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	<title>Kommentare zu: Der Elefant</title>
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	<description>Keine Herren, keine Sklaven!</description>
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		<title>Von: Reinplatzer</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=12367#comment-95124</link>
		<dc:creator>Reinplatzer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Dec 2019 08:04:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[...unterdessen kein Tag an dem &lt;i&gt;Die Zeit&lt;/i&gt; nicht stramm im Arsch der NATO weilt.

Einen meiner Favoriten gebar sie vergangenen Samstag mit Generalleutnant a. D. der United States Army Ben Hodges, der gemahnt: &quot;Keine Ausreden mehr, Berlin! - Dass das Vertrauen in die Nato bröckelt, ist nicht nur Trumps, sondern auch Deutschlands Schuld.&quot;

Eine Schuld, auf die man ausnahmsweise stolz sein könnte. So will es das Team Joffe aber nicht verstanden wissen, am Samstag stand da noch: &quot;Die Bundesrepublik muss aktiver werden – zu ihrer eigenen Sicherheit.&quot; Yippie Ya Yeah!

Der Herr Generalleutnant a. D. der United States Army ist Jahrgang 1958 und war seit seinem 22. Lebensjahr für 38 Jahre, also von 1980-2018, im Militärdienst. Hat also wenig anderes als das Kriegshandwerk betrieben. Seine glorreichsten Schlachten und Kriege waren der Einsatz im Irakkrieg und in Afghanistan.

Da fällt mir ein, ich könnte mir mal wieder &lt;i&gt;Apocalypse Now&lt;/i&gt; ansehen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;unterdessen kein Tag an dem <i>Die Zeit</i> nicht stramm im Arsch der NATO weilt.</p>
<p>Einen meiner Favoriten gebar sie vergangenen Samstag mit Generalleutnant a. D. der United States Army Ben Hodges, der gemahnt: &#8220;Keine Ausreden mehr, Berlin! &#8211; Dass das Vertrauen in die Nato bröckelt, ist nicht nur Trumps, sondern auch Deutschlands Schuld.&#8221;</p>
<p>Eine Schuld, auf die man ausnahmsweise stolz sein könnte. So will es das Team Joffe aber nicht verstanden wissen, am Samstag stand da noch: &#8220;Die Bundesrepublik muss aktiver werden – zu ihrer eigenen Sicherheit.&#8221; Yippie Ya Yeah!</p>
<p>Der Herr Generalleutnant a. D. der United States Army ist Jahrgang 1958 und war seit seinem 22. Lebensjahr für 38 Jahre, also von 1980-2018, im Militärdienst. Hat also wenig anderes als das Kriegshandwerk betrieben. Seine glorreichsten Schlachten und Kriege waren der Einsatz im Irakkrieg und in Afghanistan.</p>
<p>Da fällt mir ein, ich könnte mir mal wieder <i>Apocalypse Now</i> ansehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=12367#comment-95021</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Dec 2019 13:32:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Opa: Schön, dass du mir den Marx und seinen Lenin erklärst. Gerade als Historiker denke ich aber gern darüber hinaus.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Opa: Schön, dass du mir den Marx und seinen Lenin erklärst. Gerade als Historiker denke ich aber gern darüber hinaus.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=12367#comment-95020</link>
		<dc:creator>Wat.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Dec 2019 13:25:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Opa
Allein Lenin bekam die geistige Verrenkung hin, sich eine Köchin vorzustellen, die die eine Hälfte des Tages unter fremdem Kommando malocht und die andere Hälfte regiert.
Wen denn, etwa ihren Kommandeur?
Sorry.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Opa<br />
Allein Lenin bekam die geistige Verrenkung hin, sich eine Köchin vorzustellen, die die eine Hälfte des Tages unter fremdem Kommando malocht und die andere Hälfte regiert.<br />
Wen denn, etwa ihren Kommandeur?<br />
Sorry.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=12367#comment-95019</link>
		<dc:creator>R@iner</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Dec 2019 13:15:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Opa: Du verstehst unter &#039;kollektivieren&#039; etwas anderes als ich. &#039;Aneignen&#039; hätte ich schreiben sollen. Dann &#039;gehört&#039; der ganze Kram den Arbeitern und nicht dem Staat.
Und btw.: Der Arbeiter- und Bauernstaat ist nun gerade nicht mein Vorbild.
Die Treuhand ist einfach an die Stelle der Planungskommission getreten und genau das meinte ich oben mit &#039;nix gelernt&#039;. Zentralisierte Strukturen taugen aus meiner Sicht nicht allzu viel. Staatssozialismus ist folglich nicht mein Ding.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Opa: Du verstehst unter &#8216;kollektivieren&#8217; etwas anderes als ich. &#8216;Aneignen&#8217; hätte ich schreiben sollen. Dann &#8216;gehört&#8217; der ganze Kram den Arbeitern und nicht dem Staat.<br />
Und btw.: Der Arbeiter- und Bauernstaat ist nun gerade nicht mein Vorbild.<br />
Die Treuhand ist einfach an die Stelle der Planungskommission getreten und genau das meinte ich oben mit &#8216;nix gelernt&#8217;. Zentralisierte Strukturen taugen aus meiner Sicht nicht allzu viel. Staatssozialismus ist folglich nicht mein Ding.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Opa</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=12367#comment-95018</link>
		<dc:creator>Opa</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Dec 2019 12:44:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://feynsinn.org/?p=12367#comment-95018</guid>
		<description><![CDATA[@flatter

Wenn du dir so sicher bist, dass es einen Zusammenhang zwischen verschiedenen Epochen gibt, dann schreibs halt hin. In der Theorie, die das Kapital erklärt, gibts nur eine (sehr abstrakt gefasste) Kontinuität: die Menschen müssen sich an der Natur abarbeiten, sie &lt;i&gt;ihren Zwecken&lt;/i&gt; gemäß &#039;brauchbar&#039; machen, um in dem meinetwegen &lt;i&gt;ihnen äußerlichen&lt;/i&gt; naturgegeben Zusammenhang leben zu können.

Die &lt;i&gt;theoretische Unterscheidung&lt;/i&gt; zwischen Epochen ist eine in Bezug auf die Beziehung der Menschen zu- und untereinander, und zwar in Abhängigkeit von den jeweils vorhandenen, &lt;i&gt;qualitativ verschiedenen&lt;/i&gt; Mitteln und Methoden dieses Abarbeitens an Natur. Abstrakt werden die Beziehungen dargestellt einerseits als Eigentumsverhältnisse an den Produktionsmitteln und andererseits als &lt;i&gt;theoretisch vorausgesetzten Teilung&lt;/i&gt; gesellschaftlicher Arbeit in sog. Hand- und Kopfarbeit, also Produktion und deren vorangehende, &lt;i&gt;zwecksetzende&lt;/i&gt; Planung.

Daher ist in der Theorie die Unterscheidung zwischen Kapital und vorangegangen Epochen auch keine zwischen politischer Herrschaft und Untertanen, sondern eine der &lt;i&gt;gesellschaftlichen&lt;/i&gt; Stellung der wirklichen Produzenten zu den Produktionsmitteln.

@Ra@iner:

Zum Wieder-Wegnehmen wurde seinerzeit, sogar als der Arbeiter- und Bauernstaat noch existierte, eine sog. &#039;Treuhand&#039; gegründet, die genau das bewerkstelligte.

Zum andern ist das mit dem Kollektivieren keine so einfache Sache. Schon Lenin wusste, dass die wirkliche Schwierigkeit darin besteht, die &#039;Staatsdienerschaft&#039; auszuwechseln ...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@flatter</p>
<p>Wenn du dir so sicher bist, dass es einen Zusammenhang zwischen verschiedenen Epochen gibt, dann schreibs halt hin. In der Theorie, die das Kapital erklärt, gibts nur eine (sehr abstrakt gefasste) Kontinuität: die Menschen müssen sich an der Natur abarbeiten, sie <i>ihren Zwecken</i> gemäß &#8216;brauchbar&#8217; machen, um in dem meinetwegen <i>ihnen äußerlichen</i> naturgegeben Zusammenhang leben zu können.</p>
<p>Die <i>theoretische Unterscheidung</i> zwischen Epochen ist eine in Bezug auf die Beziehung der Menschen zu- und untereinander, und zwar in Abhängigkeit von den jeweils vorhandenen, <i>qualitativ verschiedenen</i> Mitteln und Methoden dieses Abarbeitens an Natur. Abstrakt werden die Beziehungen dargestellt einerseits als Eigentumsverhältnisse an den Produktionsmitteln und andererseits als <i>theoretisch vorausgesetzten Teilung</i> gesellschaftlicher Arbeit in sog. Hand- und Kopfarbeit, also Produktion und deren vorangehende, <i>zwecksetzende</i> Planung.</p>
<p>Daher ist in der Theorie die Unterscheidung zwischen Kapital und vorangegangen Epochen auch keine zwischen politischer Herrschaft und Untertanen, sondern eine der <i>gesellschaftlichen</i> Stellung der wirklichen Produzenten zu den Produktionsmitteln.</p>
<p>@Ra@iner:</p>
<p>Zum Wieder-Wegnehmen wurde seinerzeit, sogar als der Arbeiter- und Bauernstaat noch existierte, eine sog. &#8216;Treuhand&#8217; gegründet, die genau das bewerkstelligte.</p>
<p>Zum andern ist das mit dem Kollektivieren keine so einfache Sache. Schon Lenin wusste, dass die wirkliche Schwierigkeit darin besteht, die &#8216;Staatsdienerschaft&#8217; auszuwechseln &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=12367#comment-94984</link>
		<dc:creator>R@iner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Dec 2019 13:53:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Opa: Morales als Beispiel ist gut gewählt. Er machte genau den gleichen Fehler wie alle Staatslinken, denen es nur um Hegemonie geht und die sich der gleichen Strukturen bedienen wie diejenigen, denen sie die &quot;Macht&quot; abluchsen wollen.

Hätte Morales nach seiner ersten Wahl alles kollektiviert, dann hätte man kein leichtes Spiel mehr, müsste die folgende nichtlinke Regierung doch der Bevölkerung alles wieder wegnehmen. Das stelle ich mir nicht leicht vor.

Das muss doch endlich mal in die Köpfe gehen, wie das Spiel funktioniert.
Sind Staatslinke vielleicht ein bisschen dumm? Oder wollen sie nur steuern und kontrollieren, was wie abzulaufen hat?
Wie oft soll der gleiche Quatsch noch wiederholt werden, frage ich mich allen Ernstes.

Du meintest übrigens die &#039;Entwicklung der gesellschaftlichen &#039;Produktivkräfte&#039; und nicht der Produktivität. Bitteschön!

Eigentlich ging es Dir aber um die &#039;ursprüngliche Verbindung von K. und Faschismus&#039;. Daher fand ich den Link ganz passend, zeigt der Mann doch in aller Kürze anhand des geschichtlichen Verlaufs auf, wie die Dinge abliefen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Opa: Morales als Beispiel ist gut gewählt. Er machte genau den gleichen Fehler wie alle Staatslinken, denen es nur um Hegemonie geht und die sich der gleichen Strukturen bedienen wie diejenigen, denen sie die &#8220;Macht&#8221; abluchsen wollen.</p>
<p>Hätte Morales nach seiner ersten Wahl alles kollektiviert, dann hätte man kein leichtes Spiel mehr, müsste die folgende nichtlinke Regierung doch der Bevölkerung alles wieder wegnehmen. Das stelle ich mir nicht leicht vor.</p>
<p>Das muss doch endlich mal in die Köpfe gehen, wie das Spiel funktioniert.<br />
Sind Staatslinke vielleicht ein bisschen dumm? Oder wollen sie nur steuern und kontrollieren, was wie abzulaufen hat?<br />
Wie oft soll der gleiche Quatsch noch wiederholt werden, frage ich mich allen Ernstes.</p>
<p>Du meintest übrigens die &#8216;Entwicklung der gesellschaftlichen &#8216;Produktivkräfte&#8217; und nicht der Produktivität. Bitteschön!</p>
<p>Eigentlich ging es Dir aber um die &#8216;ursprüngliche Verbindung von K. und Faschismus&#8217;. Daher fand ich den Link ganz passend, zeigt der Mann doch in aller Kürze anhand des geschichtlichen Verlaufs auf, wie die Dinge abliefen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=12367#comment-94983</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Dec 2019 13:20:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wir werden das in dieser Breite hier nicht diskutieren können. Ich verstehe auch Sätze wie den hier nicht: &quot;nur gibt es zwischen diesen Epochen keinen vernünftig erklärbaren Zusammenhang.&quot; Zwischen welchen  beiden? Und ich bin sicher, den gibt es.

Was bedeutet &quot;Geschichte unter die Bestimmungen von Vernunft zu setzen&quot; und wer tut das? 

Ich schreibe hier seit Jahr und Tag, dass der K. sich nicht reformieren lässt und sich selbst abschaffen muss i.e. in Krisen geraten*, nach denen derselbe Topf nicht schon wieder aufgesetzt wird. Vernunft wird es brauchen, wenn die, die &quot;Revolution machen&quot;, damit Erfolg haben, sonst geht es nämlich nicht  voran. So etwas wie der Leninsche Ansatz einer Kapitalismus-Simulation mit Lohnarbeit und zentraler Bürokratie ist nämlich kaum besser.

Was ich ansonsten betonen möchte, ist dass Kapitalismus nicht  nett und lustig geht. Der endet immer so, also muss er weg.

*Ja, wir reden von Zusammenbruch, Krieg und Elend.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir werden das in dieser Breite hier nicht diskutieren können. Ich verstehe auch Sätze wie den hier nicht: &#8220;nur gibt es zwischen diesen Epochen keinen vernünftig erklärbaren Zusammenhang.&#8221; Zwischen welchen  beiden? Und ich bin sicher, den gibt es.</p>
<p>Was bedeutet &#8220;Geschichte unter die Bestimmungen von Vernunft zu setzen&#8221; und wer tut das? </p>
<p>Ich schreibe hier seit Jahr und Tag, dass der K. sich nicht reformieren lässt und sich selbst abschaffen muss i.e. in Krisen geraten*, nach denen derselbe Topf nicht schon wieder aufgesetzt wird. Vernunft wird es brauchen, wenn die, die &#8220;Revolution machen&#8221;, damit Erfolg haben, sonst geht es nämlich nicht  voran. So etwas wie der Leninsche Ansatz einer Kapitalismus-Simulation mit Lohnarbeit und zentraler Bürokratie ist nämlich kaum besser.</p>
<p>Was ich ansonsten betonen möchte, ist dass Kapitalismus nicht  nett und lustig geht. Der endet immer so, also muss er weg.</p>
<p>*Ja, wir reden von Zusammenbruch, Krieg und Elend.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Opa</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=12367#comment-94982</link>
		<dc:creator>Opa</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Dec 2019 12:29:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@13
Immerhin ist Herr Uljanow zur selben &lt;i&gt;praktischen&lt;/i&gt; Erkenntnis gekommen wie der Entwickler der einzig heute noch brauchbaren &lt;i&gt;wissenschaftlichen&lt;/i&gt; Erklärung des Kapitals als meinetwegen &lt;i&gt;historischem&lt;/i&gt; Produktions&lt;i&gt;verhältnis&lt;/i&gt;. 
Geschichte unter die Bestimmungen von Vernunft zu setzen, also bspw. zu sagen, das Kapital sei &lt;i&gt;nicht notwendig&lt;/i&gt;, setzt aber m.E. Anfang und Ende (von Geschichte) selbst dann voraus, wenn man das bestreitet.

Kapital mag ebenso eine historische Variable sein wir vordem Sklaverei oder Feudalsystem, nur gibt es zwischen diesen Epochen keinen vernünftig erklärbaren Zusammenhang. Selbst der Verweis auf die Entwicklung der (gesellschaftlichen) Produktivität ist streng genommen quasi an den Haaren herbeigezogen, also eine theoretische Krücke, weil darin schon Kriterien vorausgesetzt sind, die nicht einmal zu Zeiten des spätmittelalterlichen &lt;i&gt;Handels&lt;/i&gt;kapitals (theoretisch quasi einer historischen Frühform der Formel G - G&#039;) allgemein für alle &lt;i&gt;Produktion&lt;/i&gt; gelten konnten.

Zum andern erscheint, die Produktion zum Zweck des Profits allgemein gesetzt, die Entwicklung der Produktivität selber als &lt;i&gt;Mittel&lt;/i&gt; des einzelnen, gegen alle anderen konkurrierenden Kapitals, zu &#039;erwirtschaften&#039;, was Marx unter den &lt;i&gt;Begriff&lt;/i&gt; des &lt;i&gt;Mehr&lt;/i&gt;werts entwickelte. Konsequenterweise ist daher, obwohl der Sache nach dem Kapital zugehörig, die Produktivität in seiner Theorie stets eine der Arbeit und gerade nicht des Kapitals, welches den Profit aneignet.

Dagegen spielen Mord, Raub, Ausplünderung, die zu allen Zeiten wesentlicher Bestandteil von Kriegen sind, bei der Entwicklung der Theorie der Produktion keine Rolle. Selbst in der abstrakten Darstellung der &lt;a href=&quot;http://www.mlwerke.de/me/me25/me25_242.htm&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;entgegenwirkenden Ursachen&lt;/a&gt; zum Profitratenfall kommt das nur unter &quot;relative Überberbevölkerung&quot; oder &quot;auswärtiger Handel&quot; vor.

@15
Der Unterschied liegt in der &lt;i&gt;praktischen&lt;/i&gt; Konsequenz: Bauer ebenso wie etwa Hilferding oder Kautsky galten zu Lebzeiten als Marxisten, lehnten aber im Unterschied zu Lenin, Mao, Castro, den Sandinisten etc. den bewaffneten Aufstand ab und plädierten für &#039;friedliches Hinüberwachsen&#039;. Dafür werden sie heute gern &lt;a href=&quot;https://www.spw.de/data/198_kraetke.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;lobend&lt;/a&gt; erwähnt&lt;/i&gt;.

Dafür, wie demokratische Übergänge regelmäßig ablaufen, wenn die vom Volk gewählten Regierungen die Besitzstände des Kapitals antast(et)en, sich aber nicht zu verteidigen verstehen, gibt es historische Beispiele zur Genüge, aktuell gerade Bolivien ...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@13<br />
Immerhin ist Herr Uljanow zur selben <i>praktischen</i> Erkenntnis gekommen wie der Entwickler der einzig heute noch brauchbaren <i>wissenschaftlichen</i> Erklärung des Kapitals als meinetwegen <i>historischem</i> Produktions<i>verhältnis</i>.<br />
Geschichte unter die Bestimmungen von Vernunft zu setzen, also bspw. zu sagen, das Kapital sei <i>nicht notwendig</i>, setzt aber m.E. Anfang und Ende (von Geschichte) selbst dann voraus, wenn man das bestreitet.</p>
<p>Kapital mag ebenso eine historische Variable sein wir vordem Sklaverei oder Feudalsystem, nur gibt es zwischen diesen Epochen keinen vernünftig erklärbaren Zusammenhang. Selbst der Verweis auf die Entwicklung der (gesellschaftlichen) Produktivität ist streng genommen quasi an den Haaren herbeigezogen, also eine theoretische Krücke, weil darin schon Kriterien vorausgesetzt sind, die nicht einmal zu Zeiten des spätmittelalterlichen <i>Handels</i>kapitals (theoretisch quasi einer historischen Frühform der Formel G &#8211; G&#8217;) allgemein für alle <i>Produktion</i> gelten konnten.</p>
<p>Zum andern erscheint, die Produktion zum Zweck des Profits allgemein gesetzt, die Entwicklung der Produktivität selber als <i>Mittel</i> des einzelnen, gegen alle anderen konkurrierenden Kapitals, zu &#8216;erwirtschaften&#8217;, was Marx unter den <i>Begriff</i> des <i>Mehr</i>werts entwickelte. Konsequenterweise ist daher, obwohl der Sache nach dem Kapital zugehörig, die Produktivität in seiner Theorie stets eine der Arbeit und gerade nicht des Kapitals, welches den Profit aneignet.</p>
<p>Dagegen spielen Mord, Raub, Ausplünderung, die zu allen Zeiten wesentlicher Bestandteil von Kriegen sind, bei der Entwicklung der Theorie der Produktion keine Rolle. Selbst in der abstrakten Darstellung der <a href="http://www.mlwerke.de/me/me25/me25_242.htm" rel="nofollow">entgegenwirkenden Ursachen</a> zum Profitratenfall kommt das nur unter &#8220;relative Überberbevölkerung&#8221; oder &#8220;auswärtiger Handel&#8221; vor.</p>
<p>@15<br />
Der Unterschied liegt in der <i>praktischen</i> Konsequenz: Bauer ebenso wie etwa Hilferding oder Kautsky galten zu Lebzeiten als Marxisten, lehnten aber im Unterschied zu Lenin, Mao, Castro, den Sandinisten etc. den bewaffneten Aufstand ab und plädierten für &#8216;friedliches Hinüberwachsen&#8217;. Dafür werden sie heute gern <a href="https://www.spw.de/data/198_kraetke.pdf" rel="nofollow">lobend</a> erwähnt.</p>
<p>Dafür, wie demokratische Übergänge regelmäßig ablaufen, wenn die vom Volk gewählten Regierungen die Besitzstände des Kapitals antast(et)en, sich aber nicht zu verteidigen verstehen, gibt es historische Beispiele zur Genüge, aktuell gerade Bolivien &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=12367#comment-94973</link>
		<dc:creator>R@iner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Dec 2019 07:51:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://feynsinn.org/?p=12367#comment-94973</guid>
		<description><![CDATA[@12: Lenin war nicht der einzige. &lt;i&gt;Otto Bauer: Zwischen Zwei Weltkriegen? Die Krise der Weltwirtschaft, der Demokratie und des Sozialismus&lt;/i&gt; - &lt;a href=&quot;https://www.marxists.org/deutsch/archiv/bauer/1936/zwischen/faschismus.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Der Faschismus&lt;/a&gt;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@12: Lenin war nicht der einzige. <i>Otto Bauer: Zwischen Zwei Weltkriegen? Die Krise der Weltwirtschaft, der Demokratie und des Sozialismus</i> &#8211; <a href="https://www.marxists.org/deutsch/archiv/bauer/1936/zwischen/faschismus.html" rel="nofollow">Der Faschismus</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=12367#comment-94958</link>
		<dc:creator>Peinhart</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Dec 2019 19:40:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://feynsinn.org/?p=12367#comment-94958</guid>
		<description><![CDATA[Ein schönes Zitat von Thomas Mann, gerade in diesem &lt;a href=&quot;https://www.world-economy.eu/pro-contra/details/article/nato-jubilaeumsgipfel-kein-grund-zum-feiern/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;lesenswerten Abriss&lt;/a&gt; der NATO gefunden:

&quot;Auf der anderen Seite mißfällt mir und beschämt mich eine schwächliche und selbstvergessene Verfallenheit Europas an Amerika, … wie drüben ein immer wieder zu beobachtender tiefer Respekt vor der älteren historischen Würde und Geprüftheit unseres  Kontinents mit der Neigung, Europa als ökonomische Kolonie, militärische Basis, Glacis im zukünftigen Atom-Kreuzzug gegen Russland zu behandeln, als ein zwar antiquarisch interessantes und bereisenswertes Stück Erde, um dessen vollständigen Ruin man sich aber den Teufel scheren wird, wenn es den Kampf um die Weltherrschaft gilt [...] In dieser sträflichen Neigung, meine ich, werden diejenigen, die drüben roh genug sind, sie zu hegen, bestärkt durch eine würdelose Devotheit Europas vor Geld und Macht, durch die ausgestreckte Bettlerhand, die Nachäffung amerikanischer Sitten, die den bewussten, noch selbstbewussten Europäer beinahe nach Parlamentskommissionen zur Untersuchung von &quot;Un-European-Activities&quot; verlangen lässt, durch die kniefällige Bewunderung einer freilich imposanten success story, die &quot;amerikanische Geschichte&quot; heißt, durch die Knechtseligkeit des Souternierten, eine Dienerei, die selbst dem ehrlichsten Freunde Amerikas Gefühle der Freude und Genugtuung einflößt über das kleinste Zeichen von Stolz, Steifnackigkeit, widerstehendem Selbstgefühl, das Europa noch aufbringt in seinem Verhalten zu dem gebietend spendenden Riesen über See.&quot;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein schönes Zitat von Thomas Mann, gerade in diesem <a href="https://www.world-economy.eu/pro-contra/details/article/nato-jubilaeumsgipfel-kein-grund-zum-feiern/" rel="nofollow">lesenswerten Abriss</a> der NATO gefunden:</p>
<p>&#8220;Auf der anderen Seite mißfällt mir und beschämt mich eine schwächliche und selbstvergessene Verfallenheit Europas an Amerika, … wie drüben ein immer wieder zu beobachtender tiefer Respekt vor der älteren historischen Würde und Geprüftheit unseres  Kontinents mit der Neigung, Europa als ökonomische Kolonie, militärische Basis, Glacis im zukünftigen Atom-Kreuzzug gegen Russland zu behandeln, als ein zwar antiquarisch interessantes und bereisenswertes Stück Erde, um dessen vollständigen Ruin man sich aber den Teufel scheren wird, wenn es den Kampf um die Weltherrschaft gilt [...] In dieser sträflichen Neigung, meine ich, werden diejenigen, die drüben roh genug sind, sie zu hegen, bestärkt durch eine würdelose Devotheit Europas vor Geld und Macht, durch die ausgestreckte Bettlerhand, die Nachäffung amerikanischer Sitten, die den bewussten, noch selbstbewussten Europäer beinahe nach Parlamentskommissionen zur Untersuchung von &#8220;Un-European-Activities&#8221; verlangen lässt, durch die kniefällige Bewunderung einer freilich imposanten success story, die &#8220;amerikanische Geschichte&#8221; heißt, durch die Knechtseligkeit des Souternierten, eine Dienerei, die selbst dem ehrlichsten Freunde Amerikas Gefühle der Freude und Genugtuung einflößt über das kleinste Zeichen von Stolz, Steifnackigkeit, widerstehendem Selbstgefühl, das Europa noch aufbringt in seinem Verhalten zu dem gebietend spendenden Riesen über See.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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