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	<title>Kommentare zu: Würde und Wahrheit der Geschichte</title>
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	<description>Keine Herren, keine Sklaven!</description>
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		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3837#comment-28584</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2015 13:13:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Klaus Baum:
Also ... die Wiederholbarkeit bleibt für die Wissenschaft  sehr wichtig, denn wenn man keine Koinzidenzen und Nebeneffekte ausschließt, bleibt Beliebigkeit, die das Gegenteil von Erkenntnis ist. Ich lese übrigens auch Adorno  so, dass er &quot;Nichtidentität&quot; nicht quasi anstelle des Identifizierens setzt. Es geht vielmehr darum, das Nichtidentische nicht zu vergessen oder gar zu vernichten. Der Akt des Identifizierens bleibt aber weiterhin sowohl Bedingung von Erkenntnis als auch des Denkens allgemein. Wissenschaft muss dabei auf die Prüfung von Erkenntnissen fokussieren - wobei übrigens die Wiederholung ein Akt der Negation ist. Was sich nicht wiederhoen lässt, kann kein Gesetz begründen.
Ethik wiederum ist ein anderes Feld. Sie als wissenschaft zu bezeichnen, erzeugt  bei den meisten Menschen Widerspruch. Ich selbst betrachte Ethik tatsächlich als die Wissenschaft der Ordnung. An diese kann man durchaus Kriterien wie oben anlegen. Dass der Einzelfall geprüft werden muss, ändert nichts an der Notwendgkeit eines Allgemeinen, gerade in sozialen Prozessen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Klaus Baum:<br />
Also &#8230; die Wiederholbarkeit bleibt für die Wissenschaft  sehr wichtig, denn wenn man keine Koinzidenzen und Nebeneffekte ausschließt, bleibt Beliebigkeit, die das Gegenteil von Erkenntnis ist. Ich lese übrigens auch Adorno  so, dass er &#8220;Nichtidentität&#8221; nicht quasi anstelle des Identifizierens setzt. Es geht vielmehr darum, das Nichtidentische nicht zu vergessen oder gar zu vernichten. Der Akt des Identifizierens bleibt aber weiterhin sowohl Bedingung von Erkenntnis als auch des Denkens allgemein. Wissenschaft muss dabei auf die Prüfung von Erkenntnissen fokussieren &#8211; wobei übrigens die Wiederholung ein Akt der Negation ist. Was sich nicht wiederhoen lässt, kann kein Gesetz begründen.<br />
Ethik wiederum ist ein anderes Feld. Sie als wissenschaft zu bezeichnen, erzeugt  bei den meisten Menschen Widerspruch. Ich selbst betrachte Ethik tatsächlich als die Wissenschaft der Ordnung. An diese kann man durchaus Kriterien wie oben anlegen. Dass der Einzelfall geprüft werden muss, ändert nichts an der Notwendgkeit eines Allgemeinen, gerade in sozialen Prozessen.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3837#comment-28543</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2015 23:04:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich werde morgen, also heute antworten. Jetzt bin ich zu müde. Sleep well!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich werde morgen, also heute antworten. Jetzt bin ich zu müde. Sleep well!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: klaus baum</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3837#comment-28541</link>
		<dc:creator>klaus baum</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2015 22:41:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&gt;&gt;Wissenschaft setzt die Wiederholbarkeit von Versuchen voraus, um die Ergebnisse als wahr anzunehmen.&lt;&lt;

Vorläufige, kurze Anmerkung:

Dieser Satz von der Wiederholbarkeit ist nur bedingt richtig. Gerade in der Ethik gilt er nicht, denn jede Lebenssituation ist anders, keine gleicht der anderen. Was situativ angemessenes Verhalten erfordert, ist ein Bewußtsein der Komplexität, ein möglichst umfangreiches Wissen, Weisheit, die das Verhalten in jeder Situation steuert. Flexibles Verhalten, um der Angemessenheit willen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;&gt;Wissenschaft setzt die Wiederholbarkeit von Versuchen voraus, um die Ergebnisse als wahr anzunehmen.&lt;&lt;</p>
<p>Vorläufige, kurze Anmerkung:</p>
<p>Dieser Satz von der Wiederholbarkeit ist nur bedingt richtig. Gerade in der Ethik gilt er nicht, denn jede Lebenssituation ist anders, keine gleicht der anderen. Was situativ angemessenes Verhalten erfordert, ist ein Bewußtsein der Komplexität, ein möglichst umfangreiches Wissen, Weisheit, die das Verhalten in jeder Situation steuert. Flexibles Verhalten, um der Angemessenheit willen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3837#comment-28530</link>
		<dc:creator>Peinhart</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2015 18:56:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Stimmt. Das Demo-Gefühl. Ich bin zZt wirklich nicht sonderlich denkfähig...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stimmt. Das Demo-Gefühl. Ich bin zZt wirklich nicht sonderlich denkfähig&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3837#comment-28499</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2015 14:39:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wenn es da heißt:
&quot;&lt;em&gt;Das Wir formiert sich als Subjekt, das etwas weiß, das sich seiner Sache sicher ist, das Normen setzt und seinen Willen durchsetzt&lt;/em&gt;&quot;, ist das m.E. derselbe reaktionäre Vorgang. Man weiß sich an Ort und Stelle zu Zeitpunkt t in der Macht und übt diese aus, weil man&#039;s kann.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es da heißt:<br />
&#8220;<em>Das Wir formiert sich als Subjekt, das etwas weiß, das sich seiner Sache sicher ist, das Normen setzt und seinen Willen durchsetzt</em>&#8220;, ist das m.E. derselbe reaktionäre Vorgang. Man weiß sich an Ort und Stelle zu Zeitpunkt t in der Macht und übt diese aus, weil man&#8217;s kann.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3837#comment-28497</link>
		<dc:creator>Peinhart</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2015 14:22:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&quot;Wenn das Urteil vorher feststeht, wenn die Wahrheit nicht gesucht wird, sondern verkündet, wo einer Seite im Disput stets mehr zugebilligt wird als der anderen, verteidigt eine Macht ihre Position.&quot;

&lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/artikel/45/45188/1.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Nicht unbedingt&lt;/a&gt;... ein weiterer möglicher Aspekt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wenn das Urteil vorher feststeht, wenn die Wahrheit nicht gesucht wird, sondern verkündet, wo einer Seite im Disput stets mehr zugebilligt wird als der anderen, verteidigt eine Macht ihre Position.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.heise.de/tp/artikel/45/45188/1.html" rel="nofollow">Nicht unbedingt</a>&#8230; ein weiterer möglicher Aspekt.</p>
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	<item>
		<title>Von: Voltaire</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3837#comment-28481</link>
		<dc:creator>Voltaire</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2015 07:44:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ 63 und @ 65: &quot;Der getretene Wurm krümmt sich. So ist es klug. Er verringert damit die Wahrscheinlichkeit, von neuem getreten zu werden.&quot; (F. Nietzsche)

&quot;Breedlove&quot; ist doch nur sein Pseudonym. Durch geschickten Buchstabenvertausch hat er seinen richtigen Namen Bleedrove &quot;etwas&quot; verwässert (frei übersetzt: blutsaugendes Insekt)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ 63 und @ 65: &#8220;Der getretene Wurm krümmt sich. So ist es klug. Er verringert damit die Wahrscheinlichkeit, von neuem getreten zu werden.&#8221; (F. Nietzsche)</p>
<p>&#8220;Breedlove&#8221; ist doch nur sein Pseudonym. Durch geschickten Buchstabenvertausch hat er seinen richtigen Namen Bleedrove &#8220;etwas&#8221; verwässert (frei übersetzt: blutsaugendes Insekt)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3837#comment-28454</link>
		<dc:creator>R@iner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2015 20:39:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[OT: Ah ja, und die Kritik an den Verhältnissen können wir auch einstellen. Zeit Online schreibt: &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2015-06/goldman-sachs-17-stunden-praktikanten&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Goldman Sachs führt 17-Stunden-Tag für Praktikanten ein&lt;/a&gt;

&lt;i&gt;Die Investmentbank will ihre Praktikanten vor deren eigener Arbeitswut schützen: Von Mitternacht bis sieben Uhr morgens soll der Nachwuchs dem Büro künftig fernbleiben. [..]&lt;/i&gt;

Wir sind die Roboter ...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>OT: Ah ja, und die Kritik an den Verhältnissen können wir auch einstellen. Zeit Online schreibt: <a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2015-06/goldman-sachs-17-stunden-praktikanten" rel="nofollow">Goldman Sachs führt 17-Stunden-Tag für Praktikanten ein</a></p>
<p><i>Die Investmentbank will ihre Praktikanten vor deren eigener Arbeitswut schützen: Von Mitternacht bis sieben Uhr morgens soll der Nachwuchs dem Büro künftig fernbleiben. [..]</i></p>
<p>Wir sind die Roboter &#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3837#comment-28448</link>
		<dc:creator>R@iner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2015 19:08:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Tilo Jung. Ausschnitt Bundespressekonferenz mit Seibert: &lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=C4RalenYhoY&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Die Atombomben-Doppelmoral der Bundesregierung&lt;/a&gt; (yt, 3 Min.) (via fefe)#

Ich wäre lieber tot, als mich so tief zu bücken wie dieser Dr. Schäfer. Das ist ja widerlich. Wieso kündigt so einer nicht und stapelt lieber Kartons im Penny-Markt?
Denen wünsche ich Feigenwarzen und Hämorrhoiden. Am besten im Gesicht. Pfui deibel.
Entschuldigt, aber ich hab&#039; mir das jetzt dreimal hintereinander angeguckt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tilo Jung. Ausschnitt Bundespressekonferenz mit Seibert: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=C4RalenYhoY" rel="nofollow">Die Atombomben-Doppelmoral der Bundesregierung</a> (yt, 3 Min.) (via fefe)#</p>
<p>Ich wäre lieber tot, als mich so tief zu bücken wie dieser Dr. Schäfer. Das ist ja widerlich. Wieso kündigt so einer nicht und stapelt lieber Kartons im Penny-Markt?<br />
Denen wünsche ich Feigenwarzen und Hämorrhoiden. Am besten im Gesicht. Pfui deibel.<br />
Entschuldigt, aber ich hab&#8217; mir das jetzt dreimal hintereinander angeguckt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3837#comment-28446</link>
		<dc:creator>R@iner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2015 17:42:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Peinhart: Als ich heute Morgen kurz &quot;Breedlove&quot; las, dachte ich bereits an &quot;Strangelove&quot;.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peinhart: Als ich heute Morgen kurz &#8220;Breedlove&#8221; las, dachte ich bereits an &#8220;Strangelove&#8221;.</p>
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