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	<title>Kommentare zu: &#8216;Game of Thrones&#8217; geleakt</title>
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	<description>Keine Herren, keine Sklaven!</description>
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		<title>Von: Mordred</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3367#comment-24824</link>
		<dc:creator>Mordred</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2015 13:48:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Peinhart meint:
April 16th, 2015 at 16:53 &quot;Und wie, meinst du, macht zB Apple die Preise...?&quot;
da gibt es immerhin noch eine reale produktion, d.h. für jedes weitere telefon wird noch etwas getan. sie haben also u.a. noch produktionskosten. bei ner folge got ist das nicht der fall. 

oblomow meint:
April 16th, 2015 at 17:08&quot;
Kapital kennt keine moral, wie also kann der kapitalismus &quot;in diesem kontext&quot;, und in welch anderem auch immer, versagen, es sei denn, er versa(e)gt (sich) als produktionsverhältnis/gesellschaftliches verhältnis in toto?&quot;
dann formuliere ich es genauer: der kapitalismus im engeren sinne als form des wirtschaftens mit produktivität, wachstum, investition, kosten etc. ist hier absolut sinnlos. es gibt nichts mehr zum reininvestieren um die ausbringungsmenge zu erhöhen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peinhart meint:<br />
April 16th, 2015 at 16:53 &#8220;Und wie, meinst du, macht zB Apple die Preise&#8230;?&#8221;<br />
da gibt es immerhin noch eine reale produktion, d.h. für jedes weitere telefon wird noch etwas getan. sie haben also u.a. noch produktionskosten. bei ner folge got ist das nicht der fall. </p>
<p>oblomow meint:<br />
April 16th, 2015 at 17:08&#8243;<br />
Kapital kennt keine moral, wie also kann der kapitalismus &#8220;in diesem kontext&#8221;, und in welch anderem auch immer, versagen, es sei denn, er versa(e)gt (sich) als produktionsverhältnis/gesellschaftliches verhältnis in toto?&#8221;<br />
dann formuliere ich es genauer: der kapitalismus im engeren sinne als form des wirtschaftens mit produktivität, wachstum, investition, kosten etc. ist hier absolut sinnlos. es gibt nichts mehr zum reininvestieren um die ausbringungsmenge zu erhöhen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: oblomow</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3367#comment-24742</link>
		<dc:creator>oblomow</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2015 15:46:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nicht nur der verleger kann mäzen sein, wenn er sich&#039;s als krämer leisten kann und als &quot;kulturbeflissener&quot; oder aus edelsten motiven heraus sich und anderen gönnen will - keine frage.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur der verleger kann mäzen sein, wenn er sich&#8217;s als krämer leisten kann und als &#8220;kulturbeflissener&#8221; oder aus edelsten motiven heraus sich und anderen gönnen will &#8211; keine frage.</p>
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		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3367#comment-24741</link>
		<dc:creator>Peinhart</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2015 15:36:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Da kann einer aus den edelsten Motiven Verleger von guten Büchern sein wollen - er muss zuallererst, als conditio sine qua non, darauf achten, dass &#039;die Zahlen stimmen&#039;. Der &#039;stumme Zwang&#039; überlagert alles. Dennoch kann durchaus ein Krämer auch Mäzen sein - aber eben nur, wenn er dabei Krämer bleibt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da kann einer aus den edelsten Motiven Verleger von guten Büchern sein wollen &#8211; er muss zuallererst, als conditio sine qua non, darauf achten, dass &#8216;die Zahlen stimmen&#8217;. Der &#8216;stumme Zwang&#8217; überlagert alles. Dennoch kann durchaus ein Krämer auch Mäzen sein &#8211; aber eben nur, wenn er dabei Krämer bleibt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: oblomow</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3367#comment-24740</link>
		<dc:creator>oblomow</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2015 15:08:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kapital kennt keine moral, wie also kann der kapitalismus &quot;in diesem kontext&quot;, und in welch anderem auch immer, versagen, es sei denn, er versa(e)gt (sich) als produktionsverhältnis/gesellschaftliches verhältnis in toto? 

Wie schrieb der geld vorschießende, kapitalverzinsung erwartende verleger Georg Joachim Göschen (verleger, sic, geschäft, nix kultur, wiewohl an solcher auch interessiert, solche als vehikel für ein mögliches geschäft sehend/erkennend, kollateralkulturverbreitung quasi) im jahr 1802, als sich ein kapitalistisch verfasster buchmarkt mit ausprägungen, wie wir sie heute noch kennen, bei aller beschränktheit des marktes, auch in &quot;Deutschland&quot; weitgehend herausgebildet hatte: 

&quot;Ob ein Goethe das Buch geschrieben hat, ob es die höchste Geisteskraft erfordert hat, darauf kann ich als Kaufmann keine Rücksicht nehmen: ein Krämer kann kein Mäzen sein.&quot;

Heute wird selbst der schriftsteller zum krämer, oder muss es werden, wenn das konsumierende publikum die gelegenheit qua verkaufszahlen/=erfolg eröffnet und er nicht nur lohnschreiber ist oder prekär existiert (und gerade dann). Von dem fundamentalen wandel, der sich auf dem literarischen markt/buchmarkt abzuzeichnen beginnt, mag ich gar nicht sprechen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kapital kennt keine moral, wie also kann der kapitalismus &#8220;in diesem kontext&#8221;, und in welch anderem auch immer, versagen, es sei denn, er versa(e)gt (sich) als produktionsverhältnis/gesellschaftliches verhältnis in toto? </p>
<p>Wie schrieb der geld vorschießende, kapitalverzinsung erwartende verleger Georg Joachim Göschen (verleger, sic, geschäft, nix kultur, wiewohl an solcher auch interessiert, solche als vehikel für ein mögliches geschäft sehend/erkennend, kollateralkulturverbreitung quasi) im jahr 1802, als sich ein kapitalistisch verfasster buchmarkt mit ausprägungen, wie wir sie heute noch kennen, bei aller beschränktheit des marktes, auch in &#8220;Deutschland&#8221; weitgehend herausgebildet hatte: </p>
<p>&#8220;Ob ein Goethe das Buch geschrieben hat, ob es die höchste Geisteskraft erfordert hat, darauf kann ich als Kaufmann keine Rücksicht nehmen: ein Krämer kann kein Mäzen sein.&#8221;</p>
<p>Heute wird selbst der schriftsteller zum krämer, oder muss es werden, wenn das konsumierende publikum die gelegenheit qua verkaufszahlen/=erfolg eröffnet und er nicht nur lohnschreiber ist oder prekär existiert (und gerade dann). Von dem fundamentalen wandel, der sich auf dem literarischen markt/buchmarkt abzuzeichnen beginnt, mag ich gar nicht sprechen.</p>
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		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3367#comment-24739</link>
		<dc:creator>Peinhart</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2015 14:53:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Und wie, meinst du, macht zB Apple die Preise...?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und wie, meinst du, macht zB Apple die Preise&#8230;?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mordred</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3367#comment-24738</link>
		<dc:creator>Mordred</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2015 13:50:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[auch wenn ich den kapitalismus nicht kategorisch ablehne, muss ich sagen, dass er in diesem kontext versagt. 
rechteverwertung bzgl. audio/video/schriftsätze ist als geschäftsmodell einfach nicht sinnig. so einrichtungen wie die gema dürften eigentlich nur für diejenigen künstler arbeiten bzw. denen kohle zuschanzen, welche sich finanziell nicht über wasser halten können. 
wenn kosten/gewinn/umsatz vordefiniert erreicht worden sind, ist jeder € mehr an einnahmen nahezu brutto wie netto (von verschwindend geringen materialkosten zb für ne cd abgesehen). es wird nix mehr produziert, sondern nur noch abkassiert. und das abkassierte geht nur an den rechteinhaber. preise? aus inhabersicht völlig latte. der muss nur gucken, bei welchem preis der meiste umsatz gefahren wird und gut is.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>auch wenn ich den kapitalismus nicht kategorisch ablehne, muss ich sagen, dass er in diesem kontext versagt.<br />
rechteverwertung bzgl. audio/video/schriftsätze ist als geschäftsmodell einfach nicht sinnig. so einrichtungen wie die gema dürften eigentlich nur für diejenigen künstler arbeiten bzw. denen kohle zuschanzen, welche sich finanziell nicht über wasser halten können.<br />
wenn kosten/gewinn/umsatz vordefiniert erreicht worden sind, ist jeder € mehr an einnahmen nahezu brutto wie netto (von verschwindend geringen materialkosten zb für ne cd abgesehen). es wird nix mehr produziert, sondern nur noch abkassiert. und das abkassierte geht nur an den rechteinhaber. preise? aus inhabersicht völlig latte. der muss nur gucken, bei welchem preis der meiste umsatz gefahren wird und gut is.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3367#comment-24666</link>
		<dc:creator>Peinhart</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2015 06:47:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[OT - Schöne Synthese der letzten beiden Themen: &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/artikel/44/44653/1.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Konsumterror reversed&lt;/a&gt;. Und auch hier bleiben die Produktionsbedingungen hübsch außen vor. &#039;Die Gesellschaft&#039; weiß nur, dass sie &#039;ein Recht darauf hat&#039;, dass &#039;Bedürftigkeit beendet&#039; wird, dass nichts und niemand das Recht hat, von fremder Arbeit zu leben. Komisch irgendwie...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>OT &#8211; Schöne Synthese der letzten beiden Themen: <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/44/44653/1.html" rel="nofollow">Konsumterror reversed</a>. Und auch hier bleiben die Produktionsbedingungen hübsch außen vor. &#8216;Die Gesellschaft&#8217; weiß nur, dass sie &#8216;ein Recht darauf hat&#8217;, dass &#8216;Bedürftigkeit beendet&#8217; wird, dass nichts und niemand das Recht hat, von fremder Arbeit zu leben. Komisch irgendwie&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: eb</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3367#comment-24661</link>
		<dc:creator>eb</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2015 05:48:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die olle Frage des Dings des &quot;warums&quot;, - zwischen authentischer Überzeugung und eben Funktionalität, ist eigentlich ein schöner Indikator für einen generellen Zustand. Eigentlich eine ziemlich alte Kernfrage in der Kunst, (naja, zumindest das was sich da so schön und bildend nennt und jetzt in Auktionshallen rum gammelt) speziell aber zwischen Kunst und Werbung. Erstere erhebt den Anspruch der Unfunktionalität und letztere ist funktional. Das geht bis zu der Frage an der Decke der Halle, ob Kunst nun eine mit-gestaltente Kraft der Gesellschaft, - oder einfach nur ihre Deko ist, - und bei den Künstlern dann an der fiesen Frage endet, ob die darüber jetzt Werbung für sich oder für die Kunst machen. Natürlich geht das oft ineinander über, - ist in diesem Markt, aber wohl schwer in Richtung, zudem noch extrem wettbewerbsschwangerer Produktion fürs gelangweilte &quot;funktionale&quot; Konsumententum abgedriftet. Und ich wüsste jetzt nicht, wo ich diese animierte Spielerei mit dem &quot;funktionalen&quot; endlosen Aneinanderreihen der Königsstühle der Klischees, - anders hin machen könnte, als ebenfalls ein wenig arg konzentriert in diese Richtung. Ich hab da jetzt nix gelesen von den Büchern, aber wenn der verfilmte Inhalt annähernd deckungsgleich ist, riechen auch die für mich bereits schon schwer nach quantitativem &quot;funktionalem&quot; Nachfrage-Abgleich eines potentiellen Interessenspektrums tatsächlich im Sinne der &quot;funktionierenden&quot; Serienjunkies. (Ich hatte zwischendurch mal wieder Fernsehen geschaut, - und schlechte Werbung für Fortsetzungen, geht auch an mir nicht vorbei.)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die olle Frage des Dings des &#8220;warums&#8221;, &#8211; zwischen authentischer Überzeugung und eben Funktionalität, ist eigentlich ein schöner Indikator für einen generellen Zustand. Eigentlich eine ziemlich alte Kernfrage in der Kunst, (naja, zumindest das was sich da so schön und bildend nennt und jetzt in Auktionshallen rum gammelt) speziell aber zwischen Kunst und Werbung. Erstere erhebt den Anspruch der Unfunktionalität und letztere ist funktional. Das geht bis zu der Frage an der Decke der Halle, ob Kunst nun eine mit-gestaltente Kraft der Gesellschaft, &#8211; oder einfach nur ihre Deko ist, &#8211; und bei den Künstlern dann an der fiesen Frage endet, ob die darüber jetzt Werbung für sich oder für die Kunst machen. Natürlich geht das oft ineinander über, &#8211; ist in diesem Markt, aber wohl schwer in Richtung, zudem noch extrem wettbewerbsschwangerer Produktion fürs gelangweilte &#8220;funktionale&#8221; Konsumententum abgedriftet. Und ich wüsste jetzt nicht, wo ich diese animierte Spielerei mit dem &#8220;funktionalen&#8221; endlosen Aneinanderreihen der Königsstühle der Klischees, &#8211; anders hin machen könnte, als ebenfalls ein wenig arg konzentriert in diese Richtung. Ich hab da jetzt nix gelesen von den Büchern, aber wenn der verfilmte Inhalt annähernd deckungsgleich ist, riechen auch die für mich bereits schon schwer nach quantitativem &#8220;funktionalem&#8221; Nachfrage-Abgleich eines potentiellen Interessenspektrums tatsächlich im Sinne der &#8220;funktionierenden&#8221; Serienjunkies. (Ich hatte zwischendurch mal wieder Fernsehen geschaut, &#8211; und schlechte Werbung für Fortsetzungen, geht auch an mir nicht vorbei.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3367#comment-24635</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2015 22:43:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Frage ist: Wo gehst du auf die Produktionsbedingungen ein? Ich rede nicht von einem Schreiber, der irgendwo sitzt und erzählt. Ich rede auch nicht von romantischen Vorstellungen, die unabhängig von Produktionsbedingungen wären. Die gibt es nicht. 
&quot;&lt;em&gt;Serienjunkies die alles nacheinander wegglotzen weil sie mit sich nichts mehr anderes anzufangen wissen.&lt;/em&gt;&quot; - wo kommen die denn her? Sind sie so geboren? Im übrigen bin ich dezent amüsiert, dass du als Alternative &quot;Lesen&quot; angibst, wo ich von Büchern spreche. Das ist ein Voltreffer,]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage ist: Wo gehst du auf die Produktionsbedingungen ein? Ich rede nicht von einem Schreiber, der irgendwo sitzt und erzählt. Ich rede auch nicht von romantischen Vorstellungen, die unabhängig von Produktionsbedingungen wären. Die gibt es nicht.<br />
&#8220;<em>Serienjunkies die alles nacheinander wegglotzen weil sie mit sich nichts mehr anderes anzufangen wissen.</em>&#8221; &#8211; wo kommen die denn her? Sind sie so geboren? Im übrigen bin ich dezent amüsiert, dass du als Alternative &#8220;Lesen&#8221; angibst, wo ich von Büchern spreche. Das ist ein Voltreffer,</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Seb</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=3367#comment-24634</link>
		<dc:creator>Seb</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2015 22:25:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was ist denn das &quot;Tempo eines Erzählers&quot;? Der Mann schreibt so schnell wie er schreibt, bei allen die es sich leisten können nicht von Deadlines irgendwelcher Verlage anhängig zu sein wird das recht individuell sein. Ähnliches (im Bereich Unterhaltung) wie Martin &quot;leistet&quot; sich in Deutschland Walter Moers, ist schade aber besser so als wenn er auf einmal Dreck &quot;produziert&quot; um schneller zu sein.
Kann eben nicht jeder so flott und gleichzeitig gut sein wie der kürzlich verblichene Sir Terry.

Und woher weißt Du wie das Interesse &quot;der Zuhörer&quot; gelagert ist? Es gibt bei GoT im speziellen den Teil der nur über die Serien-Adaption &quot;an den Stoff gekommen ist&quot; (die sind sicherlich ungeduldiger und vielleicht auch &quot;gieriger&quot; weil sie fürchten dass der Serie der Stoff ausgeht) und im Allgemeinen sicherlich auch Serienjunkies die alles nacheinander wegglotzen weil sie mit sich nichts mehr anderes anzufangen wissen. Das trifft aber glücklicherweise noch lange nicht auf alle &quot;Zuhörer&quot; zu. Ich habe z.B. lieber was schön Erzähltes wie &quot;Lilyhammer&quot; mit nur acht Folgen im Jahr als 500 Folgen CSI, CIS etc. pp in der gleichen Zeit. Man kann ja auch abseit des TV in Vergessenheit geratene Dinge machen wie Arbeiten, Lesen, Spazieren, Kochen, Sex uvm. und bei so gut wie jedem den ich persönlich kenne ist das ähnlich ;-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist denn das &#8220;Tempo eines Erzählers&#8221;? Der Mann schreibt so schnell wie er schreibt, bei allen die es sich leisten können nicht von Deadlines irgendwelcher Verlage anhängig zu sein wird das recht individuell sein. Ähnliches (im Bereich Unterhaltung) wie Martin &#8220;leistet&#8221; sich in Deutschland Walter Moers, ist schade aber besser so als wenn er auf einmal Dreck &#8220;produziert&#8221; um schneller zu sein.<br />
Kann eben nicht jeder so flott und gleichzeitig gut sein wie der kürzlich verblichene Sir Terry.</p>
<p>Und woher weißt Du wie das Interesse &#8220;der Zuhörer&#8221; gelagert ist? Es gibt bei GoT im speziellen den Teil der nur über die Serien-Adaption &#8220;an den Stoff gekommen ist&#8221; (die sind sicherlich ungeduldiger und vielleicht auch &#8220;gieriger&#8221; weil sie fürchten dass der Serie der Stoff ausgeht) und im Allgemeinen sicherlich auch Serienjunkies die alles nacheinander wegglotzen weil sie mit sich nichts mehr anderes anzufangen wissen. Das trifft aber glücklicherweise noch lange nicht auf alle &#8220;Zuhörer&#8221; zu. Ich habe z.B. lieber was schön Erzähltes wie &#8220;Lilyhammer&#8221; mit nur acht Folgen im Jahr als 500 Folgen CSI, CIS etc. pp in der gleichen Zeit. Man kann ja auch abseit des TV in Vergessenheit geratene Dinge machen wie Arbeiten, Lesen, Spazieren, Kochen, Sex uvm. und bei so gut wie jedem den ich persönlich kenne ist das ähnlich ;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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