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	<title>Kommentare zu: re:ohne mich</title>
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	<description>Keine Herren, keine Sklaven!</description>
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		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3545#comment-25615</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2015 11:01:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ah ja, das ist ein Punkt. Muss ich erst mal drüber sitzen ;-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ah ja, das ist ein Punkt. Muss ich erst mal drüber sitzen ;-)</p>
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		<title>Von: FelixK</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3545#comment-25613</link>
		<dc:creator>FelixK</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2015 10:48:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wurde auch Zeit, dass hier endlich mal über Körperteile gesprochen wird. 

Mit Arsch hochkriegen meine ich in dem Fall, irgendwas zu tun, was der eigenen politischen Haltung entspricht. Mich nervt immer, dass so wenige sich über Dinge merklich aufregen, die so abgehen, und dass so wenige sich politisch engagieren. Selbst mache ich aber halt auch nichts, außer ab und an im persönlichen Gespräch mit Freunden und Bekannten meine Meinung zu äußern. Es geht mir letztlich zu gut und die massiven Probleme, die ich sehe, sind zu abstrakt, betreffen mich (noch) nicht direkt genug. Das geht damit einher, dass ich mangels Masse an Menschen, die sich einsetzen, nicht das Gefühl habe, dass sich ernsthaft was ändern könnte (aber da beißt sich die Katze natürlich in den Schwanz).
Darin, selber nichts zu tun, werde ich bei meinen seltenen Ausflügen in linkes Umfeld bestätigt, weil es da immer Strukturen (bzw. eben keine gibt) mit denen man im Normalfall nie irgendwas erreichen wird. Ich hatte das glaube ich damals im Zusammenhang mit dem Bloggertreffen schon mal hier erwähnt: wenn da bei einer Podiumsdiskussion einige Leute auf einer Bühne sitzen, von denen die meisten meiner Einschätzung nach was vernünftiges zu sagen hätten, dann aber der Moderator (so meine Interpretation) nicht moderiert, weil er der Meinung ist, dass er nicht zu viel eingreifen darf, weil das ja zu viel Steuerung ist, dann quatscht nachher jeder irgendwie daher, aber es entsteht kein irgendwie gewinnbringendes Gespräch. Wenn dann noch irgendjemandem auffällt, dass ja gar keine Frau auf der Bühne ist und dann irgendeine Frau mit auf die Bühne muss, die dann erst gar nichts sagt und dann irgendwann aber doch und aufgrund der Weitschweifigkeit bei gleichzeitiger Inhaltsleere wünscht man sich dann, sie hätte doch weiter geschwiegen, dann haben wir zwar alle unsere Prinzipien (die ja nicht verkehrt sind) befolgt und jeder durfte jederzeit alles sagen, was ihm/ihr gerade einfiel, aber leider nichts gewonnen, sondern nur die Zeit aller Beteiligten verschwendet. Ich meine dir damals angesehen zu haben, dass du von der Podiumsdiskussion ähnlich begeistert warst, wie ich.

Für mich Ähnliches habe ich bei meiner Beteiligung am Rettungsversuch eines autonomen Kulturzentrums erlebt. Da wurde dann eine Versammlung abgehalten, in der es darum ging, wie man mittels kostenlosem Arbeitseinsatz Vieler den Laden, der fast pleite war, retten könnte (man kann natürlich unterschiedlicher Ansicht sein, ob ein alternativer Laden, der aber mit bezahltem Personal wie jeder andere funktioniert, wirklich so alternativ ist, aber der Laden hob sich doch deutlich von sonstigen in der Stadt ab). Selbstverständlich hat niemand die Versammlung geleitet, es hat also jeder geredet, dem es gerade einfiel. Das führte dann dazu, dass auf einem Treffen, in dem es um das Überleben des Ladens ging, eine halbe Stunde darüber diskutiert wurde, dass doch die Gay-Disco aber im Gegensatz zu den anderen Veranstaltungen eine Garderobe bräuchte. Drei Monate später war der Laden dann pleite.

Das sind zwei Beispiele. Neben dem grundsätzlichen Problem, das man mit progressiven Haltungen sowieso immer gegenüber konservativen hat (auf &quot;alles soll so bleiben wie es ist&quot; hat man sich schneller geeinigt als darauf, was denn wie zu ändern wäre) führen solche Prinzipien dazu, so grundsätzlich richtig sie sind, dass man es nicht mal schafft, vernünftig über ein Thema zu diskutieren, geschweige denn, sich irgendwie schlagkräftig zu organisieren.

Und da ich so schlau bin, das zu erkennen, bleibe ich schön auf meinem Arsch (Nähe Schambein) sitzen und weiß aber immerhin alles besser.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wurde auch Zeit, dass hier endlich mal über Körperteile gesprochen wird. </p>
<p>Mit Arsch hochkriegen meine ich in dem Fall, irgendwas zu tun, was der eigenen politischen Haltung entspricht. Mich nervt immer, dass so wenige sich über Dinge merklich aufregen, die so abgehen, und dass so wenige sich politisch engagieren. Selbst mache ich aber halt auch nichts, außer ab und an im persönlichen Gespräch mit Freunden und Bekannten meine Meinung zu äußern. Es geht mir letztlich zu gut und die massiven Probleme, die ich sehe, sind zu abstrakt, betreffen mich (noch) nicht direkt genug. Das geht damit einher, dass ich mangels Masse an Menschen, die sich einsetzen, nicht das Gefühl habe, dass sich ernsthaft was ändern könnte (aber da beißt sich die Katze natürlich in den Schwanz).<br />
Darin, selber nichts zu tun, werde ich bei meinen seltenen Ausflügen in linkes Umfeld bestätigt, weil es da immer Strukturen (bzw. eben keine gibt) mit denen man im Normalfall nie irgendwas erreichen wird. Ich hatte das glaube ich damals im Zusammenhang mit dem Bloggertreffen schon mal hier erwähnt: wenn da bei einer Podiumsdiskussion einige Leute auf einer Bühne sitzen, von denen die meisten meiner Einschätzung nach was vernünftiges zu sagen hätten, dann aber der Moderator (so meine Interpretation) nicht moderiert, weil er der Meinung ist, dass er nicht zu viel eingreifen darf, weil das ja zu viel Steuerung ist, dann quatscht nachher jeder irgendwie daher, aber es entsteht kein irgendwie gewinnbringendes Gespräch. Wenn dann noch irgendjemandem auffällt, dass ja gar keine Frau auf der Bühne ist und dann irgendeine Frau mit auf die Bühne muss, die dann erst gar nichts sagt und dann irgendwann aber doch und aufgrund der Weitschweifigkeit bei gleichzeitiger Inhaltsleere wünscht man sich dann, sie hätte doch weiter geschwiegen, dann haben wir zwar alle unsere Prinzipien (die ja nicht verkehrt sind) befolgt und jeder durfte jederzeit alles sagen, was ihm/ihr gerade einfiel, aber leider nichts gewonnen, sondern nur die Zeit aller Beteiligten verschwendet. Ich meine dir damals angesehen zu haben, dass du von der Podiumsdiskussion ähnlich begeistert warst, wie ich.</p>
<p>Für mich Ähnliches habe ich bei meiner Beteiligung am Rettungsversuch eines autonomen Kulturzentrums erlebt. Da wurde dann eine Versammlung abgehalten, in der es darum ging, wie man mittels kostenlosem Arbeitseinsatz Vieler den Laden, der fast pleite war, retten könnte (man kann natürlich unterschiedlicher Ansicht sein, ob ein alternativer Laden, der aber mit bezahltem Personal wie jeder andere funktioniert, wirklich so alternativ ist, aber der Laden hob sich doch deutlich von sonstigen in der Stadt ab). Selbstverständlich hat niemand die Versammlung geleitet, es hat also jeder geredet, dem es gerade einfiel. Das führte dann dazu, dass auf einem Treffen, in dem es um das Überleben des Ladens ging, eine halbe Stunde darüber diskutiert wurde, dass doch die Gay-Disco aber im Gegensatz zu den anderen Veranstaltungen eine Garderobe bräuchte. Drei Monate später war der Laden dann pleite.</p>
<p>Das sind zwei Beispiele. Neben dem grundsätzlichen Problem, das man mit progressiven Haltungen sowieso immer gegenüber konservativen hat (auf &#8220;alles soll so bleiben wie es ist&#8221; hat man sich schneller geeinigt als darauf, was denn wie zu ändern wäre) führen solche Prinzipien dazu, so grundsätzlich richtig sie sind, dass man es nicht mal schafft, vernünftig über ein Thema zu diskutieren, geschweige denn, sich irgendwie schlagkräftig zu organisieren.</p>
<p>Und da ich so schlau bin, das zu erkennen, bleibe ich schön auf meinem Arsch (Nähe Schambein) sitzen und weiß aber immerhin alles besser.</p>
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		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3545#comment-25612</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2015 10:27:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@FelixK: Definiere &quot;Arsch hochkriegen&quot;, dann lernen wir noch etwas über ein anderes Körperteil.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@FelixK: Definiere &#8220;Arsch hochkriegen&#8221;, dann lernen wir noch etwas über ein anderes Körperteil.</p>
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		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3545#comment-25611</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2015 10:26:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@oblomow: Haben wir hier immerhin etwas über das Schambein gelernt. 1:0 für die Zurückgebliebenen ;-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@oblomow: Haben wir hier immerhin etwas über das Schambein gelernt. 1:0 für die Zurückgebliebenen ;-)</p>
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		<title>Von: FelixK</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3545#comment-25609</link>
		<dc:creator>FelixK</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2015 09:54:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ach ja, dieses Bloggertreffen vor ein paar Jahren...ich muss sagen, dass ich das reichlich desillusionierend fand. Ich würde mich selber als links bezeichnen, mein Umfeld würde ich eher nicht so nennen. Aber jedes Mal, wenn ich mich mal kurzzeitig in ein linkes Umfeld begebe geht mir so viel auf den Sack, dass ich darauf auch wieder keinen Bock habe. Vor allem wird mir dann wieder schlagartig klar, warum linke Positionen sich nie dauerhaft durchsetzen werden. Da ich es aber auch eigentlich ganz bequem finde, einfach immer so ein bisschen dagegen zu sein, ist das eigentlich ganz angenehm, das so zu empfinden. Es bewahrt einen davor, irgendwie mal selbst den Arsch hochkriegen zu müssen. Geht ja eh nichts.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach ja, dieses Bloggertreffen vor ein paar Jahren&#8230;ich muss sagen, dass ich das reichlich desillusionierend fand. Ich würde mich selber als links bezeichnen, mein Umfeld würde ich eher nicht so nennen. Aber jedes Mal, wenn ich mich mal kurzzeitig in ein linkes Umfeld begebe geht mir so viel auf den Sack, dass ich darauf auch wieder keinen Bock habe. Vor allem wird mir dann wieder schlagartig klar, warum linke Positionen sich nie dauerhaft durchsetzen werden. Da ich es aber auch eigentlich ganz bequem finde, einfach immer so ein bisschen dagegen zu sein, ist das eigentlich ganz angenehm, das so zu empfinden. Es bewahrt einen davor, irgendwie mal selbst den Arsch hochkriegen zu müssen. Geht ja eh nichts.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: oblomow</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3545#comment-25608</link>
		<dc:creator>oblomow</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2015 09:52:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Jetzt hast du mich aufmerksam gemacht - deine frage: 

&quot;Was lerne ich denn auf der re:pubica? Was?&quot;

Vielleicht &lt;a href=&quot;http://flexikon.doccheck.com/de/Regio_pubica&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;dass&lt;/a&gt; es sich um eine `fremdschamregion´ handeln könnte? - Sorry, ich konnte jetzt nicht widerstehen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt hast du mich aufmerksam gemacht &#8211; deine frage: </p>
<p>&#8220;Was lerne ich denn auf der re:pubica? Was?&#8221;</p>
<p>Vielleicht <a href="http://flexikon.doccheck.com/de/Regio_pubica" rel="nofollow">dass</a> es sich um eine `fremdschamregion´ handeln könnte? &#8211; Sorry, ich konnte jetzt nicht widerstehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3545#comment-25607</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2015 09:13:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mal so anbei: Der Artikel endet ja mit einer Frage. Scheint, als gebe es keine sinnstiftende Antwort darauf.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mal so anbei: Der Artikel endet ja mit einer Frage. Scheint, als gebe es keine sinnstiftende Antwort darauf.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3545#comment-25605</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2015 08:32:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Umdenker: Lobo ist Sozialdemokrat. Bei anderen könnte ich jetzt sagen: Weil es deppert ist nicht nach Wasser zu suchen, wenn alles zu nass ist. Bei denen muss ich das nur feststellen, denn die dürfen gar nicht das böse K-Wort sagen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Umdenker: Lobo ist Sozialdemokrat. Bei anderen könnte ich jetzt sagen: Weil es deppert ist nicht nach Wasser zu suchen, wenn alles zu nass ist. Bei denen muss ich das nur feststellen, denn die dürfen gar nicht das böse K-Wort sagen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Vogel</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3545#comment-25600</link>
		<dc:creator>Vogel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2015 07:10:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&lt;i&gt;&quot; Die Kräfte, die dafür zur Verfügung stehen, sind noch zu gering. Das zu ändern, kann und darf nicht nur das Anliegen von ein paar Aufrechten ‘aus dem Netz’ sein.&quot;&lt;/i&gt; Gottseidank hat sich das geändert. ;-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>&#8221; Die Kräfte, die dafür zur Verfügung stehen, sind noch zu gering. Das zu ändern, kann und darf nicht nur das Anliegen von ein paar Aufrechten ‘aus dem Netz’ sein.&#8221;</i> Gottseidank hat sich das geändert. ;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Umdenker</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3545#comment-25599</link>
		<dc:creator>Umdenker</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2015 06:55:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Als ich vor Jahren begonnen habe deinen Blog zu lesen mochte ich besonders den hohen Grad an Deduktion sowie gute Faktenrecherche. Ich weiss nicht ob es Frust oder Arroganz ist, aber in letzter Zeit werden deine Artikel und Kommentare in diesem Bezug schwächer. Habe mir den Spiegel Artikel aus #11 durchgelesen und so sehr ich kein Fan von Lobo bin, ich finde nichts fundamental falsches an seinen Aussagen, zumal eine stärkere Differenziertheit und Tiefe in der Kürze auch kaum möglich ist.

Klar, er kann es bestimmt mit Kapitalismus in Verbindung bringen aber wozu (zudem hat er das in meinen Augen schon getan, siehe den Absatz über die Ursachen von Terrorismus, wobei das mit IS und Irak doch bisschen zu unpräzise ist)? Es gab, gibt und wird auch höchstwahrscheinlich ohne Kapitalismus Überwachung sowie Spionage geben. Einzig kann ich ihm vorwerfen, dass er nichts davon erwähnt, dass die Sicherheitsgesetze dem Machterhalt, also quasi auch gegen das eigene Volk gerichtet sind und solche Befugnisse in der Vergangenheit oft der Beginn eines Prozesses waren, welche in Staatsterrorismus mündeten.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich vor Jahren begonnen habe deinen Blog zu lesen mochte ich besonders den hohen Grad an Deduktion sowie gute Faktenrecherche. Ich weiss nicht ob es Frust oder Arroganz ist, aber in letzter Zeit werden deine Artikel und Kommentare in diesem Bezug schwächer. Habe mir den Spiegel Artikel aus #11 durchgelesen und so sehr ich kein Fan von Lobo bin, ich finde nichts fundamental falsches an seinen Aussagen, zumal eine stärkere Differenziertheit und Tiefe in der Kürze auch kaum möglich ist.</p>
<p>Klar, er kann es bestimmt mit Kapitalismus in Verbindung bringen aber wozu (zudem hat er das in meinen Augen schon getan, siehe den Absatz über die Ursachen von Terrorismus, wobei das mit IS und Irak doch bisschen zu unpräzise ist)? Es gab, gibt und wird auch höchstwahrscheinlich ohne Kapitalismus Überwachung sowie Spionage geben. Einzig kann ich ihm vorwerfen, dass er nichts davon erwähnt, dass die Sicherheitsgesetze dem Machterhalt, also quasi auch gegen das eigene Volk gerichtet sind und solche Befugnisse in der Vergangenheit oft der Beginn eines Prozesses waren, welche in Staatsterrorismus mündeten.</p>
]]></content:encoded>
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