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	<title>Kommentare zu: Edathy ist unschuldig</title>
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	<description>Keine Herren, keine Sklaven!</description>
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		<title>Von: Jens</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=495#comment-1769</link>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Feb 2014 17:53:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ok, lassen wir das]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ok, lassen wir das</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=495#comment-1768</link>
		<dc:creator>Wat.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Feb 2014 16:54:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Klar Jens, ich bin die Dusslige, so wie der Michel immer zu dusslig ist. Ich erinnere mich noch sehr gut, daß Du hier vor nicht allzulanger Zeit der Meinung warst, Du hättest den Weg der Wege.

Mit Menschen, die nichts anderes wollen, als sie jetzt haben bzw. vorfinden, macht niemand eine Revolution.
... und ich mache keine mit Leuten, die wissen, was andere haben wollen, was sie verstehen oder nicht verstehen.
... und schon gar nicht mit Menschen, die zwecks Veränderung der Gesellschaft insgesamt etwas anders organisieren wollen. 
Umerziehungslager mag ich nicht, auch Deine nicht, und auch dann nicht, wenn Dir nicht einmal klar ist, daß auch das eines sein würde.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Klar Jens, ich bin die Dusslige, so wie der Michel immer zu dusslig ist. Ich erinnere mich noch sehr gut, daß Du hier vor nicht allzulanger Zeit der Meinung warst, Du hättest den Weg der Wege.</p>
<p>Mit Menschen, die nichts anderes wollen, als sie jetzt haben bzw. vorfinden, macht niemand eine Revolution.<br />
&#8230; und ich mache keine mit Leuten, die wissen, was andere haben wollen, was sie verstehen oder nicht verstehen.<br />
&#8230; und schon gar nicht mit Menschen, die zwecks Veränderung der Gesellschaft insgesamt etwas anders organisieren wollen.<br />
Umerziehungslager mag ich nicht, auch Deine nicht, und auch dann nicht, wenn Dir nicht einmal klar ist, daß auch das eines sein würde.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jens</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=495#comment-1767</link>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Feb 2014 14:41:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich glaube, du verstehst überhaupt nicht, was ich sage. Du liest nur &quot;Geld&quot; und dein Vorhang fällt. 
Ich muss mich nicht wie ein Berufspolitiker an einen vom Kapital gesteckten Rahmen halten, innerhalb dessen ich &quot;Realpolitik&quot; betreiben darf. Auf der anderen Seite bin ich schlau genug, in meine Überlegungen den Faktor Mensch mit einzubeziehen. Will heissen: der Rahmen, der vom Entwicklungstand der Bevölkerung vorgegeben ist, den beachte ich auf jeden Fall! Menschen, die alle gerne reich wären, insgeheim in einer Villa mit Koch und Putzkraft leben möchten, die durch und durch sozialisiert sind, dem Idealbild der kapitalistischen Gesellschaft nachzueifern, mit denen machst du eben keine Revolution. Im Idealfall einen &quot;Umsturz&quot;. Danach hast du es dann mit neuen Eliten zu tun sowie mit Leuten, die selber gern Elite wären, also alles wie gehabt. Vielleicht von einer anderen Ideologie durchdrungen, dem Wesen nach aber ähnlich. &quot;Zum Wohle aller&quot; aber &quot;gegen den Willen aller&quot; ist Diktatur und endet wie selbstverständlich mit: &quot;Was gut für uns ist, ist auch gut für den Plebs&quot;
Darum mein ganzer Ansatz. Natürlich klingt &quot;Geld&quot; und wie man es zwecks Veränderung der Gesellschaft anders organisieren könnte, zunächst einmal nicht sehr revolutionär. Aber du kannst gerne mal mit Möchte-Porschefahrern eine Revolution gegen Eigentum und Geld versuchen. 
toi! toi! toi!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, du verstehst überhaupt nicht, was ich sage. Du liest nur &#8220;Geld&#8221; und dein Vorhang fällt.<br />
Ich muss mich nicht wie ein Berufspolitiker an einen vom Kapital gesteckten Rahmen halten, innerhalb dessen ich &#8220;Realpolitik&#8221; betreiben darf. Auf der anderen Seite bin ich schlau genug, in meine Überlegungen den Faktor Mensch mit einzubeziehen. Will heissen: der Rahmen, der vom Entwicklungstand der Bevölkerung vorgegeben ist, den beachte ich auf jeden Fall! Menschen, die alle gerne reich wären, insgeheim in einer Villa mit Koch und Putzkraft leben möchten, die durch und durch sozialisiert sind, dem Idealbild der kapitalistischen Gesellschaft nachzueifern, mit denen machst du eben keine Revolution. Im Idealfall einen &#8220;Umsturz&#8221;. Danach hast du es dann mit neuen Eliten zu tun sowie mit Leuten, die selber gern Elite wären, also alles wie gehabt. Vielleicht von einer anderen Ideologie durchdrungen, dem Wesen nach aber ähnlich. &#8220;Zum Wohle aller&#8221; aber &#8220;gegen den Willen aller&#8221; ist Diktatur und endet wie selbstverständlich mit: &#8220;Was gut für uns ist, ist auch gut für den Plebs&#8221;<br />
Darum mein ganzer Ansatz. Natürlich klingt &#8220;Geld&#8221; und wie man es zwecks Veränderung der Gesellschaft anders organisieren könnte, zunächst einmal nicht sehr revolutionär. Aber du kannst gerne mal mit Möchte-Porschefahrern eine Revolution gegen Eigentum und Geld versuchen.<br />
toi! toi! toi!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=495#comment-1765</link>
		<dc:creator>Wat.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Feb 2014 13:05:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&lt;i&gt;&quot;Mit Porschefahrern im Traume macht man nun mal keine Revolution.&quot;&lt;/i&gt;

Warum nicht, ich schon.
Scheint Dir eine andere vorzuschweben als mir.

Und noch mal abschließend von mir zum Geld:
Geld kann man nicht essen, wenigstens ist es ernährungsmäßig eine Nullnummer. Geld ist der Eigentumsbezug, was Du essen darfst. a) von der Menge b) von der Güte und c) dazu muß erst mal was, das Du essen willst, zum Essen hergestellt worden sein.
Das ist noch einfacher, als es bei Dir rüberkam, aber bisher möglicherweise keine Überlegung Deinerseits wert, sorry.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>&#8220;Mit Porschefahrern im Traume macht man nun mal keine Revolution.&#8221;</i></p>
<p>Warum nicht, ich schon.<br />
Scheint Dir eine andere vorzuschweben als mir.</p>
<p>Und noch mal abschließend von mir zum Geld:<br />
Geld kann man nicht essen, wenigstens ist es ernährungsmäßig eine Nullnummer. Geld ist der Eigentumsbezug, was Du essen darfst. a) von der Menge b) von der Güte und c) dazu muß erst mal was, das Du essen willst, zum Essen hergestellt worden sein.<br />
Das ist noch einfacher, als es bei Dir rüberkam, aber bisher möglicherweise keine Überlegung Deinerseits wert, sorry.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jens</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=495#comment-1761</link>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Feb 2014 10:22:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=495#comment-1761</guid>
		<description><![CDATA[Hallo Wat
Ganz so einfach, wie das rüberkommen mag, sehe ich die Dinge nicht. Und wir sind uns wahrscheinlich einig in dem, was wir gerne hätten. Auch ich halte wenig vom Machtkonstrukt &quot;Staat&quot; und noch weniger von Eigentum und Geld. Aber Staat, Geld und Eigentum sind nun mal da. Und wir werden die auch so schnell nicht wieder los. Das Problem sind nicht mal die Bonzen, sondern das Heer der Habenichtse, das für die theoretische Möglichkeit, irgendwann einmal Bonze zu sein kämpft. Mit Porschefahrern im Traume macht man nun mal keine Revolution. 

Eine staatliche Währung, deren Menge sich an den Wirtschaftsdaten orientiert und über Ausgaben, Kredit - Besteuerung, Zins geregelt wird, ist eine erste Entkopplung des Geldes von Eigentum. Kreditvergabe orientiert sich dabei zwangsläufig weiterhin an Eigentum und Einkommen des Kreditnehmers und geschieht auch weiterhin gegen Zins. Dies jedoch aus rein wirtschaftpolitischen Gründen, nicht weil das Geld selber Gewinn bringen muss. Das ist ein entscheidender Unterschied. Zudem sind die Schulden bezahlbar, da der Staat als Emittent bei der Steuerung der Geldmenge die eigenen Ausgaben nicht zu verzinsen braucht. Eine Basisgeldmenge ist also schuldenfrei vorhanden. Sie muss von niemandem an niemanden zurückgezahlt werden und ist von daher in sich an kein Eigentum gebunden. Dies ist ein Schritt in Richtung &quot;Tauschmittel&quot;. Wenn Geld NUR noch Tauschmittel ist und alle das gefressen haben, dann wäre der nächste Schritt vielleicht die Abschaffung. Aber bis dahin...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Wat<br />
Ganz so einfach, wie das rüberkommen mag, sehe ich die Dinge nicht. Und wir sind uns wahrscheinlich einig in dem, was wir gerne hätten. Auch ich halte wenig vom Machtkonstrukt &#8220;Staat&#8221; und noch weniger von Eigentum und Geld. Aber Staat, Geld und Eigentum sind nun mal da. Und wir werden die auch so schnell nicht wieder los. Das Problem sind nicht mal die Bonzen, sondern das Heer der Habenichtse, das für die theoretische Möglichkeit, irgendwann einmal Bonze zu sein kämpft. Mit Porschefahrern im Traume macht man nun mal keine Revolution. </p>
<p>Eine staatliche Währung, deren Menge sich an den Wirtschaftsdaten orientiert und über Ausgaben, Kredit &#8211; Besteuerung, Zins geregelt wird, ist eine erste Entkopplung des Geldes von Eigentum. Kreditvergabe orientiert sich dabei zwangsläufig weiterhin an Eigentum und Einkommen des Kreditnehmers und geschieht auch weiterhin gegen Zins. Dies jedoch aus rein wirtschaftpolitischen Gründen, nicht weil das Geld selber Gewinn bringen muss. Das ist ein entscheidender Unterschied. Zudem sind die Schulden bezahlbar, da der Staat als Emittent bei der Steuerung der Geldmenge die eigenen Ausgaben nicht zu verzinsen braucht. Eine Basisgeldmenge ist also schuldenfrei vorhanden. Sie muss von niemandem an niemanden zurückgezahlt werden und ist von daher in sich an kein Eigentum gebunden. Dies ist ein Schritt in Richtung &#8220;Tauschmittel&#8221;. Wenn Geld NUR noch Tauschmittel ist und alle das gefressen haben, dann wäre der nächste Schritt vielleicht die Abschaffung. Aber bis dahin&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=495#comment-1734</link>
		<dc:creator>Wat.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2014 20:26:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&quot;&lt;i&gt;Eine staatliche Währung, begrenztes Eigentum und schon wird die Sache um einiges durchsichtiger. Und wenn Geld irgendwann wirklich nur noch ein Tauschmittel ist, wird es vielleicht sogar überflüssig.&lt;/i&gt;&quot;

Jo, dann wird vielleicht auch für Dich einsichtig (sorry), daß Geld nur die Erscheinung ist, das Wesen ist Eigentum. Wenn es also eine staatliche Währung gäbe, wäre es also vermutlich(?) dann nach Deiner Einschätzung staatliches Eigentum. 
Sag jetzt nicht, Staat sind wir oder so. Sind wir niemals und unter keinen (auch nicht anderen) Umständen.

Btw. Geld wird überflüssig, wenn Menschen keine Verrechnungseinheiten brauchen, um ihr Leben zu leben. Sprich Produkte herzustellen und zu ver-/ gebrauchen.

Edit: Und fängt nicht erst an, wenn &lt;i&gt;keiner(!)&lt;/i&gt; mehr ins Bergwerk muß, weil nicht nur der See etc. auch ihm (und mir) gehören!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;<i>Eine staatliche Währung, begrenztes Eigentum und schon wird die Sache um einiges durchsichtiger. Und wenn Geld irgendwann wirklich nur noch ein Tauschmittel ist, wird es vielleicht sogar überflüssig.</i>&#8221;</p>
<p>Jo, dann wird vielleicht auch für Dich einsichtig (sorry), daß Geld nur die Erscheinung ist, das Wesen ist Eigentum. Wenn es also eine staatliche Währung gäbe, wäre es also vermutlich(?) dann nach Deiner Einschätzung staatliches Eigentum.<br />
Sag jetzt nicht, Staat sind wir oder so. Sind wir niemals und unter keinen (auch nicht anderen) Umständen.</p>
<p>Btw. Geld wird überflüssig, wenn Menschen keine Verrechnungseinheiten brauchen, um ihr Leben zu leben. Sprich Produkte herzustellen und zu ver-/ gebrauchen.</p>
<p>Edit: Und fängt nicht erst an, wenn <i>keiner(!)</i> mehr ins Bergwerk muß, weil nicht nur der See etc. auch ihm (und mir) gehören!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: renée</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=495#comment-1718</link>
		<dc:creator>renée</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2014 15:17:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@43 R@iner

Äääh, ja, weiß ich auch schon seit länger, ich bezog mich auf das nach dem ersten Halbsatz von gecko ;-)

cu
renée]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@43 R@iner</p>
<p>Äääh, ja, weiß ich auch schon seit länger, ich bezog mich auf das nach dem ersten Halbsatz von gecko ;-)</p>
<p>cu<br />
renée</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jens</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=495#comment-1717</link>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2014 14:48:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=495#comment-1717</guid>
		<description><![CDATA[@flatter
Weil es, solange die Geldschöpfung auf Kredit beschränkt ist, keine abgedroschenen, sondern sehr aktuelle Argumente sind. Selbst hier beschleicht mich mitunter der Verdacht, dass nicht alle verstehen, dass es mir in erster Linie um den Prozess der &quot;Geldschöpfung&quot; geht. 
Ich bin für die Abschaffung des Geldes und des Profits. Und Eigentum gehört natürlich auch neu definiert. Von mir aus dürfen die üblichen Verdächtigen ruhig weiter &quot;Mein Haus, mein Auto, mein Boot&quot; spielen. Wenn dann jemand meint &quot;Und dieses Haus und dieser See gehören auch mir&quot;, dann gehts zwecks Einsicht für ein Jahr ins Bergwerk. 
Privatbanken gehören verstaatlicht – nicht gekauft – &quot;verstaatlicht&quot;. Bei rein staatlich geschöpftem Geld können wir den Zins auch beibehalten. Zwischen währungsimmanentem Profit und wirtschaftspolitischem Instrument besteht ein himmelweiter Unterschied. Was du &quot;trotzdem auf einen Kredit einigen&quot; nennst - wer würde das noch in Anspruch nehmen? Und &quot;mit einer Ersatzwährung handeln&quot; - wozu? Eine staatliche, quasi kostenlose Währung tauschen gegen eine mit eingebautem Profit? Genau das gilt es doch zu überwinden: Geld, das immer etwas mehr Geld kostet, als das Geld wert ist, so dass immer weniger Geld existiert, als Geld gebraucht würde, um das Geld zu bezahlen. Das ist nicht Stammtischniveau, das ist die grundlegende Basis des derzeitigen Finanzsystems in seiner erschreckenden Idiotie. Glücklicherweise macht sich die Erkenntnis mehr und mehr breit. Kompliziert erscheint die Materie nur wegen des allgegenwärtigen Betrugs und der darum nötigen Verschleierung auf allen Ebenen. 
Eine staatliche Währung, begrenztes Eigentum und schon wird die Sache um einiges durchsichtiger. Und wenn Geld irgendwann wirklich nur noch ein Tauschmittel ist, wird es vielleicht sogar überflüssig. Weil sich die Leute dann endlich trauen!

Rainer
Unzufriedenheit ist gut! Die säe ich gerne.
Gesellsches Freigeld bewirkt keinen Wachstumszwang in dem Sinne, wie wir ihn derzeit haben. Eine gewisse sich selbst verstärkende Dynamik wäre natürlich vorhanden, das sehe ich auch. Aber wie lange würde es dauern, bis die Menschen merken, das ihnen durch die Entwertung kein Verlust entsteht? In Summe nachweislich nicht. Im einzelnen nicht aufgrund der sich wiederholenden Erfahrung großen Wohlstands trotz Entwertung, die statistisch gesehen ja jeden trifft. Wie lange halten sich Angst und Panik, wenn sie immer und immer wieder völlig unbegründet sind? Das &quot;Die letzten beissen die Hunde-Rennen&quot; wäre sehr schnell ausgerannt.



Und ich scheisse auf Edathy! Der kann in meiner Wertschätzung nicht sinken. Wäre natürlich klasse, wenn der jetzt das Maul aufmacht und redet. Dann wäre nicht nur das Platzieren von Beweisen endlich Thema.

Die NSA betreibt Pornoseiten! Just die Tage hatte ich genau den gleichen Gedanken. Seltsam, das es dazu noch eines Edathys bedurfte.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@flatter<br />
Weil es, solange die Geldschöpfung auf Kredit beschränkt ist, keine abgedroschenen, sondern sehr aktuelle Argumente sind. Selbst hier beschleicht mich mitunter der Verdacht, dass nicht alle verstehen, dass es mir in erster Linie um den Prozess der &#8220;Geldschöpfung&#8221; geht.<br />
Ich bin für die Abschaffung des Geldes und des Profits. Und Eigentum gehört natürlich auch neu definiert. Von mir aus dürfen die üblichen Verdächtigen ruhig weiter &#8220;Mein Haus, mein Auto, mein Boot&#8221; spielen. Wenn dann jemand meint &#8220;Und dieses Haus und dieser See gehören auch mir&#8221;, dann gehts zwecks Einsicht für ein Jahr ins Bergwerk.<br />
Privatbanken gehören verstaatlicht – nicht gekauft – &#8220;verstaatlicht&#8221;. Bei rein staatlich geschöpftem Geld können wir den Zins auch beibehalten. Zwischen währungsimmanentem Profit und wirtschaftspolitischem Instrument besteht ein himmelweiter Unterschied. Was du &#8220;trotzdem auf einen Kredit einigen&#8221; nennst &#8211; wer würde das noch in Anspruch nehmen? Und &#8220;mit einer Ersatzwährung handeln&#8221; &#8211; wozu? Eine staatliche, quasi kostenlose Währung tauschen gegen eine mit eingebautem Profit? Genau das gilt es doch zu überwinden: Geld, das immer etwas mehr Geld kostet, als das Geld wert ist, so dass immer weniger Geld existiert, als Geld gebraucht würde, um das Geld zu bezahlen. Das ist nicht Stammtischniveau, das ist die grundlegende Basis des derzeitigen Finanzsystems in seiner erschreckenden Idiotie. Glücklicherweise macht sich die Erkenntnis mehr und mehr breit. Kompliziert erscheint die Materie nur wegen des allgegenwärtigen Betrugs und der darum nötigen Verschleierung auf allen Ebenen.<br />
Eine staatliche Währung, begrenztes Eigentum und schon wird die Sache um einiges durchsichtiger. Und wenn Geld irgendwann wirklich nur noch ein Tauschmittel ist, wird es vielleicht sogar überflüssig. Weil sich die Leute dann endlich trauen!</p>
<p>Rainer<br />
Unzufriedenheit ist gut! Die säe ich gerne.<br />
Gesellsches Freigeld bewirkt keinen Wachstumszwang in dem Sinne, wie wir ihn derzeit haben. Eine gewisse sich selbst verstärkende Dynamik wäre natürlich vorhanden, das sehe ich auch. Aber wie lange würde es dauern, bis die Menschen merken, das ihnen durch die Entwertung kein Verlust entsteht? In Summe nachweislich nicht. Im einzelnen nicht aufgrund der sich wiederholenden Erfahrung großen Wohlstands trotz Entwertung, die statistisch gesehen ja jeden trifft. Wie lange halten sich Angst und Panik, wenn sie immer und immer wieder völlig unbegründet sind? Das &#8220;Die letzten beissen die Hunde-Rennen&#8221; wäre sehr schnell ausgerannt.</p>
<p>Und ich scheisse auf Edathy! Der kann in meiner Wertschätzung nicht sinken. Wäre natürlich klasse, wenn der jetzt das Maul aufmacht und redet. Dann wäre nicht nur das Platzieren von Beweisen endlich Thema.</p>
<p>Die NSA betreibt Pornoseiten! Just die Tage hatte ich genau den gleichen Gedanken. Seltsam, das es dazu noch eines Edathys bedurfte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=495#comment-1715</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2014 14:32:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich habe mal ein neues Posting dazu verfasst.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mal ein neues Posting dazu verfasst.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Maxim</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=495#comment-1714</link>
		<dc:creator>Maxim</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2014 14:29:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=495#comment-1714</guid>
		<description><![CDATA[Zu diesen ganzen Verdachtsmomenten fällt mir eine Begebenheit von vor ca. 2 Jahren ein. Ich ging auf dem Gehweg nach Hause und in einiger Entfernung kam mir eine Mutter mit Kinderwagen und 2 Kindern entgegen. Voraus lief ein Kleinkind, das mir &quot;Hallo Hallo&quot; entgegenrief, also grüßte ich zurück. Die Mutter sah mich dabei aber mit einem Blick an, als würden ihr jeden Moment Laserstrahlen aus den Augen kommen.
Aus heutiger Sicht war das bestimmt schon höchst Verdächtig, möglicherweise im pädo-kriminellen Grenzbereich und ein Grund, dass mir Beamte die Tür eintreten nach dem Motto &quot;better safe than sorry&quot;.

Wenn ich mich recht erinnere, ist man in &lt;strike&gt;Airstrip One&lt;/strike&gt; Großbritannien schon seit längerem einen Schritt weiter und man hat dort diese Unbedenklichkeitszertifikate eingeführt, die jeder vorweisen muss, der beruflich mit Kindern zu tun hat.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu diesen ganzen Verdachtsmomenten fällt mir eine Begebenheit von vor ca. 2 Jahren ein. Ich ging auf dem Gehweg nach Hause und in einiger Entfernung kam mir eine Mutter mit Kinderwagen und 2 Kindern entgegen. Voraus lief ein Kleinkind, das mir &#8220;Hallo Hallo&#8221; entgegenrief, also grüßte ich zurück. Die Mutter sah mich dabei aber mit einem Blick an, als würden ihr jeden Moment Laserstrahlen aus den Augen kommen.<br />
Aus heutiger Sicht war das bestimmt schon höchst Verdächtig, möglicherweise im pädo-kriminellen Grenzbereich und ein Grund, dass mir Beamte die Tür eintreten nach dem Motto &#8220;better safe than sorry&#8221;.</p>
<p>Wenn ich mich recht erinnere, ist man in <strike>Airstrip One</strike> Großbritannien schon seit längerem einen Schritt weiter und man hat dort diese Unbedenklichkeitszertifikate eingeführt, die jeder vorweisen muss, der beruflich mit Kindern zu tun hat.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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