<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Das rechte Argument finden</title>
	<atom:link href="https://archiv2.feynsinn.org/?feed=rss2&#038;p=5010" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=5010</link>
	<description>Keine Herren, keine Sklaven!</description>
	<lastBuildDate>Tue, 14 Mar 2023 15:53:32 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=5010#comment-43512</link>
		<dc:creator>Wat.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2016 11:38:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=5010#comment-43512</guid>
		<description><![CDATA[1) RAD ist die Abkürzung für was bestimmtes.

2) Ich entschuldige mich, daß ich Dir @matrixmann nicht vermitteln konnte, daß ein Geschäft, das Mitarbeiter auf Lohnarbeitsbasis braucht/ hat/ benutzt, schon seit immer (wahlweise vielen hundert Jahren), ein Geschäft einer oder mehrerer Personen ist, die sich durch Ausbeutung auf Kosten anderer ein besseres Leben machen wollen, als sie es sonst hätten.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>1) RAD ist die Abkürzung für was bestimmtes.</p>
<p>2) Ich entschuldige mich, daß ich Dir @matrixmann nicht vermitteln konnte, daß ein Geschäft, das Mitarbeiter auf Lohnarbeitsbasis braucht/ hat/ benutzt, schon seit immer (wahlweise vielen hundert Jahren), ein Geschäft einer oder mehrerer Personen ist, die sich durch Ausbeutung auf Kosten anderer ein besseres Leben machen wollen, als sie es sonst hätten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: matrixmann</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=5010#comment-43506</link>
		<dc:creator>matrixmann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2016 09:28:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=5010#comment-43506</guid>
		<description><![CDATA[Basisch sehe ich es auch so, wenn du ein Business aufmachst, dann muss es wenigstens so viel abwerfen, dass die, die daran durch Aufwand beteiligt sind, wenigstens monatlich überleben können. Sonst taugt die Sache nichts.
Ich sehe es aber in 20 Jahren verändert sich auch einmal was und das ist das nicht ganz so einfach mit dem &quot;einfach zumachen&quot; - ich denke, ich brauche nicht zu erwähnen, dass Bäckereien, Fachgeschäfte für irgendwas oder Reperatur-Service für Heimelektronik (Radio, Runkfunk) deswegen am Aussterben sind, weil irgendwelche Großketten diesen Bedarf heute mit abdecken. Oder weil die Geräte mitlerweile auf Verschleiß gebaut werden.
Das war vor (beispielsweise) 20 Jahren noch nicht so und man konnte davon durchaus - selbst als Alleinunternehmer - leben.
20 Jahre selbst als Unternehmer - du kannst dir vorstellen, wie gierig ein potentieller neuer Arbeitgeber auf Leute wie dich ist, die für ihn potentiell als ungelernt gelten, wenn deine Ausgangssituation so aussieht. - Wenn man denn noch mal von etwas mehr als Hartz auskommen will.
Mal abgesehen davon, dass man Einzahlungen wie für Rente und Krankenversicherung als Selbstständiger auch noch selbst an der Backe hat - manch einer weiß dort, ihn wird da nicht viel erwarten, weil er sich das Einzahlen nicht immer leisten konnte neben der monatlichen Selbsterhaltung. Dann meint er deswegen noch etwas tun zu müssen.

RAD - ist das eine Abkürzung für etwas bestimmtes oder ist einfach nur das deutsche Wort &quot;Rad&quot; gemeint?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Basisch sehe ich es auch so, wenn du ein Business aufmachst, dann muss es wenigstens so viel abwerfen, dass die, die daran durch Aufwand beteiligt sind, wenigstens monatlich überleben können. Sonst taugt die Sache nichts.<br />
Ich sehe es aber in 20 Jahren verändert sich auch einmal was und das ist das nicht ganz so einfach mit dem &#8220;einfach zumachen&#8221; &#8211; ich denke, ich brauche nicht zu erwähnen, dass Bäckereien, Fachgeschäfte für irgendwas oder Reperatur-Service für Heimelektronik (Radio, Runkfunk) deswegen am Aussterben sind, weil irgendwelche Großketten diesen Bedarf heute mit abdecken. Oder weil die Geräte mitlerweile auf Verschleiß gebaut werden.<br />
Das war vor (beispielsweise) 20 Jahren noch nicht so und man konnte davon durchaus &#8211; selbst als Alleinunternehmer &#8211; leben.<br />
20 Jahre selbst als Unternehmer &#8211; du kannst dir vorstellen, wie gierig ein potentieller neuer Arbeitgeber auf Leute wie dich ist, die für ihn potentiell als ungelernt gelten, wenn deine Ausgangssituation so aussieht. &#8211; Wenn man denn noch mal von etwas mehr als Hartz auskommen will.<br />
Mal abgesehen davon, dass man Einzahlungen wie für Rente und Krankenversicherung als Selbstständiger auch noch selbst an der Backe hat &#8211; manch einer weiß dort, ihn wird da nicht viel erwarten, weil er sich das Einzahlen nicht immer leisten konnte neben der monatlichen Selbsterhaltung. Dann meint er deswegen noch etwas tun zu müssen.</p>
<p>RAD &#8211; ist das eine Abkürzung für etwas bestimmtes oder ist einfach nur das deutsche Wort &#8220;Rad&#8221; gemeint?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=5010#comment-43453</link>
		<dc:creator>Wat.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2016 13:08:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=5010#comment-43453</guid>
		<description><![CDATA[Das Dicht-Machen-Müssen kommt von &#039;alleine&#039;; gar nicht erst aufmachen.
... und das egal in welcher Situation, so lange es nur um die Erschließung einer (neuen/ anderen/ weiteren) Geldquelle geht.

Edit - Ja und sich der Behörde stellen, die Du so schön betitelst. Ich bevorzuge da die Bezeichnung: RAD.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Dicht-Machen-Müssen kommt von &#8216;alleine&#8217;; gar nicht erst aufmachen.<br />
&#8230; und das egal in welcher Situation, so lange es nur um die Erschließung einer (neuen/ anderen/ weiteren) Geldquelle geht.</p>
<p>Edit &#8211; Ja und sich der Behörde stellen, die Du so schön betitelst. Ich bevorzuge da die Bezeichnung: RAD.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: matrixmann</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=5010#comment-43451</link>
		<dc:creator>matrixmann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2016 13:03:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=5010#comment-43451</guid>
		<description><![CDATA[@ Wat. (40)

Ich verstehe das jetzt so, du würdest sagen &quot;lieber dicht machen&quot;.
Ich weiß nicht, ob ich dabei einen Denkfehler habe, aber ich würde das als an der Lebenspraxis vorbei erachten.
Selbst wenn ich mir mit dem einen Angestellten, den ich habe, die Einnahmen noch 50 zu 50 teile, um es gerecht zu machen - wenn in der Kasse nicht die Summe für zwei volle Stellen dabei heraus springt, dann ist die Sache &quot;gehüpft wie gesprungen&quot;, es ist nicht mehr drinnen.
Ideell kann ich es hundert Mal vertreten, dass ein Angestellter für die Arbeit von einem vollen Job nicht mit dem Lohn für die Hälfte nach Hause gehen soll, wenn die Realität sich nun mal nicht anders gestaltet, kann ich auch nicht einen vollen Lohn herbeizaubern.
Wenn ich die Preise in meinem Business doppelt so hoch setze, um anständig meine Mitarbeiter vergüten zu können, dann renne ich schnell in die Menthalität der Leute, alles für &#039;nen Appel und &#039;n Ei hinterhergeworfen bekommen zu wollen. Keiner ordert was bei mir.
Und dann kannst du dich gleich der Arbeit-macht-frei-Behörde vollends zur Verfügung stellen... Deine Mitarbeiter ebenso.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Wat. (40)</p>
<p>Ich verstehe das jetzt so, du würdest sagen &#8220;lieber dicht machen&#8221;.<br />
Ich weiß nicht, ob ich dabei einen Denkfehler habe, aber ich würde das als an der Lebenspraxis vorbei erachten.<br />
Selbst wenn ich mir mit dem einen Angestellten, den ich habe, die Einnahmen noch 50 zu 50 teile, um es gerecht zu machen &#8211; wenn in der Kasse nicht die Summe für zwei volle Stellen dabei heraus springt, dann ist die Sache &#8220;gehüpft wie gesprungen&#8221;, es ist nicht mehr drinnen.<br />
Ideell kann ich es hundert Mal vertreten, dass ein Angestellter für die Arbeit von einem vollen Job nicht mit dem Lohn für die Hälfte nach Hause gehen soll, wenn die Realität sich nun mal nicht anders gestaltet, kann ich auch nicht einen vollen Lohn herbeizaubern.<br />
Wenn ich die Preise in meinem Business doppelt so hoch setze, um anständig meine Mitarbeiter vergüten zu können, dann renne ich schnell in die Menthalität der Leute, alles für &#8216;nen Appel und &#8216;n Ei hinterhergeworfen bekommen zu wollen. Keiner ordert was bei mir.<br />
Und dann kannst du dich gleich der Arbeit-macht-frei-Behörde vollends zur Verfügung stellen&#8230; Deine Mitarbeiter ebenso.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=5010#comment-43445</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2016 10:57:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=5010#comment-43445</guid>
		<description><![CDATA[@Wat.
Ich meinte eigentlich nur die Differenzierung des Status in Form von &quot;Mitarbeiter&quot; bzw. &quot;Beteiligter&quot;.
Der eine ist extrinsisch und der andere halt intristisch motiviert; der Konkurrenz, die sie übervorteilen wollen (müssen), ist es egal (wer sie ausschalten will).

Beim Rest bin ich doch bei dir.....]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wat.<br />
Ich meinte eigentlich nur die Differenzierung des Status in Form von &#8220;Mitarbeiter&#8221; bzw. &#8220;Beteiligter&#8221;.<br />
Der eine ist extrinsisch und der andere halt intristisch motiviert; der Konkurrenz, die sie übervorteilen wollen (müssen), ist es egal (wer sie ausschalten will).</p>
<p>Beim Rest bin ich doch bei dir&#8230;..</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=5010#comment-43443</link>
		<dc:creator>Wat.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2016 10:38:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=5010#comment-43443</guid>
		<description><![CDATA[@Markus(38) - Ja, für mich macht das einen Unterschied. Um hier &#039;durchzukommen&#039;, muß ich nämlich meinen eigenen Vorteil nicht zu Lasten anderer suchen und finden. 
Wenn Du allerdings meinen würdest, allein die Tatsache, daß ich im Konkurrenzkampf um einen Lohnarbeiter-Job schon die Lasten eines anderen zu meinem Vorteil in Kauf nehme - dann fällt mir nichts mehr ein. Denn, daß ich nicht im luftleeren Raum lebe(n kann), schrieb ich bereits.
Mehrwert aus der Arbeit eines anderen ziehen, weil mir die Arbeit des anderen per Vertrag gehört, das ist für mich: bewußt meinen Vorteil aus den Lasten anderer ziehen.

@matrixmann(39) - Siehe meine Antwort an @Markus und ansonsten guckst Du bitte noch einmal meine #37. Danke.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Markus(38) &#8211; Ja, für mich macht das einen Unterschied. Um hier &#8216;durchzukommen&#8217;, muß ich nämlich meinen eigenen Vorteil nicht zu Lasten anderer suchen und finden.<br />
Wenn Du allerdings meinen würdest, allein die Tatsache, daß ich im Konkurrenzkampf um einen Lohnarbeiter-Job schon die Lasten eines anderen zu meinem Vorteil in Kauf nehme &#8211; dann fällt mir nichts mehr ein. Denn, daß ich nicht im luftleeren Raum lebe(n kann), schrieb ich bereits.<br />
Mehrwert aus der Arbeit eines anderen ziehen, weil mir die Arbeit des anderen per Vertrag gehört, das ist für mich: bewußt meinen Vorteil aus den Lasten anderer ziehen.</p>
<p>@matrixmann(39) &#8211; Siehe meine Antwort an @Markus und ansonsten guckst Du bitte noch einmal meine #37. Danke.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: matrixmann</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=5010#comment-43438</link>
		<dc:creator>matrixmann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2016 09:22:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=5010#comment-43438</guid>
		<description><![CDATA[@ Wat. (38)

Für mich besteht da der Unterschied, dass man sein Business z. B. unter ganz anderen ökonomischen Verhältnissen mal gegründet hat und nicht den Elan besitzt, sich 5-10 Jahre vor dem regulären Rentenalter noch mal in den &quot;freien Arbeitsmarkt&quot; zu stürzen.
Dann hält man an einer Sache fest so lang wie es noch geht.
Von dieser Seite aus würde ich auch am wahrscheinlichsten eine andere Einstellung erwarten, die, wenn ihnen das System andere Möglichkeiten anbietet, ihr Business zu organisieren, andere Geschäftsformen als die BRD anbietet, diese auch für sich nutzen würde.
Selbstständigkeit bedeutet ja auch immer nicht nur &quot;Verantwortung&quot; als Wort, sondern auch &quot;alles, was mit der Aufrechterhaltung dieses Geschäfts zu tun hat, ist zu allererst &lt;i&gt;deine&lt;/i&gt; Sorge&quot;. Heißt &quot;Aufwand&quot;, heißt &quot;Arbeit hinter den Kulissen&quot;. Nach offiziellem Feierabend.
Wenn jemand etwas davon loswerden kann, der gerne selber mehr für seine Mitarbeiter tun würde, aber dem die Mittel dazu fehlen, der würde nicht nein sagen, wenn davon einiges wegfallen würde.
Und ich rede jetzt nicht von dem Bürokratieabbau, den die Großkapitalisten sonst immer meinen.
Vielmehr von Erweiterung der Formen, in der ein Gewerbe laufen kann, und dem Abbau von typisch deutschtümlichen Gebahren, dir Vorschriften auszubürden, wie du was genau zu machen hast und dass du eine neue Abgabe abführen musst, wenn du nur eine andere Schraube als vorgesehen benutzt. Es muss auch etwas mehr geben als nur Einzelunternehmen oder die GmbH, um sich im Kleinen zu organisieren und ohne allein für die Organisation schon ein halbes Vermögen loszuwerden.

Ob sich so etwas dann in der Masse behaupten würde, das wäre eine Frage des Abwartens.
Zumindest stände zu erwarten, die, die sich nur aus der Kasse bedienen, und deswegen ihre Mitarbeiter am Gängelband halten, früher oder später erledigt sich diese Sache für die Chefs von selbst - wenn nämlich der Einnahmeneinbruch weitergeht, aber der Lebensstil der Besitzeretage sich nämlich nicht ändert.
Irgendwann ist die Kasse einfach leer.

Und wenn es auch andere Formen gibt, sein Business zu organiseren, fangen mitunter auch andere an, von Anfang an ihre Sache anders zu organiseren, weil sie es können.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Wat. (38)</p>
<p>Für mich besteht da der Unterschied, dass man sein Business z. B. unter ganz anderen ökonomischen Verhältnissen mal gegründet hat und nicht den Elan besitzt, sich 5-10 Jahre vor dem regulären Rentenalter noch mal in den &#8220;freien Arbeitsmarkt&#8221; zu stürzen.<br />
Dann hält man an einer Sache fest so lang wie es noch geht.<br />
Von dieser Seite aus würde ich auch am wahrscheinlichsten eine andere Einstellung erwarten, die, wenn ihnen das System andere Möglichkeiten anbietet, ihr Business zu organisieren, andere Geschäftsformen als die BRD anbietet, diese auch für sich nutzen würde.<br />
Selbstständigkeit bedeutet ja auch immer nicht nur &#8220;Verantwortung&#8221; als Wort, sondern auch &#8220;alles, was mit der Aufrechterhaltung dieses Geschäfts zu tun hat, ist zu allererst <i>deine</i> Sorge&#8221;. Heißt &#8220;Aufwand&#8221;, heißt &#8220;Arbeit hinter den Kulissen&#8221;. Nach offiziellem Feierabend.<br />
Wenn jemand etwas davon loswerden kann, der gerne selber mehr für seine Mitarbeiter tun würde, aber dem die Mittel dazu fehlen, der würde nicht nein sagen, wenn davon einiges wegfallen würde.<br />
Und ich rede jetzt nicht von dem Bürokratieabbau, den die Großkapitalisten sonst immer meinen.<br />
Vielmehr von Erweiterung der Formen, in der ein Gewerbe laufen kann, und dem Abbau von typisch deutschtümlichen Gebahren, dir Vorschriften auszubürden, wie du was genau zu machen hast und dass du eine neue Abgabe abführen musst, wenn du nur eine andere Schraube als vorgesehen benutzt. Es muss auch etwas mehr geben als nur Einzelunternehmen oder die GmbH, um sich im Kleinen zu organisieren und ohne allein für die Organisation schon ein halbes Vermögen loszuwerden.</p>
<p>Ob sich so etwas dann in der Masse behaupten würde, das wäre eine Frage des Abwartens.<br />
Zumindest stände zu erwarten, die, die sich nur aus der Kasse bedienen, und deswegen ihre Mitarbeiter am Gängelband halten, früher oder später erledigt sich diese Sache für die Chefs von selbst &#8211; wenn nämlich der Einnahmeneinbruch weitergeht, aber der Lebensstil der Besitzeretage sich nämlich nicht ändert.<br />
Irgendwann ist die Kasse einfach leer.</p>
<p>Und wenn es auch andere Formen gibt, sein Business zu organiseren, fangen mitunter auch andere an, von Anfang an ihre Sache anders zu organiseren, weil sie es können.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=5010#comment-43437</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2016 09:18:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=5010#comment-43437</guid>
		<description><![CDATA[@Wat.
&quot;Oder braucht er tätsächlich Mitarbeiter? Warum sind die Eingestellten dann Angestellte und nicht wirklich beteiligte Mitarbeiter!&quot;

Spielt das bei einem auf Konkurrenz basierenden Wirtschaftsmodell denn eine Rolle, bei der man - um zu überleben - auf seinen eigenen Vorteil aus, die Benachteiligung des Anderen bewusst in Kauf nimmt (nehmen muss); bzw. diese wechselseitige &quot;Beziehung&quot; fürs Überleben überhaupt erst  Bedingung ist?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wat.<br />
&#8220;Oder braucht er tätsächlich Mitarbeiter? Warum sind die Eingestellten dann Angestellte und nicht wirklich beteiligte Mitarbeiter!&#8221;</p>
<p>Spielt das bei einem auf Konkurrenz basierenden Wirtschaftsmodell denn eine Rolle, bei der man &#8211; um zu überleben &#8211; auf seinen eigenen Vorteil aus, die Benachteiligung des Anderen bewusst in Kauf nimmt (nehmen muss); bzw. diese wechselseitige &#8220;Beziehung&#8221; fürs Überleben überhaupt erst  Bedingung ist?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=5010#comment-43434</link>
		<dc:creator>Wat.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2016 03:38:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=5010#comment-43434</guid>
		<description><![CDATA[&lt;i&gt;&quot; es gibt zwar auch solche die sich nur 400-Euro-Jobber als Mitarbeiter leisten können, sonst geht ihr Betrieb pleite, gebraucht werden die aber trotzdem; auf der anderen Seite gibt es aber auch solche, die mit solchen Arbeitsverträgen arbeiten, nur damit aus ihrem Geschäft mehr für sie abfällt&quot;&lt;/i&gt;

Wo ist da der Unterschied?
Es geht in beiden Fällen um: &lt;i&gt;&quot;nur damit aus ihrem Geschäft mehr für sie abfällt&quot;&lt;/i&gt;

Denn sonst ist derjenige lohnabhängig und damit ggf. ohne Erwerbseinkommen. 
Geht Millionen nicht anders.
Der mit dem Geschäft will mehr...
... und anderes
... und besseres
... und meint möglicherweise sogar besser zu sein.

Oder braucht er tätsächlich Mitarbeiter? Warum sind die Eingestellten dann Angestellte und nicht wirklich beteiligte Mitarbeiter!

Ja, ich habe auch schon gehört, daß somit jemand was gegen (seine) Lohnarbeit/ Lohnabhängigkeit tuen will.
Prima, äußerst gelungen, wenn er sich eine andere Geldquelle erschließt :(

Btw. Wir müssen alle irgendwie schauen, wie wir mit diesem System klarkommen, irgendwo muß ja das Essen für den Tag herkommen. Ich lebe schließlich auch nicht im luftleeren Raum.
Aber so lange jemand nur seine eigene Stellung in einem System Shit findet...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>&#8221; es gibt zwar auch solche die sich nur 400-Euro-Jobber als Mitarbeiter leisten können, sonst geht ihr Betrieb pleite, gebraucht werden die aber trotzdem; auf der anderen Seite gibt es aber auch solche, die mit solchen Arbeitsverträgen arbeiten, nur damit aus ihrem Geschäft mehr für sie abfällt&#8221;</i></p>
<p>Wo ist da der Unterschied?<br />
Es geht in beiden Fällen um: <i>&#8220;nur damit aus ihrem Geschäft mehr für sie abfällt&#8221;</i></p>
<p>Denn sonst ist derjenige lohnabhängig und damit ggf. ohne Erwerbseinkommen.<br />
Geht Millionen nicht anders.<br />
Der mit dem Geschäft will mehr&#8230;<br />
&#8230; und anderes<br />
&#8230; und besseres<br />
&#8230; und meint möglicherweise sogar besser zu sein.</p>
<p>Oder braucht er tätsächlich Mitarbeiter? Warum sind die Eingestellten dann Angestellte und nicht wirklich beteiligte Mitarbeiter!</p>
<p>Ja, ich habe auch schon gehört, daß somit jemand was gegen (seine) Lohnarbeit/ Lohnabhängigkeit tuen will.<br />
Prima, äußerst gelungen, wenn er sich eine andere Geldquelle erschließt :(</p>
<p>Btw. Wir müssen alle irgendwie schauen, wie wir mit diesem System klarkommen, irgendwo muß ja das Essen für den Tag herkommen. Ich lebe schließlich auch nicht im luftleeren Raum.<br />
Aber so lange jemand nur seine eigene Stellung in einem System Shit findet&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=5010#comment-43394</link>
		<dc:creator>R@iner</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2016 16:51:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=5010#comment-43394</guid>
		<description><![CDATA[Nur der Vollständigkeit halber: LaGeSo-Toter war wohl erfunden.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nur der Vollständigkeit halber: LaGeSo-Toter war wohl erfunden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
