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	<title>Kommentare zu: Empörung! Twitter! oder: Alltagsfaschismus</title>
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	<description>Keine Herren, keine Sklaven!</description>
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		<title>Von: Peinhart</title>
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		<dc:creator>Peinhart</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jul 2019 11:14:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&lt;a href=&quot;https://www.heise.de/tp/features/Transhumanismus-Von-der-Technikverehrung-zur-Mythologie-4467072.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Hier&lt;/a&gt; noch mal ein sehr [in]teressantes [In]terview zu Transhumanismus und KI. Hat durchaus auch was mit &#039;Alltagsfaschismus&#039; zu tun.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.heise.de/tp/features/Transhumanismus-Von-der-Technikverehrung-zur-Mythologie-4467072.html" rel="nofollow">Hier</a> noch mal ein sehr [in]teressantes [In]terview zu Transhumanismus und KI. Hat durchaus auch was mit &#8216;Alltagsfaschismus&#8217; zu tun.</p>
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		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=11838#comment-91544</link>
		<dc:creator>Peinhart</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jul 2019 09:06:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Jetzt sollte aber mal einer der Uschi sagen, dass sie nun doch nicht Nato-Generalin geworden ist, sondern dem &#039;Friedensprojekt&#039; EU vorsteht. Ähhh...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt sollte aber mal einer der Uschi sagen, dass sie nun doch nicht Nato-Generalin geworden ist, sondern dem &#8216;Friedensprojekt&#8217; EU vorsteht. Ähhh&#8230;</p>
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		<title>Von: flatter</title>
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		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jul 2019 10:28:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[OT: &quot;&lt;em&gt;Geheimdienstkontrolleure prüfen Umgang mit rechtsextremen Verdachtsfällen&lt;/em&gt;&quot; - die werden aber jetzt hingucken und &lt;em&gt;alles&lt;/em&gt; werden die rauskriegen!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>OT: &#8220;<em>Geheimdienstkontrolleure prüfen Umgang mit rechtsextremen Verdachtsfällen</em>&#8221; &#8211; die werden aber jetzt hingucken und <em>alles</em> werden die rauskriegen!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=11838#comment-91513</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jul 2019 22:12:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vaschteh ick nisch.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vaschteh ick nisch.</p>
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		<title>Von: tux.</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=11838#comment-91511</link>
		<dc:creator>tux.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jul 2019 21:59:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es ist nicht unkomisch, die sehr große Schnittmengen aufweisenden Definitionen einer &quot;Gegenöffentlichkeit&quot; von Journalisten, Bloggern und Twitterkaspern zu lesen. Nur in der Bewertung finden sie keinen Konsens.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist nicht unkomisch, die sehr große Schnittmengen aufweisenden Definitionen einer &#8220;Gegenöffentlichkeit&#8221; von Journalisten, Bloggern und Twitterkaspern zu lesen. Nur in der Bewertung finden sie keinen Konsens.</p>
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	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=11838#comment-91509</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jul 2019 20:29:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Cheers, my dears!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Cheers, my dears!</p>
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	<item>
		<title>Von: oblomow</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=11838#comment-91508</link>
		<dc:creator>oblomow</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jul 2019 20:25:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[R@iner, danke und weil ich den hier des öfteren mal zitiert habe, setze ich mal Erich Mühsams tagebucheintrag vom 17.10. 1915 hierhin:

München, Sonntag, d. 17. Oktober 1915.
Paul Scheerbart ist gestorben – nach der kurzen Zeitungsnotiz, aus der ich es erfuhr, „einem Schlaganfall erlegen“. Ich finde mich noch gar nicht zurecht in dem Gedanken, daß dieser wundervolle, wunderliche Wunderkerl tot sein soll. Die Zeitungen nennen ihn einen komischen Kauz, einen Sonderling und wie noch alles. Daß sie und das Publikum ihn haben verhungern lassen, wie seinerzeit Peter Hille, das wollen sie nicht wissen. Einmal sah ich, wie es in ihm aussah: als unser grotesker Zeitungsplan „Das Vaterland“ in der groteskesten Weise scheiterte (das beschreibe ich nochmal ausführlich) und sein unbändiges Lachen plötzlich in wildes Weinen umschlug ... Ich bin überzeugt, daß Scheerbart ein Opfer des Kriegs geworden ist, wie er natürlich auch sonst etwas später ein Opfer des Alkohols, und das heißt der Not, geworden wäre. Aber die maßlose Teuerung dieser Zeit, wird dem Bären ja nicht einmal mehr gestattet haben, den Schweinebauch mit Rüben zu kochen, der sonst herhalten mußte, wenn überhaupt zum Essen etwas Geld da war. Die Freunde, die sonst aushalfen, mögen versagt haben, und die Bitternis der Entbehrung wird noch ärger und verzweifelter im Hause gespukt haben wie in normalen Zeiten. Und dann werden der Zorn und der Abscheu vor der „großen Zeit“ das ihrige getan haben. Wie wunderschöne Bücher hat Scheerbart gegen den Krieg geschrieben (ich habe ihn im „Kain“ einmal für den Friedens-Nobelpreis vorgeschlagen). Wie hat er zeitlebens gehöhnt über den Wahnsinn der Menschen, die statt sich der Herrlichkeit des Alls zu freuen, gegeneinander losziehn, um sich gegenseitig umzubringen. Nun ist er tot – der liebe unvergleichliche Mensch, der „lieblose Schwärmer“ – vielleicht fährt seine unsterbliche Seele auf der „Perpeh“ eigner Konstruktion durch die unendliche Welt, ruht auf dem Saturnring aus Aluminium und erzählt den Bewohnern der Milchstraße, wie die der Erde ihr eignes Fundament und alles Leben darauf mit eigens ersonnenen Schreckensmaschinen zu vernichten trachten und darüber ihre feinsten Dichter und besten Spötter im Elend sterben lassen.

Mit dem doppelstern hat er sich auch beschäftigt, der gute Scheerbart, aber das muss jetzt nicht hierhin.

Ich mag beide, den Mühsam und den Scheerbart und sitze gerad im garten, alkoholgeschwängert und schau dem dunkelwerden zu, da wird man so melancholisch - prösterchen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>R@iner, danke und weil ich den hier des öfteren mal zitiert habe, setze ich mal Erich Mühsams tagebucheintrag vom 17.10. 1915 hierhin:</p>
<p>München, Sonntag, d. 17. Oktober 1915.<br />
Paul Scheerbart ist gestorben – nach der kurzen Zeitungsnotiz, aus der ich es erfuhr, „einem Schlaganfall erlegen“. Ich finde mich noch gar nicht zurecht in dem Gedanken, daß dieser wundervolle, wunderliche Wunderkerl tot sein soll. Die Zeitungen nennen ihn einen komischen Kauz, einen Sonderling und wie noch alles. Daß sie und das Publikum ihn haben verhungern lassen, wie seinerzeit Peter Hille, das wollen sie nicht wissen. Einmal sah ich, wie es in ihm aussah: als unser grotesker Zeitungsplan „Das Vaterland“ in der groteskesten Weise scheiterte (das beschreibe ich nochmal ausführlich) und sein unbändiges Lachen plötzlich in wildes Weinen umschlug &#8230; Ich bin überzeugt, daß Scheerbart ein Opfer des Kriegs geworden ist, wie er natürlich auch sonst etwas später ein Opfer des Alkohols, und das heißt der Not, geworden wäre. Aber die maßlose Teuerung dieser Zeit, wird dem Bären ja nicht einmal mehr gestattet haben, den Schweinebauch mit Rüben zu kochen, der sonst herhalten mußte, wenn überhaupt zum Essen etwas Geld da war. Die Freunde, die sonst aushalfen, mögen versagt haben, und die Bitternis der Entbehrung wird noch ärger und verzweifelter im Hause gespukt haben wie in normalen Zeiten. Und dann werden der Zorn und der Abscheu vor der „großen Zeit“ das ihrige getan haben. Wie wunderschöne Bücher hat Scheerbart gegen den Krieg geschrieben (ich habe ihn im „Kain“ einmal für den Friedens-Nobelpreis vorgeschlagen). Wie hat er zeitlebens gehöhnt über den Wahnsinn der Menschen, die statt sich der Herrlichkeit des Alls zu freuen, gegeneinander losziehn, um sich gegenseitig umzubringen. Nun ist er tot – der liebe unvergleichliche Mensch, der „lieblose Schwärmer“ – vielleicht fährt seine unsterbliche Seele auf der „Perpeh“ eigner Konstruktion durch die unendliche Welt, ruht auf dem Saturnring aus Aluminium und erzählt den Bewohnern der Milchstraße, wie die der Erde ihr eignes Fundament und alles Leben darauf mit eigens ersonnenen Schreckensmaschinen zu vernichten trachten und darüber ihre feinsten Dichter und besten Spötter im Elend sterben lassen.</p>
<p>Mit dem doppelstern hat er sich auch beschäftigt, der gute Scheerbart, aber das muss jetzt nicht hierhin.</p>
<p>Ich mag beide, den Mühsam und den Scheerbart und sitze gerad im garten, alkoholgeschwängert und schau dem dunkelwerden zu, da wird man so melancholisch &#8211; prösterchen.</p>
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	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=11838#comment-91503</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jul 2019 19:48:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[u got mail.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>u got mail.</p>
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		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=11838#comment-91502</link>
		<dc:creator>R@iner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jul 2019 19:46:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[OT: Schönes Projekt: Erich Mühsams &lt;a href=&quot;http://www.muehsam-tagebuecher.de/tb/index.php&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Tagebücher&lt;/a&gt;.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>OT: Schönes Projekt: Erich Mühsams <a href="http://www.muehsam-tagebuecher.de/tb/index.php" rel="nofollow">Tagebücher</a>.</p>
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		<title>Von: flurdab</title>
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		<dc:creator>flurdab</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jul 2019 09:08:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Aber das ist doch der Trick.
Unsere Zeit ist so &quot;schnelllebig&quot;, da passieren so viele &quot;wichtige&quot; und &quot;interessante&quot; Dinge, da muss man einfach berichten!
Der Journalist hat ja gar keine Zeit mehr für Recherche, jede &quot;News&quot; muss raus. Das bringt Klicks, das bringt Kohle. Die Politiker nutzen den Dauershitstorm gerne und befeuern ihn wo sie nur können.
In diesem Schwall aus Dung die wirklich wichtigen Nachrichten zu finden ist arbeit.
Idiocrazy ist Wirklichkeit.

So, ich muss jetzt zu Youtube.
Vielleicht haben Scheuer oder Spahn schon ein neues Schmink- Tutorial hoch geladen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aber das ist doch der Trick.<br />
Unsere Zeit ist so &#8220;schnelllebig&#8221;, da passieren so viele &#8220;wichtige&#8221; und &#8220;interessante&#8221; Dinge, da muss man einfach berichten!<br />
Der Journalist hat ja gar keine Zeit mehr für Recherche, jede &#8220;News&#8221; muss raus. Das bringt Klicks, das bringt Kohle. Die Politiker nutzen den Dauershitstorm gerne und befeuern ihn wo sie nur können.<br />
In diesem Schwall aus Dung die wirklich wichtigen Nachrichten zu finden ist arbeit.<br />
Idiocrazy ist Wirklichkeit.</p>
<p>So, ich muss jetzt zu Youtube.<br />
Vielleicht haben Scheuer oder Spahn schon ein neues Schmink- Tutorial hoch geladen.</p>
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