<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Realitätsextremismus</title>
	<atom:link href="https://archiv2.feynsinn.org/?feed=rss2&#038;p=1318" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1318</link>
	<description>Keine Herren, keine Sklaven!</description>
	<lastBuildDate>Tue, 14 Mar 2023 15:53:32 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator>
	<item>
		<title>Von: Die Katze aus dem Sack</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1318#comment-7163</link>
		<dc:creator>Die Katze aus dem Sack</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2014 01:07:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=1318#comment-7163</guid>
		<description><![CDATA[@ Troptard

Wieso werde ich ständig von euch nach vorne geschickt? Nur um den Zurückgebliebenen von dort aus berichten zu können? Nö, mache ich nicht mehr.

Der Hausherr hat zudem völlig recht. Man kann Probleme nicht mit den Methoden lösen, durch die sie entstanden sind. Zudem wäre es wohl Zeichen des Wahnsinns, dann auch noch immer wieder das Gleiche zu tun und dabei sogar noch andere Ergebnisse zu erwarten. Es müssen daher Wege gegangen werden, die bisher noch nie beschritten wurden. Aber davon habe ich nun gar keine Ahnung.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Troptard</p>
<p>Wieso werde ich ständig von euch nach vorne geschickt? Nur um den Zurückgebliebenen von dort aus berichten zu können? Nö, mache ich nicht mehr.</p>
<p>Der Hausherr hat zudem völlig recht. Man kann Probleme nicht mit den Methoden lösen, durch die sie entstanden sind. Zudem wäre es wohl Zeichen des Wahnsinns, dann auch noch immer wieder das Gleiche zu tun und dabei sogar noch andere Ergebnisse zu erwarten. Es müssen daher Wege gegangen werden, die bisher noch nie beschritten wurden. Aber davon habe ich nun gar keine Ahnung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Troptard</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1318#comment-7154</link>
		<dc:creator>Troptard</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2014 19:26:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=1318#comment-7154</guid>
		<description><![CDATA[@57, Die Katze aus dem Sack 

Nun werf doçh nicht die Katze gleich wieder in den Sack!

Fang an und dann berichte! Wie wäre es damit: &quot;actions speaks louder than the words &quot;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@57, Die Katze aus dem Sack </p>
<p>Nun werf doçh nicht die Katze gleich wieder in den Sack!</p>
<p>Fang an und dann berichte! Wie wäre es damit: &#8220;actions speaks louder than the words &#8220;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Troptard</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1318#comment-7153</link>
		<dc:creator>Troptard</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2014 19:11:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=1318#comment-7153</guid>
		<description><![CDATA[Jetzt geb ich wahrscheinlich wieder etwas von mir, was nicht zur rechten Stimmung passen will!

Ich hatte das wohl schon öfter erwähnt, dass ich aus dem Proletenmilieu stamme. Dort war es üblich, dass man einen Kleingarten hatte.

Meine Grosseltern hatten diesen und auch meine Onkel und Tanten. 

Das hat sich dann verloren, als die Speisekammer abgebaut und gegen einen Kühlschrank ausgetauscht wurde, die mit Kohle beheizten Kochplatten durch Gaz ersetzt wurden, die Einkaufstaschen gegen einen Einkaufswagen und der Fussweg durch das Auto ersetzt wurde.

Auch ich habe den Gemüsegarten wiederendeckt. Ich liebe ihn und ich pflege ihn, weil ich weiss, was ich esse.

Ansonsten ist hier in meiner Gegend alles Landwirtschaft. Die produzieren so viel, dass sie es nur noch verkaufen können, wenn sie sich irdendwo an den Strassenrand stellen, um es an vorbeifahrende Touristen zu verkaufen.

Sie könnten es auch verschenken! Warum fällt ihnen das bloss nicht ein?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt geb ich wahrscheinlich wieder etwas von mir, was nicht zur rechten Stimmung passen will!</p>
<p>Ich hatte das wohl schon öfter erwähnt, dass ich aus dem Proletenmilieu stamme. Dort war es üblich, dass man einen Kleingarten hatte.</p>
<p>Meine Grosseltern hatten diesen und auch meine Onkel und Tanten. </p>
<p>Das hat sich dann verloren, als die Speisekammer abgebaut und gegen einen Kühlschrank ausgetauscht wurde, die mit Kohle beheizten Kochplatten durch Gaz ersetzt wurden, die Einkaufstaschen gegen einen Einkaufswagen und der Fussweg durch das Auto ersetzt wurde.</p>
<p>Auch ich habe den Gemüsegarten wiederendeckt. Ich liebe ihn und ich pflege ihn, weil ich weiss, was ich esse.</p>
<p>Ansonsten ist hier in meiner Gegend alles Landwirtschaft. Die produzieren so viel, dass sie es nur noch verkaufen können, wenn sie sich irdendwo an den Strassenrand stellen, um es an vorbeifahrende Touristen zu verkaufen.</p>
<p>Sie könnten es auch verschenken! Warum fällt ihnen das bloss nicht ein?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1318#comment-7150</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2014 18:47:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=1318#comment-7150</guid>
		<description><![CDATA[Heute nicht, er is auf ein Bierchen bei mir.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Heute nicht, er is auf ein Bierchen bei mir.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Die Katze aus dem Sack</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1318#comment-7149</link>
		<dc:creator>Die Katze aus dem Sack</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2014 18:45:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=1318#comment-7149</guid>
		<description><![CDATA[Habe die Idee bereits wieder verworfen. Nichts ist einfacher, als etwas zu beenden, das noch gar nicht begonnen wurde. Wann kommt übrigens Godot? Weiss das jemand?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Habe die Idee bereits wieder verworfen. Nichts ist einfacher, als etwas zu beenden, das noch gar nicht begonnen wurde. Wann kommt übrigens Godot? Weiss das jemand?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Troptard</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1318#comment-7148</link>
		<dc:creator>Troptard</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2014 18:33:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=1318#comment-7148</guid>
		<description><![CDATA[@53, Rainer

Es geht hier ja nicht einfach um Ideen, welche dem Menschen immer mal durch den Kopf kreisen , sondern um deren konkrete Umsetzung und mit allen Konsequenzen, die sich daraus ergeben.

Auch wenn diese nicht immer allumfassend berücksichtigt werden.
Es geht hier auch nicht um die Sinnlosigkeit allen Handelns und auf das Warten einer Weltrevolution.

Worauf es mir persönlich ankam ist zu verdeutlichen, dass man sich in einem System bewegt aus welchem es wenig Möglichkeiten gibt zu entrinnen.

Soweit ich dies überschauen kann, wurden bisher alle Versuche dazu wieder eingefangen. 

Eine gute Übersicht dazu hat Georg Fülberth bereits 1991 in seinem Buch &quot; Sieben Anstrengungen den vorläufigen Endsieg des Kapitalismus zu begreifen&quot; unter dem Kapitel &quot;Gegengesellschaften&quot; zusammengefasst.

Dies unter dem Eindruck, dass es zu einer vollständigen Auflösung linker Politik und Gegenmodelle bis hin zur einer Auflösung der Linken selbst kommen könnte.

Um noch für Dich ein wenig ins Detail zu gehen: Das Kleinunternehmen meiner Besten hätte sich nicht ohne meine Mitwirkung als Lohnarbeiter entwickeln können. Es wäre von Beginn an zum Scheitern verurteilt gewesen. Nach 5 Jahren kann es sich selbst tragen, ohne dafür fremde Arbeitszeit aufzusaugen.

Das was sie dort bewerkstellig ist wahrlich kein Akt der Emanzipation sondern aus dem Bedürfnis geboren, sich der Lohnarbeit zu entziehen, mehr nicht. Und zu mehr taugt es auch nicht.

Die Bedingungen sind eher &quot;schlechter&quot;.

Warum muss man in eine Depression verfallen, wenn einem die Wirklichkeit von anderen Menschen anders vorgelebt wird und darin für Illusionen wenig Platz verbleibt. 

Der tägliche Tag fordert! Jeder kämpft so gut es eben geht an seinem Platz.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@53, Rainer</p>
<p>Es geht hier ja nicht einfach um Ideen, welche dem Menschen immer mal durch den Kopf kreisen , sondern um deren konkrete Umsetzung und mit allen Konsequenzen, die sich daraus ergeben.</p>
<p>Auch wenn diese nicht immer allumfassend berücksichtigt werden.<br />
Es geht hier auch nicht um die Sinnlosigkeit allen Handelns und auf das Warten einer Weltrevolution.</p>
<p>Worauf es mir persönlich ankam ist zu verdeutlichen, dass man sich in einem System bewegt aus welchem es wenig Möglichkeiten gibt zu entrinnen.</p>
<p>Soweit ich dies überschauen kann, wurden bisher alle Versuche dazu wieder eingefangen. </p>
<p>Eine gute Übersicht dazu hat Georg Fülberth bereits 1991 in seinem Buch &#8221; Sieben Anstrengungen den vorläufigen Endsieg des Kapitalismus zu begreifen&#8221; unter dem Kapitel &#8220;Gegengesellschaften&#8221; zusammengefasst.</p>
<p>Dies unter dem Eindruck, dass es zu einer vollständigen Auflösung linker Politik und Gegenmodelle bis hin zur einer Auflösung der Linken selbst kommen könnte.</p>
<p>Um noch für Dich ein wenig ins Detail zu gehen: Das Kleinunternehmen meiner Besten hätte sich nicht ohne meine Mitwirkung als Lohnarbeiter entwickeln können. Es wäre von Beginn an zum Scheitern verurteilt gewesen. Nach 5 Jahren kann es sich selbst tragen, ohne dafür fremde Arbeitszeit aufzusaugen.</p>
<p>Das was sie dort bewerkstellig ist wahrlich kein Akt der Emanzipation sondern aus dem Bedürfnis geboren, sich der Lohnarbeit zu entziehen, mehr nicht. Und zu mehr taugt es auch nicht.</p>
<p>Die Bedingungen sind eher &#8220;schlechter&#8221;.</p>
<p>Warum muss man in eine Depression verfallen, wenn einem die Wirklichkeit von anderen Menschen anders vorgelebt wird und darin für Illusionen wenig Platz verbleibt. </p>
<p>Der tägliche Tag fordert! Jeder kämpft so gut es eben geht an seinem Platz.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1318#comment-7146</link>
		<dc:creator>R@iner</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2014 17:35:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=1318#comment-7146</guid>
		<description><![CDATA[@ninjaturkey: Aus deinen Kommentaren ging für mich immer hervor, dass Du für dich und die deinigen einen kleinen Weg gefunden zu haben scheinst. Ich meine, dass man deinen Einwürfen auch entnehmen kann, dass Du zwar an manchen Stellen sauer, aber keinesfalls verbittert bist. Darum geht es doch: Für etwas eintreten und es Stück für Stück umsetzen. Und wenn Du dann auf lange Sicht irgendwann zwei oder drei Leute mit deinem Tun davon überzeugt hast, dass man Dinge auch anders angehen kann und sie es dir gleich tun, dann kann man das zweifelsohne bereits als Erfolg verbuchen. Viel mehr erwarte ich eigentlich für mich selbst nicht.

p.s.: Und &quot;cool&quot; ist das eben nicht, wenn Du siehst, was man sinnvolles anstellen könnte, die anderen dich aber nur seltsam anschauen, nach Jahren aber genau das machen, was Du nach fünf Minuten des Betrachtens der Situation schon gesehen hattest. Das hat Frustpotenzial, glaub&#039;s mir.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ninjaturkey: Aus deinen Kommentaren ging für mich immer hervor, dass Du für dich und die deinigen einen kleinen Weg gefunden zu haben scheinst. Ich meine, dass man deinen Einwürfen auch entnehmen kann, dass Du zwar an manchen Stellen sauer, aber keinesfalls verbittert bist. Darum geht es doch: Für etwas eintreten und es Stück für Stück umsetzen. Und wenn Du dann auf lange Sicht irgendwann zwei oder drei Leute mit deinem Tun davon überzeugt hast, dass man Dinge auch anders angehen kann und sie es dir gleich tun, dann kann man das zweifelsohne bereits als Erfolg verbuchen. Viel mehr erwarte ich eigentlich für mich selbst nicht.</p>
<p>p.s.: Und &#8220;cool&#8221; ist das eben nicht, wenn Du siehst, was man sinnvolles anstellen könnte, die anderen dich aber nur seltsam anschauen, nach Jahren aber genau das machen, was Du nach fünf Minuten des Betrachtens der Situation schon gesehen hattest. Das hat Frustpotenzial, glaub&#8217;s mir.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ninjaturkey</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1318#comment-7145</link>
		<dc:creator>ninjaturkey</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2014 17:15:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=1318#comment-7145</guid>
		<description><![CDATA[&lt;i&gt;»...Ich hatte auch immer wieder Ideen, die Jahre später erfolgreich von anderen, kapitalkräftigeren umgesetzt wurden...«&lt;/i&gt;

Cool, immerhin. Ich dagegen hatte immer wieder Befürchtungen die sich alle bewahrheitet haben. Erst seit ich mir mein Essen selbst anbaue und Naturalien mit den Nachbarn tausche, werden meine Visionen hoffnungsvoller.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>»&#8230;Ich hatte auch immer wieder Ideen, die Jahre später erfolgreich von anderen, kapitalkräftigeren umgesetzt wurden&#8230;«</i></p>
<p>Cool, immerhin. Ich dagegen hatte immer wieder Befürchtungen die sich alle bewahrheitet haben. Erst seit ich mir mein Essen selbst anbaue und Naturalien mit den Nachbarn tausche, werden meine Visionen hoffnungsvoller.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1318#comment-7144</link>
		<dc:creator>R@iner</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2014 16:40:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=1318#comment-7144</guid>
		<description><![CDATA[Ich hatte auch immer wieder Ideen, die Jahre später erfolgreich von anderen, kapitalkräftigeren umgesetzt wurden. So hake ich z.B. gerade meine 8 Jahre alte Liste mit Ideen für Spanien nach und nach ab.
Was ich jedoch niemals mehr machen werde, ist, öffentlich auch nur eine Andeutung zu hinterlassen. Ich finde es inzwischen einfach deprimierend, wenn noch nicht einmal genau kommuniziert wurde, worum um es en detaille geht, man sofort mit der Sinnlosigkeit allen Handelns vor der Weltrevolution konfrontiert wird.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte auch immer wieder Ideen, die Jahre später erfolgreich von anderen, kapitalkräftigeren umgesetzt wurden. So hake ich z.B. gerade meine 8 Jahre alte Liste mit Ideen für Spanien nach und nach ab.<br />
Was ich jedoch niemals mehr machen werde, ist, öffentlich auch nur eine Andeutung zu hinterlassen. Ich finde es inzwischen einfach deprimierend, wenn noch nicht einmal genau kommuniziert wurde, worum um es en detaille geht, man sofort mit der Sinnlosigkeit allen Handelns vor der Weltrevolution konfrontiert wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Troptard</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=1318#comment-7143</link>
		<dc:creator>Troptard</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2014 16:25:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=1318#comment-7143</guid>
		<description><![CDATA[&quot;Ich habe vor, ein Unternehmen (Gesellschaft) auf zu machen ...&quot; 

Dir ist hoffentlich dabei klar, in welchem Wirtschaftssytem &quot;Die Katze aus dem Sack&quot; sich da bewegt.

 Diesen Schritt hat meine Frau vor fünf Jahren gewagt,nicht um andere ins richtige Fahrwasser zu bringen, sondern ganz für sich alleine als Kleinunternehmen, ohne fremde Hilfe, ohne Fördermittel und ohne Kredite.

EU-Fördermittel haben andere bekommen. An die hat sie sich auch gewendet. Die haben ihr versprochen, sie ins richtige Fahrwasser zu bringen. Was sie dort gelassen hat, war ihr Geld. Das durfte sie jeden Monat dort abliefern und sie hat sich dann gewundert, wie wenig von ihren Einnahmen noch für sie selbst übrig geblieben ist.

Jetzt wirtschaftet sie alleine, und das ist wahrlich kein Eisschlecken. Da verlangt die Gemeinde schon mal 500 Euro für
ihr kleines Atelier, die Erlaubnis dafür, das sie ein Gewerbe ausüben darf.

Dann werden fast alle Abgaben nicht nach ihren Erträgen, sondern nach den Umsätzen berechnet. 

Nach Abzug der Vorauskosten für Maschinen, Fahrzeug, Messe-und Standgebühren, Material und Arbeitszeit verbleiben ihr von angenommenen 20 Tsd Euro maximal 6 Tsd Euro. Für diese lumpigen 6.000 Euro arbeitet sie aber durchgängig das ganze Jahr, treibt sich auf Messen und Märkten rum und bezahlt Sprit und Hotelrechnungen.

Chinaniveau ist nichts dagegen! 
Und alle wissen, dass man die Kleinen quetschen kann wie die Zitronen, besonders die Linken. Deshalb möchte man ihnen auch noch die letzte Möglichkeit nehmen, Geld an der Bank vorbeizumogeln.

Und damit ist sie nicht alleine, sonst wäre es wohl noch unerträglicher.

Forget it!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich habe vor, ein Unternehmen (Gesellschaft) auf zu machen &#8230;&#8221; </p>
<p>Dir ist hoffentlich dabei klar, in welchem Wirtschaftssytem &#8220;Die Katze aus dem Sack&#8221; sich da bewegt.</p>
<p> Diesen Schritt hat meine Frau vor fünf Jahren gewagt,nicht um andere ins richtige Fahrwasser zu bringen, sondern ganz für sich alleine als Kleinunternehmen, ohne fremde Hilfe, ohne Fördermittel und ohne Kredite.</p>
<p>EU-Fördermittel haben andere bekommen. An die hat sie sich auch gewendet. Die haben ihr versprochen, sie ins richtige Fahrwasser zu bringen. Was sie dort gelassen hat, war ihr Geld. Das durfte sie jeden Monat dort abliefern und sie hat sich dann gewundert, wie wenig von ihren Einnahmen noch für sie selbst übrig geblieben ist.</p>
<p>Jetzt wirtschaftet sie alleine, und das ist wahrlich kein Eisschlecken. Da verlangt die Gemeinde schon mal 500 Euro für<br />
ihr kleines Atelier, die Erlaubnis dafür, das sie ein Gewerbe ausüben darf.</p>
<p>Dann werden fast alle Abgaben nicht nach ihren Erträgen, sondern nach den Umsätzen berechnet. </p>
<p>Nach Abzug der Vorauskosten für Maschinen, Fahrzeug, Messe-und Standgebühren, Material und Arbeitszeit verbleiben ihr von angenommenen 20 Tsd Euro maximal 6 Tsd Euro. Für diese lumpigen 6.000 Euro arbeitet sie aber durchgängig das ganze Jahr, treibt sich auf Messen und Märkten rum und bezahlt Sprit und Hotelrechnungen.</p>
<p>Chinaniveau ist nichts dagegen!<br />
Und alle wissen, dass man die Kleinen quetschen kann wie die Zitronen, besonders die Linken. Deshalb möchte man ihnen auch noch die letzte Möglichkeit nehmen, Geld an der Bank vorbeizumogeln.</p>
<p>Und damit ist sie nicht alleine, sonst wäre es wohl noch unerträglicher.</p>
<p>Forget it!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
