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	<title>Kommentare zu: Vom Ver-dienen und Be-lohnen</title>
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	<description>Keine Herren, keine Sklaven!</description>
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		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=12749#comment-98430</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2020 19:50:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mit dem Begriff &quot;Tauschmittel&quot; ist Geld grundfalsch beschrieben. Man kann eine Hand auch als &quot;Putzmittel&quot; beschreiben, trifft aber nicht ganz die Vielfalt des Objektes.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Begriff &#8220;Tauschmittel&#8221; ist Geld grundfalsch beschrieben. Man kann eine Hand auch als &#8220;Putzmittel&#8221; beschreiben, trifft aber nicht ganz die Vielfalt des Objektes.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: KoKa</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=12749#comment-98423</link>
		<dc:creator>KoKa</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2020 17:11:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ flatter

Wieso soll Geld kein Tauschmittel sein? Es IST Tauschmittel, allgemeines Wertäquivalent, und zwar notwendigerweise. ABER es ist als solches nicht gesellschaftlicher Zweck. Zweck ist Geld als TauschWERT, als der abstrakte Reichtum, um den es geht. Kapital ist dann die Reinform dieses Tauschwerts. 

Geld ist also etwas ambivalentes. Einerseits Mittel (Tauschmittel, Zahlungsmittel), andrerseits TauschWERT). Auf der Seite des Tauschwerts kommt es eben auf den Wert an und nicht auf den Tausch, der unterstellt ist. Am liebsten würde das Kapital sein Geld gar nicht in die Zirkulation entlassen, wenn es nicht zum Zweck des Erhalts als Kapital für einen Verwertungsprozeß immerzu vorgeschossen werden müßte. 

Tauschwert, Kapital, abstrakter Reichtum: Der Zweck der heutigen Ökonomie. Daß dieser Zweck Staatsräson ist, weil die monopolisierte Gewalt davon profitieren möchte und profitiert, macht klar, warum dem Staat so immens viel am Aufrechterhalten dieser an sich absurden Ökonomie liegt, an der er unerbittlich festhält, Krise hin oder her.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ flatter</p>
<p>Wieso soll Geld kein Tauschmittel sein? Es IST Tauschmittel, allgemeines Wertäquivalent, und zwar notwendigerweise. ABER es ist als solches nicht gesellschaftlicher Zweck. Zweck ist Geld als TauschWERT, als der abstrakte Reichtum, um den es geht. Kapital ist dann die Reinform dieses Tauschwerts. </p>
<p>Geld ist also etwas ambivalentes. Einerseits Mittel (Tauschmittel, Zahlungsmittel), andrerseits TauschWERT). Auf der Seite des Tauschwerts kommt es eben auf den Wert an und nicht auf den Tausch, der unterstellt ist. Am liebsten würde das Kapital sein Geld gar nicht in die Zirkulation entlassen, wenn es nicht zum Zweck des Erhalts als Kapital für einen Verwertungsprozeß immerzu vorgeschossen werden müßte. </p>
<p>Tauschwert, Kapital, abstrakter Reichtum: Der Zweck der heutigen Ökonomie. Daß dieser Zweck Staatsräson ist, weil die monopolisierte Gewalt davon profitieren möchte und profitiert, macht klar, warum dem Staat so immens viel am Aufrechterhalten dieser an sich absurden Ökonomie liegt, an der er unerbittlich festhält, Krise hin oder her.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Harold</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=12749#comment-97856</link>
		<dc:creator>Harold</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2020 01:41:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ToKatz(46):
Warum nimmst Du denn an, dass in einer &quot;Gesellschaft ohne jede Verrechnung von Geben und Nehmen&quot; die Leute wieder sich mit den gleichen Bullshit-Jobs beschäftigen, die sie jetzt nur wegen der Bezahlung machen?
Warum gehst Du davon aus, dass die Menschen sich dann noch nennenswert mit Verteilung beschäftigen werden? Warum sollte sich jemand dann noch mit so etwas wie BWL beschäftigen (Optimieren von Tätigkeitsabläufen können die Fachbereiche selber besser)?
Zur Erinnerung: Etwas mehr als 30% geben in Deutschland momentan selber zu, dass sie einen Bullshit-Job ausführen.
Aus meiner Ansicht würde ich den Anteil der Bullshit-Jobs wesentlich höher ansetzen, und da nehme ich kaum eine Branche aus, eben weil hier für den Profit und nicht für den Bedarf produziert wird.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ToKatz(46):<br />
Warum nimmst Du denn an, dass in einer &#8220;Gesellschaft ohne jede Verrechnung von Geben und Nehmen&#8221; die Leute wieder sich mit den gleichen Bullshit-Jobs beschäftigen, die sie jetzt nur wegen der Bezahlung machen?<br />
Warum gehst Du davon aus, dass die Menschen sich dann noch nennenswert mit Verteilung beschäftigen werden? Warum sollte sich jemand dann noch mit so etwas wie BWL beschäftigen (Optimieren von Tätigkeitsabläufen können die Fachbereiche selber besser)?<br />
Zur Erinnerung: Etwas mehr als 30% geben in Deutschland momentan selber zu, dass sie einen Bullshit-Job ausführen.<br />
Aus meiner Ansicht würde ich den Anteil der Bullshit-Jobs wesentlich höher ansetzen, und da nehme ich kaum eine Branche aus, eben weil hier für den Profit und nicht für den Bedarf produziert wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=12749#comment-97854</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2020 22:12:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich versuche es einmal: Menschlich (ich schrieb das unter dem anderen Artikel) ist das hinfällig. Ich lasse mich nicht bezahlen und erwarte kein Äquivalent, wenn ich in meinem Unfeld etwas für andere tue. Andersherum auch nicht. Wir wissen, dass wir füreinander dasind. 
Auf der organisatorischen Ebene ist Äquivalenz auch Quatsch, nichts zeigt uns das besser als der Kapitalismus, der aus Geldwirtschaft zwangsläufig folgt, zumal, wenn es arbeitsteilig wird. Überall, wo es so versucht wurde, gab es entweder absurden Reichtum und ebensolche Armut oder eine Bürokratie mit nicht weniger absurden Machtverhältnissen. Das haben wir hier 100 mal durchgekaut (wahrscheinlich öfter), dazu können wir ggf. ein paar Links liefern. 

Die Frage wäre also: Wie organisieren Menschen Gesellschaft und Versorgung so, dass absurde und und von Macht/Gewalt geprägte Zustände vermieden werden. Viele hier sind so wie ich davon überzeugt, dass das mit Geld nicht geht. 

Reziprozität in dem Sinne, dass ja niemand mehr tut als andere, ist schlicht unmöglich, auch nicht in Familien, Freundeskreisen oder sonstwie. Ich habe noch nie wen kennenegelernt, der es ablehnt, irgendwetwas für andere zu tun, und wenn, regelt das sein Umfeld, dazu braucht es kein Äquivalent.

Ich bin auch nicht naiv: Egal, was du versuchst, es wird immer Leute geben, die sich weniger engagiert verhalten oder meinetwegen auch faul, unsozial, was weiß ich. Es ist aber nicht zufällig eine Legende im Kapitalismus, dass Anstrengung belohnt wird und man deshalb etwas braucht, das dafür sorgt, dass nicht die Schnorrer überhand nehmen. Geld ist das Allerletzte, das so etwas sichern könnte (see &quot;Rich Kids on Instagram). Trittbrettfahrer kann man aushalten, wenn sie es aushalten, dafür als Arschgeigen zu gelten. Tatsächlich werden in der Geldwirtschaft hauptsächlcih Menschen bespuckt, die nichts dafür können, dass sie arm sind oder nicht lohnarbeiten.     

Zehntausende Jahre wurde das ohne Geld oder erlogene Äquivalenz geregelt. Ich persönlich (das gilt auch hier nicht für alle) bin ja durchaus für gewisse Pflichten, und in jeder Gesellschaft gibt es welche, die nicht mitmachen. Na und? Sollen wir uns ernsthaft von dem Problemchen aufhalten lassen? 

Geld oder der Mythos von der Äquivalenz richtet furchtbaren Schaden an und führt nicht einmal dazu, dass eine Mehrheit(!) unterversorgt ist. In einer utopischen Zukunft hätte ich daher gern etwas, das Menschen erlaubt,  sich so organisieren, dass wenigstens das Überleben funktioniert. Das ist mir wichtig, nicht, ob irgendwelche Schnorrer dabei auch überleben.  

Sorry für die Textlänge.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich versuche es einmal: Menschlich (ich schrieb das unter dem anderen Artikel) ist das hinfällig. Ich lasse mich nicht bezahlen und erwarte kein Äquivalent, wenn ich in meinem Unfeld etwas für andere tue. Andersherum auch nicht. Wir wissen, dass wir füreinander dasind.<br />
Auf der organisatorischen Ebene ist Äquivalenz auch Quatsch, nichts zeigt uns das besser als der Kapitalismus, der aus Geldwirtschaft zwangsläufig folgt, zumal, wenn es arbeitsteilig wird. Überall, wo es so versucht wurde, gab es entweder absurden Reichtum und ebensolche Armut oder eine Bürokratie mit nicht weniger absurden Machtverhältnissen. Das haben wir hier 100 mal durchgekaut (wahrscheinlich öfter), dazu können wir ggf. ein paar Links liefern. </p>
<p>Die Frage wäre also: Wie organisieren Menschen Gesellschaft und Versorgung so, dass absurde und und von Macht/Gewalt geprägte Zustände vermieden werden. Viele hier sind so wie ich davon überzeugt, dass das mit Geld nicht geht. </p>
<p>Reziprozität in dem Sinne, dass ja niemand mehr tut als andere, ist schlicht unmöglich, auch nicht in Familien, Freundeskreisen oder sonstwie. Ich habe noch nie wen kennenegelernt, der es ablehnt, irgendwetwas für andere zu tun, und wenn, regelt das sein Umfeld, dazu braucht es kein Äquivalent.</p>
<p>Ich bin auch nicht naiv: Egal, was du versuchst, es wird immer Leute geben, die sich weniger engagiert verhalten oder meinetwegen auch faul, unsozial, was weiß ich. Es ist aber nicht zufällig eine Legende im Kapitalismus, dass Anstrengung belohnt wird und man deshalb etwas braucht, das dafür sorgt, dass nicht die Schnorrer überhand nehmen. Geld ist das Allerletzte, das so etwas sichern könnte (see &#8220;Rich Kids on Instagram). Trittbrettfahrer kann man aushalten, wenn sie es aushalten, dafür als Arschgeigen zu gelten. Tatsächlich werden in der Geldwirtschaft hauptsächlcih Menschen bespuckt, die nichts dafür können, dass sie arm sind oder nicht lohnarbeiten.     </p>
<p>Zehntausende Jahre wurde das ohne Geld oder erlogene Äquivalenz geregelt. Ich persönlich (das gilt auch hier nicht für alle) bin ja durchaus für gewisse Pflichten, und in jeder Gesellschaft gibt es welche, die nicht mitmachen. Na und? Sollen wir uns ernsthaft von dem Problemchen aufhalten lassen? </p>
<p>Geld oder der Mythos von der Äquivalenz richtet furchtbaren Schaden an und führt nicht einmal dazu, dass eine Mehrheit(!) unterversorgt ist. In einer utopischen Zukunft hätte ich daher gern etwas, das Menschen erlaubt,  sich so organisieren, dass wenigstens das Überleben funktioniert. Das ist mir wichtig, nicht, ob irgendwelche Schnorrer dabei auch überleben.  </p>
<p>Sorry für die Textlänge.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ToKatz</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=12749#comment-97853</link>
		<dc:creator>ToKatz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2020 21:46:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ Peinhart: Och, mit mir stimmt vielleicht vieles nicht - wie bei jedem.
Aber ich finde das nun völlig o.k., aufgrund einer solchen Annahme die Reziprokität gewahrt zu sehen. Weil die Annahme nicht einfach aus der Luft gegriffen ist, sondern im umgekehrten Fall mit hoher Sicherheit auch so eingetroffen wäre. Also gibt es keinen Anlass, mich da ausgenutzt zu fühlen.
Es gibt auch einen Begriff dafür: Solidarität.
Jup, das Ding ohne Einbahnstraße (was viele nicht verstehen, die es fordern), was man nie erzwingen kann, sondern dass aus Vertrauen (und Erfahrung) wachsen muss. 
Wo also stolpert da was? Verstehe ich nicht...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Peinhart: Och, mit mir stimmt vielleicht vieles nicht &#8211; wie bei jedem.<br />
Aber ich finde das nun völlig o.k., aufgrund einer solchen Annahme die Reziprokität gewahrt zu sehen. Weil die Annahme nicht einfach aus der Luft gegriffen ist, sondern im umgekehrten Fall mit hoher Sicherheit auch so eingetroffen wäre. Also gibt es keinen Anlass, mich da ausgenutzt zu fühlen.<br />
Es gibt auch einen Begriff dafür: Solidarität.<br />
Jup, das Ding ohne Einbahnstraße (was viele nicht verstehen, die es fordern), was man nie erzwingen kann, sondern dass aus Vertrauen (und Erfahrung) wachsen muss.<br />
Wo also stolpert da was? Verstehe ich nicht&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ToKatz</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=12749#comment-97852</link>
		<dc:creator>ToKatz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2020 21:37:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ok,
Wir machen also eine Gesellschaft ohne jede Verrechnung von Geben und Nehmen. Jetzt  lege ich da mal Deine -1000 Volt an: Nun schaffen noch 30% und backen, nähen, usw. und 70% machen &quot;irgendwas mit Medien&quot; oder &quot;Kunst&quot; oder &quot;Politik&quot; oder so was. 
Ups. Das war jetzt zu nahe an der Realität.

Also nochmal, jetzt wirklich -1000 Volt:
10% nähen, backen, verteilen, verwalten (teils sinnvoll, teils weniger), singen und dichten - und 90% liegen nur am Strand.
Nun, der Laden fliegt natürlich auseinander.

So - was lernen wir daraus? 
Es braucht irgendwelche Regulative, dass Geben und Nehmen im Verhältnis bleiben. Niemand fühlt sich gerne ausgenutzt - und wenn&#039;s dann nicht nur ein Gefühl, sondern wirklich so ist um so schlimmer.

Welche Art von Regulativ schlägst Du vor?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ok,<br />
Wir machen also eine Gesellschaft ohne jede Verrechnung von Geben und Nehmen. Jetzt  lege ich da mal Deine -1000 Volt an: Nun schaffen noch 30% und backen, nähen, usw. und 70% machen &#8220;irgendwas mit Medien&#8221; oder &#8220;Kunst&#8221; oder &#8220;Politik&#8221; oder so was.<br />
Ups. Das war jetzt zu nahe an der Realität.</p>
<p>Also nochmal, jetzt wirklich -1000 Volt:<br />
10% nähen, backen, verteilen, verwalten (teils sinnvoll, teils weniger), singen und dichten &#8211; und 90% liegen nur am Strand.<br />
Nun, der Laden fliegt natürlich auseinander.</p>
<p>So &#8211; was lernen wir daraus?<br />
Es braucht irgendwelche Regulative, dass Geben und Nehmen im Verhältnis bleiben. Niemand fühlt sich gerne ausgenutzt &#8211; und wenn&#8217;s dann nicht nur ein Gefühl, sondern wirklich so ist um so schlimmer.</p>
<p>Welche Art von Regulativ schlägst Du vor?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=12749#comment-97828</link>
		<dc:creator>R@iner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2020 07:19:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ToKatz: Meine Absicht war nicht, dir etwas zu wünschen. Ich stellte vielmehr eine Konstellation zur Diskussion, die den Leistungsgedanken entweder an die Wand fahren lässt oder die Tür für die Vernichtung unwerten Lebens öffnet.

Okay, Du fühltest dich persönlich auf den Schlips getreten. Tut mir leid und btw: Ich kenne die Situation auch aus eigenem Erleben über fast 2 Jahrzehnte.
Was mich dann wundert, ist, dass Du am Ende wissen willst, wie ich mit &quot;Nassauern&quot; umgehe. Sorry, aber das zeigt mir, dass Du nichts daraus gelernt hast.
Wenn am Anfang &quot;Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen&quot; steht, dann ist der Weg zu Arbeitslagern nicht allzu weit.
Damit unterstelle ich dir nicht, dass Du ein beschissenes Nazidreckschweinarschloch bist, sondern möchte darauf hinweisen, dass aus reiner Logik B auf A folgt.
Außerdem: Ist ein Politiker, der nicht einmal Brötchen herstellt, ein Nassauer? Ist ein Aktionär, der nur noch von fremder Arbeit lebt einer? Wo sind Rechtsanwälte anzusiedeln, die nicht einmal einen Schrank aus Holz bauen können? Sollen die weg, weil ich die nicht brauche?
Denk mal schön drüber nach.

Ich habe in der Technik gelernt, dass man zur ersten Analyse von Modellen Extremwerte ansetzt, um sich das Verhalten eines Systems anzuschauen. Das sieht beispielsweise so aus, dass man gedanklich zuerst -1000 Volt und dann +1000 an den Operationsverstärkereingang legt. In der Realität wären die Dinger natürlich sofort kaputt, in Gedanken aber wird einem so klar, welche Bauteile einer Gesamtschaltung in welchem Bereich was tun und welche nur wenig zum Gesamtergebnis beitragen.
Den gleichen Denkansatz erlaube ich mir auf so ziemlich alles andere auszudehnen und kann nun nicht behaupten, in meinen Einschätzungen damit wirklich sehr weit entfernt von den sich ergebenden Realitäten gelegen zu haben.
Mach&#039; das einfach auch und Du kannst plötzlich die Zukunft regelrecht greifen, die sich aus den im Hier und Jetzt gesetzten Anfangsbedingungen ergibt.
Nochmal: Wenn nur die, die &quot;hart arbeiten&quot; einen Wert haben, dann ist die Errichtung von Lagern nicht weit.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ToKatz: Meine Absicht war nicht, dir etwas zu wünschen. Ich stellte vielmehr eine Konstellation zur Diskussion, die den Leistungsgedanken entweder an die Wand fahren lässt oder die Tür für die Vernichtung unwerten Lebens öffnet.</p>
<p>Okay, Du fühltest dich persönlich auf den Schlips getreten. Tut mir leid und btw: Ich kenne die Situation auch aus eigenem Erleben über fast 2 Jahrzehnte.<br />
Was mich dann wundert, ist, dass Du am Ende wissen willst, wie ich mit &#8220;Nassauern&#8221; umgehe. Sorry, aber das zeigt mir, dass Du nichts daraus gelernt hast.<br />
Wenn am Anfang &#8220;Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen&#8221; steht, dann ist der Weg zu Arbeitslagern nicht allzu weit.<br />
Damit unterstelle ich dir nicht, dass Du ein beschissenes Nazidreckschweinarschloch bist, sondern möchte darauf hinweisen, dass aus reiner Logik B auf A folgt.<br />
Außerdem: Ist ein Politiker, der nicht einmal Brötchen herstellt, ein Nassauer? Ist ein Aktionär, der nur noch von fremder Arbeit lebt einer? Wo sind Rechtsanwälte anzusiedeln, die nicht einmal einen Schrank aus Holz bauen können? Sollen die weg, weil ich die nicht brauche?<br />
Denk mal schön drüber nach.</p>
<p>Ich habe in der Technik gelernt, dass man zur ersten Analyse von Modellen Extremwerte ansetzt, um sich das Verhalten eines Systems anzuschauen. Das sieht beispielsweise so aus, dass man gedanklich zuerst -1000 Volt und dann +1000 an den Operationsverstärkereingang legt. In der Realität wären die Dinger natürlich sofort kaputt, in Gedanken aber wird einem so klar, welche Bauteile einer Gesamtschaltung in welchem Bereich was tun und welche nur wenig zum Gesamtergebnis beitragen.<br />
Den gleichen Denkansatz erlaube ich mir auf so ziemlich alles andere auszudehnen und kann nun nicht behaupten, in meinen Einschätzungen damit wirklich sehr weit entfernt von den sich ergebenden Realitäten gelegen zu haben.<br />
Mach&#8217; das einfach auch und Du kannst plötzlich die Zukunft regelrecht greifen, die sich aus den im Hier und Jetzt gesetzten Anfangsbedingungen ergibt.<br />
Nochmal: Wenn nur die, die &#8220;hart arbeiten&#8221; einen Wert haben, dann ist die Errichtung von Lagern nicht weit.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=12749#comment-97818</link>
		<dc:creator>Peinhart</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2020 17:07:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ToKatz - Wenn ich deinen Post richtig verstehe, stolpert dein Bedürfnis nach &#039;Verrechnung&#039; an der Stelle, wo es &#039;hätte&#039; heisst. Das klingt jetzt weder ver- noch be-rechnend, oder auch opportunistisch. Und doch scheint für dich die Reziprozität gewahrt aufgrund einer Annahme, die sich (so vermute ich mal) gar nicht mehr bestätigen kann, und die sich übrigens auch dann nicht betätigt hätte, wenn du zB seine entsprechende Hilfe nie benötigt hättest. Irgendwas stimmt da nicht mit dir. ;)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ToKatz &#8211; Wenn ich deinen Post richtig verstehe, stolpert dein Bedürfnis nach &#8216;Verrechnung&#8217; an der Stelle, wo es &#8216;hätte&#8217; heisst. Das klingt jetzt weder ver- noch be-rechnend, oder auch opportunistisch. Und doch scheint für dich die Reziprozität gewahrt aufgrund einer Annahme, die sich (so vermute ich mal) gar nicht mehr bestätigen kann, und die sich übrigens auch dann nicht betätigt hätte, wenn du zB seine entsprechende Hilfe nie benötigt hättest. Irgendwas stimmt da nicht mit dir. ;)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ToKatz</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=12749#comment-97817</link>
		<dc:creator>ToKatz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2020 16:29:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://feynsinn.org/?p=12749#comment-97817</guid>
		<description><![CDATA[@Rainer:
Dein Wunsch ist bereits in Erfüllung gegangen, den Spaß hatte ich einige Jahre. Danke sehr für die netten Wünsche! 
Und ja, wir haben uns als Familie gut gekümmert und alles gemacht was möglich war, um demjenigen zu helfen. Denn wir wussten, dass der das im umgekehrte Fall für jeden von uns ebenfalls getan hätte. Totaler Opportunismus, sag ich Dir!
Aber statt mir &quot;viel Spaß&quot;, also das Gegenteil davon, zu wünschen hättest Du ja mal erklären können, wie Du &quot;Nassauer&quot; / &quot;Freeloader&quot; behandelt wissen möchtest. Aber da kommt nix, nur Angriff unter der Gürtellinie...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rainer:<br />
Dein Wunsch ist bereits in Erfüllung gegangen, den Spaß hatte ich einige Jahre. Danke sehr für die netten Wünsche!<br />
Und ja, wir haben uns als Familie gut gekümmert und alles gemacht was möglich war, um demjenigen zu helfen. Denn wir wussten, dass der das im umgekehrte Fall für jeden von uns ebenfalls getan hätte. Totaler Opportunismus, sag ich Dir!<br />
Aber statt mir &#8220;viel Spaß&#8221;, also das Gegenteil davon, zu wünschen hättest Du ja mal erklären können, wie Du &#8220;Nassauer&#8221; / &#8220;Freeloader&#8221; behandelt wissen möchtest. Aber da kommt nix, nur Angriff unter der Gürtellinie&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=12749#comment-97745</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2020 17:44:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://feynsinn.org/?p=12749#comment-97745</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe keine Ahnung, was wo fehlgelandet ist, aber es ist mir zu aufwendig, das zusammenzulegen. Läuft doch ;-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe keine Ahnung, was wo fehlgelandet ist, aber es ist mir zu aufwendig, das zusammenzulegen. Läuft doch ;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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