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	<title>Kommentare zu: Wir Parasiten</title>
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	<description>Keine Herren, keine Sklaven!</description>
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		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=10727#comment-83914</link>
		<dc:creator>Peinhart</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Oct 2018 12:31:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Sieh an, auf einmal will die SPD doch wieder &#039;irgendwie links&#039; sein. Oppermann(!) und Scholz(!!) forderten lt tagesmärchen sogar schon 12€ Mindestlohn, haben sich aber offenbar auch schon wieder bügeln lassen: mit 9,19 ist das nicht einmal ein &#039;Kompromiss&#039; sondern das regulär eh erwartete. Aber auch Steinbrück und Gabriel wollen auf einmal wieder &#039;konfrontativ zuspitzen&#039; - und irgendein Honk schlägt mal wieder das Bürschchen Kühnert dafür vor. Der Bettvorleger setzt zum Sprung an...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sieh an, auf einmal will die SPD doch wieder &#8216;irgendwie links&#8217; sein. Oppermann(!) und Scholz(!!) forderten lt tagesmärchen sogar schon 12€ Mindestlohn, haben sich aber offenbar auch schon wieder bügeln lassen: mit 9,19 ist das nicht einmal ein &#8216;Kompromiss&#8217; sondern das regulär eh erwartete. Aber auch Steinbrück und Gabriel wollen auf einmal wieder &#8216;konfrontativ zuspitzen&#8217; &#8211; und irgendein Honk schlägt mal wieder das Bürschchen Kühnert dafür vor. Der Bettvorleger setzt zum Sprung an&#8230;</p>
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		<title>Von: andi</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=10727#comment-83879</link>
		<dc:creator>andi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Oct 2018 10:12:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ohne Rückgriff auf historische Entwicklungen kann aber wohl kaum der Kaufkraftunterschied zwischen Industrieländerwährungen und ehemaligen Kolonialgebieten erklärt werden oder? Oder folgt der Kolonialismus aus der Verwertung des Werts?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne Rückgriff auf historische Entwicklungen kann aber wohl kaum der Kaufkraftunterschied zwischen Industrieländerwährungen und ehemaligen Kolonialgebieten erklärt werden oder? Oder folgt der Kolonialismus aus der Verwertung des Werts?</p>
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		<title>Von: Vogel</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=10727#comment-83857</link>
		<dc:creator>Vogel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Oct 2018 08:38:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Yes, Sir Peinhart, die immer wiederkehrende Frage: Reicht Reformation oder musses immer(?) ein Umsturz sein? Kommt nach der Reformation der Rollback und nach dem Umsturz der Reset und nach dem Reset der Re-Reset usw.? Natur des Menschen (durchschnittlich einssiebzig …)??]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Yes, Sir Peinhart, die immer wiederkehrende Frage: Reicht Reformation oder musses immer(?) ein Umsturz sein? Kommt nach der Reformation der Rollback und nach dem Umsturz der Reset und nach dem Reset der Re-Reset usw.? Natur des Menschen (durchschnittlich einssiebzig …)??</p>
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	</item>
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		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=10727#comment-83835</link>
		<dc:creator>Peinhart</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Oct 2018 15:15:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zum Thema Umverteilung fiel mir &lt;a href=&quot;http://www.peterfrase.com/blog/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Peter Frase&lt;/a&gt; mal wieder ein. Der meint, kurz gefasst, dass man Umverteilung und dadurch (wenigstens etwas) bessere Verhältnisse zwar erreichen könne und auch erreichen sollte - dass das Ergebnis in einer Welt der doppelt freien Lohnabhängigen einerseits und Privateigentum an Produktionsmitteln andererseits aber niemals stabil (&#039;viable&#039;) sein könne. Man dürfe und könne daher bei diesen &#039;Errungenschaften&#039; nicht stehenbleiben, da man sich ansonsten unweigerlich einen Backlash einfängt:

&lt;i&gt;For the more Polanyi-ish [...], it’s possible for us all to get along in a world where workers have comfortable lives and the bosses still make money.[...]

The alternative Marxist argument is that capitalism is defined by the power struggle between workers and capital, and the Polanyian version of socialism attempts to elide that contradiction in favor of a vision of harmonious coexistence.

Where this vision fails is not in the short term but in the long run. It leaves the Left ill-equipped to address the inevitable crises that a successful reformist program generates, and I would argue that the belief in the possibility of permanent class compromise contributed to the defeat of the Left and the victory of neoliberalism.

So the problem isn’t that we can’t win reformist victories for workers. History has shown that we can. The problem is what comes after victory, and we need a theory of socialism and social democracy that prepares our movements for that phase.&lt;/i&gt; &lt;a href=&quot;https://www.jacobinmag.com/2016/06/social-democracy-polanyi-great-transformation-welfare-state&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Quelle dafür&lt;/a&gt;

Also kann der sozialdemokratische Reformismus immer nur eine Vor- bzw Zwischenstufe sein - &#039;building the crisis&#039; - die eigentliche Aufgabe aber dann erst dort beginnt. 

Kritisch anzumerken wäre, dass Polanyi da vielleicht etwas zu undifferenziert gesehen wird, was aber hier nicht wirklich was zur Sache tut. Fraglicher schon, ob die Kräfteverhältnisse heute noch einmal so gedreht werden können wie in der 60ern und 70ern. Fraglich aber auch, ob und wie man anders als durch solche &#039;reformistischen&#039; Kämpfe genug &#039;Power&#039; sammeln kann...

PS - Passt durchaus auch für Brasilien.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Thema Umverteilung fiel mir <a href="http://www.peterfrase.com/blog/" rel="nofollow">Peter Frase</a> mal wieder ein. Der meint, kurz gefasst, dass man Umverteilung und dadurch (wenigstens etwas) bessere Verhältnisse zwar erreichen könne und auch erreichen sollte &#8211; dass das Ergebnis in einer Welt der doppelt freien Lohnabhängigen einerseits und Privateigentum an Produktionsmitteln andererseits aber niemals stabil (&#8216;viable&#8217;) sein könne. Man dürfe und könne daher bei diesen &#8216;Errungenschaften&#8217; nicht stehenbleiben, da man sich ansonsten unweigerlich einen Backlash einfängt:</p>
<p><i>For the more Polanyi-ish [...], it’s possible for us all to get along in a world where workers have comfortable lives and the bosses still make money.[...]</p>
<p>The alternative Marxist argument is that capitalism is defined by the power struggle between workers and capital, and the Polanyian version of socialism attempts to elide that contradiction in favor of a vision of harmonious coexistence.</p>
<p>Where this vision fails is not in the short term but in the long run. It leaves the Left ill-equipped to address the inevitable crises that a successful reformist program generates, and I would argue that the belief in the possibility of permanent class compromise contributed to the defeat of the Left and the victory of neoliberalism.</p>
<p>So the problem isn’t that we can’t win reformist victories for workers. History has shown that we can. The problem is what comes after victory, and we need a theory of socialism and social democracy that prepares our movements for that phase.</i> <a href="https://www.jacobinmag.com/2016/06/social-democracy-polanyi-great-transformation-welfare-state" rel="nofollow">Quelle dafür</a></p>
<p>Also kann der sozialdemokratische Reformismus immer nur eine Vor- bzw Zwischenstufe sein &#8211; &#8216;building the crisis&#8217; &#8211; die eigentliche Aufgabe aber dann erst dort beginnt. </p>
<p>Kritisch anzumerken wäre, dass Polanyi da vielleicht etwas zu undifferenziert gesehen wird, was aber hier nicht wirklich was zur Sache tut. Fraglicher schon, ob die Kräfteverhältnisse heute noch einmal so gedreht werden können wie in der 60ern und 70ern. Fraglich aber auch, ob und wie man anders als durch solche &#8216;reformistischen&#8217; Kämpfe genug &#8216;Power&#8217; sammeln kann&#8230;</p>
<p>PS &#8211; Passt durchaus auch für Brasilien.</p>
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		<title>Von: oblomow</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=10727#comment-83832</link>
		<dc:creator>oblomow</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Oct 2018 11:53:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&quot;Wenn das Befrieden des Kapitals scheitert.&quot;, wird es befreit; alles weitere, incl. &quot;löschen&quot; von bits und bytes vulgo menschen, regelt der &#039;superprozessor&#039;  - hallelujah, lobet den markt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wenn das Befrieden des Kapitals scheitert.&#8221;, wird es befreit; alles weitere, incl. &#8220;löschen&#8221; von bits und bytes vulgo menschen, regelt der &#8216;superprozessor&#8217;  &#8211; hallelujah, lobet den markt.</p>
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		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=10727#comment-83831</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Oct 2018 11:30:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&lt;a href=&quot;https://oxiblog.de/die-wirtschaft-hat-sich-entschieden-rassismus-klassenfrage-und-die-stichwahl-in-brasilien/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Guter Überblick&lt;/a&gt; zum Übergang von der Sozialdemokratie zum Faschismus in Brasilien. Wenn das Befrieden des Kapitals scheitert.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://oxiblog.de/die-wirtschaft-hat-sich-entschieden-rassismus-klassenfrage-und-die-stichwahl-in-brasilien/" rel="nofollow">Guter Überblick</a> zum Übergang von der Sozialdemokratie zum Faschismus in Brasilien. Wenn das Befrieden des Kapitals scheitert.</p>
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	<item>
		<title>Von: Yossarian</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=10727#comment-83827</link>
		<dc:creator>Yossarian</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Oct 2018 08:57:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Schöner Text!
Das ist sehr einfach und klar zusammengefasst und verzichtet auf großes Geschwurbel.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schöner Text!<br />
Das ist sehr einfach und klar zusammengefasst und verzichtet auf großes Geschwurbel.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: marabella</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=10727#comment-83821</link>
		<dc:creator>marabella</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Oct 2018 01:45:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die 500&#039;er wurden aus dem Rennen genommen, um das Horten von Bargeld in (Bank-)Tresoren zu erschweren.

0%- oder -x.x% -Zins-Polik halt, mit allen Konsequenzen. 

SFIK werden die aber nicht vernichtet, sondern bloß nicht mehr neu gedruckt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die 500&#8242;er wurden aus dem Rennen genommen, um das Horten von Bargeld in (Bank-)Tresoren zu erschweren.</p>
<p>0%- oder -x.x% -Zins-Polik halt, mit allen Konsequenzen. </p>
<p>SFIK werden die aber nicht vernichtet, sondern bloß nicht mehr neu gedruckt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=10727#comment-83816</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Oct 2018 20:21:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Da sind das Lüneburger Blatt und eon &lt;a href=&quot;http://archiv.feynsinn.org/index.php?s=eongas&amp;submit=Suchen&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;immer noch vorn&lt;/a&gt;.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da sind das Lüneburger Blatt und eon <a href="http://archiv.feynsinn.org/index.php?s=eongas&#038;submit=Suchen" rel="nofollow">immer noch vorn</a>.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: BerndH60</title>
		<link>https://archiv2.feynsinn.org/?p=10727#comment-83815</link>
		<dc:creator>BerndH60</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Oct 2018 20:12:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[OT:
Auch in Verbindung mit den Werbeanzeigen erreicht die deutsche Presse immer neue Höhepunkte.
Der Kölner Express ist zwar sowieso unterste Stufe, aber bei einem Bericht über eine Gruppenvergewaltigung die Anzeige zu platzieren:
&quot;Casual Dating - One Night Stands ohne Stress - So gehts&quot;
ist auch für deren Verhältnisse eine harte Nummer.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>OT:<br />
Auch in Verbindung mit den Werbeanzeigen erreicht die deutsche Presse immer neue Höhepunkte.<br />
Der Kölner Express ist zwar sowieso unterste Stufe, aber bei einem Bericht über eine Gruppenvergewaltigung die Anzeige zu platzieren:<br />
&#8220;Casual Dating &#8211; One Night Stands ohne Stress &#8211; So gehts&#8221;<br />
ist auch für deren Verhältnisse eine harte Nummer.</p>
]]></content:encoded>
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