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	<title>Kommentare zu: Lesen Sie Marx, Puentes</title>
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	<description>Keine Herren, keine Sklaven!</description>
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		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1370#comment-8076</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Jul 2014 13:47:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&quot;&lt;em&gt;dass gerade in den Krisen des Kapitalismus die Profitraten außerordentlich gestiegen sind&lt;/em&gt;&quot;

Das ist kein &quot;Gegenbeweis&quot;, das ist mit Verlaub gar nichts. Dass die Profite einzelner Konzerne steigen, verdankt sich der Monopolbildung; Profitraten können außerdem steigen, wenn neue Regionen und Techniken erschlossen werden oder die Umsätze künstlich gesteigert werden (vorsätzliche Obsoleszenz). Weiterhin perfekt für Profite: Depperte Wettgeschäfte, in denen Kapital gebunden werden kann. Ohne solche wären wir längst em Ende. Realwirtschaftlich und vor allem auf breiter Fläche brechen die Profitraten und daher die -quoten trotz aller Tricks aber fürchterlich ein, siehe das Verhältnis von Kapital zu Weltsozialprodukt. Das Kapital hat unfassbar effiziente Strategien entwickelt und findet trotzdem keinen Modus mehr, in dem Produktion und Konsum noch profitabel bleiben. Rien ne vas plus. Dabei haben wir noch nicht einmal das Problem der Ressourcen gestreift. Es wird so lange noch Riesenprofite geben, wie es noch eine Firma gibt. Oh, am besten gibt es eh nur eine, die einem gehört, dem alle anderen gehören. Könnte man dann Kaiser&#039;s nennen oder so.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;<em>dass gerade in den Krisen des Kapitalismus die Profitraten außerordentlich gestiegen sind</em>&#8221;</p>
<p>Das ist kein &#8220;Gegenbeweis&#8221;, das ist mit Verlaub gar nichts. Dass die Profite einzelner Konzerne steigen, verdankt sich der Monopolbildung; Profitraten können außerdem steigen, wenn neue Regionen und Techniken erschlossen werden oder die Umsätze künstlich gesteigert werden (vorsätzliche Obsoleszenz). Weiterhin perfekt für Profite: Depperte Wettgeschäfte, in denen Kapital gebunden werden kann. Ohne solche wären wir längst em Ende. Realwirtschaftlich und vor allem auf breiter Fläche brechen die Profitraten und daher die -quoten trotz aller Tricks aber fürchterlich ein, siehe das Verhältnis von Kapital zu Weltsozialprodukt. Das Kapital hat unfassbar effiziente Strategien entwickelt und findet trotzdem keinen Modus mehr, in dem Produktion und Konsum noch profitabel bleiben. Rien ne vas plus. Dabei haben wir noch nicht einmal das Problem der Ressourcen gestreift. Es wird so lange noch Riesenprofite geben, wie es noch eine Firma gibt. Oh, am besten gibt es eh nur eine, die einem gehört, dem alle anderen gehören. Könnte man dann Kaiser&#8217;s nennen oder so.</p>
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		<title>Von: m4rc</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1370#comment-8073</link>
		<dc:creator>m4rc</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Jul 2014 13:34:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zur marxistischen Aussage der in der Tendenz stetig fallenden Profitrate von Kapital kann man als Gegenbeweis anführen, dass gerade in den Krisen des Kapitalismus die Profitraten außerordentlich gestiegen sind. Krise bedeutet immer auch, dass groß Kasse gemacht wird.

Darüber hinaus bedeutet Kapitalismus funktionierend zunächst immer, dass es eine Kaufkraft gibt, deren Nachfrage zur Investition anregt. Aus dieser Perspektive hat Marx wiederum Recht, wenn er festhält, dass es gerade die Kapitalisten sind, welche den Kapitalismus bedrohen. Das konsequente Unterdrücken der Massennachfrage durch Lohnsenkungen und Steuervermeidung (Steuern ermöglichen es den Abgehängten sich ökonomisch zu beteiligen an der Gesellschaft) greift direkt und indirekt die Grundlage des Kapitalismus an. Marx war nicht ohne Grund &quot;Fan&quot; des Kapitalismus und erbitterter Gegner der Kapitalisten zugleich.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zur marxistischen Aussage der in der Tendenz stetig fallenden Profitrate von Kapital kann man als Gegenbeweis anführen, dass gerade in den Krisen des Kapitalismus die Profitraten außerordentlich gestiegen sind. Krise bedeutet immer auch, dass groß Kasse gemacht wird.</p>
<p>Darüber hinaus bedeutet Kapitalismus funktionierend zunächst immer, dass es eine Kaufkraft gibt, deren Nachfrage zur Investition anregt. Aus dieser Perspektive hat Marx wiederum Recht, wenn er festhält, dass es gerade die Kapitalisten sind, welche den Kapitalismus bedrohen. Das konsequente Unterdrücken der Massennachfrage durch Lohnsenkungen und Steuervermeidung (Steuern ermöglichen es den Abgehängten sich ökonomisch zu beteiligen an der Gesellschaft) greift direkt und indirekt die Grundlage des Kapitalismus an. Marx war nicht ohne Grund &#8220;Fan&#8221; des Kapitalismus und erbitterter Gegner der Kapitalisten zugleich.</p>
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	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1370#comment-7743</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jul 2014 18:01:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nee lass mal, ich bin immer so brutal ...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nee lass mal, ich bin immer so brutal &#8230;</p>
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		<title>Von: klaus baum</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1370#comment-7742</link>
		<dc:creator>klaus baum</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jul 2014 17:55:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[müsst ihr euren disput im internet austragen? könnt ihr nicht wie andre anständigen kerle das im ring austragen?ich würde bei diesem fight so gar kommen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>müsst ihr euren disput im internet austragen? könnt ihr nicht wie andre anständigen kerle das im ring austragen?ich würde bei diesem fight so gar kommen.</p>
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		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1370#comment-7696</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jul 2014 12:48:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ähm, belebte Dinge? Magisches Denken? Das kommt bei Naturvölkern natürlich nicht vor, das ist der Gegenbeweis!!1!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ähm, belebte Dinge? Magisches Denken? Das kommt bei Naturvölkern natürlich nicht vor, das ist der Gegenbeweis!!1!</p>
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		<title>Von: Oswald</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1370#comment-7695</link>
		<dc:creator>Oswald</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jul 2014 11:34:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ach, ich weiß nicht, vielleicht ist der Graeber gar nicht so schlecht. Er braucht wahrscheinlich kein Fetisch-Kapitel, das wär doch was, oder. Wie soll das möglich sein?
1. Machtpraktiken sind konstitutiv für Gesellschaften, z.B. das Schenken. Graeber bringt viele Beispiele, die belegen sollen, dass Naturvölker Neuankömmlingen erst einmal ein Geschenk auf drängen, und wenn die es annehmen, tja zu spät. 
2. Eskalation ist konstitutiv für Machtpraktiken, und so kommt es, dass sich die Leute gegenseitig übertreffen wollen. Graeber bringt auch dazu viele Beispiele, wie sich die ganz Harten in den Ruin schenken.
Für viele, die es mit Marx haben, ganz, ganz übel, weil es für sie ohne Fetisch nicht geht, denn das Kapitel glauben ja wirklich alle verstanden zu haben.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, ich weiß nicht, vielleicht ist der Graeber gar nicht so schlecht. Er braucht wahrscheinlich kein Fetisch-Kapitel, das wär doch was, oder. Wie soll das möglich sein?<br />
1. Machtpraktiken sind konstitutiv für Gesellschaften, z.B. das Schenken. Graeber bringt viele Beispiele, die belegen sollen, dass Naturvölker Neuankömmlingen erst einmal ein Geschenk auf drängen, und wenn die es annehmen, tja zu spät.<br />
2. Eskalation ist konstitutiv für Machtpraktiken, und so kommt es, dass sich die Leute gegenseitig übertreffen wollen. Graeber bringt auch dazu viele Beispiele, wie sich die ganz Harten in den Ruin schenken.<br />
Für viele, die es mit Marx haben, ganz, ganz übel, weil es für sie ohne Fetisch nicht geht, denn das Kapitel glauben ja wirklich alle verstanden zu haben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: bernd_r</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1370#comment-7683</link>
		<dc:creator>bernd_r</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jul 2014 23:11:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Guest #83

Wenn das Hören zu mühsam scheint, obwohl gerade Bontrup ein begnadeter Redner ist und es ein Genuß ist, ihm zuzuhören, und da in solchen Vorträgen ja immer nur auf Zusammenhänge aufmerksam gemacht werden kann, wie wär&#039;s mit Lesen? Wenn Du wirklich daran interessiert bist, seine Gedankengänge kennenzulernen, empfehle ich sein bisheriges Hauptwerk (650 S.):

Arbeit, Kapital und Staat, 4. verb. u. erw. Auflage, 2011, Papyrossa Verlag

Beim Lesen kann man ja auch besser nachdenken, sich Anmerkungen machen, in anderen Werken nachschlagen, Aussagen und Herleitungen vergleichen etc.pp.

Auch wenn man nicht mit allen seinen Analysen und Folgerungen übereinstimmt, als &quot;volkswirtschaftliches Geplapper&quot; kann man das nun gar nicht bezeichnen...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Guest #83</p>
<p>Wenn das Hören zu mühsam scheint, obwohl gerade Bontrup ein begnadeter Redner ist und es ein Genuß ist, ihm zuzuhören, und da in solchen Vorträgen ja immer nur auf Zusammenhänge aufmerksam gemacht werden kann, wie wär&#8217;s mit Lesen? Wenn Du wirklich daran interessiert bist, seine Gedankengänge kennenzulernen, empfehle ich sein bisheriges Hauptwerk (650 S.):</p>
<p>Arbeit, Kapital und Staat, 4. verb. u. erw. Auflage, 2011, Papyrossa Verlag</p>
<p>Beim Lesen kann man ja auch besser nachdenken, sich Anmerkungen machen, in anderen Werken nachschlagen, Aussagen und Herleitungen vergleichen etc.pp.</p>
<p>Auch wenn man nicht mit allen seinen Analysen und Folgerungen übereinstimmt, als &#8220;volkswirtschaftliches Geplapper&#8221; kann man das nun gar nicht bezeichnen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1370#comment-7682</link>
		<dc:creator>Wat.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jul 2014 22:12:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@R@iner(75) 

400 Seiten und moderne Sprache?
Nee.
Auf rund 450 das Original (ein-)gekürzt - gibt es ;)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@R@iner(75) </p>
<p>400 Seiten und moderne Sprache?<br />
Nee.<br />
Auf rund 450 das Original (ein-)gekürzt &#8211; gibt es ;)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Guest</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1370#comment-7680</link>
		<dc:creator>Guest</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jul 2014 21:53:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Boris #69

Zu Bontrup wollte ich schon in einem früheren Beitrag eine Kommentar ablassen, aber irgendwie fand ich seine Darlegungen ambivalent im Sinne einer Kritik. Ich bin aus seinen Vorträgen nicht schlau geworden, was er denn nun will. Denn die Darlegung der Situation ist ja schonmal korrekt, die Analyse stimmt. Ob er sich nun was anderes als Kapitalismus vorstellen kann, bzw. was anderes als Lohnarbeit hab ich noch nicht herausgefunden. Marx hat er ja offensichtlich gelesen.
Und dann verstehe ich nicht, wieso er nur das Neoliberale seit den 70er Jahren als Grundlage für die heutigen Probleme der Lohnabhängigen sieht. So jung ist der Marx nun nicht.

Ich werde mir wahrscheinlich einfach noch einige andere Sachen von ihm anhören müssen. Ich bin aber auch schon ein wenig vorgeschädigt durch die Leute von argudiss.de und an mir geht das volkswirtschaftliche Geplapper nicht mehr so vorüber, oder wird nicht mehr einfach so hingenommen. Das macht es schwer sich das noch anzuhören.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Boris #69</p>
<p>Zu Bontrup wollte ich schon in einem früheren Beitrag eine Kommentar ablassen, aber irgendwie fand ich seine Darlegungen ambivalent im Sinne einer Kritik. Ich bin aus seinen Vorträgen nicht schlau geworden, was er denn nun will. Denn die Darlegung der Situation ist ja schonmal korrekt, die Analyse stimmt. Ob er sich nun was anderes als Kapitalismus vorstellen kann, bzw. was anderes als Lohnarbeit hab ich noch nicht herausgefunden. Marx hat er ja offensichtlich gelesen.<br />
Und dann verstehe ich nicht, wieso er nur das Neoliberale seit den 70er Jahren als Grundlage für die heutigen Probleme der Lohnabhängigen sieht. So jung ist der Marx nun nicht.</p>
<p>Ich werde mir wahrscheinlich einfach noch einige andere Sachen von ihm anhören müssen. Ich bin aber auch schon ein wenig vorgeschädigt durch die Leute von argudiss.de und an mir geht das volkswirtschaftliche Geplapper nicht mehr so vorüber, oder wird nicht mehr einfach so hingenommen. Das macht es schwer sich das noch anzuhören.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Die Katze aus dem Sack</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1370#comment-7679</link>
		<dc:creator>Die Katze aus dem Sack</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jul 2014 21:49:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ langlode44

Zählen ist relativ, noch relativer das Rechnen damit:

http://de.wikipedia.org/wiki/Sexagesimalsystem

Das Zählen selbst hat viel Aussagekraft, wie da zu der Zeit jeweils Was gemacht wurde (Wirtschaft, Leben, Gesellschaft).]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ langlode44</p>
<p>Zählen ist relativ, noch relativer das Rechnen damit:</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sexagesimalsystem" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/Sexagesimalsystem</a></p>
<p>Das Zählen selbst hat viel Aussagekraft, wie da zu der Zeit jeweils Was gemacht wurde (Wirtschaft, Leben, Gesellschaft).</p>
]]></content:encoded>
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