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	<title>Kommentare zu: Flassbecks Illusion von Vernunft</title>
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	<description>Keine Herren, keine Sklaven!</description>
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		<title>Von: Samson</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1813#comment-13721</link>
		<dc:creator>Samson</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Oct 2014 14:00:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich setz das mal hier rein, weils so schön zum Thema des Thread passt. Da hat sich nämlich jemand Gedanken zum Thema &lt;a href=&quot;http://www.nachdenkseiten.de/?p=23608&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&lt;i&gt;Strukturreformen als Mittel zur Lösung der Eurokrise?&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; gemacht, kommt aber in verschwurbelten Begriffen auch nur auf darauf zurück, was mit dem &lt;a href=&quot;http://feynsinn.org/?p=1910#comment-13161&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Jürgen Kuczynski-Theorem&lt;/a&gt; beschrieben wurde, was nun wiederum darauf verweist, dass die &lt;a href=&quot;http://www.mlwerke.de/me/me25/me25_242.htm&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;entgegewirkenden Ursachen&lt;/a&gt; 1) gewaltgesetzt sind, gleichgültig ob per &#039;Gesetz&#039;geber verordnet oder mittels Polizei und 2) den Fall der Profitrate zwar bremsen aber nicht umkehren:
&lt;blockquote&gt;Es dürfte unmittelbar einleuchten, dass insbesondere die aufgeführten Arbeitsmarktreformen (das Absenken der Mindestlöhne, die Kürzungen bei Zulagen, Abfindungen, Urlaubs- und Feiertagen, die Verlagerung der Lohnfindung auf die Betriebsebene etc.) letztendlich nichts anderes als Lohnsenkungen darstellen. Hinter diesen Maßnahmen steht die Vorstellung, dass niedrigere Löhne die Gewinnerwartungen der Unternehmen verbessern und auf diese Weise mehr Wachstum und Beschäftigung erzeugen. Jedoch fällt der Kostensenkungseffekt bei den Unternehmen mit einem negativen Nachfrageeffekt zusammen. Nominallohnsenkungen führen nämlich bei (zunächst) nicht sinkenden Preisen zu fallenden Realeinkommen und damit zu einer abnehmenden realen Konsumnachfrage der betroffenen Arbeitnehmerhaushalte. Ein Rückgang der realen Gesamtnachfrage tritt unter diesen Umständen nur dann nicht ein, &lt;b&gt;wenn unmittelbar nach jeder Lohnkürzung&lt;/b&gt; entweder der Staat in die Lücke springt und seine Ausgaben entsprechend erhöht oder aber die Unternehmen mehr Arbeitskräfte einstellen und dadurch den Einkommensrückgang pro beschäftigtem Arbeitnehmer durch mehr Beschäftigte genau ausgleichen oder die Unternehmen in Höhe der ausgefallenen Konsumnachfrage zusätzlich investieren oder die Unternehmerhaushalte in entsprechender Größenordnung zusätzlich konsumieren.&lt;/blockquote&gt;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich setz das mal hier rein, weils so schön zum Thema des Thread passt. Da hat sich nämlich jemand Gedanken zum Thema <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=23608" rel="nofollow"><i>Strukturreformen als Mittel zur Lösung der Eurokrise?</i></a> gemacht, kommt aber in verschwurbelten Begriffen auch nur auf darauf zurück, was mit dem <a href="http://feynsinn.org/?p=1910#comment-13161" rel="nofollow">Jürgen Kuczynski-Theorem</a> beschrieben wurde, was nun wiederum darauf verweist, dass die <a href="http://www.mlwerke.de/me/me25/me25_242.htm" rel="nofollow">entgegewirkenden Ursachen</a> 1) gewaltgesetzt sind, gleichgültig ob per &#8216;Gesetz&#8217;geber verordnet oder mittels Polizei und 2) den Fall der Profitrate zwar bremsen aber nicht umkehren:</p>
<blockquote><p>Es dürfte unmittelbar einleuchten, dass insbesondere die aufgeführten Arbeitsmarktreformen (das Absenken der Mindestlöhne, die Kürzungen bei Zulagen, Abfindungen, Urlaubs- und Feiertagen, die Verlagerung der Lohnfindung auf die Betriebsebene etc.) letztendlich nichts anderes als Lohnsenkungen darstellen. Hinter diesen Maßnahmen steht die Vorstellung, dass niedrigere Löhne die Gewinnerwartungen der Unternehmen verbessern und auf diese Weise mehr Wachstum und Beschäftigung erzeugen. Jedoch fällt der Kostensenkungseffekt bei den Unternehmen mit einem negativen Nachfrageeffekt zusammen. Nominallohnsenkungen führen nämlich bei (zunächst) nicht sinkenden Preisen zu fallenden Realeinkommen und damit zu einer abnehmenden realen Konsumnachfrage der betroffenen Arbeitnehmerhaushalte. Ein Rückgang der realen Gesamtnachfrage tritt unter diesen Umständen nur dann nicht ein, <b>wenn unmittelbar nach jeder Lohnkürzung</b> entweder der Staat in die Lücke springt und seine Ausgaben entsprechend erhöht oder aber die Unternehmen mehr Arbeitskräfte einstellen und dadurch den Einkommensrückgang pro beschäftigtem Arbeitnehmer durch mehr Beschäftigte genau ausgleichen oder die Unternehmen in Höhe der ausgefallenen Konsumnachfrage zusätzlich investieren oder die Unternehmerhaushalte in entsprechender Größenordnung zusätzlich konsumieren.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1813#comment-12122</link>
		<dc:creator>Wat.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2014 21:30:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Samson(113)

Nein, Marx schreibt da nichts mit (gesellschaftlichem) Mehrwert, den Lapsus habe ich mir erlaubt.

Er schreibt, daß sich produktive Arbeit gegen Kapital austauscht (nur dann ist sie produktiv - Anm. ich) und setzt damit absolut, was unproduktive Arbeit ist. Unproduktive Arbeit, meint er außerdem, tauscht sich unmittelbar gegen Revenue. (26.1 Theorien über den Mehrwert)

Und die Krankenschwester in der privaten Klinik... siehe bitte oben.
Und eine Kommune ist mE sowenig Kapitalist wie Staat, also unproduktiv für&#039;s Kapital ist die dortige Krankenschwester.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Samson(113)</p>
<p>Nein, Marx schreibt da nichts mit (gesellschaftlichem) Mehrwert, den Lapsus habe ich mir erlaubt.</p>
<p>Er schreibt, daß sich produktive Arbeit gegen Kapital austauscht (nur dann ist sie produktiv &#8211; Anm. ich) und setzt damit absolut, was unproduktive Arbeit ist. Unproduktive Arbeit, meint er außerdem, tauscht sich unmittelbar gegen Revenue. (26.1 Theorien über den Mehrwert)</p>
<p>Und die Krankenschwester in der privaten Klinik&#8230; siehe bitte oben.<br />
Und eine Kommune ist mE sowenig Kapitalist wie Staat, also unproduktiv für&#8217;s Kapital ist die dortige Krankenschwester.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Troptard</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1813#comment-12107</link>
		<dc:creator>Troptard</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2014 16:13:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=1813#comment-12107</guid>
		<description><![CDATA[@cb 112

Ob dass eine gute Diskussion ist? Mir fällt es schwer das zu beurteilen.

Mir geht es inzwischen so:

&quot;Es waren zwei Königskinder, die hatten einander so lieb, sie konnten beisammen nicht kommen, das Wasser war viel zu tief.&quot;

Gruss Troptard;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@cb 112</p>
<p>Ob dass eine gute Diskussion ist? Mir fällt es schwer das zu beurteilen.</p>
<p>Mir geht es inzwischen so:</p>
<p>&#8220;Es waren zwei Königskinder, die hatten einander so lieb, sie konnten beisammen nicht kommen, das Wasser war viel zu tief.&#8221;</p>
<p>Gruss Troptard;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Troptard</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1813#comment-12105</link>
		<dc:creator>Troptard</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2014 15:57:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=1813#comment-12105</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt Stöckchen, die einfach zu hoch sind, um sie zu überspringen.
Freiheit und Gleichheit sind in der bürgerlichen Gesellschaft, in der Demokratie, schon immer vorausgesetzt, ohne das dies noch einer besonderen Erwähnung bedarf, sie sind notwendige Voraussetzung, damit Arbeit, Ware und Geld überhaupt in einen ungestörten Funktionszusammenhang kommen können.

Als Verkäufer der Ware Arbeitskraft muss ich frei sein und auch als Rechtssubjekt formal gleich. Ebenso verhält es sich mit den Besitzern von Waren.

Warum hätten sich sonst, entgegen tradierten bürgerlichen Standesdünkeln, die Kompetenzen des Staates ständig erweitert, um dieses Prinzip von Freiheit und Gleichheit  durchsetzen können.

Die Arbeiterbewegung, das kann man als Vedienst sehen oder auch nicht, hat diesem zunächst noch relativ &quot;abstraktem Prinzip&quot; zum Durchbruch verholfen, indem sie die Arbeit, die Lohnarbeiter in die bürgerliche Gesellschaft integriert hat, aber gleichzeitig den Mythos von der Arbeit als etwas zu adelndes verfestigt , indem sie den Müssigang verurteilt.


 &quot;Wer nicht arbeitet, soll auch nicht Essen&quot; und ihn reduziert  auf Unterteilungen zwischen&quot;Arbeit und Freizeit.&quot;

Was ich besonders peinlich finde ist der Umstand, obwohl man ja übers Stöckchen springen könnte, ist der Umstand, dass in diesen  Kreisen, wo die Arbeiterbewegung noch immer für die andere Zukunft herhalten muss, an einem Punkt immer das Ende der Fahnenstange erreicht ist, das ist der Mehrwert, die Mehrarbeit und als Gegenüber der Profit.

Was sich immer wieder in den gleichen monotonen Standardsätzen äussert, dass Unternehmen nur dann Menschen beschäftigen, wenn sie daraus Profit erzielen können.
O.K. Als wenn jemand etwas anderes behauptet hätte.

Wenn dann der Einwand kommt, dass Unternehmen selbst unter einem systemischen Zwang stehen, dann kommt der schlichte Hinweis, sie sind ja nicht dazu verpflichtet sondern sie könnten es auch sein lassen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Stöckchen, die einfach zu hoch sind, um sie zu überspringen.<br />
Freiheit und Gleichheit sind in der bürgerlichen Gesellschaft, in der Demokratie, schon immer vorausgesetzt, ohne das dies noch einer besonderen Erwähnung bedarf, sie sind notwendige Voraussetzung, damit Arbeit, Ware und Geld überhaupt in einen ungestörten Funktionszusammenhang kommen können.</p>
<p>Als Verkäufer der Ware Arbeitskraft muss ich frei sein und auch als Rechtssubjekt formal gleich. Ebenso verhält es sich mit den Besitzern von Waren.</p>
<p>Warum hätten sich sonst, entgegen tradierten bürgerlichen Standesdünkeln, die Kompetenzen des Staates ständig erweitert, um dieses Prinzip von Freiheit und Gleichheit  durchsetzen können.</p>
<p>Die Arbeiterbewegung, das kann man als Vedienst sehen oder auch nicht, hat diesem zunächst noch relativ &#8220;abstraktem Prinzip&#8221; zum Durchbruch verholfen, indem sie die Arbeit, die Lohnarbeiter in die bürgerliche Gesellschaft integriert hat, aber gleichzeitig den Mythos von der Arbeit als etwas zu adelndes verfestigt , indem sie den Müssigang verurteilt.</p>
<p> &#8220;Wer nicht arbeitet, soll auch nicht Essen&#8221; und ihn reduziert  auf Unterteilungen zwischen&#8221;Arbeit und Freizeit.&#8221;</p>
<p>Was ich besonders peinlich finde ist der Umstand, obwohl man ja übers Stöckchen springen könnte, ist der Umstand, dass in diesen  Kreisen, wo die Arbeiterbewegung noch immer für die andere Zukunft herhalten muss, an einem Punkt immer das Ende der Fahnenstange erreicht ist, das ist der Mehrwert, die Mehrarbeit und als Gegenüber der Profit.</p>
<p>Was sich immer wieder in den gleichen monotonen Standardsätzen äussert, dass Unternehmen nur dann Menschen beschäftigen, wenn sie daraus Profit erzielen können.<br />
O.K. Als wenn jemand etwas anderes behauptet hätte.</p>
<p>Wenn dann der Einwand kommt, dass Unternehmen selbst unter einem systemischen Zwang stehen, dann kommt der schlichte Hinweis, sie sind ja nicht dazu verpflichtet sondern sie könnten es auch sein lassen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Samson</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1813#comment-12104</link>
		<dc:creator>Samson</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2014 15:32:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ Wat. #107

zuguterletzt, bevor mir&#039;s zu sehr auf den Wecker geht:
&quot;&lt;i&gt;In einer privaten Klinik ist die Krankenschwester produktiv – als produktiver Lohnarbeiter braucht’s einen Kapitalisten auf der ‘anderen’ Seite.
Das ist eine Kommune definitiv nicht ... Sie zehrt vom (gesellschaftlichen) Mehrwert, wie der Hartz4er und der Rentner.
… jedenfalls nach Marx&lt;/i&gt;&quot;

Wo schreibt Marx irgendwas über &lt;i&gt;(gesellschaftlichen) Mehrwert&lt;/i&gt;? Die einzig beim Rauschebart vorkommende Form von Rente ist m.W. die &lt;i&gt;Grund&lt;/i&gt;rente, die speist sich aber ebenso wie bspw. Aktiengewinne aus Profiten, welche das produzierende Kapital macht. Das Zustandekommen von Steuern oder Versicherungen hat Marx sowenig analysiert wie etwa die Lebensumstände von relativer Überbevölkerung.

Mehrwert ist die &lt;i&gt;Basis&lt;/i&gt; des Profits, und der ist unter allen Umständen &lt;i&gt;Privat&lt;/i&gt;eigentum. Auf den Einfall, man könnte den Profit den Kapitalisten quasi wegnehmen und &lt;i&gt;vergesellschaften&lt;/i&gt;, sind erst die Realsozialisten gekommen.

&lt;i&gt;So gesehen&lt;/i&gt; ist entweder weder die eine noch die andere Krankenschwester wirklich produktiv, weil das was sie erst produzieren resp. die Patienten, die kuriert werden, gerade nicht dem Arbeits(kräfte)markt zur Verfügung stehen. Oder aber sie sind beide produktiv, bezogen nämlich auf das Produkt, also Leute wieder gesund zu machen. Und letzteres ist das was die Klinik den Leuten &lt;i&gt;verkauft&lt;/i&gt;, scheißegal ob es sich bei ihr um eine AG, GmbH oder &lt;b&gt;g&lt;/b&gt;Gmbh handelt, und erst recht schnurz, ob die Leute als Privatpatienten daherkommen oder als mittellose Obdachlose, denen ggf. irgendeine Religionsgemeinschaft die Rechnung bezahlt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Wat. #107</p>
<p>zuguterletzt, bevor mir&#8217;s zu sehr auf den Wecker geht:<br />
&#8220;<i>In einer privaten Klinik ist die Krankenschwester produktiv – als produktiver Lohnarbeiter braucht’s einen Kapitalisten auf der ‘anderen’ Seite.<br />
Das ist eine Kommune definitiv nicht &#8230; Sie zehrt vom (gesellschaftlichen) Mehrwert, wie der Hartz4er und der Rentner.<br />
… jedenfalls nach Marx</i>&#8221;</p>
<p>Wo schreibt Marx irgendwas über <i>(gesellschaftlichen) Mehrwert</i>? Die einzig beim Rauschebart vorkommende Form von Rente ist m.W. die <i>Grund</i>rente, die speist sich aber ebenso wie bspw. Aktiengewinne aus Profiten, welche das produzierende Kapital macht. Das Zustandekommen von Steuern oder Versicherungen hat Marx sowenig analysiert wie etwa die Lebensumstände von relativer Überbevölkerung.</p>
<p>Mehrwert ist die <i>Basis</i> des Profits, und der ist unter allen Umständen <i>Privat</i>eigentum. Auf den Einfall, man könnte den Profit den Kapitalisten quasi wegnehmen und <i>vergesellschaften</i>, sind erst die Realsozialisten gekommen.</p>
<p><i>So gesehen</i> ist entweder weder die eine noch die andere Krankenschwester wirklich produktiv, weil das was sie erst produzieren resp. die Patienten, die kuriert werden, gerade nicht dem Arbeits(kräfte)markt zur Verfügung stehen. Oder aber sie sind beide produktiv, bezogen nämlich auf das Produkt, also Leute wieder gesund zu machen. Und letzteres ist das was die Klinik den Leuten <i>verkauft</i>, scheißegal ob es sich bei ihr um eine AG, GmbH oder <b>g</b>Gmbh handelt, und erst recht schnurz, ob die Leute als Privatpatienten daherkommen oder als mittellose Obdachlose, denen ggf. irgendeine Religionsgemeinschaft die Rechnung bezahlt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: cb</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1813#comment-12101</link>
		<dc:creator>cb</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2014 14:38:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ Troptard: Du schreibst immer &quot;Nomade&quot;, aber mit dem Pronomen &quot;die&quot; - etwa &quot;Monade&quot;? Passen würd ja beides... Nur so.

Ansonsten jute Diskussion hier, werd mich auch dem Verlinkten noch widmen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Troptard: Du schreibst immer &#8220;Nomade&#8221;, aber mit dem Pronomen &#8220;die&#8221; &#8211; etwa &#8220;Monade&#8221;? Passen würd ja beides&#8230; Nur so.</p>
<p>Ansonsten jute Diskussion hier, werd mich auch dem Verlinkten noch widmen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1813#comment-12092</link>
		<dc:creator>Peinhart</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2014 11:12:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=1813#comment-12092</guid>
		<description><![CDATA[@Wat. #109 - &lt;i&gt;Für wie bekloppt werd’ ich hier eigentlich gehalten.&lt;/i&gt;

Das gebe ich so lange zurück wie du mit gebratenen Tauben aufwartest... :p]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wat. #109 &#8211; <i>Für wie bekloppt werd’ ich hier eigentlich gehalten.</i></p>
<p>Das gebe ich so lange zurück wie du mit gebratenen Tauben aufwartest&#8230; :p</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1813#comment-12084</link>
		<dc:creator>Wat.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2014 08:06:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=1813#comment-12084</guid>
		<description><![CDATA[@Peinhart(109)

Für wie bekloppt werd&#039; ich hier eigentlich gehalten. 

Logisch, daß dann von den Begriffen so nicht mehr gesprochen wird. Der &#039;Inhalt&#039; von Gebrauchswert bleibt aber, der &#039;Inhalt&#039; von konkreter Arbeit bleibt. Der &#039;Inhalt&#039; von Frei-sein bleibt auch.
Aber von Freiheit spricht niemand mehr.
Verkünde da mal: Es gibt keine Freiheit und kein Frei-sein mehr...^^

Inhaltlich ist mir das völlig klar: Es ist Hirnwichserei!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peinhart(109)</p>
<p>Für wie bekloppt werd&#8217; ich hier eigentlich gehalten. </p>
<p>Logisch, daß dann von den Begriffen so nicht mehr gesprochen wird. Der &#8216;Inhalt&#8217; von Gebrauchswert bleibt aber, der &#8216;Inhalt&#8217; von konkreter Arbeit bleibt. Der &#8216;Inhalt&#8217; von Frei-sein bleibt auch.<br />
Aber von Freiheit spricht niemand mehr.<br />
Verkünde da mal: Es gibt keine Freiheit und kein Frei-sein mehr&#8230;^^</p>
<p>Inhaltlich ist mir das völlig klar: Es ist Hirnwichserei!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1813#comment-12079</link>
		<dc:creator>Peinhart</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2014 07:22:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=1813#comment-12079</guid>
		<description><![CDATA[@Wat. - &lt;i&gt;Biste nicht allein, denkt @Peinhart auch.&lt;/i&gt;

Nein, nicht auf der Ebene, auf der du das immer wieder misszuverstehen beliebst. Wenn der Begriff der Arbeit &#039;in der Moderne&#039; in konkrete und abstrakte Arbeit zerfällt, wenn an ihm immer diese beiden Komponenten nachgewiesen werden können, dann verschwindet mit der abstrakten Arbeit notwendig auch &lt;i&gt;dieser Arbeitsbegriff&lt;/i&gt;. Das heisst aber eben &lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt;, dass damit auch der &#039;tätige Stoffwechsel mit der Natur&#039; verschwindet. Fasst man diesen allerdings, wie du, auch als &#039;Arbeit&#039; auf, dann verschwindet dieser &#039;erweiterte&#039; Arbeitsbegriff natürlich nicht. Die Crux beim ollen Marx ist, dass er beide Begriffe verwendet, mal den engeren, mal aber auch den weiteren. 

Was aber nicht geht, ist den Gegenstand und damit auch Begriff der abstrakten Arbeit abzuschaffen und den Begriff der konkreten zu behalten, da beide nur zusammen Sinn ergeben. Analog der Begriff der Ware, der in Gebrauchswert und Tauschwert zerfällt. Wenn du den Tauschwert abschaffst, behälst du nicht etwa den Gebrauchswert, sondern schlichtweg ein Produkt, in dessen Begriff aber schon drinsteckt, dass es zu irgendetwas &#039;nütze&#039; ist - sonst würde sich niemand der Mühe unterziehen, es herzustellen. 

Es macht ohne den Begriff des Tauschwerts keinen Sinn mehr, weiterhin noch extra von einem Gebrauchswert zu sprechen. Ohne sein notwendiges Gegenstück hängt er in der Luft und hat keinerlei Erklärungswert mehr. Er ist dann tatsächlich &#039;obsolet&#039;, was aber wie gesagt nicht heisst, dass menschliche Produkte dadurch nicht mehr &#039;zu gebrauchen&#039; wären. Und die Abschaffung der abstrakten Arbeit bedeutet analog dann eben auch die Abschaffung der konkreten - aber keinesfalls hört damit auch menschliche produktive Tätigkeit auf.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wat. &#8211; <i>Biste nicht allein, denkt @Peinhart auch.</i></p>
<p>Nein, nicht auf der Ebene, auf der du das immer wieder misszuverstehen beliebst. Wenn der Begriff der Arbeit &#8216;in der Moderne&#8217; in konkrete und abstrakte Arbeit zerfällt, wenn an ihm immer diese beiden Komponenten nachgewiesen werden können, dann verschwindet mit der abstrakten Arbeit notwendig auch <i>dieser Arbeitsbegriff</i>. Das heisst aber eben <i>nicht</i>, dass damit auch der &#8216;tätige Stoffwechsel mit der Natur&#8217; verschwindet. Fasst man diesen allerdings, wie du, auch als &#8216;Arbeit&#8217; auf, dann verschwindet dieser &#8216;erweiterte&#8217; Arbeitsbegriff natürlich nicht. Die Crux beim ollen Marx ist, dass er beide Begriffe verwendet, mal den engeren, mal aber auch den weiteren. </p>
<p>Was aber nicht geht, ist den Gegenstand und damit auch Begriff der abstrakten Arbeit abzuschaffen und den Begriff der konkreten zu behalten, da beide nur zusammen Sinn ergeben. Analog der Begriff der Ware, der in Gebrauchswert und Tauschwert zerfällt. Wenn du den Tauschwert abschaffst, behälst du nicht etwa den Gebrauchswert, sondern schlichtweg ein Produkt, in dessen Begriff aber schon drinsteckt, dass es zu irgendetwas &#8216;nütze&#8217; ist &#8211; sonst würde sich niemand der Mühe unterziehen, es herzustellen. </p>
<p>Es macht ohne den Begriff des Tauschwerts keinen Sinn mehr, weiterhin noch extra von einem Gebrauchswert zu sprechen. Ohne sein notwendiges Gegenstück hängt er in der Luft und hat keinerlei Erklärungswert mehr. Er ist dann tatsächlich &#8216;obsolet&#8217;, was aber wie gesagt nicht heisst, dass menschliche Produkte dadurch nicht mehr &#8216;zu gebrauchen&#8217; wären. Und die Abschaffung der abstrakten Arbeit bedeutet analog dann eben auch die Abschaffung der konkreten &#8211; aber keinesfalls hört damit auch menschliche produktive Tätigkeit auf.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1813#comment-12068</link>
		<dc:creator>Wat.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Sep 2014 21:41:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=1813#comment-12068</guid>
		<description><![CDATA[&lt;i&gt;&quot;Du sollst arbeiten im Schweiß deines Angesichts! war Jehovas Fluch, den er Adam mitgab.[281] Und so als Fluch nimmt A. Smith die Arbeit. Die „Ruhe“ erscheint als der adäquate Zustand, als identisch mit „Freiheit“ und „Glück“. Daß das Individuum „in seinem normalen Zustand von Gesundheit, Kraft, Tätigkeit, Geschicklichkeit, Gewandtheit“ auch das Bedürfnis einer normalen Portion von Arbeit hat und von Aufhebung der Ruhe, scheint A. Smith ganz fernzuliegen. Allerdings erscheint das Maß der Arbeit selbst äußerlich gegeben, durch den zu erreichenden Zweck und die Hindernisse, die zu seiner Erreichung durch die Arbeit zu überwinden. Daß aber diese Überwindung von Hindernissen an sich Betätigung der Freiheit – und daß ferner die äußren Zwecke den Schein bloß äußrer Naturnotwendigkeit abgestreift erhalten und als Zwecke, die das Individuum selbst erst setzt, gesetzt werden – also als Selbstverwirklichung, Vergegenständlichung des Subjekts, daher reale Freiheit, deren Aktion eben die Arbeit, ahnt A. Smith ebensowenig. Allerdings hat er recht, daß in den historischen Formen der Arbeit als Sklaven-, Fronde-, Lohnarbeit die Arbeit stets repulsiv, stets als äußre Zwangsarbeit erscheint und ihr gegenüber die Nichtarbeit als „Freiheit und Glück“. Es gilt doppelt: von dieser gegensätzlichen Arbeit und, was damit zusammenhängt, der Arbeit, die sich noch nicht die Bedingungen, subjektive und objektive, geschaffen hat (oder auch gegen den Hirten- etc. Zustand, der sie verloren hat), damit die Arbeit travail attractif203, Selbstverwirklichung des Individuums sei, was keineswegs meint, daß sie bloßer Spaß sei, bloßes amusement204, wie Fourier [, p. 245-252] es sehr grisettenmäßig naiv auffaßt. Wirklich freie Arbeiten, z.B. Komponieren, ist grade zugleich verdammtester Ernst, intensivste Anstrengung.”&lt;/i&gt;
Grundrisse //512/ Karl Marx

Daraus meinst Du also zu schließen @BorisGruschenko, daß alle Arbeit verschwindet.
Biste nicht allein, denkt @Peinhart auch.

Das mit den subjektiven und objektiven Bedingungen verstehe ich allerdings dann (außerdem) noch so, daß, so lange sich eine Maschine nicht selbst an- und ausschaltet, sich nicht selbst wartet und gebratene Tauben noch nicht fliegen können, eine Notwendigkeit, ja sogar einen Zwang gibt zu arbeiten. Allerdings konkret und nicht abstrakt.

Das Zitat für das niemals völlig frei sein (können), suche ich nicht noch raus - a) wegen flatter und b) wer das von Marx als vermeintlicher Marxkenner nicht kennt, versteht und anerkennt, diskutiert eh auf einer Ebene, die sich meinem Horizont, meinem Magen und meinen sonstigen Eingeweiden entzieht.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>&#8220;Du sollst arbeiten im Schweiß deines Angesichts! war Jehovas Fluch, den er Adam mitgab.[281] Und so als Fluch nimmt A. Smith die Arbeit. Die „Ruhe“ erscheint als der adäquate Zustand, als identisch mit „Freiheit“ und „Glück“. Daß das Individuum „in seinem normalen Zustand von Gesundheit, Kraft, Tätigkeit, Geschicklichkeit, Gewandtheit“ auch das Bedürfnis einer normalen Portion von Arbeit hat und von Aufhebung der Ruhe, scheint A. Smith ganz fernzuliegen. Allerdings erscheint das Maß der Arbeit selbst äußerlich gegeben, durch den zu erreichenden Zweck und die Hindernisse, die zu seiner Erreichung durch die Arbeit zu überwinden. Daß aber diese Überwindung von Hindernissen an sich Betätigung der Freiheit – und daß ferner die äußren Zwecke den Schein bloß äußrer Naturnotwendigkeit abgestreift erhalten und als Zwecke, die das Individuum selbst erst setzt, gesetzt werden – also als Selbstverwirklichung, Vergegenständlichung des Subjekts, daher reale Freiheit, deren Aktion eben die Arbeit, ahnt A. Smith ebensowenig. Allerdings hat er recht, daß in den historischen Formen der Arbeit als Sklaven-, Fronde-, Lohnarbeit die Arbeit stets repulsiv, stets als äußre Zwangsarbeit erscheint und ihr gegenüber die Nichtarbeit als „Freiheit und Glück“. Es gilt doppelt: von dieser gegensätzlichen Arbeit und, was damit zusammenhängt, der Arbeit, die sich noch nicht die Bedingungen, subjektive und objektive, geschaffen hat (oder auch gegen den Hirten- etc. Zustand, der sie verloren hat), damit die Arbeit travail attractif203, Selbstverwirklichung des Individuums sei, was keineswegs meint, daß sie bloßer Spaß sei, bloßes amusement204, wie Fourier [, p. 245-252] es sehr grisettenmäßig naiv auffaßt. Wirklich freie Arbeiten, z.B. Komponieren, ist grade zugleich verdammtester Ernst, intensivste Anstrengung.”</i><br />
Grundrisse //512/ Karl Marx</p>
<p>Daraus meinst Du also zu schließen @BorisGruschenko, daß alle Arbeit verschwindet.<br />
Biste nicht allein, denkt @Peinhart auch.</p>
<p>Das mit den subjektiven und objektiven Bedingungen verstehe ich allerdings dann (außerdem) noch so, daß, so lange sich eine Maschine nicht selbst an- und ausschaltet, sich nicht selbst wartet und gebratene Tauben noch nicht fliegen können, eine Notwendigkeit, ja sogar einen Zwang gibt zu arbeiten. Allerdings konkret und nicht abstrakt.</p>
<p>Das Zitat für das niemals völlig frei sein (können), suche ich nicht noch raus &#8211; a) wegen flatter und b) wer das von Marx als vermeintlicher Marxkenner nicht kennt, versteht und anerkennt, diskutiert eh auf einer Ebene, die sich meinem Horizont, meinem Magen und meinen sonstigen Eingeweiden entzieht.</p>
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