklärung gibt es für mich nicht. 

Wäre Hoeness nicht ein derart bekannter Mann unter medialer Dauerbeobachtung gewesen, wäre er vermutlich genau wie die Brut von Curt Engelhorn mit einer Bewährungsstrafe davongekommen. Die paar Monate, die er von seinen ohnehin schon lächerlichen 3 1/2 Jahren wirklich abgesessen hat, waren dann &quot;the next best thing&quot;, was ihm seine Kumpel in der Staatsregierung anbieten konnten. 

Dass keines unserer Systemmedien diesen ganzen Fragen auch nur noch einmal nachgegangen ist, lässt tief blicken.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@28 Rainer:<br />
Das Interessante an der Causa Hoeness war für mich, wie blitzschnell der Richter das Verfahren beendet hat, obwohl sich direkt am Anfang der Verhandlung der Sachverhalt fundamental geändert hatte &#8211; aus 3,5 Millionen Euro hinterzogener Steuern waren auf einmal 28 Millionen geworden, eine genaue Zahl konnte von den Finanzbeamten in wenigen Stunden gar nicht errechnet werden. Normalerweise wäre in jedem anderen Fall hier erst einmal weiter ermittelt worden um den Sachverhalt und die Steuerschuld genau zu ermitteln, was weitere Verhandlungstage zur Folge gehabt hätte. </p>
<p>Offenbar hatten alle Parteien ein Interesse daran, das Verfahren raketenschnell abzuschließen. Mit Sicherheit war ein wesentlicher Grund dafür die Verquickung von Hoeness mit dem Chef von Adidas und dem mysteriösen Zustandekommen des Ausrüsterdeals &#8211; Nike hatte damals ein deutlich höheres Angebot abgegeben, war aber vom FC Bayern zugunsten von Adidas übergangen worden. Dass der Chef von Adidas Hoeness Spekulationsspielgeld in Multimillionenhöhe zugesteckt hat, lässt den Verdacht der Untreue geradezu zwingend erscheinen. </p>
<p>Einmal ganz davon abgesehen, dass hinterzogene Kapitalertragssteuern von 28 Millionen Euro nur bei einem Kapitalertrag von rund 100 Millionen Euro anfallen, für den Hoeness aber selbst bei einer extrem hohen Rendite mehrere hundert Millionen Euro am Kapitalmarkt hätte anlegen müssen &#8211; weit mehr als er und Adidas-Chef Dreyfuss selbst hätten aufbringen können. Was die Frage aufwirft, woher all dieses Spekulantengeld kam. </p>
<p>Der Richter wollte diese zwingenden Fragen nicht stellen. Dass es hier eine entsprechende Anweisung von ganz oben gab, um ein für den Freistaat Bayern systemrelevantes Unternehmen wie den FC Bayern nicht zu beschädigen und ggf. Hoeness&#8217; Spekulantenfreunde aus der bayerischen Elite zu entlarven, darf man  vermuten, ohne als Verschwörungstheoretiker zu gelten. Eine andere plausible Erklärung gibt es für mich nicht. </p>
<p>Wäre Hoeness nicht ein derart bekannter Mann unter medialer Dauerbeobachtung gewesen, wäre er vermutlich genau wie die Brut von Curt Engelhorn mit einer Bewährungsstrafe davongekommen. Die paar Monate, die er von seinen ohnehin schon lächerlichen 3 1/2 Jahren wirklich abgesessen hat, waren dann &#8220;the next best thing&#8221;, was ihm seine Kumpel in der Staatsregierung anbieten konnten. </p>
<p>Dass keines unserer Systemmedien diesen ganzen Fragen auch nur noch einmal nachgegangen ist, lässt tief blicken.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=5048#comment-43632</link>
		<dc:creator>R@iner</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2016 09:41:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@maguscarolus: Nee, denn wie epikur oben schrieb, werden sich die Vollintellektuellen um die aus ihrer Sicht nötigen gesellschaftlichen Änderungen bemühen, die dann bei allen ankommen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@maguscarolus: Nee, denn wie epikur oben schrieb, werden sich die Vollintellektuellen um die aus ihrer Sicht nötigen gesellschaftlichen Änderungen bemühen, die dann bei allen ankommen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: maguscarolus</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=5048#comment-43631</link>
		<dc:creator>maguscarolus</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2016 09:35:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die große Masse, die mir sonst eher Angst macht, ist für das Ge-Gendere wohl nicht anfällig, da sie weder intellektuell noch pseudo-intellektuell ambitioniert ist.

Das wiederum macht in diesem Falle doch Hoffnung, oder?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die große Masse, die mir sonst eher Angst macht, ist für das Ge-Gendere wohl nicht anfällig, da sie weder intellektuell noch pseudo-intellektuell ambitioniert ist.</p>
<p>Das wiederum macht in diesem Falle doch Hoffnung, oder?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Alles nur Satire</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=5048#comment-43621</link>
		<dc:creator>Alles nur Satire</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2016 04:22:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=5048#comment-43621</guid>
		<description><![CDATA[@ R@iner (19) – Der Gipfel an Peinlichkeit wurde erreicht, als eine gestrenge Matrone in blütenweißer Kleidung hinter mir herlief und schrie: „Genug gespielt für heute, die anderen warten schon mit dem Abendessen“. 

@ flatter (20) + (26) – Verzeihung, der Hausherr, es lag mir fern die zart sprossenden Pflänzchen der beginnenden Seriösität des feynen Blogs in meiner, mir eigenen Unachtsamkeit, zu zertrampeln. 

@ R@ainer (28) – Die Nutzung korrekter sprachlicher Stilmittel ist mitunter nicht immer zielführend, kann sogar kontraproduktiv sein. Und solange unser Gastgeber nicht wirklich Seriösität bei seinen Kommentatoren einfordert, is&#039; doch allet in Butter, wa?

Zudem: den Merksatz habe ich mir gemerkt! Werde ihn persönlich aber nicht umsetzen müssen, mangels Gelegenheiten.

@ Vogel (27) – ziemlich treffende Einordnung bezgl. Herrn H.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ R@iner (19) – Der Gipfel an Peinlichkeit wurde erreicht, als eine gestrenge Matrone in blütenweißer Kleidung hinter mir herlief und schrie: „Genug gespielt für heute, die anderen warten schon mit dem Abendessen“. </p>
<p>@ flatter (20) + (26) – Verzeihung, der Hausherr, es lag mir fern die zart sprossenden Pflänzchen der beginnenden Seriösität des feynen Blogs in meiner, mir eigenen Unachtsamkeit, zu zertrampeln. </p>
<p>@ R@ainer (28) – Die Nutzung korrekter sprachlicher Stilmittel ist mitunter nicht immer zielführend, kann sogar kontraproduktiv sein. Und solange unser Gastgeber nicht wirklich Seriösität bei seinen Kommentatoren einfordert, is&#8217; doch allet in Butter, wa?</p>
<p>Zudem: den Merksatz habe ich mir gemerkt! Werde ihn persönlich aber nicht umsetzen müssen, mangels Gelegenheiten.</p>
<p>@ Vogel (27) – ziemlich treffende Einordnung bezgl. Herrn H.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=5048#comment-43612</link>
		<dc:creator>R@iner</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2016 21:01:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Vogel: Eine Rechtsanwältin sprach damals von mindestens 11 Jahren Knast, dann wurde das Verfahren nicht nur für uns überraschend eingestellt. Ich denke, es ging hoch bis zur bayerischen Landesregierung. Das war hier alles in den Kommentaren verlinkt.
Merke: Der Rechtsstaat ist nur was für Verlierer. Andere wechseln einfach die Staatsangehörigkeit wie das Nachthemd, wenn es eng wird.
Wenn man erst einmal kapiert hat, dass der K. das dominierende Gesellschaftssystem ist, dann fällt einem vieles leichter, wenn es ums Verstehen geht.
Au weia, der letzte Satz hört mit dem auf womit er anfing. Schlecht.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Vogel: Eine Rechtsanwältin sprach damals von mindestens 11 Jahren Knast, dann wurde das Verfahren nicht nur für uns überraschend eingestellt. Ich denke, es ging hoch bis zur bayerischen Landesregierung. Das war hier alles in den Kommentaren verlinkt.<br />
Merke: Der Rechtsstaat ist nur was für Verlierer. Andere wechseln einfach die Staatsangehörigkeit wie das Nachthemd, wenn es eng wird.<br />
Wenn man erst einmal kapiert hat, dass der K. das dominierende Gesellschaftssystem ist, dann fällt einem vieles leichter, wenn es ums Verstehen geht.<br />
Au weia, der letzte Satz hört mit dem auf womit er anfing. Schlecht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Vogel</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=5048#comment-43609</link>
		<dc:creator>Vogel</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2016 20:53:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vorsicht bei der causa Hoeness: Wer mit 3,5 startet, bei 17 &quot;Ja!&quot; sagt und bei 28 &quot;Iss auch okee!&quot; sagt hat (sicher?) mehr Dreck am Stecken, als wir alle ahnen. (1. Zahlen = ~, 2. Achtung: Könnte VT sein!)

Imho: Herr H. iss &#039;n Strohmann und Obergauner, das Engelhörnchen iss &#039; n Stümper ... und unser Rechtssystem iss ... (fängt mit Sch an, hört mit eiisch auf)!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vorsicht bei der causa Hoeness: Wer mit 3,5 startet, bei 17 &#8220;Ja!&#8221; sagt und bei 28 &#8220;Iss auch okee!&#8221; sagt hat (sicher?) mehr Dreck am Stecken, als wir alle ahnen. (1. Zahlen = ~, 2. Achtung: Könnte VT sein!)</p>
<p>Imho: Herr H. iss &#8216;n Strohmann und Obergauner, das Engelhörnchen iss &#8216; n Stümper &#8230; und unser Rechtssystem iss &#8230; (fängt mit Sch an, hört mit eiisch auf)!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=5048#comment-43610</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2016 20:52:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das ist Handball, damit hab ich nix an Hut.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist Handball, damit hab ich nix an Hut.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Vogel</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=5048#comment-43608</link>
		<dc:creator>Vogel</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2016 20:43:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@18-21
*lol* (u.a.) deshalb lese ich hier bevorzugt.

@flatter
Guxtu auch Ronnie O’Sullivan im Superbowl &#039;16 übernächste Woche?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@18-21<br />
*lol* (u.a.) deshalb lese ich hier bevorzugt.</p>
<p>@flatter<br />
Guxtu auch Ronnie O’Sullivan im Superbowl &#8217;16 übernächste Woche?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Vox Populist</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=5048#comment-43599</link>
		<dc:creator>Vox Populist</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2016 18:15:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=5048#comment-43599</guid>
		<description><![CDATA[Gender Studies verhält sich zu echten Wissenschaften wie der Soziologie und Anthropologie wie Alchemie zur Chemie.

Bekanntlich gab es auch im Mittelalter einen Bedarf an solchen &lt;a href=&quot;http://www.theguardian.com/books/2015/mar/21/books-interview-david-graeber-the-utopia-of-rules&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Bullshit-Jobs&lt;/a&gt;, niemals war dieser Bedarf aber ausgeprägter als Heute, wo sich der Kapitalismus mit Grenznutzen und tendenziell fallender Profitrate herumschlagen muss.

Immer noch verkaufen uns die QuacksalberInnen den Traum, aus Altmetall Gold machen zu können, wenn wir sie nur großzügig unterstützen. Der Übergang zur Esoterik ist fließend, Beides dient nach dem Totkloppen Gottes als Ersatzreligion. 

@16 Rainer: 
Ja, ich hatte den Artikel in der SZ auch gelesen. Wie wahrscheinlich die allermeisten Leser wusste ich nicht, wer Curt Engelhorn ist - Forbes schätzt sein Vermögen auf 6 Milliarden Euro. Gegen diese Steuerhinterziehung ist Hoeness ein kleiner Fisch, dennoch bestimmte Letzterer über Monate die Leitmedien, während es bei Engelhorn nur zu ein paar Meldungen in Regionalmedien reichte. Das zeigt, vom Urteil selbst einmal abgesehen, in welchem Paralleluniversum die Superreichen leben. Es ist eine abgeschlossene Welt mit ihren eigenen Regeln, unzugänglich für Journalisten, Richter, Staatsanwälte und Politiker, Funktionseliten die allenfalls als Bittsteller und Zuarbeiter toleriert werden. 

Jedem Flüchtling wird das Handy geneidet, aber hier kann man schon mal Fünfe (fünfhundert Millionen) Gerade sein lassen. Herr Engelhorn wird niemals befürchten müssen, dass irgendein &quot;besorgter Bürger&quot; eine Handgranate vor sein Schloss wirft. Keine Aufregung, nirgends.

Just business as usual.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gender Studies verhält sich zu echten Wissenschaften wie der Soziologie und Anthropologie wie Alchemie zur Chemie.</p>
<p>Bekanntlich gab es auch im Mittelalter einen Bedarf an solchen <a href="http://www.theguardian.com/books/2015/mar/21/books-interview-david-graeber-the-utopia-of-rules" rel="nofollow">Bullshit-Jobs</a>, niemals war dieser Bedarf aber ausgeprägter als Heute, wo sich der Kapitalismus mit Grenznutzen und tendenziell fallender Profitrate herumschlagen muss.</p>
<p>Immer noch verkaufen uns die QuacksalberInnen den Traum, aus Altmetall Gold machen zu können, wenn wir sie nur großzügig unterstützen. Der Übergang zur Esoterik ist fließend, Beides dient nach dem Totkloppen Gottes als Ersatzreligion. </p>
<p>@16 Rainer:<br />
Ja, ich hatte den Artikel in der SZ auch gelesen. Wie wahrscheinlich die allermeisten Leser wusste ich nicht, wer Curt Engelhorn ist &#8211; Forbes schätzt sein Vermögen auf 6 Milliarden Euro. Gegen diese Steuerhinterziehung ist Hoeness ein kleiner Fisch, dennoch bestimmte Letzterer über Monate die Leitmedien, während es bei Engelhorn nur zu ein paar Meldungen in Regionalmedien reichte. Das zeigt, vom Urteil selbst einmal abgesehen, in welchem Paralleluniversum die Superreichen leben. Es ist eine abgeschlossene Welt mit ihren eigenen Regeln, unzugänglich für Journalisten, Richter, Staatsanwälte und Politiker, Funktionseliten die allenfalls als Bittsteller und Zuarbeiter toleriert werden. </p>
<p>Jedem Flüchtling wird das Handy geneidet, aber hier kann man schon mal Fünfe (fünfhundert Millionen) Gerade sein lassen. Herr Engelhorn wird niemals befürchten müssen, dass irgendein &#8220;besorgter Bürger&#8221; eine Handgranate vor sein Schloss wirft. Keine Aufregung, nirgends.</p>
<p>Just business as usual.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=5048#comment-43577</link>
		<dc:creator>R@iner</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2016 10:36:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=5048#comment-43577</guid>
		<description><![CDATA[Sag&#039; ich doch. Diese journalistischen Arbeiten sind wahre Prachtstücke an Zuckerguss auf dem Scheißhaufen. Jedem Konditor treibt es die Tränen in die Augen.

Aber man kann ja doch nichts machen ...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sag&#8217; ich doch. Diese journalistischen Arbeiten sind wahre Prachtstücke an Zuckerguss auf dem Scheißhaufen. Jedem Konditor treibt es die Tränen in die Augen.</p>
<p>Aber man kann ja doch nichts machen &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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