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	<title>Kommentare zu: Der braune Dünger und die rote Bedrohung</title>
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	<description>Keine Herren, keine Sklaven!</description>
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		<title>Von: Aufgelesen und kommentiert 2014-11-17 - Duckhome</title>
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		<dc:creator>Aufgelesen und kommentiert 2014-11-17 - Duckhome</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2014 03:21:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[...]  [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...]  [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=2150#comment-15992</link>
		<dc:creator>R@iner</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Nov 2014 09:05:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@maguscarolus: Ich finde, es bringt überhaupt nichts, auf einer Ebene des &quot;good will&quot;, also der Gesinnung zu argumentieren.
Wenn Du z.B. einen Job als Hausmeister annimmst, dann wird vorneweg geklärt, für was Du zuständig bist und wovon Du deine Finger zu lassen hast.
Statt sich also über die moralische Verwerflichkeit persönlicher Einstellungen und/oder Handlungen zu beschweren - und da muß ich flatter völlig recht geben - sind formale Beschränkungen im Zuständigkeitsbereich brauchbarer - oder überhaupt erst brauchbar, weil nachvollziehbar und Gleichheit schaffender - zu handhaben als im Nachhinein darüber zu jammern, dass der oder die in bestimmten Zusammenhängen &quot;falsch&quot; oder &quot;egoistisch&quot; gehandelt habe. Wir sind alle nur Menschen und erweitern unseren Einflussbereich immer in Gebiete, die aus unseren Möglichkeiten heraus betrachtet schwach besetzt sind.
Glashaus - Stein - Werfen.

@Eike: &quot;Es gibt aber Hoffnung in Dresden&quot;

Ja, von den Hochwassern habe ich gehört. (scnr)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@maguscarolus: Ich finde, es bringt überhaupt nichts, auf einer Ebene des &#8220;good will&#8221;, also der Gesinnung zu argumentieren.<br />
Wenn Du z.B. einen Job als Hausmeister annimmst, dann wird vorneweg geklärt, für was Du zuständig bist und wovon Du deine Finger zu lassen hast.<br />
Statt sich also über die moralische Verwerflichkeit persönlicher Einstellungen und/oder Handlungen zu beschweren &#8211; und da muß ich flatter völlig recht geben &#8211; sind formale Beschränkungen im Zuständigkeitsbereich brauchbarer &#8211; oder überhaupt erst brauchbar, weil nachvollziehbar und Gleichheit schaffender &#8211; zu handhaben als im Nachhinein darüber zu jammern, dass der oder die in bestimmten Zusammenhängen &#8220;falsch&#8221; oder &#8220;egoistisch&#8221; gehandelt habe. Wir sind alle nur Menschen und erweitern unseren Einflussbereich immer in Gebiete, die aus unseren Möglichkeiten heraus betrachtet schwach besetzt sind.<br />
Glashaus &#8211; Stein &#8211; Werfen.</p>
<p>@Eike: &#8220;Es gibt aber Hoffnung in Dresden&#8221;</p>
<p>Ja, von den Hochwassern habe ich gehört. (scnr)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: maguscarolus</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=2150#comment-15991</link>
		<dc:creator>maguscarolus</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Nov 2014 08:03:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Weit und breit sehe ich kein Mitglied unserer politischen &quot;Eliten&quot;, bei dem auch nur ein ganz klein wenig glaubhaft wäre, dass es ihm um die öffentliche Sache geht. Es geht immer vor allem Anderen um die eigene Sache. Warum soll es mich erstaunen, dass das alte Blockflötenorchester nichts als Misstöne hervor bringt?
Dabei muss angenommen werden, dass solche Leute erst dann auffliegen, wenn sie irgend einer noch einflussreicheren &quot;Stütze der Gesellschaft&quot; in die Quere kommen. Solange still schmatzend in einer fein gepolsterten Nische einfach nur profitiert und mit ausgefahrenen Antennen jeder politisch gerade angesagte Bockmist mitgetragen wird, passiert denen nichts.
Ansonsten bietet sich als Endstation enttäuschter politischer Karrierephantasien stets irgendein brauner Morast an – der endgültige Verzicht auf jede Form demokratischer Streitkultur.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Weit und breit sehe ich kein Mitglied unserer politischen &#8220;Eliten&#8221;, bei dem auch nur ein ganz klein wenig glaubhaft wäre, dass es ihm um die öffentliche Sache geht. Es geht immer vor allem Anderen um die eigene Sache. Warum soll es mich erstaunen, dass das alte Blockflötenorchester nichts als Misstöne hervor bringt?<br />
Dabei muss angenommen werden, dass solche Leute erst dann auffliegen, wenn sie irgend einer noch einflussreicheren &#8220;Stütze der Gesellschaft&#8221; in die Quere kommen. Solange still schmatzend in einer fein gepolsterten Nische einfach nur profitiert und mit ausgefahrenen Antennen jeder politisch gerade angesagte Bockmist mitgetragen wird, passiert denen nichts.<br />
Ansonsten bietet sich als Endstation enttäuschter politischer Karrierephantasien stets irgendein brauner Morast an – der endgültige Verzicht auf jede Form demokratischer Streitkultur.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Eike</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=2150#comment-15981</link>
		<dc:creator>Eike</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Nov 2014 00:41:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ R@iner Es gibt aber Hoffnung in Dresden. Der Patzelt ist zwar eher konservativ, aber ein Erklärbär vor dem Herrn und macht derzeit ein paar Projekte zum Thema.

Das Ding in Dresden ist allerdings auch nur Zeitgeist der bedient wird, auch wenn die Rechten hier nie unterlegen sind. Die Demos werden sich ganz einfach totlaufen. Selbst wenn sie versuchen wollten, dass ganze etwas &quot;aufzupeppen&quot;. Entsprechend plakative &quot;Ausländer&quot; sind vergleichsweise rar gesät und daran wird ein Lynchmob nunmal immer scheitern. 

Bezgl.Sorben sind die Übergriffe leider nichts Neues.
Tatsächlich liegt der Hase da aber im Pfeffer, weil Urgroßopa mla deren Bauernhof gehört hat etc. Wenn man dann z. b. Dresden hinzuziehen würde um mal so einen Slavenvergleich zu spinnen, wird es ziemlich schwer da etwas zu trennen. Jedem der hier aussteigt wir auffallen, dass die Leute wirklich aussehen, wie geklont. Physiognomie, Aussehen, Kleidung und Handlungsweisen könnten ein feuchter Traum der Rechten sien, wenn man nicht mal die Bilder der siegreichen, Roten Armee hinzuziehen würde. Dann fallen bestimmte Dinge auf. Es kämpfen hier im wesentlichen degenerierte Slawen gegen kultivierte Slawen. Wie immer in solchen Situationen, hilft nur ein starker Hegemon, der aber nicht vorhanden ist.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ R@iner Es gibt aber Hoffnung in Dresden. Der Patzelt ist zwar eher konservativ, aber ein Erklärbär vor dem Herrn und macht derzeit ein paar Projekte zum Thema.</p>
<p>Das Ding in Dresden ist allerdings auch nur Zeitgeist der bedient wird, auch wenn die Rechten hier nie unterlegen sind. Die Demos werden sich ganz einfach totlaufen. Selbst wenn sie versuchen wollten, dass ganze etwas &#8220;aufzupeppen&#8221;. Entsprechend plakative &#8220;Ausländer&#8221; sind vergleichsweise rar gesät und daran wird ein Lynchmob nunmal immer scheitern. </p>
<p>Bezgl.Sorben sind die Übergriffe leider nichts Neues.<br />
Tatsächlich liegt der Hase da aber im Pfeffer, weil Urgroßopa mla deren Bauernhof gehört hat etc. Wenn man dann z. b. Dresden hinzuziehen würde um mal so einen Slavenvergleich zu spinnen, wird es ziemlich schwer da etwas zu trennen. Jedem der hier aussteigt wir auffallen, dass die Leute wirklich aussehen, wie geklont. Physiognomie, Aussehen, Kleidung und Handlungsweisen könnten ein feuchter Traum der Rechten sien, wenn man nicht mal die Bilder der siegreichen, Roten Armee hinzuziehen würde. Dann fallen bestimmte Dinge auf. Es kämpfen hier im wesentlichen degenerierte Slawen gegen kultivierte Slawen. Wie immer in solchen Situationen, hilft nur ein starker Hegemon, der aber nicht vorhanden ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: bernd_r</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=2150#comment-15980</link>
		<dc:creator>bernd_r</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Nov 2014 00:09:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@flatter #13: fahre nicht hin, weil ich eh schon da (in HH) bin. Ich war früher ein paar mal dabei, als das noch noch ne ganz kleine Veranstaltung im Eidelstedter Bürgerhaus war. In Berlin dann nicht  mehr, in HH auch nicht; kann man sich ja inzwischen alles auch im Inetz als Stream genehmigen. Es sind sicher auch diesmal etliche exzellente Beiträge zu erwarten. So werde ich mir dieses Jahr vielleicht einen Tag oder auch mehr mit für mich interessanten Themen genehmigen, um auch mal die Atmosphäre dieses inzwischen ja &quot;Monsterevents&quot; der kritischen IT-Sphäre direktemang zu erschnuppern.

Vielleicht könnte man sich aus diesem Anlaß, falls Interesse besteht, ja auch mal persönlich, sozusagen von Mensch zu Mensch - nicht nur über Telekommunikation - begegnen. Interessant wär&#039;s allemal...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@flatter #13: fahre nicht hin, weil ich eh schon da (in HH) bin. Ich war früher ein paar mal dabei, als das noch noch ne ganz kleine Veranstaltung im Eidelstedter Bürgerhaus war. In Berlin dann nicht  mehr, in HH auch nicht; kann man sich ja inzwischen alles auch im Inetz als Stream genehmigen. Es sind sicher auch diesmal etliche exzellente Beiträge zu erwarten. So werde ich mir dieses Jahr vielleicht einen Tag oder auch mehr mit für mich interessanten Themen genehmigen, um auch mal die Atmosphäre dieses inzwischen ja &#8220;Monsterevents&#8221; der kritischen IT-Sphäre direktemang zu erschnuppern.</p>
<p>Vielleicht könnte man sich aus diesem Anlaß, falls Interesse besteht, ja auch mal persönlich, sozusagen von Mensch zu Mensch &#8211; nicht nur über Telekommunikation &#8211; begegnen. Interessant wär&#8217;s allemal&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=2150#comment-15973</link>
		<dc:creator>R@iner</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Nov 2014 20:20:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[p.p.s.: Der Schreiber im Guardian sah es vor ein paar Tagen noch optimistischer als ich: &lt;a href=&quot;http://www.theguardian.com/commentisfree/2014/nov/06/europe-new-left-parties-1968-syriza-podemos-united-left&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Europe’s new left parties can make the dreams of 1968 come true&lt;/a&gt;

&lt;i&gt;[..] So the question is: how to avoid the mistakes of the German Greens [..]&lt;/i&gt; Autsch! Sogar die haben es gemerkt.

OT: verdi.de: &lt;a href=&quot;http://www.verdi.de/themen/nachrichten/++co++3a20b7e2-220d-11e4-9aa1-52540059119e?68a96f34-10a5-11e3-9875-52540059119e.display_page=2&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Pressefreiheit in Witzenhausen ein Witz&lt;/a&gt;

&lt;i&gt;[..] Die Zeitungsverleger haben alles dafür getan, dass die Zeitungszusteller ab nächstem Jahr nicht den gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro erhalten. Ihr Hauptargument: Der Mindestlohn für Zusteller sei verfassungswidrig, weil er in die Pressefreiheit eingreife. Denn der Mindestlohn, so behaupteten die Zeitungseigentümer, käme so teuer, dass vor allem in ländlichen Gebieten die Zeitungen nicht mehr zugestellt werden könnten. Wie achtlos Verleger dagegen selbst mit der Pressefreiheit umgehen, zeigte sich am Fall eines Redaktionsleiters im hessischen Witzenhausen. Gerald Schmidtkunz, 52, wurde fristlos entlassen, weil er im Internetportal des Anzeigenblattes aus dem MB-Media-Verlag ein Foto von der 1. Mai-Kundgebung einstellte. Darauf war das ver.di-Transparent mit der Aufschrift „Mindestlohn – auch für Zeitungszusteller“ zu sehen.

Auf der verlagseigenen Homepage für deren Mindestlohn zu werben, hielt der Verlag für „grob illoyal“. Auch das Argument des Redaktionsleiters, dass es zu seiner Pflicht als Journalist gehöre, über Veranstaltungen zu berichten, ließ der Verlag nicht gelten. Von wegen Journalist. Er solle mal nicht so tun, als sei er bei der FAZ, erklärte der Anwalt des Verlags vor dem Arbeitsgericht in Kassel. „Sie dürfen nicht schreiben, was Sie wollen, Sie dürfen nichts gegen Edeka und andere Großkunden schreiben.“ [..]&lt;/i&gt;

Ich hätte dann keine weiteren Fragen an Diederich Heßling.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>p.p.s.: Der Schreiber im Guardian sah es vor ein paar Tagen noch optimistischer als ich: <a href="http://www.theguardian.com/commentisfree/2014/nov/06/europe-new-left-parties-1968-syriza-podemos-united-left" rel="nofollow">Europe’s new left parties can make the dreams of 1968 come true</a></p>
<p><i>[..] So the question is: how to avoid the mistakes of the German Greens [..]</i> Autsch! Sogar die haben es gemerkt.</p>
<p>OT: verdi.de: <a href="http://www.verdi.de/themen/nachrichten/++co++3a20b7e2-220d-11e4-9aa1-52540059119e?68a96f34-10a5-11e3-9875-52540059119e.display_page=2" rel="nofollow">Pressefreiheit in Witzenhausen ein Witz</a></p>
<p><i>[..] Die Zeitungsverleger haben alles dafür getan, dass die Zeitungszusteller ab nächstem Jahr nicht den gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro erhalten. Ihr Hauptargument: Der Mindestlohn für Zusteller sei verfassungswidrig, weil er in die Pressefreiheit eingreife. Denn der Mindestlohn, so behaupteten die Zeitungseigentümer, käme so teuer, dass vor allem in ländlichen Gebieten die Zeitungen nicht mehr zugestellt werden könnten. Wie achtlos Verleger dagegen selbst mit der Pressefreiheit umgehen, zeigte sich am Fall eines Redaktionsleiters im hessischen Witzenhausen. Gerald Schmidtkunz, 52, wurde fristlos entlassen, weil er im Internetportal des Anzeigenblattes aus dem MB-Media-Verlag ein Foto von der 1. Mai-Kundgebung einstellte. Darauf war das ver.di-Transparent mit der Aufschrift „Mindestlohn – auch für Zeitungszusteller“ zu sehen.</p>
<p>Auf der verlagseigenen Homepage für deren Mindestlohn zu werben, hielt der Verlag für „grob illoyal“. Auch das Argument des Redaktionsleiters, dass es zu seiner Pflicht als Journalist gehöre, über Veranstaltungen zu berichten, ließ der Verlag nicht gelten. Von wegen Journalist. Er solle mal nicht so tun, als sei er bei der FAZ, erklärte der Anwalt des Verlags vor dem Arbeitsgericht in Kassel. „Sie dürfen nicht schreiben, was Sie wollen, Sie dürfen nichts gegen Edeka und andere Großkunden schreiben.“ [..]</i></p>
<p>Ich hätte dann keine weiteren Fragen an Diederich Heßling.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=2150#comment-15972</link>
		<dc:creator>R@iner</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Nov 2014 19:45:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dann schreibe ich doch noch etwas Erfreulicheres aus Spanien. Heute wurden bei Podemos die Abstimmungsergebnisse zur Wahl der Repräsentanten bekannt gegeben. Wenig überraschend wurde Pablo Iglesias zum Generalsekretär gewählt. Bei der Veranstaltung waren eine Menge Sozialisten und engagierte Aktivisten aus vielen Ländern anwesend.
Iglesias und Alexis Tsipras hielten kurze Ansprachen, die mir gut gefielen, weil m.M.n. klar wurde, dass die Transformation der Linken im großen Maßstab zu einer auf Emanzipation setzenden Bewegung bereits stattgefunden hat. Leider habe ich noch kein Transkript gefunden, sonst würde ich hier gerne ein paar Abschnitte übersetzen und wäre es nur um zu zeigen, wie stark die Parallelen zu manchen der Vorstellungen sind, die hier einst in die Runde geworfen wurden.
Jo, früher war auch hier mehr Lametta, aber egal.
Ein Wirtschaftsprogramm liegt noch nicht vor, soll aber bis zum Frühjahr ausgearbeitet sein. Laut Iglesias wollen sie dafür die Besten der Besten der Besten Ökonomen verpflichten - Linke versteht sich.

Tsipras&#039; Tenor war gestern wie auch heute dieser: &lt;a href=&quot;http://greece.greekreporter.com/2014/11/15/syriza-leader-tsipras-austerity-will-end-with-political-change-in-2015/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;SYRIZA Leader Tsipras: Austerity Will End with Political Change in 2015&lt;/a&gt;

Iglesias griff in seiner Rede das Thema Angst auf, das von den Opponenten gerne im Bezug auf die neue Partei angebracht wird, sehr eloquent auf, indem er Beispiele des real stattfindenden Sozialabbaus in Südeuropa nannte, diesen in Relation zu den Millionären setzte und dabei betonte, dass dies die Dinge wären, die beunruhigen und ängstigen müssten und eben nicht die Aussagen diffamierender Kampagnen der Regierenden. Ich nenne das gerne &quot;mentales Aikido&quot;.

Dass die neue Partei ernst genommen wird, konnte man heute auch an anderer Stelle lesen. Es versuchten nämlich kürzlich Vertreter multinationaler Konzerne Kontakt mit Podemos zu knüpfen. Dumm von ihnen war nur, dass sie das verheimlichen wollten und Podemos nun einmal Transparenz auf der Agenda stehen hat. :-)

p.s.: Haha, ich lese gerade, dass das Rammen der Schlauchboote seitens der Armee im spanischen Q-Fernsehen als &quot;Unfall&quot; verkauft wird.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dann schreibe ich doch noch etwas Erfreulicheres aus Spanien. Heute wurden bei Podemos die Abstimmungsergebnisse zur Wahl der Repräsentanten bekannt gegeben. Wenig überraschend wurde Pablo Iglesias zum Generalsekretär gewählt. Bei der Veranstaltung waren eine Menge Sozialisten und engagierte Aktivisten aus vielen Ländern anwesend.<br />
Iglesias und Alexis Tsipras hielten kurze Ansprachen, die mir gut gefielen, weil m.M.n. klar wurde, dass die Transformation der Linken im großen Maßstab zu einer auf Emanzipation setzenden Bewegung bereits stattgefunden hat. Leider habe ich noch kein Transkript gefunden, sonst würde ich hier gerne ein paar Abschnitte übersetzen und wäre es nur um zu zeigen, wie stark die Parallelen zu manchen der Vorstellungen sind, die hier einst in die Runde geworfen wurden.<br />
Jo, früher war auch hier mehr Lametta, aber egal.<br />
Ein Wirtschaftsprogramm liegt noch nicht vor, soll aber bis zum Frühjahr ausgearbeitet sein. Laut Iglesias wollen sie dafür die Besten der Besten der Besten Ökonomen verpflichten &#8211; Linke versteht sich.</p>
<p>Tsipras&#8217; Tenor war gestern wie auch heute dieser: <a href="http://greece.greekreporter.com/2014/11/15/syriza-leader-tsipras-austerity-will-end-with-political-change-in-2015/" rel="nofollow">SYRIZA Leader Tsipras: Austerity Will End with Political Change in 2015</a></p>
<p>Iglesias griff in seiner Rede das Thema Angst auf, das von den Opponenten gerne im Bezug auf die neue Partei angebracht wird, sehr eloquent auf, indem er Beispiele des real stattfindenden Sozialabbaus in Südeuropa nannte, diesen in Relation zu den Millionären setzte und dabei betonte, dass dies die Dinge wären, die beunruhigen und ängstigen müssten und eben nicht die Aussagen diffamierender Kampagnen der Regierenden. Ich nenne das gerne &#8220;mentales Aikido&#8221;.</p>
<p>Dass die neue Partei ernst genommen wird, konnte man heute auch an anderer Stelle lesen. Es versuchten nämlich kürzlich Vertreter multinationaler Konzerne Kontakt mit Podemos zu knüpfen. Dumm von ihnen war nur, dass sie das verheimlichen wollten und Podemos nun einmal Transparenz auf der Agenda stehen hat. :-)</p>
<p>p.s.: Haha, ich lese gerade, dass das Rammen der Schlauchboote seitens der Armee im spanischen Q-Fernsehen als &#8220;Unfall&#8221; verkauft wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=2150#comment-15971</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Nov 2014 19:14:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Serie, pah! Das sind Familienstreitigkeiten. Außerdem wüsste man von Straftaten, schließlich ist der Verfassungsschutz in der Szene!!1!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Serie, pah! Das sind Familienstreitigkeiten. Außerdem wüsste man von Straftaten, schließlich ist der Verfassungsschutz in der Szene!!1!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Leselotte</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=2150#comment-15970</link>
		<dc:creator>Leselotte</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Nov 2014 19:10:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&quot;Arme gegen Migranten. Yeah, so wünschen wir uns das.&quot;
Yeah, oder Neonazis greifen Sorben an:
(fr)
&quot;Neonazis greifen in Ostsachsen gezielt Jugendliche der slawischen Minderheit an. Offensichtlich handelt es sich bei den Überfällen und Angriffen um eine Serie. In sieben Fällen laufen Ermittlungen wegen Körperverletzung, Bedrohung und Sachbeschädigung.&quot;

&quot;„Sie beschimpften uns als „Sorbenschweine“ und versuchten die Autotüren aufzureißen“, schilderte ein Jugendlicher dem MDR die Vorfälle. „Die Angreifer nennen sich Jungsturm, beschimpfen uns und sagen, dass hier Deutsch gesprochen wird.“ Zudem werden seit längerer Zeit schon die sorbischen Namen auf den zweisprachigen Ortsschildern übermalt,  in einem Fall auch mit einem Hakenkreuz.&quot;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Arme gegen Migranten. Yeah, so wünschen wir uns das.&#8221;<br />
Yeah, oder Neonazis greifen Sorben an:<br />
(fr)<br />
&#8220;Neonazis greifen in Ostsachsen gezielt Jugendliche der slawischen Minderheit an. Offensichtlich handelt es sich bei den Überfällen und Angriffen um eine Serie. In sieben Fällen laufen Ermittlungen wegen Körperverletzung, Bedrohung und Sachbeschädigung.&#8221;</p>
<p>&#8220;„Sie beschimpften uns als „Sorbenschweine“ und versuchten die Autotüren aufzureißen“, schilderte ein Jugendlicher dem MDR die Vorfälle. „Die Angreifer nennen sich Jungsturm, beschimpfen uns und sagen, dass hier Deutsch gesprochen wird.“ Zudem werden seit längerer Zeit schon die sorbischen Namen auf den zweisprachigen Ortsschildern übermalt,  in einem Fall auch mit einem Hakenkreuz.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=2150#comment-15968</link>
		<dc:creator>R@iner</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Nov 2014 19:09:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=2150#comment-15968</guid>
		<description><![CDATA[Tja, die freundliche &quot;Mitte der Gesellschaft&quot; mit ihrem &quot;gesunden Volksempfinden&quot; macht jede Diskussion unmöglich.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, die freundliche &#8220;Mitte der Gesellschaft&#8221; mit ihrem &#8220;gesunden Volksempfinden&#8221; macht jede Diskussion unmöglich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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