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	<title>Kommentare zu: Unser antifaschistischer Kampf</title>
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	<description>Keine Herren, keine Sklaven!</description>
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	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3563#comment-25732</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2015 14:25:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ähm ... ich weiß nicht, ob ich dazu komme, das alles zu lesen. Das ist auch wieder so eine Art.

edith: Das wird nicht besser. Du redest kilometerweise am Text vorbei. Wenn ich  von Twitter rede, meine ich Twitter.  Wenn ich Hartmut verlinke, nehme ich bezug auf das, was er sagt. Wenn ich fefe erwähne, meine ich fefe. Außerdem schreibt auch Don Alphonso ständig davon, nach außern hin dann noch Martenstein, Fleischhauer und diese Charge. Sie arbeiten sich am Twitter-feminismus und Twitter-antifaschismus ab. Ich sage, dass das nix bringt und verweise auf die Bekämpfung von Faschismus, wo er wirklich tobt. Steht alles im Artikel. Gehst du nich drauf ein. Stattdessen Konstrutionen, mit denen ich nichts zu tun habe, dafür episch. Stell dir vor, du schriebest dieses Blog, wie würde dir das wohl gefallen? ]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ähm &#8230; ich weiß nicht, ob ich dazu komme, das alles zu lesen. Das ist auch wieder so eine Art.</p>
<p>edith: Das wird nicht besser. Du redest kilometerweise am Text vorbei. Wenn ich  von Twitter rede, meine ich Twitter.  Wenn ich Hartmut verlinke, nehme ich bezug auf das, was er sagt. Wenn ich fefe erwähne, meine ich fefe. Außerdem schreibt auch Don Alphonso ständig davon, nach außern hin dann noch Martenstein, Fleischhauer und diese Charge. Sie arbeiten sich am Twitter-feminismus und Twitter-antifaschismus ab. Ich sage, dass das nix bringt und verweise auf die Bekämpfung von Faschismus, wo er wirklich tobt. Steht alles im Artikel. Gehst du nich drauf ein. Stattdessen Konstrutionen, mit denen ich nichts zu tun habe, dafür episch. Stell dir vor, du schriebest dieses Blog, wie würde dir das wohl gefallen? </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: SalvadorArachnor</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3563#comment-25728</link>
		<dc:creator>SalvadorArachnor</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2015 12:57:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@flatter #22 Du schreibst:

&quot;Ich habe keine Lust, mich mit blöden Unterstellungen auseinanderzusetzen, die du dir aus dem Hut ziehst, während du entweder definitiv nicht liest, was ich schreibe oder es ignorierst. Also geh&#039; auf meinen Schrieb ein oder rede weiter mit dir selbst, du Troll.&quot;

Du hast da einen ganz schönen Ton drauf gegenüber jemandem, der diesen blog seit Jahren meist sympathisierend und manchmal kritisch verfolgt und kommentiert. Merkst Du eigentlich, dass Du mit Deiner Antwort behauptest, dutzende Male auf einen &quot;Troll&quot; reingefallen zu sein?

Nun aber nochmal zu Deinem Text, um unmissverständlich deutlich zu machen, was mich daran stört. 

Du schreibst:

&quot;Es sind nicht alle selbsternannten Antifaschisten so behämmert, aber es gibt genug davon. Dasselbe gilt für alle anderen Gruppierungen, die einen selbt gezimmerten Moralkodex - der obendrein mühelos der Tagesform anpassbar ist - pflegen, mit dem sie die Welt überziehen. Sie tun das am liebsten dort, wo sie sich in einer Position der Stärke wähnen, wo sie die Mehrheit stellen oder die Instrumente haben, um einen Raum zu dominieren. Dies wiederum schließt Gewalt in jeder Form ein.&quot;

Einen &quot;selbstgezimmerten Moralkodex&quot; hat erstmal jeder, auch Du mit Deiner Verurteilung eben jener Leute, die genauso wie Du Deine Gegner ihrerseits &quot;die Welt&quot; mit Urteilen &quot;überziehen&quot;.

Dass Antifas und andere linke Gruppen sich &quot;in einer Position der Stärke wähnen&quot;, und sei es auch nur im Internet, kontrastiert total mit meinen Erfahrungen - überall außerhalb der eigenen Szene sind radikale Linke völlig marginalisiert und sich dessen bewußt, Diskurshoheit haben sie höchstens in ein paar Vorlesungen und den eigenen Veranstaltungen/blogs. Machst Du denen (wer auch immer konkret gemeint ist) nun zum Vorwurf, dass sie ihre eigenen kleinen Räume dominieren, oder was genau ist Dein Punkt?

Hier zeigt sich, dass verallgemeinernde Rede gegenüber einem so komplexen Phänomen wie der Antifa- oder gar der linksradikalen Szene nicht weiterführen, wie ich in meinen früheren postings kritisiert habe. Wenn Dich der Kram so aufregt, dass Du darüber postest, wird Dir doch neben einer Anekdote von Anno-Tobak und einem ebenfalls wenig aussagekräftigen link zu einem Hegel schwingenden Gegner von angeblicher &quot;Rassismus-Riecherei&quot; wohl noch mehr einfallen, was an dieser Stelle zur Exemplifizierung dienen könnte.  

Du schreibst weiter:

&quot;Genauso verhält es sich mit einem &quot;Antifaschismus&quot;, der es tatsächlich verbieten will, Verbrechen des Staates Israel &quot;Verbrechen&quot; zu nennen. Ich bin zwar nach wie vor der Ansicht, dass man als Deutscher dazu einfach die Klappe halten sollte, aber die Speerspitze der Antisemitismuspraxis sucht und findet ihn überall, wo er nicht ist, um damit unmittelbar jedem Faschisten ein Beispiel dafür zu geben, wie &#039;die Wahrheit von Linken unterdrückt&#039; wird.&quot;

Wer ist diese (aus Antifas bestehende?) &quot;Speerspitze&quot; und wo genau ist denn dieses &quot;überall&quot;, wo sie Antisemitismus finden? Die Verwendung der unbestimmtesten möglichen Form macht ratlos. Sprechen wir über eine große, sozialwissenschaftlich immer wieder erhobene Teilmenge der deutschen Bevölkerung, doch eher Herrn Augstein, oder über die aggressiv &quot;antizionistischen&quot; geistigen Nachfahren von Böse und Kuhlmann in der Linken? Wenn die Genannten das &quot;Überall&quot; sind, so sind sie allerdings Antisemiten.

Weiter im Text:

&quot;Das Niveau solcher Schlagabtausche schreit geradezu nach einer Plattform wie Twitter, denn schon die Fähigkeit Nebensätze zu bilden zerstört den nötigen Mangel an Differenzierung. 140 Zeichen sind nicht viel, wenn zehn Prozent schon für Ausrufungszeichen draufgehen.&quot;

Hier tust Du so, als handele es sich bei den Twitter benutzenden &quot;Speerspitzen der Antisemitismuspraxis&quot; um Leute, die zu Differenzierungen nicht in der Lage sind - ohne eine einzige twitter- Botschaft dieses Kalibers zu zitieren, zu verlinken oder zu belegen, warum bestimmte Urteile aus dem &quot;selbstgezimmerten Moralkodex&quot; von ungenannten AntifaschistInnen gegenüber dem &quot;überall&quot; falsch sind.

Klar gibt es da Leute, die aus der Hüfte schießen, und es scheint mir plausibel, in der völligen Identifizierung mit dem Staat Israel eine Projektion des eigenen Bedürfnisses nach Schuldlosigkeit und einem &quot;guten Kollektiv&quot; zu sehen - aber das kann man auch anhand von Belegen aufzeigen, und es bleibt die Frage, wie viele der von Dir gar nicht erst genannten Antifa- Gruppen oder Individuen diesen Grad an Kompensation tatsächlich erreichen. Es gibt sie, aber sie sind inzwischen eine kleine Minderheit in der linksradikalen Szene, soweit ich diese überblicke.

Der ärgerliche Schluß:

&quot;Diese Charge der Antifaschisten und Anttifaschiteninnenxe besetzt einen Begriff, dessen Bedeutung keineswegs leer sein müsste, im Gegenteil! Faschismus ist. Wo suche ich danach, wenn ich ihn suche? Da fange ich doch mit dem in Reinform an, wo echte Faschisten sich organisiert haben, Nationalsozialisten mit Parteibuch zum Beispiel. Wo sie kontinuierlich gegen Grundgesetz und Menschenrechte verstoßen, wo aus ihren Organisationen heraus rassistische Morde verübt werden, wo sie sich der staatlichen Kontrolle ebenso entziehen wie der Strafverfolgung und sich inzwischen wieder auf einen Befehlsnotstand (via fefe) berufen.

Na, habt ihr vielleicht eine Idee, wie ihr so etwas bekämpft, ihr Helden? Oder ist euch das zu müßig, weil solcher Widerstand nicht einmal notwendig &#039;links&#039; wäre?&quot;

1) Wie kann Dich oder irgendwen diese &quot;Charge der Anttifaschiteninnenxe&quot; denn daran hindern, den Begriff selbst &quot;zu besetzen&quot; und so zu füllen, wie Du es für richtig hälst? Deine Behauptung läuft darauf hinaus, dass die &quot;Speerspitze der Antisemitismuspraxis&quot; (auf Twitter? lol!) so dominant ist, dass sie den Begriff Antifaschismus kontaminiert oder &quot;entleert&quot; in den Augen von irgendwem, den Du wieder nicht nennst. 

2) AntifaschistInnen, auch antideutsche AntifachistInnen, tun alles, was von Dir als echter Antifaschismus (TM) charakterisiert wird, sie bekämpfen NPD, AfD, Die Rechte, Identitäre, Kameradschaften, völkische und andere Burschis, Salafisten etc. pp. Sie weisen seit Jahrzehnten auf die Kontinuitäten des deutschen Postfaschismus hin.

Dabei kommen multiple Strategien und Taktiken zum Einsatz, von öffentlichen Aufklärungsveranstaltungen, über regelmäßige Blockaden von Naziaufzügen (auch in breiten Bündnissen mit Bürgerlichen) bis hin zu direkten Aktionen verschiedenster Art. 

Auf der letzten (sehr zeitnahen) Demo die ich besuchte, und auf der auch Antifas anwesend waren, konnten Parolen wie &quot;Nazis morden, der Staat schaut zu/Verfassungsschutz und NSU&quot; regelmäßig gehört werden, auch dieser Teil des fachistischen Komplexes ist inzwischen also in der Antifa bewußt.

Deine Ansprache, die &quot;Helden&quot; hätten &quot;keine Idee&quot; wie man sowas bekämpft, blamiert sich an der Realität der Antifa, auch der Antideutschen Antifa, jedenfalls so lange, wie Du nicht bereit bist, konkrete Gruppen oder Individuen zu nennen, sondern generalisierst.

Eine politisch relevante Kritik von spezifischen Antifa- Gruppen, die sich nicht in Allgemeinplätzen über im Dunkeln bleibende Ausfälle von Twitter - &quot;Speerspitzen&quot; ergeht, hätte in meinen Augen an ganz anderen Stellen anzusetzen - etwa bei der unbestrittenen Tatsache, dass die &quot;Dönermord&quot; - Serie in antifaschistischen Kreisen vor dem Auffliegen des NSU kaum Beachtung fand, und den Gründen dafür.

Anhand der NSU- Terrorserie zeigte sich, dass die häufig aus Kindern der Mittelschicht bestehenden Antifa- Grüppchen in der Fläche wenig Bezug zu den proletarischen oder prekarisierten Milieus haben, in denen MigrantInnen leben, die Opfer der Nazitäter wurden und sich dessen sehrwohl bewußt waren.

Auch ist eine systematische Staatskritik in vielen der oft sozialdemokratisch oder traditionskommunistisch geprägten Gruppen häufig nicht anzutreffen, immer wieder hört man positiven Bezug auf Gesetzgebung, Parlamente und Parteien wie PdL oder gar Jusos. 

Allgemein mangelt es in vielen Gruppen an Klassenbewußtsein und einem an Marx geschulten Verständnis der Gesellschaft, was dann den Volleinstieg in die bürgerliche Verwertung nach Schule/Studium noch einfacher macht. 

Dass sind alles Punkte, die in einer Antifa- und Szenekritik aufzugreifen sind, ebenso wie Machotum, Militanzfetisch und mangelndes Verständnis für die soziale Frage. Und es sind Bruchstellen, die ich für weitaus wichtiger halte als irgendeine von dir im vagen gelassene, über das Ziel hinausschiessende Antisemitismuskritik auf twitter oder in Kommentariaten liberaler blogs.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@flatter #22 Du schreibst:</p>
<p>&#8220;Ich habe keine Lust, mich mit blöden Unterstellungen auseinanderzusetzen, die du dir aus dem Hut ziehst, während du entweder definitiv nicht liest, was ich schreibe oder es ignorierst. Also geh&#8217; auf meinen Schrieb ein oder rede weiter mit dir selbst, du Troll.&#8221;</p>
<p>Du hast da einen ganz schönen Ton drauf gegenüber jemandem, der diesen blog seit Jahren meist sympathisierend und manchmal kritisch verfolgt und kommentiert. Merkst Du eigentlich, dass Du mit Deiner Antwort behauptest, dutzende Male auf einen &#8220;Troll&#8221; reingefallen zu sein?</p>
<p>Nun aber nochmal zu Deinem Text, um unmissverständlich deutlich zu machen, was mich daran stört. </p>
<p>Du schreibst:</p>
<p>&#8220;Es sind nicht alle selbsternannten Antifaschisten so behämmert, aber es gibt genug davon. Dasselbe gilt für alle anderen Gruppierungen, die einen selbt gezimmerten Moralkodex &#8211; der obendrein mühelos der Tagesform anpassbar ist &#8211; pflegen, mit dem sie die Welt überziehen. Sie tun das am liebsten dort, wo sie sich in einer Position der Stärke wähnen, wo sie die Mehrheit stellen oder die Instrumente haben, um einen Raum zu dominieren. Dies wiederum schließt Gewalt in jeder Form ein.&#8221;</p>
<p>Einen &#8220;selbstgezimmerten Moralkodex&#8221; hat erstmal jeder, auch Du mit Deiner Verurteilung eben jener Leute, die genauso wie Du Deine Gegner ihrerseits &#8220;die Welt&#8221; mit Urteilen &#8220;überziehen&#8221;.</p>
<p>Dass Antifas und andere linke Gruppen sich &#8220;in einer Position der Stärke wähnen&#8221;, und sei es auch nur im Internet, kontrastiert total mit meinen Erfahrungen &#8211; überall außerhalb der eigenen Szene sind radikale Linke völlig marginalisiert und sich dessen bewußt, Diskurshoheit haben sie höchstens in ein paar Vorlesungen und den eigenen Veranstaltungen/blogs. Machst Du denen (wer auch immer konkret gemeint ist) nun zum Vorwurf, dass sie ihre eigenen kleinen Räume dominieren, oder was genau ist Dein Punkt?</p>
<p>Hier zeigt sich, dass verallgemeinernde Rede gegenüber einem so komplexen Phänomen wie der Antifa- oder gar der linksradikalen Szene nicht weiterführen, wie ich in meinen früheren postings kritisiert habe. Wenn Dich der Kram so aufregt, dass Du darüber postest, wird Dir doch neben einer Anekdote von Anno-Tobak und einem ebenfalls wenig aussagekräftigen link zu einem Hegel schwingenden Gegner von angeblicher &#8220;Rassismus-Riecherei&#8221; wohl noch mehr einfallen, was an dieser Stelle zur Exemplifizierung dienen könnte.  </p>
<p>Du schreibst weiter:</p>
<p>&#8220;Genauso verhält es sich mit einem &#8220;Antifaschismus&#8221;, der es tatsächlich verbieten will, Verbrechen des Staates Israel &#8220;Verbrechen&#8221; zu nennen. Ich bin zwar nach wie vor der Ansicht, dass man als Deutscher dazu einfach die Klappe halten sollte, aber die Speerspitze der Antisemitismuspraxis sucht und findet ihn überall, wo er nicht ist, um damit unmittelbar jedem Faschisten ein Beispiel dafür zu geben, wie &#8216;die Wahrheit von Linken unterdrückt&#8217; wird.&#8221;</p>
<p>Wer ist diese (aus Antifas bestehende?) &#8220;Speerspitze&#8221; und wo genau ist denn dieses &#8220;überall&#8221;, wo sie Antisemitismus finden? Die Verwendung der unbestimmtesten möglichen Form macht ratlos. Sprechen wir über eine große, sozialwissenschaftlich immer wieder erhobene Teilmenge der deutschen Bevölkerung, doch eher Herrn Augstein, oder über die aggressiv &#8220;antizionistischen&#8221; geistigen Nachfahren von Böse und Kuhlmann in der Linken? Wenn die Genannten das &#8220;Überall&#8221; sind, so sind sie allerdings Antisemiten.</p>
<p>Weiter im Text:</p>
<p>&#8220;Das Niveau solcher Schlagabtausche schreit geradezu nach einer Plattform wie Twitter, denn schon die Fähigkeit Nebensätze zu bilden zerstört den nötigen Mangel an Differenzierung. 140 Zeichen sind nicht viel, wenn zehn Prozent schon für Ausrufungszeichen draufgehen.&#8221;</p>
<p>Hier tust Du so, als handele es sich bei den Twitter benutzenden &#8220;Speerspitzen der Antisemitismuspraxis&#8221; um Leute, die zu Differenzierungen nicht in der Lage sind &#8211; ohne eine einzige twitter- Botschaft dieses Kalibers zu zitieren, zu verlinken oder zu belegen, warum bestimmte Urteile aus dem &#8220;selbstgezimmerten Moralkodex&#8221; von ungenannten AntifaschistInnen gegenüber dem &#8220;überall&#8221; falsch sind.</p>
<p>Klar gibt es da Leute, die aus der Hüfte schießen, und es scheint mir plausibel, in der völligen Identifizierung mit dem Staat Israel eine Projektion des eigenen Bedürfnisses nach Schuldlosigkeit und einem &#8220;guten Kollektiv&#8221; zu sehen &#8211; aber das kann man auch anhand von Belegen aufzeigen, und es bleibt die Frage, wie viele der von Dir gar nicht erst genannten Antifa- Gruppen oder Individuen diesen Grad an Kompensation tatsächlich erreichen. Es gibt sie, aber sie sind inzwischen eine kleine Minderheit in der linksradikalen Szene, soweit ich diese überblicke.</p>
<p>Der ärgerliche Schluß:</p>
<p>&#8220;Diese Charge der Antifaschisten und Anttifaschiteninnenxe besetzt einen Begriff, dessen Bedeutung keineswegs leer sein müsste, im Gegenteil! Faschismus ist. Wo suche ich danach, wenn ich ihn suche? Da fange ich doch mit dem in Reinform an, wo echte Faschisten sich organisiert haben, Nationalsozialisten mit Parteibuch zum Beispiel. Wo sie kontinuierlich gegen Grundgesetz und Menschenrechte verstoßen, wo aus ihren Organisationen heraus rassistische Morde verübt werden, wo sie sich der staatlichen Kontrolle ebenso entziehen wie der Strafverfolgung und sich inzwischen wieder auf einen Befehlsnotstand (via fefe) berufen.</p>
<p>Na, habt ihr vielleicht eine Idee, wie ihr so etwas bekämpft, ihr Helden? Oder ist euch das zu müßig, weil solcher Widerstand nicht einmal notwendig &#8216;links&#8217; wäre?&#8221;</p>
<p>1) Wie kann Dich oder irgendwen diese &#8220;Charge der Anttifaschiteninnenxe&#8221; denn daran hindern, den Begriff selbst &#8220;zu besetzen&#8221; und so zu füllen, wie Du es für richtig hälst? Deine Behauptung läuft darauf hinaus, dass die &#8220;Speerspitze der Antisemitismuspraxis&#8221; (auf Twitter? lol!) so dominant ist, dass sie den Begriff Antifaschismus kontaminiert oder &#8220;entleert&#8221; in den Augen von irgendwem, den Du wieder nicht nennst. </p>
<p>2) AntifaschistInnen, auch antideutsche AntifachistInnen, tun alles, was von Dir als echter Antifaschismus (TM) charakterisiert wird, sie bekämpfen NPD, AfD, Die Rechte, Identitäre, Kameradschaften, völkische und andere Burschis, Salafisten etc. pp. Sie weisen seit Jahrzehnten auf die Kontinuitäten des deutschen Postfaschismus hin.</p>
<p>Dabei kommen multiple Strategien und Taktiken zum Einsatz, von öffentlichen Aufklärungsveranstaltungen, über regelmäßige Blockaden von Naziaufzügen (auch in breiten Bündnissen mit Bürgerlichen) bis hin zu direkten Aktionen verschiedenster Art. </p>
<p>Auf der letzten (sehr zeitnahen) Demo die ich besuchte, und auf der auch Antifas anwesend waren, konnten Parolen wie &#8220;Nazis morden, der Staat schaut zu/Verfassungsschutz und NSU&#8221; regelmäßig gehört werden, auch dieser Teil des fachistischen Komplexes ist inzwischen also in der Antifa bewußt.</p>
<p>Deine Ansprache, die &#8220;Helden&#8221; hätten &#8220;keine Idee&#8221; wie man sowas bekämpft, blamiert sich an der Realität der Antifa, auch der Antideutschen Antifa, jedenfalls so lange, wie Du nicht bereit bist, konkrete Gruppen oder Individuen zu nennen, sondern generalisierst.</p>
<p>Eine politisch relevante Kritik von spezifischen Antifa- Gruppen, die sich nicht in Allgemeinplätzen über im Dunkeln bleibende Ausfälle von Twitter &#8211; &#8220;Speerspitzen&#8221; ergeht, hätte in meinen Augen an ganz anderen Stellen anzusetzen &#8211; etwa bei der unbestrittenen Tatsache, dass die &#8220;Dönermord&#8221; &#8211; Serie in antifaschistischen Kreisen vor dem Auffliegen des NSU kaum Beachtung fand, und den Gründen dafür.</p>
<p>Anhand der NSU- Terrorserie zeigte sich, dass die häufig aus Kindern der Mittelschicht bestehenden Antifa- Grüppchen in der Fläche wenig Bezug zu den proletarischen oder prekarisierten Milieus haben, in denen MigrantInnen leben, die Opfer der Nazitäter wurden und sich dessen sehrwohl bewußt waren.</p>
<p>Auch ist eine systematische Staatskritik in vielen der oft sozialdemokratisch oder traditionskommunistisch geprägten Gruppen häufig nicht anzutreffen, immer wieder hört man positiven Bezug auf Gesetzgebung, Parlamente und Parteien wie PdL oder gar Jusos. </p>
<p>Allgemein mangelt es in vielen Gruppen an Klassenbewußtsein und einem an Marx geschulten Verständnis der Gesellschaft, was dann den Volleinstieg in die bürgerliche Verwertung nach Schule/Studium noch einfacher macht. </p>
<p>Dass sind alles Punkte, die in einer Antifa- und Szenekritik aufzugreifen sind, ebenso wie Machotum, Militanzfetisch und mangelndes Verständnis für die soziale Frage. Und es sind Bruchstellen, die ich für weitaus wichtiger halte als irgendeine von dir im vagen gelassene, über das Ziel hinausschiessende Antisemitismuskritik auf twitter oder in Kommentariaten liberaler blogs.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3563#comment-25713</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 May 2015 21:34:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Scheint ja heute sehr von Unlust geprägt zu sein, das hier.
Was ich meine, ist, dass es durchaus linke Reflexmenschen gibt, die hinter jeder Äußerung zu Verbrechen und Grausamkeiten, die im Dienste des Staates Israel begangen werden, Antisemitismus sehen. Das ist Schwachsinn. Das Problem liegt nun darin, dass jeder kleine Nazi wiederum darin nicht die Kritik an einem System sieht, das genau wie in der BRD und den USA für seine Interessen über Leichen geht, sondern den Juden und sich freut, weil er sich bestätigt fühlt. 
Deinen Satz verstehe ich inhaltlich und grammatikalisch nicht. Ich verstehe nicht, was diese &quot;Wiedererweckung&quot; ist und welche Verbindung mit der Kritik am &quot;jüdischen Staat&quot; da besteht. Ich hätte auch einfach &quot;nein&quot; sagen können, (bedeutet es nicht), aber ich möchte erst einmal verstehen, was du damit sagen willst.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Scheint ja heute sehr von Unlust geprägt zu sein, das hier.<br />
Was ich meine, ist, dass es durchaus linke Reflexmenschen gibt, die hinter jeder Äußerung zu Verbrechen und Grausamkeiten, die im Dienste des Staates Israel begangen werden, Antisemitismus sehen. Das ist Schwachsinn. Das Problem liegt nun darin, dass jeder kleine Nazi wiederum darin nicht die Kritik an einem System sieht, das genau wie in der BRD und den USA für seine Interessen über Leichen geht, sondern den Juden und sich freut, weil er sich bestätigt fühlt.<br />
Deinen Satz verstehe ich inhaltlich und grammatikalisch nicht. Ich verstehe nicht, was diese &#8220;Wiedererweckung&#8221; ist und welche Verbindung mit der Kritik am &#8220;jüdischen Staat&#8221; da besteht. Ich hätte auch einfach &#8220;nein&#8221; sagen können, (bedeutet es nicht), aber ich möchte erst einmal verstehen, was du damit sagen willst.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Troptard</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3563#comment-25712</link>
		<dc:creator>Troptard</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 May 2015 21:22:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vielleicht erklärst Du mal erst Deinen Satz, wie er gemeint ist: &quot;...Antifaschismus, der es verbieten will, Verbrechen des Staates Israel &quot;Verbrechen&quot; zu nennen.&quot;

Vielleicht kommen wir uns dann näher. So habe ich keine Lust darauf.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht erklärst Du mal erst Deinen Satz, wie er gemeint ist: &#8220;&#8230;Antifaschismus, der es verbieten will, Verbrechen des Staates Israel &#8220;Verbrechen&#8221; zu nennen.&#8221;</p>
<p>Vielleicht kommen wir uns dann näher. So habe ich keine Lust darauf.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3563#comment-25709</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 May 2015 20:22:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@23: Ichhabe den Satz &quot;Bedeutet das ...&quot; jetzt dreimal gelesen und verstehe ihn nicht. Vielleicht kannst du das noch einmal anders formulieren?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@23: Ichhabe den Satz &#8220;Bedeutet das &#8230;&#8221; jetzt dreimal gelesen und verstehe ihn nicht. Vielleicht kannst du das noch einmal anders formulieren?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Troptard</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3563#comment-25707</link>
		<dc:creator>Troptard</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 May 2015 20:10:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=3563#comment-25707</guid>
		<description><![CDATA[Übrigens 8.Mai in unserem kleinen 1.300 zählenden französischen Dorf. Waffenstillstand 1945! Mir kamen englische und amerikanische Jeeps mit riesigen Flaggen entgegen.

Keine alten Veteranen am Steuer, sondern junge Männer mit freundlichen Gesichtern.

Mir ging es bei dem Anblick gut. Kein Deutschland, keine Merkel, kein Schäuble, kein Gabriel und keine Nahles im Kopf, für einen kurzen Moment.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Übrigens 8.Mai in unserem kleinen 1.300 zählenden französischen Dorf. Waffenstillstand 1945! Mir kamen englische und amerikanische Jeeps mit riesigen Flaggen entgegen.</p>
<p>Keine alten Veteranen am Steuer, sondern junge Männer mit freundlichen Gesichtern.</p>
<p>Mir ging es bei dem Anblick gut. Kein Deutschland, keine Merkel, kein Schäuble, kein Gabriel und keine Nahles im Kopf, für einen kurzen Moment.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Troptard</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3563#comment-25706</link>
		<dc:creator>Troptard</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 May 2015 19:54:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=3563#comment-25706</guid>
		<description><![CDATA[Hallo flatter!

Diesen Satz von Dir finde ich ziemlich dürftig :

&quot;Genauso verhält es sich mit einem &quot;Antifaschismus&quot;, der es verbieten will, Verbrechen des Staates Israel &quot;Verbrechen&quot; zu nennen.&quot;

Bedeutet das, wenn man den deutschen Faschismus, die deutsche Volksgemeinschaft kritisiert, auch die Wiedererweckung der deutschen Volksgemeinschaft dies nur dann erlaubt ist, wenn man gleichzeitig den heutigen jüdischen Staat kritisiert.

Andererseits halte ich das auch für eine vollkommene Fehlinterpretation. Der Staat Israel wird ständig kritisiert und besonders von den sog. Linken. Wer lässt sich denn von einem Verbot da behindern?

Was diesen Linken nicht so gut gefällt ist wohl eher, dass sie sich wegen ihrer oft einseitigen Parteinahme oft dem Vorwurf aussetzen lassen müssen antisemitisch zu sein.

Ich halte diesen Vorwurf nicht für unberechtigt, zumal die Kapitalismuskritik in der Linken nicht unerheblich von einem strukturellen Antisemitismus geprägt ist.

Und wenn ich dann, wie auf Burks-Blog den Staat &quot;Israel&quot; in Anführungszeichen gesetzt sehe, dann habe ich Zweifel, wo ich mich befinde.

Also Deutschland in Anführungszeichen, das fände ich allerdings keine schlechte Idee.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo flatter!</p>
<p>Diesen Satz von Dir finde ich ziemlich dürftig :</p>
<p>&#8220;Genauso verhält es sich mit einem &#8220;Antifaschismus&#8221;, der es verbieten will, Verbrechen des Staates Israel &#8220;Verbrechen&#8221; zu nennen.&#8221;</p>
<p>Bedeutet das, wenn man den deutschen Faschismus, die deutsche Volksgemeinschaft kritisiert, auch die Wiedererweckung der deutschen Volksgemeinschaft dies nur dann erlaubt ist, wenn man gleichzeitig den heutigen jüdischen Staat kritisiert.</p>
<p>Andererseits halte ich das auch für eine vollkommene Fehlinterpretation. Der Staat Israel wird ständig kritisiert und besonders von den sog. Linken. Wer lässt sich denn von einem Verbot da behindern?</p>
<p>Was diesen Linken nicht so gut gefällt ist wohl eher, dass sie sich wegen ihrer oft einseitigen Parteinahme oft dem Vorwurf aussetzen lassen müssen antisemitisch zu sein.</p>
<p>Ich halte diesen Vorwurf nicht für unberechtigt, zumal die Kapitalismuskritik in der Linken nicht unerheblich von einem strukturellen Antisemitismus geprägt ist.</p>
<p>Und wenn ich dann, wie auf Burks-Blog den Staat &#8220;Israel&#8221; in Anführungszeichen gesetzt sehe, dann habe ich Zweifel, wo ich mich befinde.</p>
<p>Also Deutschland in Anführungszeichen, das fände ich allerdings keine schlechte Idee.</p>
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		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3563#comment-25698</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 May 2015 15:58:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich habe keine Lust, mich mit blöden Unterstellungen auseinanderzusetzen, die du dir aus dem Hut ziehst, während du entweder definitiv nicht liest, was ich schreibe oder es ignorierst. Also geh&#039; auf meinen Schrieb ein oder rede weiter mit dir selbst, du Troll.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe keine Lust, mich mit blöden Unterstellungen auseinanderzusetzen, die du dir aus dem Hut ziehst, während du entweder definitiv nicht liest, was ich schreibe oder es ignorierst. Also geh&#8217; auf meinen Schrieb ein oder rede weiter mit dir selbst, du Troll.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: SalvadorArachnor</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3563#comment-25696</link>
		<dc:creator>SalvadorArachnor</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 May 2015 15:45:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=3563#comment-25696</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe keine Lust, mich bei jedem kritischen Einwand mit billigen rhetorischen Mitteilungen a la &quot;Du kapierst meinen Text nicht, alles muss ich für Dich wiederholen&quot; anblaffen zu lassen. Entweder schreib so, dass deutlich wird wen und was Du meinst, oder lass es eben bleiben. 

Bezeichnenderweise beklagst Du gleichzeitig angebliche Mängel in der Kommunikation der von Dir mehr oder weniger anonym adressierten &quot;Antifas&quot; - da frage ich mich schon, wann Du das letzte mal in die Bahamas oder in aktuelle feministischen Texte aus der radikalen Linken geschaut hast - diesen Leuten einen geistigen Horizont und eine Politik zu unterstellen, die gut zur Länge von Twitter- Botschaften passt, ist nachgerade lächerlich, was auch immer man inhaltlich von ihnen hält. 

Wer glaubt, dass es keine Antifa braucht, die Antisemitismus, Nationalismus, Sexismus, Rassismus und andere Scheisse in der Linken bekämpft, weil die institutionellen und sozialen Vorläufer einer neuen Art des Faschismus überall handgreiflich werden, der denkt wohl auch, eine Feuerwehreinheit sei bei der Ausübung ihres Berufs nicht zu kritisieren, so sie nur guten Willens ist, auch wenn sie statt Wasser Öl auf das Feuer spritzt.

Wenn ich mir die gängisten bundesweiten Publikationen anschaue, die auch von Antifas rezipiert werden, also Konkret, Jungle World, Junge Welt, dann kann ich nirgendwo einen Mangel an Reflektion und Kommunikation über die Verschärfung staatlicher Repression im Recht sowie bei der sozialen Frage, die Aushöhlung der letzten Rechtsstandards, dem Aufkommen von Faschisten in Nadelsstreifen usw. usf. erkennen.

Es scheint mir eher so zu sein, dass Du überhaupt nicht an den Debatten teilnimmst, ausser durch passiven Konsum via twitter/facebook/whatever, Dich hier aber zum Richter über die Beteiligten, die Du bezeichnender Weise nie beim Namen nennst, aufschwingen möchtest.

Dein ganzer Text wimmelt von Allgemeinplätzen, die eingeklagte Differenzierung finde ich nirgends.

Drehen wir die Frage mal um: Willst Du mit dem was landläufig als &quot;Die Linke&quot; firmiert, also staatsgläubigen Linkssozialdemokraten, Öko- Hippies, sozialpartnerschaftlichen Gewerkschaften oder der gesammelten ML- Resterampe was gegen den bundesdeutschen Neofaschismus tun? 

Viel Erfolg.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe keine Lust, mich bei jedem kritischen Einwand mit billigen rhetorischen Mitteilungen a la &#8220;Du kapierst meinen Text nicht, alles muss ich für Dich wiederholen&#8221; anblaffen zu lassen. Entweder schreib so, dass deutlich wird wen und was Du meinst, oder lass es eben bleiben. </p>
<p>Bezeichnenderweise beklagst Du gleichzeitig angebliche Mängel in der Kommunikation der von Dir mehr oder weniger anonym adressierten &#8220;Antifas&#8221; &#8211; da frage ich mich schon, wann Du das letzte mal in die Bahamas oder in aktuelle feministischen Texte aus der radikalen Linken geschaut hast &#8211; diesen Leuten einen geistigen Horizont und eine Politik zu unterstellen, die gut zur Länge von Twitter- Botschaften passt, ist nachgerade lächerlich, was auch immer man inhaltlich von ihnen hält. </p>
<p>Wer glaubt, dass es keine Antifa braucht, die Antisemitismus, Nationalismus, Sexismus, Rassismus und andere Scheisse in der Linken bekämpft, weil die institutionellen und sozialen Vorläufer einer neuen Art des Faschismus überall handgreiflich werden, der denkt wohl auch, eine Feuerwehreinheit sei bei der Ausübung ihres Berufs nicht zu kritisieren, so sie nur guten Willens ist, auch wenn sie statt Wasser Öl auf das Feuer spritzt.</p>
<p>Wenn ich mir die gängisten bundesweiten Publikationen anschaue, die auch von Antifas rezipiert werden, also Konkret, Jungle World, Junge Welt, dann kann ich nirgendwo einen Mangel an Reflektion und Kommunikation über die Verschärfung staatlicher Repression im Recht sowie bei der sozialen Frage, die Aushöhlung der letzten Rechtsstandards, dem Aufkommen von Faschisten in Nadelsstreifen usw. usf. erkennen.</p>
<p>Es scheint mir eher so zu sein, dass Du überhaupt nicht an den Debatten teilnimmst, ausser durch passiven Konsum via twitter/facebook/whatever, Dich hier aber zum Richter über die Beteiligten, die Du bezeichnender Weise nie beim Namen nennst, aufschwingen möchtest.</p>
<p>Dein ganzer Text wimmelt von Allgemeinplätzen, die eingeklagte Differenzierung finde ich nirgends.</p>
<p>Drehen wir die Frage mal um: Willst Du mit dem was landläufig als &#8220;Die Linke&#8221; firmiert, also staatsgläubigen Linkssozialdemokraten, Öko- Hippies, sozialpartnerschaftlichen Gewerkschaften oder der gesammelten ML- Resterampe was gegen den bundesdeutschen Neofaschismus tun? </p>
<p>Viel Erfolg.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: osch@d</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3563#comment-25692</link>
		<dc:creator>osch@d</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 May 2015 14:09:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=3563#comment-25692</guid>
		<description><![CDATA[PS: aber vielleicht ist dein Gedanke nicht so verkehrt sich fremden Angelegenheiten, je fremder sie sind, sich weniger Verantwortung selbst dafür aufzuerlegen.

Das müsste man dann aber analog dann zu China, Russland, USA usw. auch ähnlich behandeln. Wenn man das unterscheidet, würde ich fragen wollen, warum.

Man sieht, ich bin ganz klar 2 verschiedener Meinungen. :-P]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>PS: aber vielleicht ist dein Gedanke nicht so verkehrt sich fremden Angelegenheiten, je fremder sie sind, sich weniger Verantwortung selbst dafür aufzuerlegen.</p>
<p>Das müsste man dann aber analog dann zu China, Russland, USA usw. auch ähnlich behandeln. Wenn man das unterscheidet, würde ich fragen wollen, warum.</p>
<p>Man sieht, ich bin ganz klar 2 verschiedener Meinungen. :-P</p>
]]></content:encoded>
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