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	<title>Kommentare zu: Die Primitiven</title>
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	<description>Keine Herren, keine Sklaven!</description>
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		<title>Von: Troptard</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1581#comment-9852</link>
		<dc:creator>Troptard</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Aug 2014 15:14:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@39, Landratte

Diesen &quot;öden Schwachsinn&quot; habe ich nie als solchen betrachtet.
Höchstens als Verkrümmung wider besseres Wissen, was mir aber das Leben in dieser Gesellschaft abverlangt hat, das Überleben eben in dieser.

Und ich mache den Menschen keine Vorwürfe, dass sie das, was ich  noch als Verkrümmung meiner Wirbelsäule empfunden habe, als Normalität ihres Seins begreifen, es für sich verinnerlicht haben.

Flatter hat mich drauf gebracht: &quot;Dialektik der Aufklärung&quot;.
Ich habe noch die von marxistischen Vokabular unbereinigte Fassung und darin wieder gelesen.

Daraus zitiere ich jetzt: &quot;Zwei Welten&quot;

&quot;Hierzulande (gemeint ist Amerika) gibt es keinen Unterschied zwischen dem wirklichen Schicksal und dem Menschen selbst. Keiner ist etwas anderes als sein Vermögen, sein Einkommen, seine Stellung, seine Chancen. Die wirtschaftliche Charaktermaske und das, was darunter ist, decken sich im Bewusstsein der Menschen, den Betroffenen bis aufs kleinste Fältchen.
Jeder verdient so viel wie er wert ist. Was er ist, erfährt er durch die Wechselfälle seiner wirtschaftlichen Existenz.Er kennt sich nicht als ein anderes.
Hatte die materialistische Kritik der Gesellschaft dem Idealismus einst entgegengehalten, dass nicht das Bewusstsein das Sein, sondern das Sein das Bewusstsein bestimmt, dass die Wahrheit über die Gesellschaft nicht in ihren idealistischen Vorstellungen von sich selbst , sondern in ihrer Wirtschaft zu finden sei,, so hat das zeitgemässe Selbstbewusstsein solchen Idealismus mittlerweile abgeworfen.

Sie beurteilen ihr eigenes Selbst nach seinem Marktwert und lernen, was sie sind, aus dem, wie es ihnen in der kapitalistischen Wirtschaft ergeht. Ihr Schicksal, und wäre es das traurigste, ist ihnen nicht äusserlich, sie erkennen es an.&quot;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@39, Landratte</p>
<p>Diesen &#8220;öden Schwachsinn&#8221; habe ich nie als solchen betrachtet.<br />
Höchstens als Verkrümmung wider besseres Wissen, was mir aber das Leben in dieser Gesellschaft abverlangt hat, das Überleben eben in dieser.</p>
<p>Und ich mache den Menschen keine Vorwürfe, dass sie das, was ich  noch als Verkrümmung meiner Wirbelsäule empfunden habe, als Normalität ihres Seins begreifen, es für sich verinnerlicht haben.</p>
<p>Flatter hat mich drauf gebracht: &#8220;Dialektik der Aufklärung&#8221;.<br />
Ich habe noch die von marxistischen Vokabular unbereinigte Fassung und darin wieder gelesen.</p>
<p>Daraus zitiere ich jetzt: &#8220;Zwei Welten&#8221;</p>
<p>&#8220;Hierzulande (gemeint ist Amerika) gibt es keinen Unterschied zwischen dem wirklichen Schicksal und dem Menschen selbst. Keiner ist etwas anderes als sein Vermögen, sein Einkommen, seine Stellung, seine Chancen. Die wirtschaftliche Charaktermaske und das, was darunter ist, decken sich im Bewusstsein der Menschen, den Betroffenen bis aufs kleinste Fältchen.<br />
Jeder verdient so viel wie er wert ist. Was er ist, erfährt er durch die Wechselfälle seiner wirtschaftlichen Existenz.Er kennt sich nicht als ein anderes.<br />
Hatte die materialistische Kritik der Gesellschaft dem Idealismus einst entgegengehalten, dass nicht das Bewusstsein das Sein, sondern das Sein das Bewusstsein bestimmt, dass die Wahrheit über die Gesellschaft nicht in ihren idealistischen Vorstellungen von sich selbst , sondern in ihrer Wirtschaft zu finden sei,, so hat das zeitgemässe Selbstbewusstsein solchen Idealismus mittlerweile abgeworfen.</p>
<p>Sie beurteilen ihr eigenes Selbst nach seinem Marktwert und lernen, was sie sind, aus dem, wie es ihnen in der kapitalistischen Wirtschaft ergeht. Ihr Schicksal, und wäre es das traurigste, ist ihnen nicht äusserlich, sie erkennen es an.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: L´Andratté</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1581#comment-9837</link>
		<dc:creator>L´Andratté</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Aug 2014 10:26:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@wat &quot;...trotzdem erlaube ich mir zu behaupten, daß wir wenigstens ab und an in unserer Geschichte ne ordentliche Mischung hingekriegt haben müssen zwischen Bauch und Kopf...&quot;

Schließlich gibt´s die Menschheit schon seit min. 100.000 Jahren, mit Jeder-Gegen-Jeden hätt das sicher nicht geklappt! 
Und ich bin sogar davon überzeugt, daß auch jetzt grade sehr viele Menschen das hinkriegen. Das sind dann genau die, die nicht nach Macht &amp; Geld streben. Ich z.B., mit Verlaub (:
***&quot;Was? 41 Jahre und noch immer keinen Führerschein? So ein Loser!&quot;***

Ohne in Poesiealbumstil zu verfallen, ich denke das Leben vom Tode her, und das bedeutet nicht, irgendwie immer düster drauf zu sein, oder in arbiträre Religiösität zu verfallen, sondern (für mich, zumindest, hin und wieder) sich bewußt zu machen, wie kostbar und schön und zerbrechlich alles Lebendige ist.
Vor dem Hintergrund ist es so unfaßbar dämliche (es gibt ja auch gute) Lebenszeitverschwendung, was in dieser Gesellschaft von den Menschen gefordert wird bzw. die Menschen von sich selber fordern.

Natürlich mache auch ich bei viel ödem Schwachsinn mit um meine Familie und mich zu ernähren. Natürlich bringt mir meine Einstellung viele Nachteile ein. Aber ich hab das Gefühl einigermaßen richtig zu leben und nicht sooo korrumpierbar zu sein. Und ich habe eben festgestellt, vielen Menschen, überall auf der Welt, geht es ähnlich.

Sorry, ich hab hier schon soviel über Volkswirtschaft gelesen, jetzt könnt ihr euch auch mal mein Geschwurbel reintun, natürlich ist auch das nur die halbe Wahrheit, ich weiß, Widerspruch erwünscht! (;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@wat &#8220;&#8230;trotzdem erlaube ich mir zu behaupten, daß wir wenigstens ab und an in unserer Geschichte ne ordentliche Mischung hingekriegt haben müssen zwischen Bauch und Kopf&#8230;&#8221;</p>
<p>Schließlich gibt´s die Menschheit schon seit min. 100.000 Jahren, mit Jeder-Gegen-Jeden hätt das sicher nicht geklappt!<br />
Und ich bin sogar davon überzeugt, daß auch jetzt grade sehr viele Menschen das hinkriegen. Das sind dann genau die, die nicht nach Macht &amp; Geld streben. Ich z.B., mit Verlaub (:<br />
***&#8221;Was? 41 Jahre und noch immer keinen Führerschein? So ein Loser!&#8221;***</p>
<p>Ohne in Poesiealbumstil zu verfallen, ich denke das Leben vom Tode her, und das bedeutet nicht, irgendwie immer düster drauf zu sein, oder in arbiträre Religiösität zu verfallen, sondern (für mich, zumindest, hin und wieder) sich bewußt zu machen, wie kostbar und schön und zerbrechlich alles Lebendige ist.<br />
Vor dem Hintergrund ist es so unfaßbar dämliche (es gibt ja auch gute) Lebenszeitverschwendung, was in dieser Gesellschaft von den Menschen gefordert wird bzw. die Menschen von sich selber fordern.</p>
<p>Natürlich mache auch ich bei viel ödem Schwachsinn mit um meine Familie und mich zu ernähren. Natürlich bringt mir meine Einstellung viele Nachteile ein. Aber ich hab das Gefühl einigermaßen richtig zu leben und nicht sooo korrumpierbar zu sein. Und ich habe eben festgestellt, vielen Menschen, überall auf der Welt, geht es ähnlich.</p>
<p>Sorry, ich hab hier schon soviel über Volkswirtschaft gelesen, jetzt könnt ihr euch auch mal mein Geschwurbel reintun, natürlich ist auch das nur die halbe Wahrheit, ich weiß, Widerspruch erwünscht! (;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1581#comment-9815</link>
		<dc:creator>Wat.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Aug 2014 18:43:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Peinhart(34)

&lt;i&gt;&quot;Daher versuche ich es jetzt ja auch mal mit der steilen These, sie könnten vielleicht zuviel Vernunft angenommen haben…&quot;&lt;/i&gt;

So &#039;über&#039;steil finde ich die These gar nicht.
Schließlich bin ich mit Deiner Argumentation soweit gekommen, daß Vernunft immer nur so etwas wie &#039;sozialdemokratisch&#039; sein kann. Du erinnerst Dich, oder muß ich Link rausbuddeln ;)

&#039;Sozialdemokratisch&#039; insofern, als sie sich weitestgehend nur in der gerade existierenden &#039;Realität&#039; abspielen kann, also in den vorgefundenen gerade existierenden Grenzen, dessen was ist - &#039;vernünftigerweise&#039; nicht darüber hinausgeht.

Es hat mE was mit nicht vorhandener oder &#039;unterdrückter&#039; Empathie zu tun, dann statt Diener zu sein, Diener haben zu wollen.
Denn da greift wieder die &#039;sozialdemokratische&#039; Vernunft, daß es ja jemanden geben muß, der den Doofen den Weg weist, odda so.
Mir ist halt jeder linksautoritätere Ansatz noch in der &#039;sozialdemokratischen&#039; Suppe gekocht, auch wenn diese sich selbst als Kommunisten sehen - sind sie mitnichten.^^
Edit: Ich bin sogar nicht weit davon entfernt, das nicht mehr als &quot;Links&quot; bezeichnen zu können resp. zu wollen.

Vernünftig erscheint dann auch, immer nur an der Verteilung kurbeln zu wollen, ohne das Machen überhaupt in den Blick zu nehmen.
Es kommt tatsachlich erst das Fressen und dann die Moral - nicht einfach platt im Sinne von Satt sein; wie das Sattmachende herstellen.

Wären Menschen immer vernünftig gewesen, wäre wir noch Affen, womit ich letztere nicht schlecht machen will - trotzdem erlaube ich mir zu behaupten, daß wir wenigstens ab und an in unserer Geschichte ne ordentliche Mischung hingekriegt haben müssen zwischen Bauch und Kopf, zwischen Empathie und Vernunft.
Bevor wir da aber mal ne (wieder?) Balance zwischen beiden hinkriegen, müssen wir wohl unserer Empathie mehr &#039;Raum&#039; geben, uns selbst spüren, um dann den Verstand dafür einzusetzen, daß es den Bauch immer geben darf...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peinhart(34)</p>
<p><i>&#8220;Daher versuche ich es jetzt ja auch mal mit der steilen These, sie könnten vielleicht zuviel Vernunft angenommen haben…&#8221;</i></p>
<p>So &#8216;über&#8217;steil finde ich die These gar nicht.<br />
Schließlich bin ich mit Deiner Argumentation soweit gekommen, daß Vernunft immer nur so etwas wie &#8216;sozialdemokratisch&#8217; sein kann. Du erinnerst Dich, oder muß ich Link rausbuddeln ;)</p>
<p>&#8216;Sozialdemokratisch&#8217; insofern, als sie sich weitestgehend nur in der gerade existierenden &#8216;Realität&#8217; abspielen kann, also in den vorgefundenen gerade existierenden Grenzen, dessen was ist &#8211; &#8216;vernünftigerweise&#8217; nicht darüber hinausgeht.</p>
<p>Es hat mE was mit nicht vorhandener oder &#8216;unterdrückter&#8217; Empathie zu tun, dann statt Diener zu sein, Diener haben zu wollen.<br />
Denn da greift wieder die &#8216;sozialdemokratische&#8217; Vernunft, daß es ja jemanden geben muß, der den Doofen den Weg weist, odda so.<br />
Mir ist halt jeder linksautoritätere Ansatz noch in der &#8216;sozialdemokratischen&#8217; Suppe gekocht, auch wenn diese sich selbst als Kommunisten sehen &#8211; sind sie mitnichten.^^<br />
Edit: Ich bin sogar nicht weit davon entfernt, das nicht mehr als &#8220;Links&#8221; bezeichnen zu können resp. zu wollen.</p>
<p>Vernünftig erscheint dann auch, immer nur an der Verteilung kurbeln zu wollen, ohne das Machen überhaupt in den Blick zu nehmen.<br />
Es kommt tatsachlich erst das Fressen und dann die Moral &#8211; nicht einfach platt im Sinne von Satt sein; wie das Sattmachende herstellen.</p>
<p>Wären Menschen immer vernünftig gewesen, wäre wir noch Affen, womit ich letztere nicht schlecht machen will &#8211; trotzdem erlaube ich mir zu behaupten, daß wir wenigstens ab und an in unserer Geschichte ne ordentliche Mischung hingekriegt haben müssen zwischen Bauch und Kopf, zwischen Empathie und Vernunft.<br />
Bevor wir da aber mal ne (wieder?) Balance zwischen beiden hinkriegen, müssen wir wohl unserer Empathie mehr &#8216;Raum&#8217; geben, uns selbst spüren, um dann den Verstand dafür einzusetzen, daß es den Bauch immer geben darf&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Palais des Tuileries</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1581#comment-9812</link>
		<dc:creator>Palais des Tuileries</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Aug 2014 17:37:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Piet http://www.vineyardsaker.de/ukraine/kurz-zu-strelkow/ 
http://www.vineyardsaker.de/ukraine/uebersicht-ueber-die-situation-an-den-fronten-des-suedostens-fuer-1000-kiew-am-15-august/]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Piet <a href="http://www.vineyardsaker.de/ukraine/kurz-zu-strelkow/" rel="nofollow">http://www.vineyardsaker.de/ukraine/kurz-zu-strelkow/</a><br />
<a href="http://www.vineyardsaker.de/ukraine/uebersicht-ueber-die-situation-an-den-fronten-des-suedostens-fuer-1000-kiew-am-15-august/" rel="nofollow">http://www.vineyardsaker.de/ukraine/uebersicht-ueber-die-situation-an-den-fronten-des-suedostens-fuer-1000-kiew-am-15-august/</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: piet</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1581#comment-9811</link>
		<dc:creator>piet</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Aug 2014 17:04:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hast du da ne Primärgerüchtequelle zu ?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hast du da ne Primärgerüchtequelle zu ?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Palais des Tuileries</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1581#comment-9810</link>
		<dc:creator>Palais des Tuileries</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Aug 2014 16:34:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[OT - In der Ukraine kämpft eine anarchistisch-geprägte Machnowschina auf der Seite der Seperatisten (ohne deren Kommando zu unterstehen) gegen die ukrainischen Neonazis. 
Weiss da wer näheres?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>OT &#8211; In der Ukraine kämpft eine anarchistisch-geprägte Machnowschina auf der Seite der Seperatisten (ohne deren Kommando zu unterstehen) gegen die ukrainischen Neonazis.<br />
Weiss da wer näheres?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1581#comment-9809</link>
		<dc:creator>Peinhart</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Aug 2014 16:25:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@L´Andratté und @Stony - Die Disziplinierung der Einbildungskraft, der Phantasie, der Neugier, so auch schon der alte Kant, &#039;muss nun mit Schulstrenge (sic!) gelernt werden&#039;. Die &#039;Kultivierung&#039; der Einbildungskraft habe nur darauf abzuzielen, sie &#039;zum Vorteile des Verstandes&#039; zu gebrauchen, sie sei nicht zu stärken oder anzuregen, &#039;sie muss vielmehr gezügelt und unter Regeln gebracht werden&#039;. Noch deutlicher in Richtung ökonomischer Verwertung finden wir das dann natürlich auch noch bei den &#039;Liberalen&#039;. Es komme, insbesondere was die Massen angeht, in erster Linie darauf an, gerade zu sitzen, sich nicht ablenken zu lassen und Schulstunde um Schulstunde brav und geduldig abzusitzen. Der Inhalt derselben sei dagegen absolut zweitrangig. Das ist die unverhohlene Zurichtung zur Fabrikarbeit, und immer noch die Wurzeln dessen, was wir Pädogogik nennen... 

@Wat. - Wichtiger Hinweis, in der Tat. Ich glaube, bei nicht wenigen Linken herrscht auch eine Art Verzweiflung über das dumme Menschengeschlecht, das so partout &#039;keine Vernunft annehmen will&#039;, wie oft und mit wie guten Argumenten es man ihnen auch immer erklärt. Was sich leicht bis zur stillen Verachtung und dann - immerhin konsequent ;) - auch Selbstverachtung auswachsen kann. Daher versuche ich es jetzt ja auch mal mit der steilen These, sie könnten vielleicht zuviel Vernunft angenommen haben... :p]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@L´Andratté und @Stony &#8211; Die Disziplinierung der Einbildungskraft, der Phantasie, der Neugier, so auch schon der alte Kant, &#8216;muss nun mit Schulstrenge (sic!) gelernt werden&#8217;. Die &#8216;Kultivierung&#8217; der Einbildungskraft habe nur darauf abzuzielen, sie &#8216;zum Vorteile des Verstandes&#8217; zu gebrauchen, sie sei nicht zu stärken oder anzuregen, &#8216;sie muss vielmehr gezügelt und unter Regeln gebracht werden&#8217;. Noch deutlicher in Richtung ökonomischer Verwertung finden wir das dann natürlich auch noch bei den &#8216;Liberalen&#8217;. Es komme, insbesondere was die Massen angeht, in erster Linie darauf an, gerade zu sitzen, sich nicht ablenken zu lassen und Schulstunde um Schulstunde brav und geduldig abzusitzen. Der Inhalt derselben sei dagegen absolut zweitrangig. Das ist die unverhohlene Zurichtung zur Fabrikarbeit, und immer noch die Wurzeln dessen, was wir Pädogogik nennen&#8230; </p>
<p>@Wat. &#8211; Wichtiger Hinweis, in der Tat. Ich glaube, bei nicht wenigen Linken herrscht auch eine Art Verzweiflung über das dumme Menschengeschlecht, das so partout &#8216;keine Vernunft annehmen will&#8217;, wie oft und mit wie guten Argumenten es man ihnen auch immer erklärt. Was sich leicht bis zur stillen Verachtung und dann &#8211; immerhin konsequent ;) &#8211; auch Selbstverachtung auswachsen kann. Daher versuche ich es jetzt ja auch mal mit der steilen These, sie könnten vielleicht zuviel Vernunft angenommen haben&#8230; :p</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stony</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1581#comment-9806</link>
		<dc:creator>Stony</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Aug 2014 13:58:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=1581#comment-9806</guid>
		<description><![CDATA[@L´Andratté:  Die Lehrerausbildung ist ganz folgerichtig - wozu gute Kräfte ausbilden, wenn die später ihre Zöglinge eh nur abrichten sollen. Ökonomische Verwertbarkeit und Anpassung ist alles, was von den Kinderlein erwartet wird; echte Bildung stört da nur.
Selbst wenn sich da mal welche ins System &#039;verirren&#039;, die wirklich was drauf haben, werden sie entweder &#039;auf Linie&#039; gebracht, oder im Mahlstrom der Strukturen abgeschmirgelt und letztlich in der Pfeife geraucht.

Und dann wären da noch diejenigen der Einrichtungen, in welchen seltsame Menschen ihre Brut abliefern, wo die dann lernen ihre Namen zu tanzen, damit die Steinersche Deppenlehre nicht ausstirbt.

Dogmatisch ist beides, das eine wie das andere.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@L´Andratté:  Die Lehrerausbildung ist ganz folgerichtig &#8211; wozu gute Kräfte ausbilden, wenn die später ihre Zöglinge eh nur abrichten sollen. Ökonomische Verwertbarkeit und Anpassung ist alles, was von den Kinderlein erwartet wird; echte Bildung stört da nur.<br />
Selbst wenn sich da mal welche ins System &#8216;verirren&#8217;, die wirklich was drauf haben, werden sie entweder &#8216;auf Linie&#8217; gebracht, oder im Mahlstrom der Strukturen abgeschmirgelt und letztlich in der Pfeife geraucht.</p>
<p>Und dann wären da noch diejenigen der Einrichtungen, in welchen seltsame Menschen ihre Brut abliefern, wo die dann lernen ihre Namen zu tanzen, damit die Steinersche Deppenlehre nicht ausstirbt.</p>
<p>Dogmatisch ist beides, das eine wie das andere.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: L´Andratté</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1581#comment-9805</link>
		<dc:creator>L´Andratté</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Aug 2014 12:38:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=1581#comment-9805</guid>
		<description><![CDATA[Hallo! 
Ich finde, diese Diskussion trifft einen Nerv. Dieser Blog und sein Kommentariat treten eben nicht auf der Stelle und sind für mich eine positive Definition von &quot;links&quot;.

Der Begriff &quot;Rationalisierung&quot; gehört hier auch erwähnt.
Als Mensch ist es notwendig, besonders die eigenen Beweggründe immer wieder kritisch zu hinterfragen, auch wenn dies oft etwas anstrengend und desillusionierend ausfallen kann...

Das, was wir als unser bewußtes Ich wahrnehmen, ist so ungern wir das vllt zugeben, eben nur ein Teil dessen, was unsere Persönlichkeit ausmacht. Und die anderen Teile bestimmen mit. Habe leider grad keine Zeit dies mehr auszuführen, aber ich glaube ohne diese Selbstreflektion sind selbst die besten Beweggründe zum Scheitern verurteilt, manchmal auch mit (Danton, ich liebe Büchner, seit immer schon).

Kindern die Neugier und Freude am Lernen auszutreiben ist schon eine Meisterleistung. Warum nimmt in der Lehrerausbildung eigentlich Pädagogik so einen kleinen Platz ein? Ignoranz oder Absicht?

Schönen Sonntag noch!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo!<br />
Ich finde, diese Diskussion trifft einen Nerv. Dieser Blog und sein Kommentariat treten eben nicht auf der Stelle und sind für mich eine positive Definition von &#8220;links&#8221;.</p>
<p>Der Begriff &#8220;Rationalisierung&#8221; gehört hier auch erwähnt.<br />
Als Mensch ist es notwendig, besonders die eigenen Beweggründe immer wieder kritisch zu hinterfragen, auch wenn dies oft etwas anstrengend und desillusionierend ausfallen kann&#8230;</p>
<p>Das, was wir als unser bewußtes Ich wahrnehmen, ist so ungern wir das vllt zugeben, eben nur ein Teil dessen, was unsere Persönlichkeit ausmacht. Und die anderen Teile bestimmen mit. Habe leider grad keine Zeit dies mehr auszuführen, aber ich glaube ohne diese Selbstreflektion sind selbst die besten Beweggründe zum Scheitern verurteilt, manchmal auch mit (Danton, ich liebe Büchner, seit immer schon).</p>
<p>Kindern die Neugier und Freude am Lernen auszutreiben ist schon eine Meisterleistung. Warum nimmt in der Lehrerausbildung eigentlich Pädagogik so einen kleinen Platz ein? Ignoranz oder Absicht?</p>
<p>Schönen Sonntag noch!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1581#comment-9800</link>
		<dc:creator>R@iner</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Aug 2014 10:04:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=1581#comment-9800</guid>
		<description><![CDATA[Primitiv? Bravo! &lt;a href=&quot;http://www.bravo.de/specials/bw/bw-adventure-camps-2014-die-grosse-team-challenge&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Bw-Adventure Camps 2014 - die große Team Challenge bei der Bundeswehr&lt;/a&gt;

Die v.d.L. bekommt noch den Spitznamen &quot;Mutter aller Kindersoldaten&quot;.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Primitiv? Bravo! <a href="http://www.bravo.de/specials/bw/bw-adventure-camps-2014-die-grosse-team-challenge" rel="nofollow">Bw-Adventure Camps 2014 &#8211; die große Team Challenge bei der Bundeswehr</a></p>
<p>Die v.d.L. bekommt noch den Spitznamen &#8220;Mutter aller Kindersoldaten&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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