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	<title>Kommentare zu: Gut und Böse: Eine Idiotie</title>
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	<description>Keine Herren, keine Sklaven!</description>
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		<title>Von: Sonntags</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=11447#comment-89821</link>
		<dc:creator>Sonntags</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 May 2019 18:53:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[H. van Veen: Ich liebe jeden Nichtsnutz, jeden Kerl, der frei umherzieht ohne Ziel, der niemands Knecht ist, niemands Herr. 

100% richtig

Böse gibts nicht, nur gut und schlecht.

Hört euch mal an, was THE FIXX seit Anfang der 80er zu unseren heutigen Problemen zu singen hat: Built for the future (oder:sieht heutzutage echt scheiße aus, aber die machen schon was richtig geiles draus....). 

Trotz wirklich unglaublich schlechter Politik, Medien und der anderen Kacke bleibe ich gerade deswegen ein brennender Leser dieses Blogs. Leider fehlt mir das Rest-Verständnis für all die lebensfernen Kommentare zu den Inhalten hier: Wahrheit ist uninterpretierbar, schon garnicht durch Menschen ohne Phantasie, besser Visionen. Danke für diesen Blog, seinen unermüdlichen Arbeiter und den bunten Input an mich. Love it!!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>H. van Veen: Ich liebe jeden Nichtsnutz, jeden Kerl, der frei umherzieht ohne Ziel, der niemands Knecht ist, niemands Herr. </p>
<p>100% richtig</p>
<p>Böse gibts nicht, nur gut und schlecht.</p>
<p>Hört euch mal an, was THE FIXX seit Anfang der 80er zu unseren heutigen Problemen zu singen hat: Built for the future (oder:sieht heutzutage echt scheiße aus, aber die machen schon was richtig geiles draus&#8230;.). </p>
<p>Trotz wirklich unglaublich schlechter Politik, Medien und der anderen Kacke bleibe ich gerade deswegen ein brennender Leser dieses Blogs. Leider fehlt mir das Rest-Verständnis für all die lebensfernen Kommentare zu den Inhalten hier: Wahrheit ist uninterpretierbar, schon garnicht durch Menschen ohne Phantasie, besser Visionen. Danke für diesen Blog, seinen unermüdlichen Arbeiter und den bunten Input an mich. Love it!!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=11447#comment-89296</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Apr 2019 20:14:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Psychologisch betrachtet, sind sie aber ebenso attraktiv. Dir geht es scheiße? Du hast Angst? Ne Mordswut? Schön, dass es das Böse gibt. Töte es, vernichte es, zerstöre es, reiß&#039; es in Stücke! Schon mal gehabt, das Bedürfnis? Wer nicht? Und dann kommt wer daher und sagt dir, wo du das lassen darfst. Das ist ja keine perfide Idee einer PR-Agentur, das liegt so nahe, dass es nicht zufällig seit Jahrtausenden &#039;kultiviert&#039; ist. Es zu überwinden, ist für den Verstand einfach, aber auch nur dann, wenn er sich von dieser Kultur löst - und damit von verinnerlichten Gruppenzwängen, also ein echt dickes Brett.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Psychologisch betrachtet, sind sie aber ebenso attraktiv. Dir geht es scheiße? Du hast Angst? Ne Mordswut? Schön, dass es das Böse gibt. Töte es, vernichte es, zerstöre es, reiß&#8217; es in Stücke! Schon mal gehabt, das Bedürfnis? Wer nicht? Und dann kommt wer daher und sagt dir, wo du das lassen darfst. Das ist ja keine perfide Idee einer PR-Agentur, das liegt so nahe, dass es nicht zufällig seit Jahrtausenden &#8216;kultiviert&#8217; ist. Es zu überwinden, ist für den Verstand einfach, aber auch nur dann, wenn er sich von dieser Kultur löst &#8211; und damit von verinnerlichten Gruppenzwängen, also ein echt dickes Brett.</p>
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	<item>
		<title>Von: osch@d</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=11447#comment-89294</link>
		<dc:creator>osch@d</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Apr 2019 19:45:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vielleicht sollte man darüber auch mal ein paar Worte verlieren, was diese Moral überhaupt ist und wer die im Alltag wirklich braucht.

Die Anwesenheit von Moral in einem alltäglichen Gespräch merke ich jedenfalls selten. Kann man Moral empfinden? Das Essen ist fad, die Frau ist schön und dein Gesicht passt mir nicht.

Gut oder böse? Will doch kein normaler Mensch wissen oder darüber sprechen. Das ist doch so abstrakt, dass man sich fragt, ob das überhaupt einen Inhalt hat.

Wenn man mal schaut, wer diese moralischen Begriffe intensiv verwendet und zu welchen Zwecken, dann sehen wir das doch auch sehr gehäuft bei der Führung großer Organisationen/Staaten/Kirchen: wenn man abstrakte Handlungs- oder Deutungsmuster etablieren möchte (man könnte auch Ideologie sagen), dann arbeitet man auch gerne mit Moralwörtern.

Führung per Ideologie kann Begriffe wie &quot;gut&quot; und &quot;böse&quot; wunderbar gebrauchen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht sollte man darüber auch mal ein paar Worte verlieren, was diese Moral überhaupt ist und wer die im Alltag wirklich braucht.</p>
<p>Die Anwesenheit von Moral in einem alltäglichen Gespräch merke ich jedenfalls selten. Kann man Moral empfinden? Das Essen ist fad, die Frau ist schön und dein Gesicht passt mir nicht.</p>
<p>Gut oder böse? Will doch kein normaler Mensch wissen oder darüber sprechen. Das ist doch so abstrakt, dass man sich fragt, ob das überhaupt einen Inhalt hat.</p>
<p>Wenn man mal schaut, wer diese moralischen Begriffe intensiv verwendet und zu welchen Zwecken, dann sehen wir das doch auch sehr gehäuft bei der Führung großer Organisationen/Staaten/Kirchen: wenn man abstrakte Handlungs- oder Deutungsmuster etablieren möchte (man könnte auch Ideologie sagen), dann arbeitet man auch gerne mit Moralwörtern.</p>
<p>Führung per Ideologie kann Begriffe wie &#8220;gut&#8221; und &#8220;böse&#8221; wunderbar gebrauchen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Struppi</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=11447#comment-89245</link>
		<dc:creator>Struppi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Apr 2019 08:51:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mir hat das Konzept von gut und böse in politischen Debatten noch nie eingeleuchtet. 

Es gibt wenig Dinge im Alltag, die wirklich von allen gleich bewertet werden. Daher muss man, wenn man sich politisch engagieren will (und kein Diktator oder König sein möchte) alle Positionen anhören und zumindest Ansatzweise verstehen. Und am ende eben Kompromisse fnden, die möglichst viele Teilen.

Eine Umgebung in der alle immer die gleiche Ansicht haben, wird es nie geben und wäre sicher auch langweilig. Leider ist aber das Konzept des zuhören und verstehen, ohne das man einer Meinung zustimmen muss, heute nicht sehr beliebt. Im Gegenteil wir leben in einer Zeit in der an allen Orten &quot;die Haltung&quot; verkündet wird und diese gleichzeitig ultima Ratio ist.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir hat das Konzept von gut und böse in politischen Debatten noch nie eingeleuchtet. </p>
<p>Es gibt wenig Dinge im Alltag, die wirklich von allen gleich bewertet werden. Daher muss man, wenn man sich politisch engagieren will (und kein Diktator oder König sein möchte) alle Positionen anhören und zumindest Ansatzweise verstehen. Und am ende eben Kompromisse fnden, die möglichst viele Teilen.</p>
<p>Eine Umgebung in der alle immer die gleiche Ansicht haben, wird es nie geben und wäre sicher auch langweilig. Leider ist aber das Konzept des zuhören und verstehen, ohne das man einer Meinung zustimmen muss, heute nicht sehr beliebt. Im Gegenteil wir leben in einer Zeit in der an allen Orten &#8220;die Haltung&#8221; verkündet wird und diese gleichzeitig ultima Ratio ist.</p>
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	<item>
		<title>Von: Harald</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=11447#comment-89222</link>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Apr 2019 09:18:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich finde Schmidt-Salomon&#039;s &quot;Jenseits von Gut und Böse&quot; eine recht lesenswerte Lektüre zu dem Thema. 
Der entscheidende Punkt ist, wie Flatter schreibt, denke ich die Unterteilung in Gruppen. Die Kategorisierung des Bösen erlaubt eine Entmenschlichung des Anderen. Es erlaubt so den Kampf gegen Dämonen statt gegen Menschen oder auch Sachargumente.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde Schmidt-Salomon&#8217;s &#8220;Jenseits von Gut und Böse&#8221; eine recht lesenswerte Lektüre zu dem Thema.<br />
Der entscheidende Punkt ist, wie Flatter schreibt, denke ich die Unterteilung in Gruppen. Die Kategorisierung des Bösen erlaubt eine Entmenschlichung des Anderen. Es erlaubt so den Kampf gegen Dämonen statt gegen Menschen oder auch Sachargumente.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: BerndH60</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=11447#comment-89221</link>
		<dc:creator>BerndH60</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Apr 2019 04:10:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[OT:
Theo Waigel veröffentlicht Biographie - “Ehrlichkeit ist eine Währung”

Und zwar die Währung, welche man ohne große Anstrengung fälschen kann.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>OT:<br />
Theo Waigel veröffentlicht Biographie &#8211; “Ehrlichkeit ist eine Währung”</p>
<p>Und zwar die Währung, welche man ohne große Anstrengung fälschen kann.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: renée</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=11447#comment-89217</link>
		<dc:creator>renée</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Apr 2019 18:21:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[OT:

Heute zum ersten Mal Ostermarsch, Altersdurchschnitt lag wohl um die 60.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>OT:</p>
<p>Heute zum ersten Mal Ostermarsch, Altersdurchschnitt lag wohl um die 60.</p>
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	<item>
		<title>Von: BerndH60</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=11447#comment-89213</link>
		<dc:creator>BerndH60</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Apr 2019 11:26:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Problem mit der Idiotie &quot;Gut und Böse&quot; ist einfach das sie die einzige universelle Kategorisierung ist, die weltweit geteilt wird, natürlich immer in unterschiedlicher Weise. 
Egal welche Zeit, welche Ideologie, welche Religion sind &quot;Gut und Böse&quot; die ersten Kategorien, die der so sehr Kategorien liebende Mensch kennen lernt.
Kategorien erleichtern den Alltag und befreien von Energie verschwendender Denktätigkeit. 
Außerdem sorgen Kategorien dafür, dass ein Mensch sich immer seiner Gruppenzugehörigkeit sicher sein kann, ohne permanentes Feedback anderer Mitglieder.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Problem mit der Idiotie &#8220;Gut und Böse&#8221; ist einfach das sie die einzige universelle Kategorisierung ist, die weltweit geteilt wird, natürlich immer in unterschiedlicher Weise.<br />
Egal welche Zeit, welche Ideologie, welche Religion sind &#8220;Gut und Böse&#8221; die ersten Kategorien, die der so sehr Kategorien liebende Mensch kennen lernt.<br />
Kategorien erleichtern den Alltag und befreien von Energie verschwendender Denktätigkeit.<br />
Außerdem sorgen Kategorien dafür, dass ein Mensch sich immer seiner Gruppenzugehörigkeit sicher sein kann, ohne permanentes Feedback anderer Mitglieder.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=11447#comment-89202</link>
		<dc:creator>Peinhart</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Apr 2019 14:23:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Alle - Danke für&#039;s drauf eingehen. @eb - Den Hinweis auf &#039;typisch westlich&#039; entnahm ich Marshall Salins&#039; schmalem Bändchen &#039;The Western Illusion of Human Nature&#039;und finde ihn zumindest &#039;tendenziell richtig&#039;. &#039;Uns&#039; scheint dies auch bei den elementarsten Unterscheidungen - Leib-Seele, Individuum-Gesellschaft, Natur-Kultur - immer wieder zu unterlaufen, was dann auch zu so Vorstellungen führen kann, man könne etwa sein Bewusstsein &#039;in die Cloud hochladen&#039; als ob die Leiblichkeit für dieses völlig entbehrlich wäre. Natürlich gibt es auch schon in der griechischen Antike andere, eher &#039;ganzheitliche&#039; Ansätze, die, wie mir scheint, aber immer eher als Nebenstrang mitgelaufen sind und nie wirklich dominant wurden. Und natürlich gibt es auch andernorts &#039;Polarisierungslust&#039;. 

Physiologisch würde man sie wohl am ehesten im Stammhirn verorten, dem ältesten und &#039;primitivsten&#039; Teil. &#039;Typisch westlich&#039; wäre dann die ziemlich fatale Kombination aus &#039;Reptilienhirn&#039;, gepaart mit hoher instrumenteller, aber niedriger empathischer Intelligenz. Wenn man sich die Verheerungen so anschaut, die dieses Denken in nur wenigen Jahrhunderten angerichtet hat...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Alle &#8211; Danke für&#8217;s drauf eingehen. @eb &#8211; Den Hinweis auf &#8216;typisch westlich&#8217; entnahm ich Marshall Salins&#8217; schmalem Bändchen &#8216;The Western Illusion of Human Nature&#8217;und finde ihn zumindest &#8216;tendenziell richtig&#8217;. &#8216;Uns&#8217; scheint dies auch bei den elementarsten Unterscheidungen &#8211; Leib-Seele, Individuum-Gesellschaft, Natur-Kultur &#8211; immer wieder zu unterlaufen, was dann auch zu so Vorstellungen führen kann, man könne etwa sein Bewusstsein &#8216;in die Cloud hochladen&#8217; als ob die Leiblichkeit für dieses völlig entbehrlich wäre. Natürlich gibt es auch schon in der griechischen Antike andere, eher &#8216;ganzheitliche&#8217; Ansätze, die, wie mir scheint, aber immer eher als Nebenstrang mitgelaufen sind und nie wirklich dominant wurden. Und natürlich gibt es auch andernorts &#8216;Polarisierungslust&#8217;. </p>
<p>Physiologisch würde man sie wohl am ehesten im Stammhirn verorten, dem ältesten und &#8216;primitivsten&#8217; Teil. &#8216;Typisch westlich&#8217; wäre dann die ziemlich fatale Kombination aus &#8216;Reptilienhirn&#8217;, gepaart mit hoher instrumenteller, aber niedriger empathischer Intelligenz. Wenn man sich die Verheerungen so anschaut, die dieses Denken in nur wenigen Jahrhunderten angerichtet hat&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: eb</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=11447#comment-89200</link>
		<dc:creator>eb</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Apr 2019 12:25:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Peinhart
Ich müsste lügen, wenn ich eine funktionale Antwort hätte und erst recht, wenn ich nicht zugeben würde, dass man bei dem Thema in alle möglichen terminologischen Fallen tappt, die allesamt und ohne Ausnahme keinen, inklusive mir, von einer dualistisch-gegensätzlichen Denkweise frei sprechen würde. Ob es eine europäische-westliche Denkweise ist, kann ich deshalb erst recht nicht beantworten, denn das trägt das Ding schon wieder selbst in sich. Ich kann geschichtlich temporäre Schwerpunkte sehen, wo diese Denkweise nicht so schlimm vertreten war/ist, wie anderswo, aber auch Zauberer des Yin-Yang nicht von abgrundtiefer Barbarei frei sprechen würden, mich aber wiederum in die Zwangslage bringen, es eben als &quot;schlecht&quot; anzusehen. Auch stimme ich flatter voll zu, - man kann es nicht einfach als Konditionierung sehen, aber eben auch nicht als Konzept. Die unromantische humane Ethik geht vom schlimmsten bis bestem in jedem Menschen aus, und fragt sich über den Humanismus, - wie Menschen, Menschen bei dieser Sachlage Menschen sein können, aber kommt eben an der Polarisierung zwischen &quot;Bestem&quot; und &quot;Schlechtestem&quot; auch nicht vorbei um es zu vermitteln. Mehr wie halbgare bis vielleicht sogar naive reflektive Versuche zur eben Vermittlung von mehr Reflexionsfreude, statt Polarisierungen, kann ich also nicht anbieten.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peinhart<br />
Ich müsste lügen, wenn ich eine funktionale Antwort hätte und erst recht, wenn ich nicht zugeben würde, dass man bei dem Thema in alle möglichen terminologischen Fallen tappt, die allesamt und ohne Ausnahme keinen, inklusive mir, von einer dualistisch-gegensätzlichen Denkweise frei sprechen würde. Ob es eine europäische-westliche Denkweise ist, kann ich deshalb erst recht nicht beantworten, denn das trägt das Ding schon wieder selbst in sich. Ich kann geschichtlich temporäre Schwerpunkte sehen, wo diese Denkweise nicht so schlimm vertreten war/ist, wie anderswo, aber auch Zauberer des Yin-Yang nicht von abgrundtiefer Barbarei frei sprechen würden, mich aber wiederum in die Zwangslage bringen, es eben als &#8220;schlecht&#8221; anzusehen. Auch stimme ich flatter voll zu, &#8211; man kann es nicht einfach als Konditionierung sehen, aber eben auch nicht als Konzept. Die unromantische humane Ethik geht vom schlimmsten bis bestem in jedem Menschen aus, und fragt sich über den Humanismus, &#8211; wie Menschen, Menschen bei dieser Sachlage Menschen sein können, aber kommt eben an der Polarisierung zwischen &#8220;Bestem&#8221; und &#8220;Schlechtestem&#8221; auch nicht vorbei um es zu vermitteln. Mehr wie halbgare bis vielleicht sogar naive reflektive Versuche zur eben Vermittlung von mehr Reflexionsfreude, statt Polarisierungen, kann ich also nicht anbieten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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