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	<title>Kommentare zu: Ich bin nicht Mittelschicht</title>
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	<description>Keine Herren, keine Sklaven!</description>
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		<title>Von: Frau Lehmann</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3606#comment-25878</link>
		<dc:creator>Frau Lehmann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2015 18:46:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Heldentasse und flatter: 

Vielen Dank!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Heldentasse und flatter: </p>
<p>Vielen Dank!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3606#comment-25874</link>
		<dc:creator>Wat.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2015 18:24:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Lebensweisheit:

&quot;Auf dem Weg nach oben grüße freundlich, auf dem Rückweg triffste alle wieder!&quot;

Hilft und funktioniert :P]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lebensweisheit:</p>
<p>&#8220;Auf dem Weg nach oben grüße freundlich, auf dem Rückweg triffste alle wieder!&#8221;</p>
<p>Hilft und funktioniert :P</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3606#comment-25862</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2015 09:05:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich werde mir eine adäquate Strafe ausdenken für diese Unverschämtheit. &lt;a href=&quot;http://www.spiegelfechter.com/wordpress/131771/interview-mit-thilo-seibel-das-boese-ist-verdammt-gut-drauf#comment-373722&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Ohne Link, tz&lt;/a&gt;!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich werde mir eine adäquate Strafe ausdenken für diese Unverschämtheit. <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/131771/interview-mit-thilo-seibel-das-boese-ist-verdammt-gut-drauf#comment-373722" rel="nofollow">Ohne Link, tz</a>!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Heldentasse</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3606#comment-25861</link>
		<dc:creator>Heldentasse</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2015 08:59:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@flatter
&quot;Wo wäre unsere Demokratie ohne den Spiegel?!&quot;
Das ist eine gar nicht mal so unbedingt rhetorische Frage, denn das Blatt hat sich in der Vergangenheit unbestritten sehr verdient gemacht, in dem es viele Affären und Missstände aufdecke, was sich auf die damals noch junge BRD positiv auswirkte.

Das dies nun leider &quot;Schnee von Gestern&quot; ist, ist traurige Realität, nur gibt es im Mainstream überhaupt noch Medien die man wie damals den Spiegel als &quot;Sturmgeschütz der Demokratie&quot; bezeichnen kann? IMO kein einziges!

Bester Gruß       

P.S.: Hoffentlich werde nicht auch hier entfernt, aber taue mich mal zu sagen, dass GrooveX im Spiegelfechter und im Kontext &quot;Mittelschicht - Prekariat&quot; einen Kommentar für Frau Lehmann cross gepostet hat.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@flatter<br />
&#8220;Wo wäre unsere Demokratie ohne den Spiegel?!&#8221;<br />
Das ist eine gar nicht mal so unbedingt rhetorische Frage, denn das Blatt hat sich in der Vergangenheit unbestritten sehr verdient gemacht, in dem es viele Affären und Missstände aufdecke, was sich auf die damals noch junge BRD positiv auswirkte.</p>
<p>Das dies nun leider &#8220;Schnee von Gestern&#8221; ist, ist traurige Realität, nur gibt es im Mainstream überhaupt noch Medien die man wie damals den Spiegel als &#8220;Sturmgeschütz der Demokratie&#8221; bezeichnen kann? IMO kein einziges!</p>
<p>Bester Gruß       </p>
<p>P.S.: Hoffentlich werde nicht auch hier entfernt, aber taue mich mal zu sagen, dass GrooveX im Spiegelfechter und im Kontext &#8220;Mittelschicht &#8211; Prekariat&#8221; einen Kommentar für Frau Lehmann cross gepostet hat.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3606#comment-25859</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2015 08:38:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[OT: Endlich haben sie es ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt:
&quot;&lt;em&gt;Schnurrrekord Der lauteste Kater der Welt&lt;/em&gt;&quot;!!1!

Wo wäre unsere Demokraktie ohne den Spiegel?!

Ah, verstehe: Sie haben jetzt einen Webzwonullexperten, der hat ihnen Katzencontent empfohlen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>OT: Endlich haben sie es ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt:<br />
&#8220;<em>Schnurrrekord Der lauteste Kater der Welt</em>&#8220;!!1!</p>
<p>Wo wäre unsere Demokraktie ohne den Spiegel?!</p>
<p>Ah, verstehe: Sie haben jetzt einen Webzwonullexperten, der hat ihnen Katzencontent empfohlen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Heldentasse</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3606#comment-25853</link>
		<dc:creator>Heldentasse</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2015 06:01:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=3606#comment-25853</guid>
		<description><![CDATA[@Frau Lehmann
Danke für die Resonanz!
&quot;Sind wir denn nicht schon soweit? Zumindest wird die Alternativlosigkeit allen &quot;Fortschritts&quot; doch stets und ständig gepredigt:&quot;
IMO kann bzw. muss das Wort &quot;schon&quot; entfallen, weil unsere Art zu Leben und die Gesellschaft zu organisieren wirklich eine hintergründige systemimmanente Alternativlosigkeit beinhaltet, ja immer schon beinhaltet hat! Ganz trivial kann man das daran erkennen, dass wenn z.B. eine Mehrheit geschlossen und plötzlich nicht mehr arbeiten würde, alles was wir als Normalität betrachten nach kurzer Zeit zusammenbräche. Analoges gilt auch wenn die Konsumenten streiken würden, und nur noch das absolut notwendigste kauften. etc.

Darüber hinaus, und das wir m.E. in Zukunft noch viel entscheidender sein, zerstört diese &quot;Alternativlosigkeit&quot; auf Dauer nicht nur die Menschlichkeit sonder auch die natürlichen Lebensgrundlagen, die Fachleute sprechen von einer sozial ökologischen Krise:
&quot;Für das Erdsystem haben Naturwissenschaftler bislang neun globale biophysische Grenzen identifiziert, 
innerhalb derer sich die menschliche Zivilisation entwickelt hat und außerhalb derer Prozesse im Erdsystem destabilisiert werden. Drei „planetarischen Grenzen“ sind bereits erreicht: beim Stickstoffzyklus, 
beim unwiederbringlichen Verlust der Artenvielfalt und bei der Erderwärmung. Beim schützenden Ozon 
in der Stratosphäre, der Übersäuerung der Meere und beim globalen Frischwasserverbrauch sowie 
beim Wandel der Landnutzung sind die planetarischen Grenzen nahe;&quot;
http://www.kolleg-postwachstum.de/sozwgmedia/dokumente/WorkingPaper/wp2_2013.pdf

Bester Gruß]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Frau Lehmann<br />
Danke für die Resonanz!<br />
&#8220;Sind wir denn nicht schon soweit? Zumindest wird die Alternativlosigkeit allen &#8220;Fortschritts&#8221; doch stets und ständig gepredigt:&#8221;<br />
IMO kann bzw. muss das Wort &#8220;schon&#8221; entfallen, weil unsere Art zu Leben und die Gesellschaft zu organisieren wirklich eine hintergründige systemimmanente Alternativlosigkeit beinhaltet, ja immer schon beinhaltet hat! Ganz trivial kann man das daran erkennen, dass wenn z.B. eine Mehrheit geschlossen und plötzlich nicht mehr arbeiten würde, alles was wir als Normalität betrachten nach kurzer Zeit zusammenbräche. Analoges gilt auch wenn die Konsumenten streiken würden, und nur noch das absolut notwendigste kauften. etc.</p>
<p>Darüber hinaus, und das wir m.E. in Zukunft noch viel entscheidender sein, zerstört diese &#8220;Alternativlosigkeit&#8221; auf Dauer nicht nur die Menschlichkeit sonder auch die natürlichen Lebensgrundlagen, die Fachleute sprechen von einer sozial ökologischen Krise:<br />
&#8220;Für das Erdsystem haben Naturwissenschaftler bislang neun globale biophysische Grenzen identifiziert,<br />
innerhalb derer sich die menschliche Zivilisation entwickelt hat und außerhalb derer Prozesse im Erdsystem destabilisiert werden. Drei „planetarischen Grenzen“ sind bereits erreicht: beim Stickstoffzyklus,<br />
beim unwiederbringlichen Verlust der Artenvielfalt und bei der Erderwärmung. Beim schützenden Ozon<br />
in der Stratosphäre, der Übersäuerung der Meere und beim globalen Frischwasserverbrauch sowie<br />
beim Wandel der Landnutzung sind die planetarischen Grenzen nahe;&#8221;<br />
<a href="http://www.kolleg-postwachstum.de/sozwgmedia/dokumente/WorkingPaper/wp2_2013.pdf" rel="nofollow">http://www.kolleg-postwachstum.de/sozwgmedia/dokumente/WorkingPaper/wp2_2013.pdf</a></p>
<p>Bester Gruß</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Frau Lehmann</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3606#comment-25843</link>
		<dc:creator>Frau Lehmann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2015 21:32:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@flatter #21: Danke

@Heldentasse

&lt;i&gt;&quot;... noch davor steht m.E. allerdings die gesellschaftliche Notwendigkeit, dass die vollkommen zu recht kritisierten Entwicklungen als alternativlos angesehen werden.&quot;&lt;/i&gt;

Sind wir denn nicht schon soweit? Zumindest wird die Alternativlosigkeit allen &quot;Fortschritts&quot; doch stets und ständig gepredigt: Deutschland braucht TTIP, weil sonst der globale Wettbewerb verloren wird; es braucht Reformen, sprich Sozialabbau, weil sonst keine Wettbewerbsfähigkeit; wir müssen den Gürtel enger schnallen und bis 72 arbeiten, weil sonst der Wohlstand verloren geht; wir brauchen die Datensammelwut, damit wir gegen den Terror gewappnet sind; wir müssen uns wieder an den Anblick von Kriegsversehrten gewöhnen, weil Deutschland Verantwortung übernehmen muss usw. usf. Und der &quot;kleine Mann&quot;? Rennt mit, weil tatsächlich keine Alternative außer einer Brücke oder sich demütigen zu lassen.
Letztens, als ich mich aus dem &quot;Team&quot; Öffentlichkeitsarbeit meiner Schule verabschieden wollte, weil ich dafür einfach nicht extrovertiert genug bin, fragte mich meine Schulleiterin: &quot;Aber Sie halten Öffentlichkeitsarbeit&quot; - doch auch nur eine Umschreibung für Werbung - &quot;doch auch für wichtig?&quot; Ja, wichtig, weil staatliche Schulen eben auch nur Unternehmen sind, die, wenn sie nicht mehr genügend Schüler anlocken können (Ich arbeite im 2. Bildungsweg), eben auch selber Schuld sind, wenn sie scheitern. Alles alternativlos. Und kaum einer fragt mehr, ob es auch richtig ist. Und wers merkt - tja, den kanns eigentlich nur kaputt machen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@flatter #21: Danke</p>
<p>@Heldentasse</p>
<p><i>&#8220;&#8230; noch davor steht m.E. allerdings die gesellschaftliche Notwendigkeit, dass die vollkommen zu recht kritisierten Entwicklungen als alternativlos angesehen werden.&#8221;</i></p>
<p>Sind wir denn nicht schon soweit? Zumindest wird die Alternativlosigkeit allen &#8220;Fortschritts&#8221; doch stets und ständig gepredigt: Deutschland braucht TTIP, weil sonst der globale Wettbewerb verloren wird; es braucht Reformen, sprich Sozialabbau, weil sonst keine Wettbewerbsfähigkeit; wir müssen den Gürtel enger schnallen und bis 72 arbeiten, weil sonst der Wohlstand verloren geht; wir brauchen die Datensammelwut, damit wir gegen den Terror gewappnet sind; wir müssen uns wieder an den Anblick von Kriegsversehrten gewöhnen, weil Deutschland Verantwortung übernehmen muss usw. usf. Und der &#8220;kleine Mann&#8221;? Rennt mit, weil tatsächlich keine Alternative außer einer Brücke oder sich demütigen zu lassen.<br />
Letztens, als ich mich aus dem &#8220;Team&#8221; Öffentlichkeitsarbeit meiner Schule verabschieden wollte, weil ich dafür einfach nicht extrovertiert genug bin, fragte mich meine Schulleiterin: &#8220;Aber Sie halten Öffentlichkeitsarbeit&#8221; &#8211; doch auch nur eine Umschreibung für Werbung &#8211; &#8220;doch auch für wichtig?&#8221; Ja, wichtig, weil staatliche Schulen eben auch nur Unternehmen sind, die, wenn sie nicht mehr genügend Schüler anlocken können (Ich arbeite im 2. Bildungsweg), eben auch selber Schuld sind, wenn sie scheitern. Alles alternativlos. Und kaum einer fragt mehr, ob es auch richtig ist. Und wers merkt &#8211; tja, den kanns eigentlich nur kaputt machen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: langlode44</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3606#comment-25841</link>
		<dc:creator>langlode44</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2015 20:14:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=3606#comment-25841</guid>
		<description><![CDATA[Wind kommt auf, Gewitter ist da, draussen, da wo wir keinen Einfluss haben, besser so. Es scheint fast als ob der nicht stattgefundene Frühling in ewigen Spätherbst übergehen will. 

War doch zur Party von Enkels Jugendweihe, habs nicht bereut, etliche mir liebe Menschen warn da. 

Freitag das schwachsinnige Ritual, Abschiednahme. Da war kein Anruf der Geschwister von außerhalb, wie gehts euch (meinem Bruder, der Mutter gepflegt hat, und mir), nur finanziell-technischer Schwachsinn, ja wir erfüllen eure Wünsche, ja ich schreib, weil nicht red, von Mittelschicht, die die anderen Geschwister nun mal verkörpern.

Anm. 1: Schwester ist seit Anfang der 90iger als Bankkauffrau tätig, `Langer, was passiert hier?``Was ich dir sagte, der Laden is bankrott...`

Zwischenbemerkung, das Gewitter nimmt Fahrt auf...

Freitag wird grausam, zur Beerdigung selbst werden nur wenige dasein, 3, 4 Personen und Frau Trulla...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wind kommt auf, Gewitter ist da, draussen, da wo wir keinen Einfluss haben, besser so. Es scheint fast als ob der nicht stattgefundene Frühling in ewigen Spätherbst übergehen will. </p>
<p>War doch zur Party von Enkels Jugendweihe, habs nicht bereut, etliche mir liebe Menschen warn da. </p>
<p>Freitag das schwachsinnige Ritual, Abschiednahme. Da war kein Anruf der Geschwister von außerhalb, wie gehts euch (meinem Bruder, der Mutter gepflegt hat, und mir), nur finanziell-technischer Schwachsinn, ja wir erfüllen eure Wünsche, ja ich schreib, weil nicht red, von Mittelschicht, die die anderen Geschwister nun mal verkörpern.</p>
<p>Anm. 1: Schwester ist seit Anfang der 90iger als Bankkauffrau tätig, `Langer, was passiert hier?&#8220;Was ich dir sagte, der Laden is bankrott&#8230;`</p>
<p>Zwischenbemerkung, das Gewitter nimmt Fahrt auf&#8230;</p>
<p>Freitag wird grausam, zur Beerdigung selbst werden nur wenige dasein, 3, 4 Personen und Frau Trulla&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Heldentasse</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3606#comment-25836</link>
		<dc:creator>Heldentasse</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2015 17:26:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=3606#comment-25836</guid>
		<description><![CDATA[@Frau Lehmann
&quot;dass eine Gesellschaft, in der es (inzwischen fast)ausschließlich um materielle Konkurrenz und Egoismus geht, faschistoide Entwicklungen nicht nur begünstigt, sondern geradezu notwendig bewirkt.&quot;

Mag sein, dass letztendlich auch &quot;faschistoide Entwicklungen&quot; auftreten, noch davor steht m.E. allerdings die gesellschaftliche Notwendigkeit, dass die vollkommen zu recht kritisierten Entwicklungen als alternativlos angesehen werden. Ich denke der dahinter stehende Prozess läuft für die meisten Menschen unterbewusst ab, d.h. sie werden geprägt, und die die diese Denkweise verinnerlicht haben prägen sie wiederum andere.

&quot;Wir leben und sterben rational und produktiv. Wir wissen, dass Zerstörung der Preis des Fortschritts ist wie der Tod der Preis des Lebens, dass Versagung und Mühe die Vorbedingungen für Genuss und Freude sind, dass die Geschäfte weiter gehen müssen und die Alternativen utopisch sind. Diese Ideologie gehört zum bestehenden Gesellschaftsapparat; sie ist für sein beständiges Funktionieren erforderlich und ein Teil seiner Rationalität.&quot;
Von Herbert Marcuse aus &quot;Der eindimensionale Mensch&quot;

Bester Gruß]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Frau Lehmann<br />
&#8220;dass eine Gesellschaft, in der es (inzwischen fast)ausschließlich um materielle Konkurrenz und Egoismus geht, faschistoide Entwicklungen nicht nur begünstigt, sondern geradezu notwendig bewirkt.&#8221;</p>
<p>Mag sein, dass letztendlich auch &#8220;faschistoide Entwicklungen&#8221; auftreten, noch davor steht m.E. allerdings die gesellschaftliche Notwendigkeit, dass die vollkommen zu recht kritisierten Entwicklungen als alternativlos angesehen werden. Ich denke der dahinter stehende Prozess läuft für die meisten Menschen unterbewusst ab, d.h. sie werden geprägt, und die die diese Denkweise verinnerlicht haben prägen sie wiederum andere.</p>
<p>&#8220;Wir leben und sterben rational und produktiv. Wir wissen, dass Zerstörung der Preis des Fortschritts ist wie der Tod der Preis des Lebens, dass Versagung und Mühe die Vorbedingungen für Genuss und Freude sind, dass die Geschäfte weiter gehen müssen und die Alternativen utopisch sind. Diese Ideologie gehört zum bestehenden Gesellschaftsapparat; sie ist für sein beständiges Funktionieren erforderlich und ein Teil seiner Rationalität.&#8221;<br />
Von Herbert Marcuse aus &#8220;Der eindimensionale Mensch&#8221;</p>
<p>Bester Gruß</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3606#comment-25825</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2015 13:51:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=3606#comment-25825</guid>
		<description><![CDATA[Ich kann mich einnern, den in der Schule gehört zu haben, das war also da der Fall, im Unterricht.
In der politischen Diskussion wohl weniger. Das waren die 80er, da begann die Teilhabe am heiligen Wachstum erst auseinander zu driften. Die 50er-70er hatten ja suggeriert, wir lebten in einer völig durchlässigen Gesellschaft, und weder die Lohnentwicklung noch die definierte Wirtschaftslage zwang zu einer Auseinandersetzung mit der sozioökonomischen Wirklichkeit. Die neoliberale Wende kam unter Kohl und Lambsdorff 1982; ich schätze, die Reaitäten, die ab dieser Zeit geschafft wurden, das Entstehen eines neuen abgehängten Proletatariats, ließ den Begriff langsam relevant werden. Unterbrochen oder verdeckt wurde der Prozess obendrein durch den Wiederanschluss.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann mich einnern, den in der Schule gehört zu haben, das war also da der Fall, im Unterricht.<br />
In der politischen Diskussion wohl weniger. Das waren die 80er, da begann die Teilhabe am heiligen Wachstum erst auseinander zu driften. Die 50er-70er hatten ja suggeriert, wir lebten in einer völig durchlässigen Gesellschaft, und weder die Lohnentwicklung noch die definierte Wirtschaftslage zwang zu einer Auseinandersetzung mit der sozioökonomischen Wirklichkeit. Die neoliberale Wende kam unter Kohl und Lambsdorff 1982; ich schätze, die Reaitäten, die ab dieser Zeit geschafft wurden, das Entstehen eines neuen abgehängten Proletatariats, ließ den Begriff langsam relevant werden. Unterbrochen oder verdeckt wurde der Prozess obendrein durch den Wiederanschluss.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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